Montag, 21. August 2017

Rezension - Die Welt will betrogen werden - Der Kiez-Schnüffler


Autor: Hartmut W.H. Köhler

Titel: Die Welt will betrogen sein

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. Dezember 2013

Seiten: 392

Altersempfehlung: Erwachsene

Bookshouse




Der Autor Hartmut W. H. Köhler wurde 1966 in Hildesheim geboren und ist in der niedersächsischen Kleinstadt Sarstedt aufgewachsen. Er lebt und arbeitet in Hamburg. Seit 2005 konnte er einige Kurzgeschichten veröffentlichen, und bei bookshouse erschienen sein Kroatien-Krimi „Die Antonia-Akte“ sowie die beiden Kriminalromane „Die Welt will betrogen sein“ und „Das Bankett der Witwenmacher“, in denen der Hamburger Privatdetektiv Sünder ermittelt. Ein dritter Sünder-Roman ist in Arbeit.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sommer 1967
Privatdetektiv Sünder ist nur ein kleines Licht auf dem Hamburger Kiez. Er lebt fast von der Hand in den Mund, verdient sich seinen Lebensunterhalt mit Scheidungssachen und treibt sich auf St. Pauli herum. Doch dann bekommt er den lukrativen Auftrag, den Sohn eines Gutsbesitzers, einen Studenten, zu beschatten. Ein Leichtes, denkt er, nur hat es dieser Job in sich. Zuerst wird Sünder verprügelt, und kurze Zeit später wird der Student ermordet.
Sünder gerät unter Verdacht und muss einen weiteren Mord beobachten. Die Ermittlungen, die er nun auf eigene Faust durchzieht, führen ihn durch Hamburg und schließlich in das geteilte und von Studentenunruhen aufgebrachte Berlin. Er entdeckt kriminelle und politische Drahtzieher und versucht, sie zu stellen.
Doch inzwischen wartet an jeder Station seiner Recherchen jemand, der ihm nach dem Leben trachtet.


Meine Meinung:
Die meisten Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe, spielen jetzt - also in der Gegenwart. Hier hatte ich nun eine Geschichte, die sich vor 50 Jahren abspielte. Das ist ja noch nicht so lange her, aber besonders im Bereich der Technik hat sich soviel getan. Es machte mir so richtig Spaß, mich in diese Zeit zurück zusetzen lassen. Der Privatdetektiv musste entweder in Telefonzellen gehen oder bei Nachbarn anrufen, wenn er jemanden erreichen wollte. Das und vieles mehr kam mir sehr bekannt vor, zumal ich 1967 bereits 10 Jahre alt war und vieles mitbekommen habe.

Friedhelm Sünder ist bekannt als Kiez-Schnüffler und hat eines Tages einen Auftrag, der sehr viel nach sich zieht. Die große Politik spielt eine Rolle, Sünder muss in die DDR reisen und setzt sein Leben mehr als einmal aufs Spiel. Mir hat der Krimi wirklich sehr gut gefallen, eben auch, weil ich viele der Tatsachen und Ereignisse wirklich kannte. Allerdings hatte ich am Anfang das Gefühl, es würden nach und nach kurze Geschichten erzählt, bzw Fälle beschrieben, die Sünder löste. Aber dann ging es ziemlich schnell und ich stellte fest, dass ich mich geirrt hatte. Alles hatte etwas miteinander zu tun. Natürlich wusste ich das meiste erst am Ende des Buches und bis dahin sollte es noch etwas dauern. Spannend genug war es allerdings.


Fazit:
Das Buch hat mir gefallen und ich empfehle es sehr gerne. Inzwischen ist schon eine weitere Folge erschienen, die ich mir bereits gekauft habe und demnächst lesen werde.

Anlässlich meines Geburtstages wurde mir dieses Buch vom Verlag geschenkt, worüber ich mich sehr gefreut habe und ich mich vielmals bedanken möchte.

Rezension - Mord im Cottage


Autorin: Anna Bednorz

Titel: Mord im Cottage

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 7. August 2017

Seiten: 334

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight by Ullstein





Die Autorin Anna Bednorz, geboren 1982, ist eigentlich Paläontologin, arbeitet heute aber in der Softwarebranche. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Katzen im Schwarzwald, hat aber schon früh ihr Herz an Irland verloren. Land und Leute haben es ihr auf zahlreichen Wandertouren v.a. im Südwesten angetan, so spielt ihr erster Roman vor diesem Hintergrund. Neben dem Schreiben gehören Reenactment, Trekking sowie altmodische Handarbeiten zu ihren Hobbys.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich ist Aoife eine typische Großstadtfrau und kann mit dem Landleben wenig anfangen. Doch nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund hat die erfolgreiche Schriftstellerin eine Schreibblockade. Auf Anraten ihres Verlegers zieht sie sich mit ihrem Kater Dr. Jingles in ein Cottage in das kleine irische Dorf Ard Carraig zurück. Doch die erhoffte Ruhe bleibt aus, denn schon am nächsten Tag findet Aoife ein zerstörtes Exemplar eines ihrer Romane im Garten. Als weitere Bücher folgen, ist klar, dass jemand die Schriftstellerin bedroht. Doch wer könnte das sein? Zum Glück findet die Autorin bei den Dorfbewohnern unerwartete Unterstützung. Gemeinsam mit dem örtlichen Pubbesitzer Tom versucht sie, dem Täter auf die Spur zu kommen.


Meine Meinung:
Ich lasse mich ja sehr oft vom Cover, dem Buchtitel oder Klappentext dazu verführen, ein Buch zu lesen. Das Cover dieses Buch gefiel mir ausgesprochen gut. Die Kurzbeschreibung machte mich auch in diesem Fall neugierig. Aber der Buchtitel hält in meinen Augen nicht das, was er verspricht. Unter einem Krimi mit Katze verstehe ich etwas anderes und nicht, dass eine Katze ab und zu zum Essen auftaucht und nur eine winzige Nebenrolle spielt. Ich will ja auch nicht behaupten, dass in einem Krimi unbedingt Blut fleißen muss, aber bei Mord erwarte ich das schon. Nun ist aber genug Kritik geäußert worden und ich komme endlich dazu, etwas über das Buch zu schreiben.

Die Protagonistin Aoife hat bisher in Dublin gewohnt und will sich nun aufs Dorf zurück ziehen, um endlich an einem weiteren Buch arbeiten zu können. Allerdings lassen sie verschiedene Ereignisse nicht zur Ruhe und zum Schreiben kommen.
Sehr interessant hat die Autorin über das Dorfleben und dem Zusammenhalt der Bewohner geschrieben. Außerdem war sie sehr geschickt darin, Spannung aufzubauen. Ich wusste lange Zeit nicht, wer denn der Täter ist.
Trotz meiner anfänglichen Kritik hat es mir gefallen, dieses Buch zu lesen.


Fazit:
Ich bin jetzt mal so vermessen und behaupte, dass dieses erste Buch zwar gelungen ist, aber mit Sicherheit gibt es noch Steigerungsmöglichkeiten. Ich wünsche es der Autorin auf jeden Fall.

Bei NetGalley und dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Mörderisches Weinviertel


Autorin: Bettina Kiraly

Titel: Mörderisches Weinviertel

Genre: Krimi, Kurzgeschichten

Version: Taschenbuch

erschienen: 31. Juli 2017

Seiten: 68

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Ferdinand Berger & Söhne





Geboren 1979, wuchs die Autorin Bettina Kiraly in einem kleinen Ort im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich auf und lebt hier noch immer mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Töchtern. Verbrechen lernte sie von der anderen Seite des Gesetzes bei der Arbeit in einem Rechtsanwaltsbüro sowie in einem Notariat kennen. Fasziniert von den dunklen Flecken auf der menschlichen Seele beschäftigen sich ihre Texte mit der Psyche der Hauptpersonen ihrer Geschichten. Wieso sind Menschen zu Grausamkeit fähig? Warum handeln wir so, wie wir es tun?


Kurzbeschreibung, übernommen:
Gibt es hilfsbereite Menschen, die zu gut sind, um wahr zu sein? Kann Josepha wirklich alle Rätsel lösen, die ihr begegnen? Wie soll man Wiedergutmachung für einen Fehler leisten, der unwiderrufliche, tragische Folgen hatte? Was geschieht, wenn die verdiente Ruhe gestört wird? Ist Walder in der Lage, den persönlichsten Fall seines Lebens aufzuklären? Gelingt es Emma rechtzeitig, hinter die Fassade eines Täters zu blicken? Und soll Franz seinen Feinden diesen guten Jahrgang vorenthalten? In den sieben Kurzkriminalgeschichten, in der sich alles um das Weinviertel dreht, darf mitgeraten und mitgefiebert werden.


Meine Meinung:
Spannende Unterhaltung für Zwischendurch. Ich bin ja mehr der Fan längerer Geschichten, aber die sieben mörderischen Kurzgeschichten von Bettina Kiraly haben mich  begeistert.
Vor allen Dingen finde ich es toll, wie sie es geschafft hat, in dieser Kürze es auf den Punkt zu bringen und genügend Spannung aufzubauen.
Natürlich kann ich nicht mehr über das Büchlein schreiben, ich müsste jetzt wirklich zu viel verraten und ich hatte mir ja vorgenommen, dass ich das auf keinen Fall machen werde.


Fazit:
Mörderisch unterhaltsam, vielleicht bei einem Glas Wein zu lesen? Ab und zu kann es von Vorteil sein, wenn das Buch nicht dick und die Geschichten kurz sind.


Bei Bettina Kiraly möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Einfluss auf meine Bewertung hatte es auf keinen Fall.

Rezension - Die Zunftmeisterin


Autorin: Viola Alvarez

Titel: Die Zunftmeisterin

Genre: Historisch

Version: eBook

erschienen: 31. Mai 2017

Seiten: 439

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks der eBook-Verlag




Viola Alvarez, geboren 1971 in Lemgo, ist eine deutsche Schriftstellerin und Dramaturgin. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Skandinavistik in Freiburg arbeitete sie als Referentin in der Erwachsenenbildung und war Leiterin eines Theaters in Köln. Heute ist sie Inhaberin eines Instituts für Managemententwicklung und lebt im Rheinland.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mitte des 16. Jahrhunderts entfesseln die ersten Hexenverbrennungen in Deutschland eine Welle voll Argwohn und Gewalt. In dieser gefährlichen Zeit hat Antonia Deeken alles, was sie sich wünschen kann: Macht, Geld, Sicherheit. Jeder weiß, dass nicht ihr Mann, der Zunftmeister, sondern sie allein die Geschäfte der Oldenburger Wehrschmiede leitet. Doch nicht alle gönnen einer Frau solchen Erfolg. Missgünstige Konkurrenten, aber auch ihr eigener Stolz treiben sie zu immer größeren Wagnissen, die schließlich drohen, zu ihrem Verhängnis zu werden. Verraten und durch eine Anklage in höchste Gefahr gebracht, begegnet sie Vinzent, der in der stolzen Meisterin eine lange vergessene Seite weckt. Doch kann Antonia alles opfern, ihre Position, ihren großen Plan – für ein Leben mit nichts als seiner Liebe? Oder wird sie für die letzten Reste ihrer hart erarbeiteten Existenz kämpfen?


Meine Meinung:
Ich lese sehr gerne historische Romane, lerne ich doch auf unterhaltsame Weise vieles über das Leben in vergangenen Zeiten kennen. Antonia Deeken lebte vor rund 500 Jahren. In einer Zeit, von der wir wissen, dass Frauen wenig zu sagen hatten, taten sie es dennoch, wurden sie durchaus und das ziemlich oft und schnell als Hexe angeklagt. So konnten Männer mit Leichtigkeit unliebsame Konkurrenz los werden.

Eigentlich wollte Antonia Deeken nur eine geschäftliche Reise nach Osnabrück machen und nie hätte sie damit gerechnet, dass sie von einem Abenteuer ins nächste gerät.
Was sie alles so erleben konnte bzw musste und wen sie auf ihrer Reise kennen lernte, hat die Autorin sehr interessant beschrieben.

Die Geschichte kann einen auch nachdenklich machen, was ist, wenn man plötzlich und unerwartet nichts mehr hat. Wenn man sich auf einmal als Spielball zwischen den Mächten wiederfindet.
Interessant fand ich auch, dass Luther erwähnt wurde und die Aufteilung der Gebiete in religiöse Zugehörigkeiten. Ein Thema, das besonders in diesem Jahr auch sehr aktuell ist. Manch einer vergisst dabei aber auch, wie es dem gemeinen Volk ging.


Fazit:
Wer gerne historische Bücher liest und dabei auch Spannung und Liebe im Buch sucht, könnte an diesem Buch Gefallen finden.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Zornesbrut



Autorin: Elke Bergsma

Titel: Zornesbrut

Genre: Kirmi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. Juli 2017

Seiten: 298

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Elke Bergsma, Jahrgang 1968, ist in Ostfriesland aufgewachsen und hat hier, in der wundervollen Weite der von Windmühlen, Leuchttürmen, Deichen, Schafen und Kühen geprägten Landschaft, auch das Lesen gelernt :) Inspiriert von den Büchern Enid Blytons hat sie schon damals beschlossen, Schriftstellerin zu werden. Gesagt, getan - nur rund 30 Jahre später veröffentlichte sie ihren ersten Roman. Aus Liebe zu ihrer Heimat und deren Bewohnern hat sie sich dazu entschlossen, Ostfrieslandkrimis zu schreiben und macht dies inzwischen hauptberuflich, leidenschaftlich und erfolgreich. Ein Lebenstraum ging in Erfüllung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach einem Schwächeanfall ist Hauptkommissar David Büttner von seiner Frau Susanne dazu verpflichtet worden, mit ihr gemeinsam bei Yoga und Qigong Erholung zu suchen. Der mehrwöchige Aufenthalt im Wellness-Zentrum ist nicht eben nach Büttners Geschmack, und so kommt es ihm nicht ungelegen, als im benachbarten Streichelzoo die Leiche einer jungen Yogalehrerin gefunden wird. Der Mord trägt die Handschrift eines erst kürzlich aus der Haft entlassenen Mörders. Büttner lässt sich von seinen Kollegen Sebastian Hasenkrug und Sophie Reimers als verdeckter Ermittler anheuern. Je intensiver er sich mit dem Fall auseinandersetzt, desto mehr kommen ihm Zweifel, ob seine Kollegen tatsächlich nach dem richtigen Täter suchen …


Meine Meinung:
Ein weiterer Fall für Büttner und Hasenkrug, obwohl.... Büttner dürfte eigentlich gar nicht ermitteln, denn er befindet sich mit seiner Frau in einem Wellness-Zentrum und dort soll er sich unbedingt erholen. Aber was kann der gute dafür, wenn genau dort jemand ermordet wird und sein Mitarbeiter von der dortigen Dienststelle zur Unterstützung angefordert wird. 😉
So kam ich dann auch in den Genuss, die beiden wieder zu begleiten.
Bis zum Ende war es furchtbar spannend und ich hatte andauernd einen anderen in Verdacht. Elke Bergsma hat es mal wieder bestens verstanden, entsprechende Spuren zu legen und damit hatte ich nun gar nicht gerechnet. So kam es, dass ich ein weiteres Mal das Buch verschlungen habe und es kaum erwarten konnte, endlich den Täter kennen zu lernen.


Fazit:
Die Spannung war wieder enorm hoch. Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen und freue mich jetzt schon auf die nächste Folge. Übrigens auch für Späteinsteiger sind die Bücher geeignet.

Rezension - Dunstkreise


Autorin: Elke Bergsma

Titel: Dunstkreise

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. April 2017

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene







Die Autorin Elke Bergsma, Jahrgang 1968, ist in Ostfriesland aufgewachsen und hat hier, in der wundervollen Weite der von Windmühlen, Leuchttürmen, Deichen, Schafen und Kühen geprägten Landschaft, auch das Lesen gelernt :) Inspiriert von den Büchern Enid Blytons hat sie schon damals beschlossen, Schriftstellerin zu werden. Gesagt, getan - nur rund 30 Jahre später veröffentlichte sie ihren ersten Roman. Aus Liebe zu ihrer Heimat und deren Bewohnern hat sie sich dazu entschlossen, Ostfrieslandkrimis zu schreiben und macht dies inzwischen hauptberuflich, leidenschaftlich und erfolgreich. Ein Lebenstraum ging in Erfüllung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„In Rysum leben vordergründig nette Menschen und alle haben sich lieb. Schabt man aber ein wenig an der Oberfläche, wird schnell deutlich, dass jeder Dorfbewohner zu beinahe jedem anderen ein ähnlich inniges Verhältnis pflegt wie Sie zu Ihrer Schwiegermutter.“
Dieser Einschätzung seines Assistenten Sebastian Hasenkrug kann sich Hauptkommissar David Büttner nur anschließen. Doch trotz aller versteckt oder offen zur Schau gestellten Abneigungen innerhalb der Dorfbevölkerung, lässt sich für den Mord an Bodo Lübbers, der eines Morgens erstochen im Hausflur liegt, kein überzeugendes Motiv ausmachen. Auch das Auftauchen einer weiteren Leiche beschert den beiden Polizisten mehr Fragen als Antworten. Was tun?
Lassen Sie sich entführen in ein typisch ostfriesisches Dorfidyll. Sie werden überrascht sein.


Meine Meinung:
Inzwischen habe ich ja schon einige Krimis von Elke Bergsma gelesen, in denen die beiden Kommissare Büttner und Hasenkrug ermitteln und ich freue mich immer wieder, wenn es eine neue Folge mit den beiden gibt. Mir gefällt es ebenfalls, wenn ich die Ermittler auch privat kennen lerne und die Gelegenheit habe, sie nicht nur dienstlich zu begleiten.

Zu diesem Buch kann ich nun schreiben, dass es wieder sehr spannend geschrieben wurde und die Autorin es versteht noch mehr Spannung aufzubauen.  Diesmal hat sie auch eine böse Seite in mir geweckt oder ist es nicht böse, wenn man als Leserin denkt, nun, wenn der jetzt ermordet würde, könnte ich kein Bedauern zeigen?

Auf jeden Fall hat Elke Bergsma es ein weiteres Mal verstanden, mich an ihr Buch zu fesseln. Es war für mich spannend und voller Überraschungen.


Fazit:
Dieses Buch ist das 16. der Serie, leider habe ich es nicht geschafft, alle anderen vorher erschienen zu lesen. Mal davon abgesehen, dass es kein Problem macht, denn der Einstieg wird einem in jedem Buch leicht gemacht. Mit Sicherheit weiß ich, dass ich jetzt keine weitere Folge mehr auslassen werde.

Dienstag, 15. August 2017

Rezension - Auf den Wellen des Glücks


Autorin: Petra Schier

Titel: Auf den Wellen des Glücks

Genre: Kurzroman

Version: eBook

erschienen: 15. August 2017

Seiten: 97

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch




Die Autorin Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin. Ihre sehr erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachts- und Liebesromane bei Rütten & Loening sowie MIRA Taschenbuch und Weltbild. Sie ist Mitglied im Syndikat und bei DELIA sowie Vorsitzende der Jury des DELIA-Literaturpreises sowie des DELIA-Jugendliteraturpreises.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Pause von der Männerwelt, das hat Silvana sich vorgenommen. Zu viele Risse hat ihr Herz schon bekommen, wenn wieder einmal eine Liebe zerbrach. Seit zwei Jahren ist sie jetzt schon Single und zur Belohnung beschließt sie, eine Kreuzfahrt in die Karibik zu machen. Doch dann begegnet Silvana auf dem Schiff dem umwerfenden Marcos Costales und plötzlich geraten all ihre guten Vorsätze mächtig ins Wanken. Könnte dieser Mann wirklich ihre große Liebe sein?



Meine Meinung:
Diesmal hat Petra Schier einen Kurzroman geschrieben, zu dem mir erst mal folgendes einfällt: Kurz, aber oho, aber sowas von oho. 😉
Damit könnte nun alles zu dem Buch gesagt sein, von meiner Seite aus, aber wer meine Rezensionen liest, weiß, dass ich es nicht bei einem Satz lassen kann. Allerdings ist es sehr schwer eine Rezension über einen Kurzroman zu schreiben, ohne zu viel zu verraten.
Vielleicht fragt sich jetzt auch der eine oder die andere, warum ich überhaupt einen Kurzroman lese, wenn ich doch meist kritisiere, dass mir die Geschichten zu kurz sind, wenn es nicht mindestens 200 Seiten oder annähernd so viele sind, die ich lesen kann. Also erstens gibt es reichlich Gründe für Ausnahmen und zweitens würde ich jetzt einfach mal behaupten, dieses Buch gehört zu einem anderen, das mir sehr gefallen hat: Körbchen mit Meerblick, denn Silvana ist die Mutter von Melanie, der Protagonistin des Buches.

Fazit:
Wer das Buch "Körbchen mit Meerblick" kennt, wird dieses mit Sicherheit lesen wollen. Wer nun neugierig ist, aber das Buch noch nicht gelesen hat, sollte beide erwerben und unbedingt lesen. Mir haben beide gefallen und ich gebe gerne eine Leseempfehlung. Trotzdem möchte ich allerdings noch erwähnen, dass jedes Buch für sich gelesen werden kann und man keine Kenntnisse aus dem anderen benötigt.

Ich finde es auch immer sehr interessant, was andere Blogger zu einem Buch schreiben, das mich begeistert hat. Ich darf hier auf eine Rezension hinweisen von Tii und Ana's kleiner Bücherwelt


Ich gehöre zu dem Team der Testleserinnen von Petra Schier und deshalb konnte ich dieses Buch vorab lesen, was ich toll fand. Bin ich doch immer so neugierig auf ihre Bücher, aber nun musste ich still sein, bis das Buch erscheint, bevor ich etwas dazu sagen konnte.