Samstag, 21. Oktober 2017

Rezension - Lichterzauber in Manhattan


Autorin: Sarah Morgan

Titel: Lichterzauber in Manhattan

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 9. Oktober 2017

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch





Über die Autorin:
Bereits als Kind träumte Sarah Morgan von einer Karriere als Schriftstellerin, damals verfasste sie die Autobiografie eines Hamsters. Nach der Geburt ihres ersten Kindes begann sie erneut zu schreiben, ihr erstes Manuskript wurde von Mills & Boon abgelehnt, das dritte Manuskript wurde ohne jegliche Änderung schließlich angenommen. Zu den glücklichsten Momenten ihres Lebens zählte der Augenblick, als sie die Zusage erhielt. Sarah Morgan schreibt gern zeitgenössische Romanzen, die durch den persönlichen Humor der Autorin sowie viel Sinnlichkeit geprägt sind. Weltweit hat sie viele Fans.
Mit 18 Jahren begann sie in London mit ihrer Ausbildung zur Krankenschwester. Sie war in zahlreichen Bereichen des Krankenhauses tätig, als Herausforderung betrachtet sie aber die Notfallmedizin. Die Zusammenarbeit zwischen Schwestern und Ärzten empfand sie hier besonders gut. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in der Nähe von London. Wenn sie nicht mit Lesen oder Schreiben beschäftigt ist, verbringt sie ihre Zeit gern im Freien, sie ist begeisterte Walkerin und Skiläuferin.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Eva ist eine hoffnungslose Romantikerin und sieht nur die guten Seiten des Lebens. Kein Wunder, dass sie Weihnachten in New York liebt wie kein anderes Fest im Jahr. Um ihr Konto aufzustocken, tritt die New Yorker Food-Bloggerin eine Stelle bei dem erfolgreichen Horror-Autor Lucas Bale an. Womit sie nicht gerechnet hat: Der grimmige Brite kann die Feiertage nicht ausstehen. Mit Tannenschmuck und Plätzchenduft will Eva ein kleines Weihnachtswunder an ihm wirken - mit mehr als frostigem Ergebnis. Warum nur fühlt sie sich zu ihm hingezogen, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten?



Meine Meinung:
Weihnachtshasser auf der einen Seite und Romantikerin auf der anderen Seite, eine beliebte Variante, aus denen Autorinnen anscheinend gerne eine Weihnachtsgeschichte machen. Hier kam als besondere Würze noch hinzu, dass der Weihnachtshasser ein sehr berühmter Thrillerautor ist, was bei Eva für schlaflose Nächte und Gänsehaut sorgte.
Natürlich war die ganze Geschichte sehr vorhersehbar und ich konnte mir durchaus das Ende des Buches vorstellen. Aber die Autorin hat es trotzdem verstanden, mich für das Buch zu begeistern. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, den Unterhaltungen der beiden Protagonisten zu folgen und sie bei ihren Unternehmungen immer wieder zu begleiten.
Da ich ja nur nach einem Weihnachtsbuch Ausschau gehalten hatte, war mir nicht bewusst, dass dieses Buch das dritte und letzte der Serie "From Manhattan with Love" ist. Allerdings hatte ich nicht das Gefühl, die anderen Bücher unbedingt kennen zu müssen, denn die wichtigsten Dinge wurde hier kurz erwähnt und ich kam bestens damit klar.
Wichtig war mir auch, dass weihnachtliche Stimmung aufkam und zu gerne hätte ich mal einen Blick aus den Fenstern von Lucas Wohnung geworfen.

Fazit:
Wer gerne Bücher liest, in denen die Weihnachtsstimmung so richtig zur Geltung kommt, wo an Erotik nicht gespart wird und alltägliches nicht zu kurz kommt, dem wird dieses Buch sicherlich gefallen.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Ein Winter voller Wunder


Autorin: Amanda Prowse

Titel: Ein Winter voller Wunder

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Oktober 2017

Seiten: 335

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper




Die Autorin Amanda Prowse kündigte vor fünf Jahren ihren Job als Unternehmensberaterin, um sich fortan nur noch dem Schreiben zu widmen. All ihre Bücher haben drei Dinge gemeinsam: Sie halten uns nachts davon ab, die Nachttischlampe auszuknipsen. Sie erzählen Geschichten, die mitten aus dem Leben gegriffen sind. Sie bewegen uns zutiefst und rühren uns zu Tränen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als ihr Mann stirbt, ist Bea nach dreißig Jahren Ehe wieder allein. Für immer, so denkt sie. Ihren Schmerz bekämpft sie, indem sie sich in die Arbeit stürzt, und bald ist ihr Café bekannt für den besten Karottenkuchen von Sydney. Aber dann, kurz vor Weihnachten, lockt eine Brieffreundschaft Bea nach Schottland. Der glitzernde Lichterzauber und die tanzenden Schneeflocken führen sie unvermittelt zurück in die Vergangenheit und zu einer heimlichen Liebe – die sie vor langer Zeit zu vergessen versuchte.


Meine Meinung:
Es ist schon komisch, wir hier in Europa verbinden Weihnachten mit Winter und Schnee und können es uns kaum vorstellen, wie in Australien im Sommer das Fest gefeiert wird. In diesem Buch sollte ich reichlich Gelegenheit bekommen, mehr darüber zu erfahren. Es dauerte nämlich ziemlich lange bis ich endlich mal etwas über den Winter und die damit verbundenen Wunder, wie im Buchtitel versprochen, lesen konnte.

Bea und ihre Enkelin Flora machen sich auf den Weg nach Schottland und bemerken mehr als einmal, dass es dort verflixt kalt ist.  Aber trotzdem genießen sie die Zeit dort. Außerdem ist es für beide eine ganz besondere Reise. Flora, gerade noch 13, braucht etwas Abstand von ihren Eltern und der Schule. Bea hat einige Erinnerungen, die mit Schottland verbunden sind und sie stellt sich nun diesen. Ich fand die ganze Entwicklung sehr interessant und mit Spannung verfolgte ich die Geschehnisse. Nicht nur ich war mit dem Ende der Geschichte sehr zufrieden.


Fazit:
Diesmal gab es Hitze und Kälte zur Weihnachtszeit, ein interessanter Vergleich. Außerdem wurden Geheimnisse gelüftet und Zwistigkeiten aus dem Weg geräumt. Das Ende machte alle Beteiligte glücklich.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Verzuckerte Weihnachten


Autorin: Rike Stienen

Titel: Verzuckerte Weihnachten

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 16. Oktober 2017

Seiten: 184

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Autorin Rike Stienen arbeitete einige Jahre als Rechtsanwältin, bevor sie sich ihren Traum erfüllte, eine Ausbildung zur Drehbuchautorin zu absolvieren. Seitdem hat sie Stoffe für diverse Filmproduktionen entwickelt, vorzugsweise romantische Komödien, die im Alpenvorland oder vor exotischer Kulisse spielen. Dabei ist es ihr wichtig, zwischenmenschliche Konflikte auf humorvolle Weise zu lösen. Mittlerweile sind zusätzlich einige Kurzgeschichten in Anthologien und zahlreiche Liebesromane veröffentlicht worden. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees und gehört verschiedenen Autorenverbänden an. Ihre Kreativität schöpft sie aus ihrem eigenen Gartenparadies.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Charlotte freut sich auf die erste Adventszeit auf der Alm, die sich jedoch ganz anders gestaltet als erwartet. Überraschende Besucher trudeln in ihrem Haus ein mit persönlichen Problemen im Gepäck. Vor allem Charlottes Ex-Mann Horst und Vater ihrer Tochter Amelie sorgt für Turbulenzen und droht, ihr Liebesglück mit Markus zu stören. Charlotte hat alle Hände voll zu tun, damit der Heilige Abend dennoch harmonisch wird. Ob es ihr gelingt?


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich Protagonisten anderer Bücher "wiedersehe". In diesem Fall konnte ich Charlotte und ihre Freunde aus dem Buch "Die Liebe wohnt überall" während der Adventszeit begleiten. Wobei es keine allzu gemütliche und geruhsame Zeit für alle war. Es ging ganz schön turbulent zu. Markus hatte als Tierarzt reichlich zu tun und Charlotte musste damit fertig werden, dass sich mehr Gäste anmeldeten, als ihr recht war.
Aber trotzdem hat die Autorin allen Zeit gegeben, die sie in der wunderschönen Winterlandschaft verbringen konnten, auf verschiedenste Art und Weise und ich wäre zu gerne auch bei der einen oder anderen Sache dabei gewesen.

Rike Stienen hat mich mit ihrem Buch begeistern können. Sie hat nicht auf die üblichen Verwicklungen, die Autorinnen gerne bei Büchern in diesem Genre nutzen, zurück gegriffen. Es gab Momente, da befürchtete ich das schlimmste für einige Beteiligte und war dann froh, dass die Autorin der ganzen Geschichte eine andere, mehr normale Wendung gab. So kam es dann auch, dass ich das Buch mal wieder regelrecht verschlungen habe und am Ende äußerst zufrieden war.


Fazit:
Weihnachten auf einer Hütte im Schnee - ich stelle es mir toll vor. Da ich aber zu dieser Zeit nicht verreisen kann, nehme ich die Gelegenheit wahr und reise mit den Büchern.
Spannung, Liebe, Aufregung, unruhige Zeiten - alles hat die Autorin miteinander verknüpft und gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Dieses Buch ist in sich abgeschlossen, aber es wäre nicht schlecht, das andere von mir bereits erwähnte Buch auch zu kennen.

Rezension - Ein Weihnachtsmärchen in Kanada


Autorin: Lara Hill

Titel: Ein Weihnachtsmärchen in Kanada

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. September 2017

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe




Die Autorin Lara Hill wurde in England geboren. Nach dem Studium arbeitete sie als Übersetzerin. Als sie mit ihrem Mann nach Deutschland übersiedelte, begann sie mit dem Schreiben. Die Liebesgeschichten in ihren romantischen Romanen siedelt sie gern in all den Ländern an, die sie schon bereist hat. Lara Hill lebt heute mit ihrer Familie und zwei Hunden in München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Glitzernde Seen, schneebedeckte Berge und ein einladendes Blockhaus mit qualmendem Schornstein - Winter in Kanada! Das erwartet Julia, als sie sich zu einem Lehreraustausch von Hamburg nach Banff aufmacht. Eines hat sie dabei allerdings nicht eingeplant: den unverschämten, aber irgendwie doch auch charmanten Kanadier Josh, der ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Und das, obwohl Julia in Hamburg einen festen Freund hat, der ein besonders romantisches Weihnachtsfest plant -


Meine Meinung:
Irgendwie wurde ich tatsächlich ein bisschen neidisch auf Julia. Winter in Kanada! Die Autorin hat alles so wunderbar beschrieben, dass ich das Gefühl hatte vor Ort zu sein, direkt neben Julia. Wobei der Start für Julia jetzt nicht so besonders gelungen war. Mit gemischten Gefühlen flog sie nach Kanada um dort ihren Job als Austauschlehrerin wahr zunehmen. Ihr Freund Lars brachte kein Verständnis dafür auf, dass sie sich einen lang gehegten Wunsch erfüllte. Allerdings sollte sie in Kanada sehr viele Menschen kennen lernen, die uns beiden sofort sympathisch waren und das machte den Aufenthalt viel angenehmer.
Wie es nun mal in Liebesromanen und Weihnachtsmärchen üblich ist, gibt es Geheimnisse, Verwicklungen und Tiere, die einen ans Herz wachsen. Die Beteiligten schwanken zwischen alter und neuer Liebe und ich kann es mal wieder nicht abwarten und hoffe sehr, dass die Autorin den Weg einschlägt, den ich mir wünsche. Nebenbei lerne ich einiges von Kanada kennen, zu gerne wäre ich bei dem einen Ausflug dabei gewesen.
Die Autorin hat die Geschichte sehr flüssig geschrieben und mir damit die Möglichkeit gegeben, das Buch zügig zu lesen.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und auch hier kommt der Wunsch auf, genau in dieser Hütte mal wohnen zu dürfen.


Fazit:
Eigentlich sollte es nur ein Lehrertausch werden und ich vermute mal, dass keine der beiden damit gerechnet hat, wie sich alles entwickelt. Ich war zufrieden mit dem Ende der Geschichte und gebe gerne eine Leseempfehlung.


Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.










Rezension - Gustafssons Jul


Autor: Lars Simon

Titel: Gustafssons Jul

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Oktober 2017

Seiten: 176

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv




Der Autor Lars Simon hat nach seinem BWL- und Politologie-Studium zuerst lange Jahre als Marketingleiter einer IT-Firma gearbeitet, bevor er als Touristen-Holzhaus-Handwerker mit seiner Familie mehr als sechs Jahre in Schweden verbrachte. Heute lebt er in der Nähe von Frankfurt/Main.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zehn Jahre lang hat sich Carl-Johann Gustafsson (81) von seiner Familie zurückgezogen. Das soll sich jetzt ändern. Gemeinsam mit der Familie will er Weihnachten auf seinem Landgut feiern, wie früher. Seine Kinder und Enkelkinder folgen der Einladung nur widerwillig, denn die Familienbande existieren schon lange nicht mehr. Aber niemand will etwas verpassen, und womöglich wird ja das Erbe verteilt ...
Am Ende kommt es dann ganz anders als gedacht, doch glücklicherweise haben die gute Seele des Hauses, Diener Alfred, und der Weihnachtsmann höchstselbst ihre Finger im Spiel.


Meine Meinung:
Ich hatte Lust darauf, eine schwedische Weihnachtsgeschichte zu lesen und da ich bereits ein Buch des Autors kannte, musste ich nicht lange überlegen, ob ich genau dieses Buch lesen wollte.
Über den Inhalt will ich nichts verraten, es kann sich jeder lebhaft vorstellen, wie es in Familien zugeht, deren Mitglieder sich irgendwie aus den Augen verloren haben. Die dann auf Wunsch des Vaters bzw Großvaters anreisen, um gemeinsam Weihnachten zu feiern.
Lars Simon hat das alles sehr gut beschrieben und den einzelnen Familienmitgliedern sehr interessante Charaktere zugeordnet. Ich fand es unterhaltsam die Familie zu beobachten und war froh, dass ich nicht dazu gehörte. Aber Opa hatte alles im Griff und ihm wünschte ich am Ende noch viele glückliche Jahre.

Das Buchcover gefällt  mir ausgesprochen gut. Der Einband schimmert so wunderschön und die Klappeninnenseiten vorne und hinten sind liebevoll mit Abbildungen des Rentierschlittens gestaltet. Ich hatte vorher gar nicht auf die Größe des Buches geachtet und war dann begeistert, als ich es in der Hand hielt. Es ist ein kleines hochwertiges Büchlein und eignet sich hervorragend zum Geschenk in der Advents- und Weihnachtszeit.

Fazit:
Nicht nur die Größe und Gestaltung des Buches hat mich begeistert. Die Geschichte fand ich ebenfalls sehr unterhaltsam und durchaus realistisch. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung und wie erwähnt, kleine Geschenke kann man immer machen 😉


Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Rezension - Wenn die Liebe Anker wirft


Autorin: Cressida McLaughlin

Titel: Wenn die Liebe Anker wirft

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. September 2017

Seiten: 441

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch




Über die Autorin:
Cressy wurde im Südosten Londons geboren – umgeben von Büchern und mit einem Kater als Spielgefährten, der nach Lawrenz von Arabien benannt worden war. Sie studierte Englisch an der Universität von East Anglia und lebt inzwischen gemeinsam mit ihrem Ehemann David in Norwich. Noch hat Cressy keinen eigenen Hund und bis es so weit ist schmust sie noch mit den flauschigen Vierbeinern ihrer Freunde. Wenn sie gerade einmal nicht schreibt, dann liest sie, oder macht Urlaub in ihrer Heimat London und an der wunderschönen Küste Norfolks.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein kleines gemütliches Boots-Café am beschaulichen Flussufer. Eigentlich traumhaft, trotzdem fällt es Summer schwer zurückzukehren an den Ort, an dem sie so vieles an ihre verstorbene Mutter erinnert. Doch sie muss das Café retten! Und plötzlich ist sie mittendrin, in einem neuen Leben am und auf dem Fluss. Zum Glück hat sie Mason, den Besitzer des Nachbarbootes, der immer da ist, wenn sie Hilfe braucht. Aber ist das nicht alles zu perfekt, um wahr zu sein?


Meine Meinung:
Das Buchcover und die Kurzbeschreibung haben mich neugierig gemacht. Ich hatte Lust mal etwas über das Leben auf einem Flussboot zu lesen und deshalb wanderte das Buch auf meinen Reader.

So lernte ich Summer und Mason und deren Hunde kennen. Alle waren mir sofort sympathisch und ich erwartete, dass die Liebe bei den beiden den Anker wirft. Denn mir war von Anfang an klar, wie die Geschichte enden würde. Allerdings musste ich ziemlich lange darauf warten. Wegen der üblichen Verwicklungen, weil nicht miteinander geredet beziehungsweise nicht zugehört wurde und weil sich immer wieder andere Personen einmischen, zog sich alles in die Länge. Dies findet sich allerdings meistens in Büchern dieses Genre.

Die Autorin hat sehr interessant geschildert, wie sich das Leben auf einem Flussboot  abspielt, denn natürlich lernte Summer noch weitere Personen und deren Lebensweisen kennen. Allerdings zog sich dadurch die Geschichte in meinen Augen sehr in die Länge und wirkte etwas langatmig.
Auf der anderen Seite hat die Autorin auch eine gewisse Spannung aufgebaut und gezeigt, dass es wichtig ist, Vertrauen aufzubauen und man ab und zu über seinen eigenen Schatten springen sollte.


Fazit:
Eine durchaus unterhaltsame Geschichte mit Höhen und Tiefen. Bestimmt gibt es auch jede Menge Leser, die nicht so ungeduldig sind, wie ich und mehr Spaß an diesem Buch haben werden.

Ich möchte mich bei dem Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Das Leben ist kein Punschkonzert


Autorin: Heike Wanner

Titel: Das Leben ist kein Punschkonzert

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Oktober 2017

Seiten: 302

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Ullstein




die Autorin Heike Wanner...
... wurde vor vielen Jahren in Dortmund geboren
... lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Wiesbaden
... schreibt seit 2008 Frauen- und Jugendromane
... entspannt sich am liebsten bei einem guten Buch und einem Glas Wein
... freut sich über jedes Feedback zu ihren Büchern
 ... ist auch auf Facebook oder per Mail zu erreichen
... hat eine eigene Homepage: www.heike-wanner.de


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die selbstsichere Carolin hat Karriere gemacht, aber Pech in der Liebe. Die durchorganisierte Dreifach-Mutter Melanie wünscht sich ihr eigenes Leben zurück. Und Julia, die jüngste der drei Schwestern, weiß mit Anfang zwanzig immer noch nicht so recht, wohin sie im Leben will. Fürs erste betreibt sie den alten Kartoffelpufferstand der Familie und tingelt damit von Markt zu Markt. Doch so richtig gut läuft das Geschäft nur im Winter. Und ausgerechnet kurz vor Beginn der Weihnachtssaison kommt es zur Katastrophe: Julia rutscht auf dem Glatteis aus und bricht sich das Handgelenk. Einen verzweifelten Hilferuf später finden sich ihre beiden älteren Schwestern im Imbisswagen auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt wieder, um Julias Jahresumsatz zu retten. Familie verpflichtet eben. Doch zwischen Pufferteig und Punschtopf fliegen bald schon die Fetzen ...


Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich schon einige Bücher gelesen, aber ein Weihnachtsbuch war noch nicht dabei und deshalb war ich besonders neugierig. Vorab möchte ich erwähnen, dass keiner hungrig sein sollte, wenn dieses Buch gelesen wird, denn es löst ansonsten einen großen Appetit auf Reibekuchen aus 😉 zumindest bei mir war es so.

Heike Wanner hat mir die drei Schwestern Carolin, Melanie und Julia vorgestellt. Die drei führen ihr Leben auf ganz unterschiedliche Art und Weise und jede geht ihren eigenen Weg. Bis Julia, die jüngste sich die Hand bricht und das ausgerechnet kurz bevor sie auf dem Weihnachtsmarkt Reibekuchen verkaufen will. Die Schwestern zeigen Familiensinn und helfen sich gegenseitig.

Die Autorin lässt nun im Wechsel jede der drei zu Wort kommen, was ich sehr interessant fand und mich an die Geschichte gefesselt hat. So kommt es, dass sie sich nicht nur zusammenraufen sondern sich mit ihrem Leben auseinandersetzen müssen. Es hört sich nun so an, als würden jetzt nur Probleme gewälzt, nein, Heike Wanner bringt einem die besondere Stimmung, die auch auf Weihnachtsmärkten herrschen kann, näher.

Romanze, Familienzusammenhalt auf verschiedene Weise, Eingeständnisse und Anregungen zum Nachdenken, weihnachtliche Stimmung all dies hat die Autorin wunderbar miteinander verknüpft. Ich steckte so tief im Geschehen drin, dass ich wirklich das Gefühl hatte, vor Ort zu sein und Geräusche und Gerüche wahr nahm.


Fazit:
Interessant ist es, was in fünf Wochen alles so geschehen kann. Ich habe die Schwestern gerne begleitet und mich am Ende sehr gefreut, über alles. Deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Bei dem Verlag und Netgalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.