Sonntag, 25. Juni 2017

Rezension - Schwer erleuchtet


Autor: Dieter Bednarz

Titel: Schwer erleuchtet

Genre: Humor, Gegenwartsliteratur

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Juni 2017

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur




Der Autor Dieter Bednarz, Jahrgang 1956, lebt mit Frau und drei Töchtern in Hamburg, bislang ohne größere Erleuchtungserlebnisse. Sein weitgehend autobiographisches Buch „Überleben an der Wickelfront" wurde als Spielfilm mit dem gleichen Titel zum Quotenerfolg im ZDF, ebenso wie die TV-Verfilmung seines Romans „Mann darf sich doch mal irren! – Unser Leben nach der Wickelfront", der weitgehend fiktiven Fortschreibung der Familiengeschichte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Sollten Sie jemals in Hamburg sein, sind Sie uns herzlich willkommen!«
So etwas sagt man schon mal, entspannt von tropischer Sonne und der letzten Ayurveda-Behandlung. Aber wer rechnet damit, dass es ein paar Monate später an der Tür klingelt und ein orange gewandeter Mönch davor steht, mit einem strahlenden Lächeln und ohne die Absicht, so bald wieder abzureisen?
Dieter Bednarz‘ Helden Maya und Daniel staunen nicht schlecht, mit welch unbekümmerter Gelassenheit Mönch Siri in kürzester Zeit ihr Leben auf den Kopf stellt. Und das ihrer Nachbarn gleich mit. Bevor sich die beiden versehen, wird ihre Wohnung zum Meditations-Raum, gehört Yoga zu ihrem Alltag, stellen sie ihre Work-Life-Balance, ihre zentralen Werte und wenig später gleich noch ihre Ehe infrage. In ihrem Leben bleibt kein Gefühl, kein Wert auf dem anderen. Aber wie, bitteschön, lädt man einen Mönch wieder aus? Und vor allem: Wäre das dann nicht schlecht fürs Karma?


Meine Meinung:
Klasse! Solche Bücher lese ich immer wieder gerne. Bisher kannte ich noch kein Buch, das Dieter Bednarz geschrieben hat, aber jetzt werde ich mit Sicherheit darauf achten und von ihm noch mehr lesen wollen.
Humorvoll, aber auch nachdenklich zeigt Dieter Bednarz, wie zwei Kulturen aufeinander prallen. Ich konnte mich wunderbar in den Mönch Siri hinein versetzen und mir Hamburg im Winter mit seinen Augen ansehen. Was für uns alltäglich ist und wir einfach so hinnehmen, muss auf ihn ja eine ganz besondere Wirkung haben. Außerdem habe ich sehr viel  über die Lebensweise des orange gewandeten Mönchs erfahren können. Interessant fand ich die Aufenthalte im Meditations-Raum und im Yogazentrum.
Aber der Autor erzählt nicht nur, was der Mönch gesehen und erlebt hat, er beschreibt auch, was er bei Maya und Daniel ausgelöst und bewirkt hat und nicht nur bei ihnen. Tja, was so eine Aussage "Sollten Sie jemals in Hamburg sein, sind Sie uns herzlich willkommen!" alles bewirken kann. Also, vorsichtig, solche Einladungen sollten nie zu schnell ausgesprochen werden. Wobei... geschadet hat es keinem, eher im Gegenteil.
Ich erwähnte ja schon, dass nicht nur Maya und Daniel von seinem Aufenthalt profitiert haben, es sollten noch so viele Beteiligte den Mönch näher kennen lernen und durch ihn besondere Erfahrungen machen. Jeder hatte irgendwie ein besonderes Päckchen zu tragen und Siri hatte so richtig viel zu tun und es wäre sehr stressig für ihn geworden, wenn er nicht schon einen gewissen Grad der Erleuchtung und Gelassenheit erreicht hätte. So konnten am Ende viele Wünsche erfüllt oder in Angriff genommen werden.

Das Buchcover finde ich sehr witzig und nachdem ich mich etwas mehr für den Autor informiert hatte, konnte ich auch die Ähnlichkeit feststellen.


Fazit:
Dieses Buch hat mich begeistert, mit Humor wurde auch auf Schwachstellen in unserer Gesellschaft hingewiesen. Auf jeden Fall und auch besonders gerne empfehle ich dieses Buch weiter.

Bei dem Verlag Knaur möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Tod auf Gran Canaria


Autorin: Mari Jungstedt
Autor: Ruben Eliassen

Titel: Tod auf Gran Canaria

Genre: Krimi

Versin: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Mai 2017

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: btb


Mari Jungstedt wurde 1962 in Stockholm geboren und studierte an der Journalistenschule. Sie arbeitet als Radio- und TV-Journalistin und Nachrichtensprecherin. Mari Jungstedt hat zwei Kinder. Tod auf Gran Canaria, das sie gemeinsam mit dem Autor Ruben Eliassen schrieb, war in Schweden ein Nummer-1-Bestseller und wird vom ZDF verfilmt, die Times bezeichnete sie als »eine der besten Krimi-Autorinnen Skandinaviens«.

Ruben Eliassen (geb. 26 November 1968 in Trondheim ) ist ein norwegischer Schriftsteller und Illustrator mit Erfahrung in der Musik und Werbebranche . Er ist besonders für die Bücher in bekannten Phänomen Serie, die eine Reihe von ist Fantasy - Romane für Kinder und Jugendliche.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Gran Canaria, die Insel mit den unendlich langen Stränden und der nie untergehenden Sonne, ein Urlaubsparadies! Doch eines Morgens wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – einer Schwedin, die ihre Ferien in einem Yoga-Zentrum verbringen wollte. Ihr Körper ist drapiert wie auf Botticellis bekanntem Gemälde »Die Geburt der Venus«. Kurz darauf gibt es eine weitere Tote. Die Polizei sucht fieberhaft nach dem Mörder und bekommt unerwartete Hilfe von der Journalistin der schwedischen Zeitung der Insel, Sara Moberg, und dem ehemaligen Polizisten Kristian Wede. Die Spuren führen quer über die Urlaubsinsel, zur Norwegischen Seemannskirche, in ein Massage-Zentrum und schließlich in das Yoga-Paradies in den Bergen. Doch bald stellt sich heraus: Diese Idylle ist eine Illusion ...


Meine Meinung:
Da ich bekanntermaßen sehr gerne Krimis lese, deren Handlung an Orten spielt, die ich schon mal besucht habe, war ich auf dieses Buch besonders neugierig. Außerdem wurde ja erwähnt, dass dieses Buch von einer der besten Krimiautorinnen Skandinaviens geschrieben wurde.
Tja und nun fällt es mir schwer, die richtigen Worte für meine Rezension zu finden. Als erstes stellt sich mir die Frage, wer dieses Lob denn tatsächlich ausgesprochen hat, kann ich das als gegeben hinnehmen oder soll ich es außer Acht lassen, wie es mich auch nicht interessiert, ob ein Buch auf irgendeiner Bestsellerliste vertreten ist?
Ich beschließe also, mich davon nicht beeindrucken zu lassen und gebe hier meine eigenen Eindrücke weiter. Ich fand es ja ganz interessant, dass zwei andere Personen, die in diesem Fall ermittelten, im Vordergrund standen und versprach mir davon einiges. Wobei ich durchaus und gerne von dem zuständigen Kommissar mehr gelesen hätte.
Auf Gran Canaria kamen mir einige Orte bekannt vor, die unbekannten habe ich dann mit Hilfe von Google gefunden und mir die Lage angesehen. So hatte ich dann auch die Vorstellung, an welcher Stelle sich die Seemannkirche befinden sollte, wo die Tote gefunden wurde.
Soweit war für mich auch noch alles in Ordnung, aber dann hat es mich sehr stark verwirrt und sehr in meinem Lesefluss gehemmt, dass ich laufend von Geschehnissen und bestimmter Personen von "früher" lesen musste. Außerdem spielte die private Situation aller an der Ermittlung Beteiligten eine große Rolle. Manchmal ist es durchaus angebracht, davon zu erfahren und auch sehr interessant, aber auch hier war es für mich störend.
Die Schreibweise der beiden Autoren, dem Leser etwas über den Täter zu verraten und ihn an den Handlungen und Überlegungen teilhaben zu lassen, ohne zu verraten, wer es denn nun ist, ist nichts ungewöhnliches. Ebenfalls nicht, durch geschickte Formulierungen den Leser auf falsche Fährten zu schicken, das kann ja auch sehr interessant sein. Aber mir hat es diesmal einfach zu lange gedauert, bis ich eine Ahnung hatte, wer denn nun der Täter ist. Ich hatte einfach zuviel über vergangene Ereignisse lesen müssen. Auch konnte ich mich  mit Sara und Kristin nicht so recht anfreunden.


Fazit:
Auch wenn ich jetzt alleine mit meiner Meinung dastehe, unbeeindruckt von einer so genannten Nr.1 der Bestseller zu sein. Mich hat dieser Krimi nicht überzeugen können und ich werde wohl auch keine weiteren Folgen lesen wollen. Aber mit Sicherheit gibt es noch genügend Leser, die Gefallen an diesem Krimi finden werden. Bevor ich ihn meinen Freunden empfehle werde, ich über meine Kritik Auskunft geben.

Ich möchte mich vielmals bei dem Verlag btb für das Rezensionsexemplar bedanken.

Übrigens, wenn ich der Meinung bin, dass Buch ist nicht so ausgefallen, wie es publiziert wird, dann schaue ich mir andere Meinungen darüber an und siehe da, es gibt wenige, aber diese wenigen sind ebenfalls nicht sehr positiv.

Rezension - Frühstück mit Meerblick


Autorin: Debbie Johnson

Titel: Frühstück mit Meerblick

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Mau 2017

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne




Debbie Johnson ist eine Bestsellerautorin, die in Liverpool lebt und arbeitet. Dort verbringt sie ihre Zeit zu gleichen Teilen mit dem Schreiben, dem Umsorgen einer ganzen Bande von Kindern und Tieren, und dem Aufschieben jeglicher Hausarbeit. Sie schreibt Liebesromane, Fantasy und Krimis – was genau so verwirrend ist, wie es klingt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwei Jahre nach dem Tod ihres geliebten Mannes weiß Laura Walker, dass es nun an der Zeit für einen Neuanfang ist. Deshalb entschließt sie sich, mit ihren beiden Kindern für den Sommer von Manchester nach Dorset zu ziehen, um dort in einem Café auszuhelfen. Das malerisch gelegene Comfort Food Café und die warmherzigen Menschen, denen Laura dort tagtäglich begegnet, geben ihr die Chance, neue Freunde zu finden und zu lernen, wieder sie selbst zu sein. Und dann ist da auch noch Tierarzt Matt, der immer im passenden Moment zur Stelle zu sein scheint …


Meine Meinung:
Da ich gerade einen Urlaub mit Meerblick hinter mir hatte, hat mich dieser Buchtitel ganz besonders angesprochen. Allerdings hatte Laura einen ganz anderen Blick aufs Meer als ich, aber das spielte nur eine Nebenrolle.

Gleich zu Beginn erfahre ich über Laura jede Menge. Denn sie bewirbt sich auf die Anzeige "Köchin gesucht, die es versteht, die Seele zu streicheln". Aber sie schreibt nicht nur eine ganz einfache Bewerbung, sondern so zu sagen ihre Lebensgeschichte, dadurch wissen ich als Leserin und Cherie Moon, die Besitzerin des Cafés, gleich ganz viel über Laura, ihre Kinder und Lebensumstände.
Wie es sich jeder denken kann, bekommt Laura die Stelle und ich mache mich mit ihr, den Kindern und dem Hund auf den Weg von Manchester nach Dorset.

Die Autorin hat es wunderbar verstanden, alles so gut zu beschreiben, dass ich wirklich das Gefühl hatte, dabei zu sein und vor allem auch auch vor Ort zu sein. Die Ferienhaussiedlung und das Café am Berg hatte ich bildlich vor Augen und wäre auch zu gerne so richtig mal dort gewesen. Aber ich kann ja nicht andauernd dahin reisen, wo sich die tollen Geschichten abspielen, die sich die Autoren einfallen lassen. Schade eigentlich, denn die liebenswerten Stammgäste des Cafés hätte ich gerne mal getroffen. Debbie Johnson hat sich so viele Personen einfallen lassen, die täglich das Café aufsuchten und nicht nur ich habe sie ins Herz geschlossen.
Ich möchte, wie immer, nichts vom Inhalt des Buches verraten, aber meine Gedanken und Empfindungen kurz erwähnen. Da ich feststellte, dass Laura und den Kindern der Aufenthalt dort sehr gut tat, hoffte ich, dass sie zu gegebener Zeit die richtige Entscheidung treffen wird.

Der Autorin ist hier ein sehr schönes und bewegendes Buch gelungen, ich hatte so manches Mal Tränen in den Augen, vor Rührung, vor Freude. aber auch vor Trauer. Nein, denkt jetzt nicht, es wäre nicht das richtige Buch für Euch. Es ist genau richtig, denn alles, was passierte, gehört zum Leben.
Mir kam vieles so realistisch vor, die beiden Kinder von Laura habe ich ganz besonders in mein Leserherz geschlossen und sie haben sich verhalten, wie viele Kinder in dem Alter, was den Eltern nicht immer nur Spaß bereitet. Ich konnte Laura auf einem schweren Weg begleiten und mich daran freuen, wie sich ihn fand. Das Buch machte nachdenklich und zeigt auch, dass manchmal zuviel Hilfe oder behütet sein, ein Hemmschuh sein kann. Manchmal ist Abstand eine große Hilfe im Gegensatz von zuviel Nähe. Achja und romantisch wurde es auch, manchmal, allerdings ..... nein, hier verrate ich nichts mehr.


Fazit:
Ein Buch, das einen bewegt, das wunderschön geschrieben ist und ich auf jeden Fall sehr gerne weiterempfehlen möchte. Ich weiß, dass es ein weiteres Buch dazu geben wird und das möchte ich ebenfalls sehr gerne lesen. Es kommt unbedingt auf meine Wunschleseliste.

Bei dem Verlag Heyne möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Abgeschlagen



Autorin: Katrin Schön

Titel: Abgeschlagen - Ein neuer Fall für Lissie Sommer

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 5. Juni 2017

Seiten: 296

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight by Ullstein




Die Autorin Katrin Schön, geboren 1975 in Offenbach/Main, wuchs im hessischen Dörfchen Hochstadt auf. Ihr komödiantisches Talent entdeckte die gelernte Bankkauffrau schon früh im hiesigen Karnevalsverein, wo sie bereits als Teenager vor allem die Lokalpolitik mit spitzer Feder aufs Korn nahm. Nach ihrem Studium der Publizistik in Bochum arbeitete die heute 42jährige als Fachjournalistin in Hamburg, bevor sie ein Angebot als Pressesprecherin annahm und ihren Lebensmittelpunkt nach Köln verlegte, wo sie seit zehn Jahren zu Hause ist und aktuell als Projektmanagerin arbeitet. Nervenkitzel und Spannung sind ihr genauso wichtig wie das Strapazieren der Lachmuskeln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Endlich hat sich Kriminalkommissar Sebastian Loch ein Herz gefasst und führt Lissie Sommer zum Essen aus. Gerade sitzen die beiden so richtig romantisch auf der Terrasse des Edelrestaurants des lokalen Golfclubs, da werden sie Zeugen einer heftigen Auseinandersetzung zwischen zwei Golfern. Und kurz darauf findet Lissie sich nicht in enger Umarmung, sondern an einem Tatort wieder. Eines der Clubmitglieder wurde ermordet. Niedergeschlagen mit dem 7er Eisen, um genau zu sein. Klar, dass Lissie sich da nicht raushalten kann, sie ist ja quasi persönlich betroffen. Gemeinsam mit Sebastian nimmt sie die Ermittlungen auf…


Meine Meinung:
Obwohl dies inzwischen der 3. Fall ist, in dem Lissie Sommer ermittelt, bin ich ohne Probleme mit dem Buch klar gekommen, der späte Einstieg ist mir gut gelungen. Was auch daran gelegen hat, dass dies für mich ein leichter Krimi mit Humor war.
Lissie Sommer hat es aber auch nicht leicht, sie hofft darauf, dass es mit dem Kommissar ein netter Abend und vielleicht noch etwas mehr wird, als auf dem Golfplatz ein Toter gefunden wird. Da sie ja nun mal dabei war, darf sie sich doch wohl auch einmischen, oder?  Irgendetwas passiert ihr immer wieder, selbst wenn sie sich zurück halten möchte. Und da sind ja dann noch ihre Eltern, die sich einmischen.
Die Autorin hat allen Beteiligten sehr interessante Charaktere zugeordnet und es macht Spaß, sie alle zu beobachten. Etwas Lokalkolorit und die Nutzung des hessischen Dialektes geben dem Krimi zusätzlich noch etwas Würze.


Fazit:
Wer Spannung mit Humor kombiniert möchte, wird bestimmt Freude beim Lesen dieses Buches haben. Es ist mal etwas anderes und zwischendurch lese ich so genannte "Cosy Crimis" sehr gerne.

Bei dem Verlag und NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Unterzuckert - Aber bitte mit Sahne!



Autorin: Penny Lane

Titel: Unterzuckert - Aber bitte mit Sahne!

Genre: Humor

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Juni 2017 als eBook 24.6. als TB

Seiten: 283

Altersempfehlung: Erwachsene





Penny Lane ist das Pseudonym der Bestsellerautorin Hanni Münzer. Mit "Unterzuckert" wagt sie einen Ausflug in ein leichteres Genre, auch, weil sie das Leben und Lachen liebt und gern schmutzige Witze erzählt. Ihre verrückte Biographie umfasst unter anderem (und bisher - man weiß ja nie, was noch kommt.....) Erfahrungen als Assistentin eines Magiers, Tiertrainerin, Menschentrainerin, Aktivistin, Moderatorin und Lifestyleberaterin.
Ihre Erlebnisse und Abenteuer fließen in ihre Geschichten ein, aber eines darf darin niemals fehlen: Humor.
Denn Penny ist überzeugt: in fast allen Lebenslagen hilft es, wenn man über sich selbst lachen kann.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Erzähle nicht die Wahrheit, wenn dir etwas Besseres einfällt.“

Es ist eine allgemein anerkannte Tatsache, dass Diäten zu Halluzinationen führen können. In alten Zeiten zog man sich zum Fasten in eine Höhle zurück: Jesus tat es, Mohammed tat es und auch Ignatius von Loyola. Der Rest ist Weltgeschichte. Auch Aurora Sperling, Deutschlands bekannteste Fernsehjournalistin, ist gerade auf Diät, als eine Nachricht wie eine Bombe einschlägt:
“Kanzlergatte bei Bergunfall schwer verletzt!”
Alle Medien stehen kopf, die Spekulationen überschlagen sich.
Aurora, völlig unterzuckert, lässt sofort ihre Diät sausen und vergreift sich an den Keksen ihren Teenagersohnes. Was sie nicht weiß: Die Kekse enthalten etwas mehr als nur Kalorien...
Am Abend liefert sie den blamabelsten Auftritt in der Fernsehgeschichte, seit ein alternder Schlagerstar an der Brust seiner Frau genippelt hat. Nun ist sie selbst die Schlagzeile.
Am nächsten Morgen fragt sich nicht nur Aurora, wie es dazu kommen konnte. Ihr Leben gerät nun völlig aus den Fugen; die Spirale ihres sozialen Abstiegs dreht sich immer schneller, eine aberwitzige Verwicklung jagt die nächste.
Am Ende gibt es einen Toten und sie gerät in die Mühlen der Justiz.
Doch Aurora gibt sich nicht geschlagen und kämpft mit ihren eigenen Waffen. Wozu ist sie Journalistin?

UNTERZUCKERT – die etwas andere Geschichte – spannend, skurril und urkomisch


Meine Meinung:
Bei diesem Buch wurde ich mit meinen Empfindungen hin und her gerissen. Ich fand es urkomisch, was Aurora so alles anstellt, nachdem sie ein paar Kekse ihres Sohnes stibitzt hat, ahnungslos, über die Zutaten, die es allerdings in sich hatten. Ich habe mich unwahrscheinlich aufgeregt, was einem alles passieren kann, wenn man in die falschen Hände oder zwischen gewisse Mühlen gerät. Ich konnte es sehr gut nachempfinden, wenn man irgendwo fest sitzt und nichts machen kann. Das alles zeigt mal wieder, dass mich das Buch sehr schnell gefesselt hat und ich sofort auf der Seite von Aurora war.
Ich kenne von der Autorin ja schon einige Bücher und war sehr neugierig auf dieses, was laut Kurzbeschreibung ja eine ganz andere Geschichte sein sollte.  Es kommt ja nicht immer vor, dass alles versprochene eingehalten wird, aber diesmal traf es wirklich zu, das Buch war spannend, skurril und urkomisch.
Ich möchte vom Inhalt des Buches wie immer nichts erzählen, es soll keinem die Lesefreude genommen werden.
Allerdings kann ich die Vorfreude durch einige andere Hinweise etwas erhöhen:
Es gibt eine besonders  humorvolle Szene und als ich gelesen hatte, dass die Autorin mit ihrem Mann getestet hat, ob es auch so klappt, wie sie es sich ausgedacht hat. musste ich doch sehr lachen. Vorher war es schon witzig, aber dann...
Die Wahl des Pseudonyms finde ich ebenfalls gelungen, ich hatte sehr oft das Lied der Beatles im Ohr und später kam dann noch Udo Jürgens Lied hinzu. Das alles verspricht doch schon eine besondere Leselektüre, oder?


Fazit:
Ein gelungenes Buch für den Sommer. Leicht und humorvoll, aber wer möchte, kann trotzdem etwas tiefer schauen und über einiges nachdenken. Ich gebe auf jeden Fall und sehr gerne eine Leseempfehlung.

Freitag, 16. Juni 2017

Rezension - Tod auf Juist


Autorin: Ulrike Busch

Titel: Tod auf Juist

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 14. Juni 2017

Seiten: 99

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Die Sehnsucht nach Meer und weitem Horizont verspürt die Autorin Ulrike Busch, seit sie denken kann. Fasziniert von der grenzenlos erscheinenden, grünen Landschaft Norddeutschlands zog sie 1986 aus ihrer Geburtsstadt Essen nach Hamburg. Auf dem nord- und ostfriesischen Festland, den Inseln und Halligen ist sie seitdem fest verwurzelt. Sie liebt die Menschen mit ihrer Geradlinigkeit, Bodenständigkeit und ihrem schnörkellosen Dialekt, und noch heute schlägt ihr Herz höher, wenn der Nordwestwind ihr den Duft von Salz und Tang um die Nase weht. Viele Jahre war die studierte Sprachwissenschaftlerin als selbständige Texterin und Technische Redakteurin tätig. 2013 entdeckte sie eine neue berufliche Leidenschaft: Das Schreiben von Romanen - die natürlich in Norddeutschland spielen.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein rätselhafter Todesfall hält die ostfriesische Insel Juist in Atem. Zwei junge Frauen werden leblos aufgefunden, friedlich ruhend im Strandkorb! Die beiden Freundinnen waren Gäste im Haus der Inneren Mitte, dem berühmten spirituellen Zentrum der Insel. Hat ihr Therapeut Jannes Aldag die Selbstmord-Absichten der jungen Frauen nicht erkannt? Zur selben Zeit weilt auch die ostfriesische Journalistin Kaya Witt auf Juist. Sie mag an die Freitod-Theorie nicht so richtig glauben und spürt der Sache nach. Schnell wird deutlich: Unter den Therapeuten des spirituellen Zentrums herrscht alles andere als Harmonie. Und welche Rolle spielt der halbseidene Finanzjongleur Jendrik Holthusen? Er hat große Pläne auf der Nordseeinsel, und der Tod der beiden Frauen spielt ihm perfekt in die Karten …


Meine Meinung:
Wenn ich mir das tolle Cover ansehe, möchte ich sofort in einem der Strandkörbe sitzen und ein Buch lesen. Dabei war ich doch gerade erst an der See. Aber vielleicht möchte ich deshalb sofort wieder hin, weil ich alles noch in guter und frischer Erinnerung habe. Allerdings, wenn ich es mir recht überlege, kann es in einem Strandkorb auch ganz schön gefährlich sein. Zumindest habe ich das Gefühl beim Lesen dieses Krimis bekommen. 😉 Auf der anderen Seite.... dieses Buch würde ich als Kurzkrimi bezeichnen und den habe ich schnell durchgelesen und somit die Gefahr gemindert. Ich soll endlich zur Sache kommen? Recht habt Ihr.

Von Ulrike Busch habe ich schon viele Bücher gelesen und sie alle haben mich sehr begeistert. Sie hat ausgesprochen spannende Krimis geschrieben und mich immer wieder an ihre Bücher gefesselt. So habe ich nicht lange überlegt, ob ich diesen Krimi ebenfalls lesen möchte.
Inka und Kaya hatte ich schon in dem Krimi "Der blaue Stern" kennen gelernt und durfte sie jetzt auf die Insel Juist begleiten, wo sie eine Woche lang im Haus der inneren Mitte zu sich finden wollten. Ich denke mal, sie konnten das auch, obwohl in einem der Strandkörbe zwei Tote gefunden wurden und ihre Neugierde weckten. Ich fand es sehr interessant die Frauen auch ins Haus der inneren Mitte zu begleiten, darauf hätte ich ebenfalls Lust gehabt und außerdem wollte ich ja ebenfalls wissen, wie es zu dem Tod der beiden Frauen gekommen ist.
Wie gewohnt hat mich Ulrike Busch an das Buch gefesselt, allerdings muss ich gestehen, mir war es viel zu kurz. Ich bin zwar kein Fan von dicken Schinken, wo alles zu ausführlich beschrieben wird, aber hier hatte ich das Gefühl, ein bisschen mehr hätte es auch sein können. Vielleicht liegt es daran, dass ich der Meinung bin, die anderen Krimis haben mir besser gefallen. Wobei ich nicht sagen will, das Buch hat mir nicht gefallen.


Fazit:
Fans kurzer Krimis mögen hier bestimmt jubeln, ich persönlich möchte doch etwas länger mit einem Buch beschäftigt sein. Aber zum Glück sind die Geschmäcker verschieden. Natürlich werde ich weiterhin zu den Büchern von Ulrike Busch greifen, egal ob kurz oder lang, wobei ich ihr ja mal mitteilen könnte, dass sie ruhig etwas mehr schreiben könnte 😉


Auf jeden Fall möchte ich mich bei Ulrike Busch vielmals bedanken.

Rezension - Ich schenk dir die Hölle auf Erden


Autorin: Ellen Berg

Titel: Ich schenk dir die Hölle auf Erden

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 14. Juni 2017

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch




Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.


Kurzbeschreibung, übernommen:
So ein mieser Schuft! Als Carina entdeckt, dass Ehemann Jonas sie betrügt, bricht ihre heile kleine Welt zusammen. Klar, Lust und Leidenschaft sind nach zehn Jahren Ehe und zwei Kindern auf der Strecke geblieben. Doch dass Jonas mit seiner Neuen all die romantischen Highlights genießt, die sich Carina immer gewünscht hat, ist zu viel. Sie beschließt, ihn direkt in die Scheidungshölle zu schicken. Und die Neue gleich dazu. Soll sie ruhig merken, wie angenehm das Leben an Jonas Seite ist, wenn seine Kinder sonntagmorgens Hockeytraining haben oder Brechdurchfall bekommen ... Während ihres Rachefeldzugs blüht Carina auf. Die Männer stehen Schlange – und plötzlich auch Jonas. Was tun?


Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich schon einige Bücher gelesen und freue mich immer wieder, wenn ich die Gelegenheit habe, ein weiteres Buch von ihr zu lesen. Aufmerksam werde ich meist durch die tollen Cover, denn sie sind immer sehr witzig gestaltet und ein echter Hingucker. Allerdings passen sie nicht immer so ganz genau zum Inhalt, bzw die Personen sehen etwas anders aus. Das erwähne ich nur für die Interessierten, die noch keine Bücher des Aufbauverlages kennen und sich stark an einem Cover orientieren.
In diesem Buch stellt Carina, ausgerechnet an dem geplanten Frauenabend mit ihren Freundinnen, fest, dass ihr Mann sie betrügt. Sie findet sich auf einmal in einer Situation wieder, aus der sie nicht mehr raus kann. Wäre sie alleine gewesen, hätte sie vielleicht erst einmal alles in Ruhe bedacht und auch anders gehandelt. Ich selber dachte nämlich, ohje, alle Freundinnen mischen sich ein, ist das nicht etwas übertrieben? Aber es musste so sein, denn sie stehen Carina bei und helfen ihr wirklich sehr. Außerdem waren die Ideen des Rachefeldzuges eigentlich sehr witzig.
Carina selber stellt fest, dass sie sich doch ganz wohl fühlt in ihrer neuen Situation. Mir ist sie sehr sympathisch und ich drückte ihr die Daumen, dass es sich für sie auch weiterhin gut entwickelt.
Die Autorin hat sich ja einiges einfallen lassen und mich damit sehr gut unterhalten. Es gab überraschende Wendungen und ein kleines bisschen Vorhersehbares, aber ob sich alles so entwickelte, wie ich es mir gedacht hatte, werde ich hier nicht erwähnen. Auf jeden Fall hat mir das Ende sehr gut gefallen.


Fazit:
Unterhaltsam und humorvoll hat Ellen Berg dieses Buch geschrieben und mich damit ein weiteres Mal begeistert. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung und werde mit Sicherheit nach und nach all ihre Bücher lesen.


Bei dem Aufbau-Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.