Sonntag, 19. März 2017

Rezension - Friesenkreuz


Autorin: Sina Jorritsma

Titel: Friesenkreuz

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. März 2017

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant



Die gebürtige Ostfriesin Sina Jorritsma aus der Krummhörn studierte in Hamburg Germanistik und Philosophie, bevor sie wieder in ihre Heimat zurückkehrte. Sie veröffentlicht unter Pseudonym, weil sie ihre Umgebung genau beobachtet und Ereignisse aus ihrem Leben in ihre Geschichten einfließen. Das Romaneschreiben ist ihr kleines Geheimnis, das nur wenige Menschen kennen. Bei einer großen Kanne Ostfriesentee mit Sahne und Kluntjes kann sie halbe Nächte durchschreiben, tagsüber hält sie sich mit Joggen fit. Sina Jorritsma lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort bei Emden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Leiche in den Dünen von Borkum gibt Kommissarin Mona Sander und ihrem Kollegen Enno Moll Rätsel auf. War es Mord? Wie lange liegt der Tote schon unter dem Sand begraben? Als die Identität des Mannes geklärt ist, nimmt der Fall erst recht an Fahrt auf. Plötzlich geschieht ein weiteres Verbrechen, und Mona Sander kommt einem Mordverdächtigen persönlich näher. In dem ostfriesischen Idyll gibt es viele Menschen, die etwas zu verbergen haben. Um den Täter entlarven zu können, muss die Kommissarin ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit lösen…


Meine Meinung:
Ich bin begeistert! Dies ist inzwischen der dritte Krimi, den ich von der Autorin gelesen habe und nun bin ich ein großer Fan des Ermittlerduos geworden. Ich hatte mit der Kommissarin Mona Sanders ja so meine eigenen Probleme, aber sie hat sich verändert. Sie ist besser geworden! Das zeigt mir doch mal wieder, nicht zu schnell aufzugeben und der Kommissarin eine Chance einzuräumen.
Man merkt, ich bin immer so in der Geschichte drin, dass die Protagonisten für mich real sind. Ich lese nicht einfach so die Bücher, ich erlebe alles mit. Ich schimpfe, leide oder freue mich mit den Beteiligten. Es kann aber auch sein, dass ich manchmal etwas sehr streng mit den Leutchen bin.
Auf jeden Fall finde ich, dass sich die Autorin gesteigert hat.  Wobei ich nicht sagen, will dass die beiden ersten Bücher nicht gut waren, aber es gibt eben immer noch Steigerungen. Nicht nur Mona ist besser geworden.
Enno und Mona sind mir mittlerweile ans Leserherz gewachsen, so unterschiedlich die beiden doch sind, arbeiten sie wunderbar zusammen. Sie ergänzen sich richtig. Mona, jung und anfangs etwas zu ungestüm und Enno, kurz vor der Pension und die Ruhe selber, haben auch diesmal den etwas heiklen Fall bestens lösen können.
Ich war von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt und wirklich gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Das Ende hat mich dann überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Achja und da gab es eine Sache, von der ich gerne noch mehr gelesen hätte 😉


Fazit:
Die Bücher sind zwar in sich abgeschlossen, aber ich finde schon, dass sie alle der Reihe nach gelesen werden sollten. Ich weiß, dass ich mich auf das nächste Buch freue  und es bestimmt lesen werde.

Bei dem Klarant Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensiosnexemplar

Rezension - Tödliche Wappen


Autorin: Andrea Klier

Titel: Tödliche Wappen

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 24. April 2016

Seiten: 297

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Dies schreibt Andrea Klier über sich:
Seit 1997 arbeite ich als freie Autorin. Schon mit 11 Jahren wollte ich Schriftstellerin werden, doch bevor sich dieser Traum erfüllte, war ich über 24 Jahre als Hebamme tätig. Bisher habe ich zahlreiche Kurzgeschichten, Wahre Geschichten, Fach- und Sachartikel veröffentlicht, ebenso 4 Hörbücher und bin Mitautorin mehrerer Heftroman- und E-Book Reihen unter verschiedenen Pseudonymen. Mich faszinieren zwischenmenschliche Beziehungen, Liebe und Freundschaft, alternative Medizin, Psychologie, Mystik und Okkultismus. Inspiration finde ich unter freiem Himmel, bei Bäumen, hinter meinem Schreibtisch und in der Versenkung alter Lehrbücher unterschiedlichster Sparten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ostfriesland wird von einer grausamen Mordserie erschüttert: Drei Frauenleichen werden gefunden innerhalb von wenigen Tagen! An allen Tatorten wurden geheimnisvolle Wappen hinterlassen. Doch was haben diese Zeichen zu bedeuten? Bald schon gerät ein dubioser ostfriesischer Fotograf ins Visier der Fahnder. Hat er die Frauen auf dem Gewissen, um an spektakuläre Motive für seine berühmten Schreckensfotografien zu gelangen? Die hinterlassenen Zeichen führen aber auch zu weiteren Verdächtigen. Was fehlt, ist ein Motiv und eine gemeinsame Verbindung der Opfer. Hauptkommissar Hauke Holjansen und sein Kollege Sven Ohlbeck ermitteln auf Hochtouren, denn bis zum nächsten Mord scheint es nur eine Frage der Zeit …


Meine Meinung:
Inzwischen durfte ich Hauke Holjansen und Sven Ohlbeck schon mehrmals bei ihrer Arbeit begleiten und ich war gespannt, wie sie diesen Fall lösen würden.
Denn was im ersten Moment als scheinbar leicht zu lösende Aufgabe aussah, entwickelte sich ganz anders, als die beiden Ermittler und ich als Leserin uns vorgestellt hatten. Zumal ich ja noch ganz andere und wesentlich mehr Informationen bekommen habe, als Hauke und Sven.
Die Autorin hat es sehr geschickt angestellt und mich zwischendurch auf falsche Fährten geführt. Ich war neugierig, was einige Beobachtungen zu bedeuten hatten. Wobei mir da schon der eine oder andere Verdacht kam und ich an einer Stelle sogar richtig lag.
Von Anfang bis Ende war ich an das Buch gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickeln und hinterher aufklären würde. Über die Auflösung war ich sehr überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet.
Die beiden Ermittler, die als Team toll zusammen arbeiten und auch befreundet sind, habe ich in mein Leserherz geschlossen, es gab in ihrem Umkreis noch einige, die mir sehr sympathisch waren, aber auch jede Menge, die ich so gar nicht leiden konnte und über einige Entwicklungen war ich nicht sehr böse. Oh, oh, bin ich nun eine schlechte bzw böse Leserin? Nun, ich denke, da die Personen ja auch "erfunden" wurden, darf ich so reagieren.


Fazit:
Auch diesen Band der Krimiserie empfehle ich gerne weiter. Ich fand ihn sehr spannend und natürlich auch interessant, aber dazu schreibe ich nicht mehr, denn wie ich zu dieser Behauptung komme, können alle beim Lesen feststellen..

Bei dem Klarant Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar.

Rezension - Fischfutter


Autor: Klaus Stockelbroeck

Titel: Fischfutter

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2010

Seiten: 290

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV




Der Autor Klaus Stickelbroeck wurde 1963 in Anrath geboren. Er lebt in Kerken am Niederrhein und arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Seinen ersten Kurzkrimi veröffentlichte er im Jahr 2000. Mit der Reihe um den Ex-Profifußballer und Privatdetektiv Hartmann begeistert er nicht nur Fans im Rheinland. Der Hartmann-Krimi FISCHFUTTER wurde 2011 als einer der fünf besten deutschsprachigen Kriminalromane für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Außerdem erschienen von ihm in dieser Reihe bei KBV die Düsseldorf-Krimis FIESES FOUL, KALTE BLICKE und zuletzt 2012 AUF DIE HARTE TOUR. Stickelbroeck ist zudem einer der fünf KRIMI-COPS, deren Kriminalromane ebenfalls bei KBV erscheinen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wasser war nie Hartmanns Element. Sein neuer Fall aber führt den Privatdetektiv in den Düsseldorfer Hafen. Und da gibt es jede Menge Wasser … Hartmann ist entsetzt, als Egon Budde, die Düsseldorfer Fußballlegende, mitten in der Nacht völlig aufgelöst vor seiner Wohnungstür steht. Budde ist mächtig unter die Räder gekommen. Sein ehemaliger Trainer 'wohnt' im Pfeiler der alten Hammer Eisenbahnbrücke und hat … einen Mord beobachtet. Jetzt sind die Bullen hinter ihm, dem einzigen Zeugen, her, denn ausgerechnet Polizisten sollen es gewesen sein, die den Mann in einer leer stehenden Lagerhalle eiskalt erstochen haben. Äußerst unwahrscheinlich, denkt Hartmann, gewährt Budde aber Unterkunft. Am nächsten Tag ist der wieder verschwunden. Dafür wird bei der Fähre in Angermund eine männliche Leiche im Rhein gefunden. Erstochen… Hartmann macht sich auf die Suche, muss aber feststellen, dass der Hafen eine kleine fremde Welt für sich ist. Das tiefe, trübe Wasser in den Hafenbecken ist dabei übrigens nicht das Schlimmste …


Meine Meinung:
Ich weiß, das ist jetzt nicht das neueste Buch von Klaus Stickelbroeck, aber bevor ich mir das neue demnächst kaufe, werde ich erst alle anderen lesen. Also macht Euch keine Gedanken, ich hinke nicht wirklich hinterher 😉
Christian Hartmann, den ehemaligen Fußballspieler und jetzigen Privatdetektiv habe ich in mein Leserherz geschlossen. Er ist so gar nicht der knallharte Typ, wie er es gern sein möchte. Er hat einfach ein zu gutes Herz und ich würde ihm gerne sagen: Junge, wenn Du so weitermachst, kommst Du auf keinen grünen Zweig. Weshalb ich ihm das sagen möchte, verrate ich hier natürlich nicht.
Auf jeden Fall löst er seinen Fall zu meiner Zufriedenheit. Seine Auftraggeber und er selber sind ebenfalls mit allem zu frieden.
Der Autor hat mich auch diesmal wieder mit seinem besonderen Schreibstil und bildhaften Beschreibungen von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt. Bei vielen Krimis kann man als Leser ja schon ahnen, wie es enden wird, aber hier wurde ich so richtig überrascht. Nicht nur mit dem Ende, auch mittendrin, wenn es für mich ganz eindeutig aussah und ich annehmen musste, dass.... dann .... ne es wird nichts verraten, obwohl ich wirklich zu gerne einiges zitieren möchte, um meine Begeisterung rüber zu bringen.
Was mir natürlich immer wieder gefällt, ist, dass sich alles in Düsseldorf abspielt und ich weiß, wo Hartmann sich so ungefähr aufhält. Aber nicht nur die bekannten Örtlichkeiten begeistern mich, neben Hartmann treffe ich immer wieder auf Bekannte, die ihm hilfreich zur Seite stehen, zwar sind nicht immer alle begeistert, aber meistens springt für sie doch etwas positives dabei heraus. Außerdem wurden ihnen sehr interessante Charaktere zugeordnet.


Fazit:
Wer sagt denn, dass man immer nur neu erschienene Bücher lesen soll. Ich bin begeistert von den Krimis, die Klaus Stickelbroeck schreibt und werde in Kürze das nächste Buch lesen. Auf jeden Fall empfehle ich die Serie gerne weiter.

Samstag, 11. März 2017

Rezension - El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier


Autorin: Brigitte Lamberts

Titel: El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier

Gerne: Krimi, Reise

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. Januar 2017

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: edition Oberkassel



Die Autorin Brigitte Lamberts ist in Düsseldorf geboren und hier lebend. Sie ist promovierte Kunsthistorikerin, PR-Beraterin und Journalistin. Nach Stationen in Museen, PR-Agenturen und Verlagen hat sie sich im Bereich Corporate Publishing selbstständig gemacht. Ihren Debütroman, den Düsseldorfer Krimi Ausgeweidet, verfasste sie zusammen mit ihrer Co-Autorin Annette Reiter. Es folgten zwei weitere Krimis in Co-Autorenschaft. Dem folgten zwei weitere Krimis in Co-Autorenschaft. Mittlerweile kamen Kurzgeschichten in Anthologien hinzu. Für die Mallorca-Krimi-Anthologie „Mallorca mörderisch genießen“ (Wellhöfer Verlag) zeichnete sie als Mitherausgeberin verantwortlich. Mit dem Krimi “El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier” hat sie ihren ersten Soloroman geschrieben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Oh, Gott! Wo bin ich da nur reingeraten?« fragt sich Sven, als ihm der Russe die Pistole auf die Stirn drückt. Sven Ruge, Journalist und Gastrokritiker, erhält den Auftrag seines Lebens: er soll einen kulinarischen Reiseführer über Mallorca schreiben, seine Lieblingsinsel. Der Aufenthalt beginnt idyllisch und genussreich. Doch die Realität ist dramatischer: Ein lange zurückliegender Mord und die Suche nach einem wundersamen Heilmittel wird zur gefährlichen Ablenkung. Seine journalistische Neugier, die zur Aufdeckung eines über Jahrhunderte gehüteten Geheimnisses führen könnte, drängt den Auftrag in den Hintergrund. Traumjob oder spannendes Abenteuer – Sven muss sich entscheiden. Der fesselnde Plot bietet mallorquinisches Lokalkolorit, kulinarische Köstlichkeiten und eine spannende Spurensuche. Ein kulinarischer Krimi (nicht nur) für Mallorca-Liebhaber. Lesen Sie den Kriminalroman als Reiseführer mit Gastrotipps oder als packende Urlaubslektüre.


Meine Meinung:
Gut, dass man vom Lesen kulinarischer Genüsse nicht zunimmt, sonst hätte ich jetzt einige Kilo mehr drauf. Sven Ruge hat den Auftrag einen besonderen Reiseführer über Mallorca zu schreiben. Dafür bereist er die Insel und schlemmt sich regelrecht durch die Orte. Aber damit nicht genug, durch ein zufällig belauschtes Gespräch erlebt er ein Abenteuer, auf das er dann doch gerne verzichtet hätte. Nicht ohne Grund fragt er sich in der Kurzbeschreibung: »Oh, Gott! Wo bin ich da nur reingeraten?«

Ich als Leser kann das ja ganz entspannt und mit sicherem Abstand betrachten. Natürlich möchte ich der Sache, wie Sven Ruge, auf den Grund gehen und ich bibbere mit ihm, wenn es brenzlig wird. Gleichzeitig "sehe" ich viele Orte auf der Insel, die ich während eines Urlaubs ebenfalls besucht habe. Das hat mir natürlich sehr gefallen, allerdings habe ich damals nicht so wie er geschlemmt. Ich hatte ja auch nicht die Tipps bekommen 😉

Auf jeden Fall hat die Autorin Reise, Kulinarisches und Spannung sehr gut miteinander verbunden. Ich war ganz gespannt, wie sich alles entwickeln wird und ob Sven es schafft, den Reiseführer zu schreiben und gleichzeitig dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Nebenbei möchte ich noch erwähnen, dass ich das Buch schon vor einer Weile auf meinen Reader geladen habe und es irgendwann mal lesen wollte. Allerdings konnte ich in den letzten Tagen in der Düsseldorfer Presse soviel über die Autorin und das Buch lesen, dass ich nun doch sehr neugierig wurde und es schneller gelesen habe, als ich dachte. Und das war gut so, denn das Buch hat mir sehr gut gefallen.


Fazit:
Mallorca Fans werden begeistert sein, die es noch nicht sind, werden neugierig gemacht. Außerdem kommt noch reichlich Spannung dazu. Alles zusammen bereitet reichlich Lesevergnügen und ich empfehle das Buch gerne weiter.

Rezension - Inselblau


Autorin: Stina Jensen

Titel: Inselblau

Genre: Frauenroman, Reise

Version: eBook

erschienen: 11. Juli 2016

Seiten: 253

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Stina Jensen liebt die ostfriesischen Inseln genauso wie die Balearen – seit 2016 gehören auch Irland und Island ganz oben auf die Liste ihrer Lieblingsinseln. Sie liebt das Reisen und saugt neue Umgebungen in sich auf wie ein Schwamm – meist kommen dabei wie von selbst die Figuren in ihren Kopf und ringen dort um die Hauptrolle in ihrem nächsten Roman. Im wahren Leben wohnt die Autorin mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt am Main. Unter dem Autorennamen Alice Golding verfasst sie außerdem romantische Komödien und turbulente Familienromane, die immer wieder in den eBook-Bestsellerlisten zu finden sind.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Schon lange träumt Svea von einer Bar unter Palmen, im Hintergrund spanische Flamenco-Klänge. Stattdessen erbt sie eine kleine Pinte auf einer ostfriesischen Insel. Sehr zur Freude von Opa Hannes, denn der hätte seine Enkelin am liebsten die ganze Zeit bei sich. Und nicht nur er: Auch Wattführer Jan, der Svea mit seiner ostfriesischen Gelassenheit fasziniert, scheint etwas an ihr zu liegen. Doch soll sie wirklich auf diesem Stück Land mitten in der Nordsee sesshaft werden? Um dem Durcheinander ihrer Gefühle zu entgehen, flieht Svea für ein paar Tage auf ihre Lieblingsinsel im Mittelmeer. In der kleinen Bucht ihres Urlaubsortes trifft sie ausgerechnet auf den Mann, dessen Temperament ihr schon einmal den Boden unter den Füßen weggerissen hat. Und auf eine mit Brettern vernagelte Strandbar …


Meine Meinung:
Ein sehr schöner Sommerroman, der allerdings auch zu jeder anderen Jahreszeit gelesen werden kann. Die Autorin entführt die Leser auf zwei ganz verschiedene Inseln: Langeoog und Mallorca. Erstere kenne ich noch nicht, bin aber jetzt neugierig geworden und Mallorca habe ich vor ein paar Jahren besucht und es war schön mit diesem Buch wieder dorthin zu fliegen. Denn ich habe Svea begleitet, als sie auf Langeoog ihr Erbe anschaute und nach Mallorca wollte, um sich mit ihrem Traum, dort eine Tapas-Bar zu eröffnen auseinander setzen wollte.
Mit Svea konnte ich mich zunächst nicht so richtig anfreunden, sie war mir einfach zu wankelmütig, aber sie hat dann die richtige Entscheidung getroffen mit der ich sehr einverstanden war. Natürlich werde ich hier nicht verraten, was ich mir als Ende gewünscht hatte.
Auf jeden Fall hat mir die Autorin eine Botschaft vermittelt, einen Traum kann man haben, aber er sollte nicht mein Leben bestimmen und es ist schon wichtig, dass man sich näher damit auseinander setzt und schaut, ob sich der Traum eigentlich umsetzen lässt.
Svea war irgendwann an einem Punkt angelangt und musste sich damit auseinander setzen. Ich konnte sie dabei beobachten und wie bereits erwähnt auf zwei Inseln begleiten, was mir natürlich sehr gut gefallen hat.
Der Schreibstil von Stina Jensen war sehr flüssig und eigentlich wollte ich nur mal eben reinschnuppern und hatte dann plötzlich das ganze Buch durchgelesen.
Buchcover und Titel passen sehr gut zusammen, ich mag ja die Farbe blau und liebe diesen Anblick Sand, blauer Himmel und blaues Meer.


Fazit:
Zur Einstimmung auf den Urlaub oder zum Entfliehen während einer kalten grauen Jahreszeit ist dieses Buch bestens geeignet. Wer nach leichter unterhaltsamer Lektüre Ausschau hält sollte zu diesem Buch greifen.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, ohne sie hätte ich dieses Buch wahrscheinlich übersehen.

Donnerstag, 9. März 2017

Rezension - Der Agent, meine Tochter & ich


Autorin: Jana Herbst

Titel: Der Agent, meine Tochter & ich

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. März 2017

Seiten: 374

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: feelings




Jana Herbst ist das Pseudonym der  Autorin Claudia Giesdorf, die 1982 in Rheinland-Pfalz geboren wurde. Eine ihrer schönsten Kindheitserinnerungen ist das Klackern der Schreibmaschine, wenn ihr Opa etwas darauf geschrieben hat. Stundenlang stand sie vor dem Gerät, tippte wahllos auf Buchstaben und stellte sich vor, Schriftstellerin zu sein. Seit über zwanzig Jahren lebt sie nun in Berlin, mittlerweile mit Mann und Tochter, nach deren Geburt sie beschlossen hat, noch einmal zu studieren. Nun schließt sie bald ihr Studium der Klassischen Archäologie ab und weiß ziemlich genau was sie schreiben soll, wenn eine Tastatur vor ihr steht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sarah Wagner ist Anfang dreißig, zuverlässig, solide und berechenbar. Eigenschaften, die sie sich mit einem Baumwollschlüpfer teilt. Aber das stört sie nicht, denn sie liebt ihr beschauliches Leben als Alleinerziehende - Abwechslung und Abenteuer meidet sie genauso wie Clubnächte und Affären. Und doch lässt sie sich von ihren Freundinnen in einen Club schleifen, in dem sie Lars kennenlernt. Sie verbringt eine leidenschaftliche Nacht mit ihm, nach der sie sich heimlich aus seiner Wohnung schleicht, um in ihr ruhiges Leben zurückzukehren. Vier Wochen später gerät alles außer Kontrolle: Lars, ihr One-Night-Stand, taucht auf, offenbart ihr, dass er Geheimagent ist und bringt Chaos in ihr Leben. Dann wird es plötzlich ernst, denn Sarah steckt unwissend in Lars' Mission. Tiefer und gefährlicher als beide ahnen....


Meine Meinung:
Mit Begeisterung hatte ich das erste Buch der Autorin: "Highheels, Herz und Handschellen" gelesen
und war nun neugierig auf ihr zweites Buch. Von dem ich nun sagen kann, dass es mir noch besser gefallen hat, denn die Autorin hat es geschafft und sich gesteigert, zumindest war dies mein Gefühl, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte.
Wie aus dem Buchcover und Titel hervor geht, gibt es nicht nur einen Mann und eine Frau sondern auch ein Kind, was eine wichtige Rolle spielen sollte. Ich will ja nichts vom Inhalt verraten, nur soviel, die kleine Lilly ist herzerfrischend und hat alles wunderbar aufgemischt. Ich musste besonders über sie sehr viel lachen. Ihre Mutter Sarah war mir ebenfalls sehr sympathisch, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob sie sich für gewisse Aufgaben eignet. Lach, nun mache ich eher neugierig, weil ich ja nichts verraten will, aber diesen Satz konnte ich mir dann doch nicht verkneifen. Letztendlich hat sich auch Lars in mein Leserherz geschlichen und ich fand seine Entscheidung super!
Jana Herbst hat mich auch diesmal mit ihrem flüssigen Schreibstil an das Buch gefesselt, ganz besonders überrascht war ich, denn als ich dachte, dass das Buch nun bald zu Ende ist, gab es eine Wendung mit der ich gar nicht gerechnet hatte.
Die Buchcover beider Bücher gefallen mir sehr gut und zeigt dem Leser auch gleich, dass sie zusammen gehören, aber doch einzeln gelesen werden können. Gefreut hat es mich, dass ich "alte Bekannte" wieder getroffen habe.

Fazit:
Spannung, Romanze und ganz viel Humor haben mir viel Lesevergnügen beschert.  Deshalb empfehle ich das Buch gerne weiter.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 5. März 2017

Rezension - Sophie Elisabeth - Die Gesandte des Zaren


Autor: Christopher Ross

Titel: Sophie Elisabeth - Die Gesandte des Zaren

Genre: Historisch

Version: gebundene Ausgabe

erschienen: 14. Dezember 2016

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Weltbild





Die gebundene Ausgabe ist nur bei Weltbild erhältlich. Entweder in den Filialen  oder auf www.weltbild.de

Christopher Ross wuchs in Frankfurt/Main auf und lebt heute bei München und "on the road" in den USA und Kanada. Seit seiner Jugend zieht es ihn nach Nordamerika, immer auf der Suche nach interessanten Begegnungen und neuen Abenteuern. Für seine Bücher wurde er u.a. mit dem Friedrich-Gerstäcker-Preis ausgezeichnet. Seine Bücher wurden in zwanzig Sprachen übersetzt, etliche davon sind Bestseller.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich ist Sophie Elisabeth in Sankt Petersburg nur zu Besuch, um die Hochzeit ihrer besten Freundin zu feiern. Doch dann begegnet sie im Winterpalais der Zarenfamilie Nikolai, einem eigenwilligen Offizier der Leibwache – sie weiß sofort, dass er ihre große Liebe ist. Aber Nikolai ist ein scharfer Kritiker von Zar Alexander und als er herausfindet, dass der Zar den mächtigen Gouverneur im fernen Russisch-Amerika ermorden lassen will, um noch mehr Reichtümer aus dem Pelzhandel für sich abzuzweigen, wird er verraten. Sophie Elisabeth erfährt, dass Nikolai aus dem Gefängnis fliehen konnte, und sie folgt ihm in ihrer Verzweiflung nach Osten. Ihre entbehrungsreiche Reise führt sie durch die weite und einsame Taiga, während der sie einem gefährlichen Banditen und kriegerischen Eingeborenen vertrauen muss. Ihre Liebe zu Nikolai und sogar die Zukunft Alaskas stehen auf dem Spiel. Ist sie stark genug, ihre adeligen Fesseln abzustreifen und den Gefahren der Natur zu trotzen?


Meine Meinung:
Anfangs konnte ich mich mit dem Buch nicht so recht anfreunden. Ich lernte Sophie Elisabeth und ihre Freundin kennen, die einige Zeit im Palast des Zaren leben würden. Zunächst dachte ich, dass die beiden jungen Frauen genau das Bild der Frau wiederspiegelten, das der damaligen Zeit entsprach. Aber Sophie Elisabeth war nicht damit einverstanden, eine arrangierte Ehe einzugehen und verliebte sich in einen Offizier der Leibgarde. Damit nahm das Schicksal seinen Lauf.
Wie in der Kurzbeschreibung erwähnt, macht sie sich auf den Weg quer durch Russland, was der Autor sehr interessant und spannend beschrieben hat, obwohl es einige Situationen für mich gab, die ich nicht nachvollziehen konnte. Für mich wirkte einiges etwas an den Haaren herbei gezogen. Sollte ich etwas zu kritisch sein?
Allerdings hatten sich Sophie Elisabeth und Nikolai inzwischen in mein Leserherz geschlichen und ich konnte nicht anders, ich wollte das Buch unbedingt zu Ende lesen und wissen, wie es sich entwickeln würde.
Das Buchcover gefällt mir, denn es passt gut zum Inhalt des Buches. Allerdings verspricht der Titel einem etwas ganz anderes. Ich hatte mich sehr lange gewundert, was es damit auf sich hat und sollte zwar eine Erklärung bekommen, aber so recht zu frieden bin ich doch nicht damit.

Fazit:
Wer es etwas kitschig, spannend und romantisch mag, wird an diesem Buch sicher Gefallen finden.
Leider bleiben am Ende viel Fragen offen, was mir eigentlich nicht gefällt, weil ich dann ein weiteres Buch lesen muss, wenn meine Neugierde zu groß wird.