Mittwoch, 27. November 2013

Rezension - Ein weihnachtlicher Antrag


Autorin: Ashley Bloom

Titel: Ein weihnachtlicher Antrag

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen:  15. November 2013

Seiten: 94

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Hamburger Autorin Ashley Bloom schreibt ausschließlich Romane, die in Amerika spielen. Selbst ein großer Fan der USA, baut sie immer wieder Erfahrungen aus ihren eigenen Reisen mit ein. Was noch erwähnt werden sollte ... es geht immer um die Liebe.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwölf Heiratsanträge hat Jake seiner Angebeteten Diana schon gemacht, nur um jedes Mal wieder von ihr abgewiesen zu werden. Doch Jake gibt nicht auf, denn die Worte seines verstorbenen Vaters hallen noch immer in seinen Ohren: "Wenn dir die Richtige begegnet, halte sie fest und lass sie nie mehr los." Jake ist so besessen davon, endlich den perfekten Antrag zu machen und Dianas Herz zu erobern, dass ihm nicht einmal der Gedanke kommt, dass sie vielleicht gar nicht die Richtige für ihn ist. An was er in letzter Zeit aber immer häufiger denkt, sind die wunderschönen blauen Augen seiner besten Freundin Charlotte. Charlie, die er seit einer halben Ewigkeit kennt, die immer für ihn da ist und seit Jahren mit ansieht, wie er auf der Suche nach der wahren Liebe ist, Charlie, sein Kumpel, Charlie, die er nie wirklich als Mädchen wahrgenommen hat. Doch Jake liebt Diana, das tut er doch? Immerhin plant er einen weiteren Antrag, den ultimativen, perfekten Antrag zu Weihnachten, der so einzigartig werden wird, dass selbst Diana ihn nicht ablehnen kann. Während Charlie ihm bei den Vorbereitungen hilft, kommen sich die beiden näher und bald weiß Jake gar nicht mehr, für wen sein Herz nun eigentlich schlägt.

Meine Meinung:
Eigentlich ist in der Kurzbeschreibung wirklich schon alles erwähnt und man braucht kaum noch das Buch zu lesen. Das bisschen, was fehlt, kann sich jeder in seiner Phantasie ausmalen. Aber wer keine Lust dazu hat, kann das Buch ruhig lesen. Es ist eine nette Geschichte für zwischendurch. Fast schon etwas zu kitschig, aber trotzdem lesenswert.
Vielleicht liegt es auch an meinem Alter, dass ich nicht so begeistert bin. Jake ist mit 25 Jahren ja noch sehr jung und verrennt sich da wirklich in etwas. Es ist eigentlich mehr der Ehrgeiz, der ihn packt, um seine Liebe zu Diana geht es doch schon gar nicht mehr. Dabei verliert er nach meiner Meinung auch den Blick auf die Realität.
Außerdem fand  ich das Buch einfach zu kurz. Manches hätte mehr ausgeschmückt werden können.

Fazit:
Wer ein nettes Buch für zwischendurch sucht, wird hier fündig. Weihnachtsstimmung kommt auch auf, wenn man sich den geschmückten Park vorstellt und der Schnee kommt auch rechtzeitig.
Wie bereits erwähnt, würde ich dieses Buch in den Bereich romantisch mit einem Hauch kitschig einordnen und es gibt genügend Leserinnen, die mehr Gefallen daran finden, als ich







Leserpreis 2013

Auf der Seite von LovelyBooks haben die Leser die Möglichkeit für den Leserpreis 2013 ab zu stimmen.
Schaut doch einfach mal vorbei und wer möchte, kann sich beteiligen. Ansonsten ist es auch eine sehr interessante Seite, wo man sehr viel über Bücher erfährt.

Montag, 25. November 2013

Rezension - Lady Marmelade Gesamtausgabe Band 1 - 4


Autorin: Frieda Lamberti

Titel: Lady Marmelade Gesamtausgabe Band 1 - 4

Genre: Romanze

Version: ebook

erschienen: Gesamtausgabe 31. Oktober 2013

Seiten: 324

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Frieda Lamberti, 52, Hamburgerin, verheiratet seit 1979, 4fache Oma lebt ihre Vorliebe für Frankreich, gutes Essen, lecker Kochen, Wein, Männer und Musik in ihren Geschichten aus.
Ich habe zu  Frieda Lamberti Kontakt aufgenommen und sie hat mir dies von sich mitgeteilt: "Ich mag Liebesgeschichten, wie das Leben sie spielt. Nicht schmalzig und auch nicht immer mit Happy-End, sondern mit starken Charakteren, wie sie einem auch im wahren Leben begegnen. Meine ebooks handeln von Frauen in der Lebensmitte, die nach einerTrennung einen Neuanfang wagen. Dabei kommt Humor und Spannung nicht zu kurz. Meine Geschichten sollen unterhalten. Ich schreibe für den kleinen Lesehunger zwischendurch."

Kurzbeschreibung, übernommen:
Charlotte Talbach ist seit zehn Jahren glücklich geschieden. »Einen festen Partner brauche ich so dringend wie einen Magen-Darmvirus«, lautet ihr Motto. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Anja teilt sie sich ein Doppelhaus und das Geschäft mit dem Lieferservice für Bio Delikatessen. Im Sommer vor ihrem 50. Geburtstag muss sie langgelebte Prinzipien überdenken und eine wichtige Entscheidung treffen.

Meine Meinung:
Vorab, ich hatte Band 1 und 2 schon vor längerer Zeit gelesen und jetzt kamen Band 3 und 4 dazu. Weil ich jetzt eine Rezension schreiben wollte, habe ich alle vier Bücher hintereinander gelesen, was ja mit der Gesamtausgabe gleich zu setzen ist.
In allen vier Büchern wird das Auf und Ab im Leben der Protagonistin Lotte Talbach geschildert. Im ersten Buch erfährt der Leser vieles aus der Vergangenheit von Lotte, da gibt es einiges, denn sie wird bald 50 Jahre alt. Vorher findet aber eine Jubiläumsfeier ihres früheren Arbeitgebers statt, zu der sie auch eingeladen wird. Sie freut sich auf das Wiedersehen und  ahnt nicht, dass dieses Treffen vieles in ihrem Leben ändern wird. Lotte hat sich mit ihrer Freundin Anja selbständig gemacht und die beiden betreiben einen gutgehenden Lieferservice für Bio Delikatessen. Dadurch lernt Anja ihren künftigen Mann kennen und will zu ihm ziehen, Für Lotte bedeutet dies, dass sich auch für sie einiges ändert. Aber bevor sie das alles in Angriff nimmt, will sie ihren 50. Geburtstag groß feiern. Leider scheint ihr Wunsch, ein schönes Fest zu verleben, nicht in Erfüllung zu gehen.
im zweiten Buch scheint es für Lotte besser zu laufen, aber so richtig klappt es nicht in ihrer neuen Beziehung. Es ist ein ewiges Hin und Her, was mich schon manchmal genervt hat. Lotte braucht nun mehr Personal, weil sie einen Großauftrag bekommt und lernt dadurch Maria und ihre Familie kennen, die ihr helfen.
Es sieht fast so aus, als würden sich Lotte und Martin endlich zusammen raufen und sie wollen heiraten. Aber auch hier kommt es anders, als die beiden sich vorgestellt haben. Höchst dramatisch und spannend geht es zu, aber darüber will ich nicht zu viel verraten.
Im dritten Buch lernt Lotte endlich die Mutter von Martin kennen und zu seiner Überraschung verstehen die beiden Frauen sich sehr gut.  Wieder gibt es Beziehungsprobleme und Lotte reisst zum wiederholten Male aus. An manchen Stellen würde ich sie am liebsten nehmen und mal so richtig schütteln.
im vierten Buch geht es mit dem Hin und Her in der Beziehung weiter. Nicht ganz unschuldig an den Problemen ist auch Martin mit seiner Heimlichtuerei, aber Lotte reagiert manchmal zu heftig.  Sie hat aber auch viele Probleme mit ihrer Familie und Freunden. Sie kümmert sich um ihre liebenswerten Enkelkinder und auch um ihre liebste Freundin Anja, die schwer erkrankt. Sie steht Anja zur Seite während sie sich behandeln lässt und erholen soll.  Zum guten Schluss wollen Lotte und Martin endlich heiraten, ob es diesmal klappt?
Lotte und Martin haben es mir sehr schwer gemacht, sie so richtig lieb zu gewinnen. Sicher, sie haben im Alltag viele Probleme zu bewältigen gehabt und mussten reichlich Schicksalsschläge über sich ergehen lassen, aber sie standen sich eben auch bei vielem selbst im Weg. Ich hätte mir so manches Mal andere Reaktionen gewünscht.
Ich will hier aber nicht zu viel verraten, denn damit erfährt die Leserin zu viel vom Inhalt des Buches und jede soll doch selber die Spannung, die Romanze und die Szenen des Alltagslebens in den vier Büchern finden und geniessen.
Obwohl mich die beiden manches Mal genervt haben, waren sie auf der anderen Seite doch auch menschlich und sind eingesprungen, wenn Hilfe erforderlich war. Allerdings haben sie nicht immer das richtige Mass gefunden.
Trotz allem wollte ich nicht nach dem ersten Buch mit dem Lesen aufhören und war sehr neugierig, wie es im Leben von Lotte, ihrer Familie und ihren Freunden weitergeht. Bei allen Büchern hatte ich etwas zu lachen, aber Tränen sind auch geflossen. Besonders, nein, ich verrate es nicht.

Fazit:
Wenn ich nun gefragt werde, ob ich jemandem vom Lesen der Bücher abrate, weil ich doch manches sehr kritisch betrachte, kann ich das verneinen. Wer ebenfalls Spaß daran hat, mit den Protagonisten zu feiern, sich zu freuen, Spannung und Romanze mag, wer auch Freude daran, außergewöhnliche Menschen kennen zu lernen, dem kann ich die Gesamtausgabe nur empfehlen. Vor allem, weil ohne große Warterei nun alles hintereinander gelesen werden kann.


Rezension - Merry Christmas, Holly Wood


Autorin: Ashley Bloom

Titel: Merry Christmas, Holly Wood

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 15. November 2913

Seiten: 124

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Hamburger Autorin Ashley Bloom schreibt ausschließlich Romane, die in Amerika spielen. Selbst ein großer Fan der USA, baut sie immer wieder Erfahrungen aus ihren eigenen Reisen mit ein. Was noch erwähnt werden sollte ... es geht immer um die Liebe.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Holly Wood, Modekolumnistin in New York, ist zum ersten Mal nach drei Jahren wieder auf dem Heimweg nach Colorado, um in ihrem kleinen Geburtstort zusammen mit der Familie Weihnachten zu verbringen. Doch sie hatte nicht damit gerechnet, schon bald in einer Stadt namens Loveland festzusitzen - bei Leuten, die keine Ahnung haben, wer sie ist -, selbstgestrickte Kuschelpullis tragen zu müssen und einem umwerfenden Typen zu begegnen, der nur leider nicht das geringste Interesse an ihr zeigt. Hier ist sie nämlich nicht "Holly Wood", hier ist sie einfach nur Holly, das Mädchen, das sie - wie sie sich bald selbst eingestehen muss - nur allzu gerne wieder sein würde.

Meine Meinung:
Holly, eine junge Frau von 25 Jahren ist vor 3 Jahren von Fort Collins nach New York gegangen, weil sie Karriere machen wollte. Anscheinend ist es ihr auch gelungen, denn ihr Name Holly Wood ist in der Glimmerwelt bekannt. Auf Drängen der Eltern macht sie sich endlich mal wieder auf den Weg, um mit ihrer Familie Weihnachten zu  feiern. Sie landet in Denver und erwischt den letzten Leihwagen. Sie will die 70 Meilen bis zu Hause schnell hinter sich bringen. Aber da beginnt ein Schneesturm und sie rutscht mit ihrem  Auto in einen Schneeberg. Verzweifelt macht sich Holly nun auf den Weg. Sie hat keine Ahnung wo sie sich befindet und sieht in der Ferne ein Licht. Sie klingelt an der Haustür und ist völlig überrascht, als sie ohne viele Worte ins Warme gebeten wird. So viel Herzlichkeit ist sie gar nicht mehr gewohnt. In der nächsten Zeit wird sie das noch öfter feststellen und merkt, dass sie das in New York nie gefunden hat und sich hier nun richtig wohlfühlt.  Sie lernt immer mehr liebenswerte Menschen kennen, die in diesem Ort wohnen und eigentlich will sie gar nicht mehr so schnell weiter zu ihren Eltern fahren. Außerdem lernt sie den Sohn des Paares kennen, die sie aufgenommen haben.Sie verliebt sich in ihn und steht nun vor einer schweren Entscheidung, was sie künftig machen will. Bisher war alles in ihrem Leben sehr oberflächlich und nun fühlt sie sich in dem Ort mit den Menschen, die so ganz anders sind richtig wohl. So ganz anders fällt auch ihre fällige Kolumne aus und obwohl ihre Chefin sie nicht gut findet, schlägt sie ein. Dies gibt nun den Ausschlag.

Dieses Buch ist sehr schön geschrieben, es regt zum Nachdenken an, gleichzeitig ist es auch sehr romantisch.
Ich hätte gerne mehr davon gelesen, vor allem wollte ich doch unbedingt wissen, ob sie ihrem Vater den Weihnachtswunsch erfüllt.
Außerdem fand ich, dass die meisten Menschen in diesem Buch sehr liebenswert geschildert wurden. Deb, die Mutter von Logan, nimmt Holly ja ohne weiteres auf und in dem kleinen Ort kümmert sie sich um so vieles. Auch andere Handlungen der Bewohner von Loveland machen dem Ortsnamen alle Ehre.


Fazit:
Ein schönes Buch für Zwischendurch. Am besten könnte man es auf dem Sofa gekuschelt lesen, während in Colorado der Schneesturm tobt und für verwehte Strassen und Stromausfall sorgt.
Mir hat das Buch gefallen und ich werde mal Ausschau nach weitern Büchern der Autorin halten.

Rezension - Vier Pfoten und das Weihnachtsglück




Autorin: Petra Schier

Titel: Vier Pfoten und das Weihnachtsglück

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook, gebundene Ausgabe und Hörbuch

erschienen: 1. Oktober 2013

Seiten: 176

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Lektorin und Autorin. Ihre historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschen-buch Verlag, ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening. Unter dem Pseudonym Mila Roth veröffentlicht die Autorin verlagsunabhängig die erste Vorabendserie in Buchform um den Geheimagenten Markus Neumann und die Zivilistin Janna Berg. Petra Schier ist Mitglied in folgenden Autorenvereinigungen: DeLiA, Quo Vadis, SYNDIKAT, Autorenforum Montségur


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sophie Lamberti ist glücklich. Endlich ein Großauftrag für ihr Fotostudio. Sie soll für eine Artikelserie zum Weihnachtsfest Fotos beisteuern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kann Sophie sich auch für Carsten, den Journalisten, erwärmen, der die Serie schreiben soll. Sie ist sogar drauf und dran, sich in ihn zu verlieben. Bis er mit einem verwöhnten Cocker auftaucht. Die Hundedame Lulu hat ganz eigene Ansichten darüber, wem sie ihre Zuneigung schenkt. Und dann stellt sich kurz vor Weihnachten zu allem Überfluss heraus, dass Carsten gar nicht der ist, der zu sein vorgab. Sophie fühlt sich hintergangen und zieht sich zurück. Doch das will Lulu gar nicht akzeptieren – und beschließt zu handeln.

Meine Meinung:
Inzwischen kenne ich Santa Claus und seine durchnumerierten Elfen sehr gut. Ich weiß auch, dass Santa gerne alle Wünsche erfüllt, besonders wenn es um die Liebe geht. Aber diesmal ist es nicht so leicht, wie er es sich vorgestellt hat.
Sophie hat mit 18 Jahren einen Wunschzettel geschrieben, dass sie in 10 Jahren den Mann ihrer Liebe finden möchte und tierlieb soll er auch sein. Sophie hat diesen Wunschzettel mit Sicherheit vergessen, aber Santa nutzt die moderne Technik voll aus und so flattert ihm rechtzeitg der 10 Jahre alte Wunschzettel auf den Tisch.
Zufällig trifft Sophie zu diesem Zeitpunkt auf Carsten, ein gut aussehender Journalist, der mit ihr im Advent eine Serie für eine Zeitschrift schreiben soll. Leider ist das erste Zusammentreffen sehr unglücklich und beide giften sich die meiste Zeit an. Auch diesmal nimmt Santa gerne die Hilfe des Hundes Lulu in Anspruch. Lulu erhält bei Carsten zufällig ein neues Zuhause und hat es überhaupt nicht leicht mit den beiden. Zumal Carsten noch ein großes Geheimnis hat, dass er zu spät offenbaren will.
Das Buch ist wie immer sehr schön flüssig geschrieben und an vielen Dialogen hatte ich meinen Spaß. Gefallen hat mir ebenfalls sehr, dass der Leser die Gedanken von Lulu lesen konnte. Lulu ist aber auch eine besondere Hundedame, ziemlich verwöhnt und will zunächst nicht bei Carsten bleiben. Witzig ist, dass sie ihm ganz deutlich zeigt, was sie von ihm hält und was sie will. Allerdings als gut erzogene Dame muss sie immer beim Zauberwort gehorchen.
Ich hatte wieder viel Spaß beim Lesen dieses Buches. Schön war, dass ich alte Bekannte wieder getroffen habe. Dieses Buch habe ich auf einer Zugfahrt gelesen und ich glaube, die Mitreisenden haben sich so ihre Gedanken gemacht, weil ich öfter mal gegrinst habe.
Noch ein Wort zum Buchcover, Lulu ist eine Cocker SpanielDame und ich finde das Bild so richtig passend. Ich bilde mir ein, dass ich weiß, was sie nun gerade wieder denkt.

Fazit:
Für Fans der Weihnachtsbücher von Petra Schier  ist dies ein "Muss", es sollte auf keinen Fall ungelesen bleiben. Eine amüsante Geschichte, die aber auch viel nachdenkliches beinhaltet. Sehr gut miteinander verknüpft! Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.
Hätte ich dieses Buch nicht als Rezensionsexemplar erhalten, wäre es mit Sicherheit auf meine "Kaufliste" gelandet!





Dienstag, 19. November 2013

Rezension - Liebe klopft nicht an


Autorin: Petra Röder

Titel: Liebe klopft nicht an

Genre: Romanze

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. November 2013

Seiten: 253

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Petra Röder lebt mit ihrem Mann und sechs Katzen im wunderschönen Nürnberg. Bevor sie als Autorin große Erfolge feierte, arbeitete die achtfache Dart-Weltmeisterin als selbstständige Illustratorin. Auch heute noch gestaltet sie einige ihrer Cover selbst. Mittlerweile ist ihre komplette "Blutrubin - Trilogie" erschienen, sowie sieben weitere Romane. Die "Flammenherz-Saga" (Historischer Zeitreiseroman), "Mitten ins Herz" (Romantikthriller) und "Traumfänger" (Fantasy) Auch erschienen ist die "Megan Bakerville Reihe", eine romantische und lustige Chick Lit Serie. (Plötzlich verliebt, Plötzlich verlobt und Plötzlich verheiratet). Ihr neuesten Romane sind "School of Secrets" - Verloren bis Mitternacht - und "Liebe klopft nicht an". Mehr über die Autorin unter www.petra-roeder.com

Kurzbeschreibung:
Amy schafft es endlich sich von ihrem unmöglichen Freund Dylan zu trennen und damit sie nicht von ihm belästigt wird, fährt sie mit ihrer besten Freundin Jessica für eine Woche an die See. Dort findet die Hochzeit der Cousine statt und Amy lernt sehr viele neue Leute kennen. Unter anderem Taylor. Aber plötzlich taucht Dylan auf und macht Ärger.....


Meine Meinung:
Vorab erwähnt, mir hat das Buch sehr gefallen, denn Petra Röder hat einen Schreibstil, der mir sehr gut gefällt. In diesem Buch trifft mal wieder alles aufeinander, überhebliche reiche Leute treffen armes arbeitendes Mädchen und behandeln sie entsprechend.  Taylors Mutter und seine Ex-Verlobte gehören zu den Leuten, die ich nicht kennen lernen möchte und wenn, dann gäbe es mit Sicherheit Ärger und Diskussionen, wenn die Damen dies zulassen würden, was ich aber nicht glaube. Man merkt, ich bin voll auf der Seite von Amy und leide mit ihr. Allerdings hätte ich ihr, wie es ihre Freundin Jessica getan hat, auch den Kopf gewaschen, damit sie mit dem unmöglichen Dylan Schluss macht. Obwohl ich Amy ja lieb gewonnen habe, konnte ich manche Handlungen auch nicht nachvollziehen, besonders nicht die Sache mit dem Nagel, aber mehr will ich hier nicht verraten.
Viel Spaß hatte ich bei einigen Dialogen, die Amy entweder mit Jessica oder Taylor geführt hat. Selbst in gefährlichen Moment hat Amy ihren Humor nicht verloren. Eine Stelle möchte ich hier doch zitieren:
Amy kann nicht schwimmen und Taylor rettet sie von einem Felsen mitten im Wasser, auf den sie gefallen ist.
"Hey Jack, wo ist denn deine Trillerpfeife?" Taylor hielt inne. "Geht es dir nicht gut?" erkundigt er sich besorgt. Amy drehte den Kopf zu ihm. "Kennst Du Jack und Rose nicht? Das Paar aus der Titanic? Die Szene auf dem Brett, nachdem das Schiff untergegangen ist?" klärte sie ihn auf. "Ich muss dich leider enttäuschen. Ich habe nicht vor zu ertrinken und dich hier alleine zu lassen" entgegnete er. "Das will ich dir auch nicht raten"
Wie erwähnt, Humor hat Amy ja.
Leider habe ich ein sehr schlechtes Namensgedächtnis und muss oft nachsehen, wie denn die Protagonisten in den Büchern heißen, aber diesmal habe ich dann doch geschaltet und als im Buch Megan Bakerfield auftauchte, habe ich mich gefreut, denn sie kenne ich aus anderen Büchern von Petra Röder. Ebenso erschienen Molly und Logan und spielten in dem Buch eine wirklich wichtige Rolle.
Petra Röder hat mich mit diesem Buch auch wieder gefesselt und ich habe es dann auch in einem Rutsch gelesen, zumal ich mal wieder neugierig war und wissen wollte, wie sich alles weiter entwickelt.
Eine Fortsetzung kann ich mir gut vorstellen.

Fazit:
Obwohl ich hier noch nicht viele Bücher von Petra Röder rezensiert habe, habe ich doch schon einige gelesen und kann auch dieses Buch weiter empfehlen. Es beinhaltet so vieles, was meiner Meinung ein lesenswertes Buch ausmacht: Romanze, Humor und Spannung

Rezension - De Schauspelerin


Autorin: Frieda Lamberti

Titel: De Schauspelerin

Genre: Romanze

Version: eBook

erschienen: 14. November 2013 Neuauflage

Seiten: 83

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Frieda Lamberti, 52, Hamburgerin, verheiratet seit 1979, 4fache Oma lebt ihre Vorliebe für Frankreich, gutes Essen, lecker Kochen, Wein, Männer und Musik in ihren Geschichten aus. Ich habe zu Frieda Lamberti Kontakt aufgenommen und sie hat mir dies von sich mitgeteilt: "Ich mag Liebesgeschichten, wie das Leben sie spielt. Nicht schmalzig und auch nicht immer mit Happy-End, sondern mit starken Charakteren, wie sie einem auch im wahren Leben begegnen. Meine ebooks handeln von Frauen in der Lebensmitte, die nach einerTrennung einen Neuanfang wagen. Dabei kommt Humor und Spannung nicht zu kurz. Meine Geschichten sollen unterhalten. Ich schreibe für den kleinen Lesehunger zwischendurch."

Kurzbeschreibung, übernommen:
Stella Buschmann spielt ihre Rolle perfekt. Ob als glückliche Ehefrau, Mutter, Oma oder freiberufliche Trainerin. Keiner weiß, wie es wirklich um sie steht. Treu steht sie zu ihrem Mann. Solange bis sie ihn beim Chatten im Internet mit anderen Frauen erwischt. Genug ist genug! Stella beschließt, nach ihrem eigenen Drehbuch zu leben.


Meine Meinung:
Dies war mal wieder ein Buch nach meinem Geschmack. Naja, fast, aber dazu komme ich noch.
Stella muss seit 2 Jahren für alle Kosten aufkommen, denn ihr Mann ist leider arbeitslos und es sieht nicht danach aus, als würde er mit 55 Jahren noch einmal Arbeit finden. Sie hat der gesamten Familie nicht erzählt, was bei ihnen los ist und braucht deshalb viel Kraft. Das kann ich nun gar nicht nachvollziehen, warum sie sich so verhält, es wäre um einiges leichter, wenn zumindest die Familie Bescheid wüsste. Wer weiß, was ihr damit erspart geblieben wäre. Die Tochter hätte sich vielleicht auch anders verhalten und mehr Verständnis aufgebracht.
Aber ich fand es dann klasse, wie Stella ihr Leben in die Hand nimmt und vieles ändert. Hilfreich war dabei natürlich ihre Freundin und Ex-Kollegin Püppi, die sie nach vielen Jahren wieder trifft. Eigentlich helfen die beiden Frauen sich gegenseitig, haben sie vor Jahren doch gut zusammen gearbeitet und können nun daran anknüpfen, denn auch bei Püppi ist nicht alles so, wie es sein sollte.
Die Geschichte ist mal wieder flott geschrieben und flott gelesen, denn in einem kleinen Buch kann man nicht alles ausschmücken und vielleicht auch langatmig alles beschreiben.
Gefallen hat mir, dass die Geschichte immer wieder aus Sicht einer anderen Person geschrieben wurde. Wobei Stella den meisten Text hatte und es am Ende immer schneller ging  und die Personen laufend wechselten. Zum Schluss macht die ganze Geschichte eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet hatte und die mir eigentlich auch nicht gefallen hat. Aber ich denke mir dann, es ist ja "nur" ein Buch und versöhne mich dann doch damit.
Das Buchcover gefällt mir, jetzt nach lesen des Buches noch mehr, denn es zeigt einen Moment im Leben von Stella. Allerdings kann ich mich mit dem Buchtitel nicht so ganz anfreunden, ich hatte am Anfang des Buches immer erwartet, dass mehr zu diesem Titel passiert. Aber nur ganz am Anfang und ganz am Ende wird etwas erwähnt, was zu dem Titel passt und wenn ich das richtig verstanden habe, dann betrifft es auch nicht die Protagonisten Stella, sondern handelt von ihrer Tochter.

Fazit:
Dies ist wieder ein kurzes Buch für zwischendurch und wer vom täglichen Alltag, gewürzt mit Romanze und Spannung, lesen möchte, der macht mit dem Kauf nichts falsch.


Montag, 18. November 2013

Rezension - Die hässlichste Tanne der Welt


Autorin: Annette Bluhm

Titel: Die hässlichste Tanne der Welt

Genre: Weihnachtsbuch

Version: ebook und Taschenbuch

erschienen: 1. November 2013

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene



Annette Bluhm ist das Pseudonym von Lilli Beck. Sie stammt aus Weiden in der Oberpfalz und hat als Model, Schauspielerin und Visagistin gearbeitet, bevor sie mit dem Schreiben begann. Inzwischen sind zahlreiche Romane von ihr erschienen. Annette Bluhm lebt in München.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Geschenke kann man umtauschen. Familie nicht. Gänsebratenkalorien, die für immer auf den Hüften bleiben, Weihnachtgedudel in Dauerschleife, die endlose Suche nach dem perfekten Christbaum: Witwe Ursel würde Heiligabend am liebsten ausfallen lassen. Als sie ihrem alten Bekannten Friedrich ihr Leid klagt, ist klar: Auch er hat keine Lust auf Feiertagsstress. Spontan macht er Ursel ein hochromantisches Angebot: gemeinsam dem Weihnachtswahn entfliehen. Wie wäre es etwa mit einer Reise nach Paris? Doch die beiden haben die Rechnung ohne ihre Familien gemacht. Kinder und Enkel hängen schließlich an Traditionen. Und wenn die Tanne noch so schief steht ...

Meine Meinung:
Ich war so neugierig auf das Buch, denn die Protagonistin ist eine Namensvetterin von mir und das hat mir als erstes gefallen. Dann fand ich das Cover so witzig und was man hier nicht sehen kann, die Rückseite ist ebenfalls so toll gestaltet. Da ich die Bücher von Lilli Beck mag, landete dieses nun als Taschenbuch auf meinem Stapel Bücher ganz weit oben.
Ich hatte sofort von Anfang an Spaß beim Lesen und habe auch gleich festgestellt, dass ich mich mit Ursel anfreunden könnte, denn wir beide liegen wohl auf einer Wellenlänge. Ihre Gedanken, was den Trubel und das Drumherum zum Weihnachtsfest betrifft, hatte ich auch schon öfter und nur wegen der Kinder und Eltern nie etwas geändert.
Annette Bluhm hat es sehr gut verstanden, in dem Buch  Personen mit den verschiedenen Charakteren, was Advent und Weihnachten betrifft, unterzubringen. Katja, Ursels ältere Tochter, als wirklich extremer Weihnachtsfan, was mich manchmal schon genervt hat. Madeleine, die jüngere, die alles sehr viel lockerer sieht, aber auch den Weltverbesserungsspleen hat. Natürlich ist alles etwas sehr überzogen, aber so geht es eben auch in Familien zu. Wobei ich wie Ursel wäre und mich wundern würde, wie ich zwei so unterschiedliche Töchter haben kann. Katja könnte so gar nicht meine Freundin werden, schon alleine die Namen, die sie ihren beiden Söhnen gegeben hat und konsequent sie auch so anredet Jan-Georg und Eric-Anton. Da muss ich doch die Augen verdrehen.
Überhaupt hinterläßt das Buch bei mir Spuren, ich glaube, dass ich jetzt mal nach Coloradotannen Ausschau halten werde. Bestimmt nicht, weil ich so eine haben will. Mir ist das ziemlich egal, aber ich möchte doch wenigstens mal eine sehen. ;)
Mir hat der Schreibstil wieder sehr gut gefallen, sehr flüssig geschrieben und es gab so viele Stellen, an denen ich schmunzeln oder auch lachen musste. Außerdem habe ich so viele Leute in dem Buch wieder gefunden, was ja zeigt, dass es nicht an den Haaren herbei gezogen ist, sondern wirklich aus dem Alltag berichtet wird.
Ursels Schilderungen, wenn sie ihrer Arbeit als Packengel im Kaufhaus nachgeht, haben mir gut gefallen, denn solche Gedanken hätte ich mit Sicherheit auch. Angefreundet habe ich mich aber auch mit Friedrich Hirsch und seiner Familie, die wesentlichen Einfluss auf den Ablauf dieser Geschichte genommen haben.

Fazit:
Mir hat das Buch von Anfang bis Ende gefallen, besonders das Ende ;) Ich möchte es auf jeden Fall weiter empfehlen. Es als einfacher Weihnachtsbuch zu beschreiben, finde ich untertrieben. Ich habe es bei mir auch in der Rubrik Humor und Romanze eingeordnet.
Achja, ich könnte mir vorstellen, dass es eine Fortsetzung geben wird. Vielleicht über das Osterfest oder das Weihnachtsfest ein Jahr später. Ich könnte es mir ja selbst vorstellen, aber von Annette Bluhm/Lilli Beck geschrieben, hätte ich viel mehr Spaß daran.

Rezension - Die Gesellschafterin


Autorin: Frieda Lamberti

Titel: Die Gesellschafterin

Genre: Romanze

Version: eBokk

erschienen: 14. November 2013

Seiten: 90

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Frieda Lamberti, 52, Hamburgerin, verheiratet seit 1979, 4fache Oma lebt ihre Vorliebe für Frankreich, gutes Essen, lecker Kochen, Wein, Männer und Musik in ihren Geschichten aus. Ich habe zu Frieda Lamberti Kontakt aufgenommen und sie hat mir dies von sich mitgeteilt: "Ich mag Liebesgeschichten, wie das Leben sie spielt. Nicht schmalzig und auch nicht immer mit Happy-End, sondern mit starken Charakteren, wie sie einem auch im wahren Leben begegnen. Meine ebooks handeln von Frauen in der Lebensmitte, die nach einerTrennung einen Neuanfang wagen. Dabei kommt Humor und Spannung nicht zu kurz. Meine Geschichten sollen unterhalten. Ich schreibe für den kleinen Lesehunger zwischendurch."

Kurzbeschreibung, übernommen:
Noch immer lebt die Hamburgerin Hanne Köster mit Tilo in ihrem kleinen Reihenhaus, obwohl sie schon seit drei Monaten von ihm geschieden ist. Den verzweifelten Versuch, sich von ihm zu lösen, schaffte sie bisher nur beruflich. Sie ist Gesellschafterin der wohlhabenden Katharina Heussmann, einer Unternehmerin im Ruhestand, die mit ihren erwachsenen Töchtern eine stattliche Villa bewohnt. Als enge Vertraute stößt Hanne auf ein dunkles Familiengeheimnis, das auch ihr Leben entscheidend beeinflusst.

Meine Meinung:
Wie schrieb mir Frieda Lamberti: "Ich schreibe für den kleinen Lesehunger zwischendurch." Das trifft genau auf dieses Buch zu. In der Kürze erfahre ich alles mögliche von den Protagonisten dieses Buches. Manch ein Autor hätte einiges vielleicht etwas ausgeschmückt und daraus ein dickes Buch gemacht. Aber mir hat es so gefallen. Das Wesentliche wurde rüber gebracht. Allerdings wäre ich nicht böse gewesen, wenn die Geschichte noch etwas weiter gegangen wäre.
Hanne ist von ihrem Ex-Mann sehr genervt, der auch nach der Scheidung immer wieder in ihr Leben tritt. Ich kann es gut verstehen, wie sie darauf reagiert. Allerdings steht er ihr auch hilfsbereit zur Verfügung, wenn sie Hilfe braucht. Das hat ihn für mich dann doch wieder sympathisch gemacht.
Was ich von den Heussmannfrauen halten soll, weiß ich nicht so genau. Das war dann doch der Nachteil des kurzen Buches, so richtig kennen gelernt hat der Leser sie nicht.
Aber in der Geschichte geht es ja hauptsächlich um Hanne und was sie alles erlebt, seit sie die Gesellschafterin von Katharina Heussmann ist. Allerdings gab es einen Moment, da war ich anderer Meinung als Hanne und hätte nicht so reagiert. Manchmal sage ich meinen Protagonisten meine Meinung, aber das nützt ja nichts. Schließlich kann ich damit nicht das geschriebene Wort beeinflussen, aber mir gibt es das Gefühl, die Personen sehr gut zu kennen und wirklich mittendrin zu sein.
Die Geschichte nimmt auch eine überraschende Wendung, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte, denn dann würde ich zu viel verraten.

Fazit:
Wer auch den kleinen Lesehunger zwischendurch stillen und gleichzeitig ein schönes Buch lesen möchte, der liegt genau richtig, wenn er sich dieses Buch zulegt.

Samstag, 16. November 2013

Rezension - Kindergärtner küssen besser - Gesamtausgabe


Autorin: Pia Wagner

Titel: Kindergärtner küssen besser - Gesamtausgabe

Genre: Romanze, Erotik

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. November 2013

Seiten: 346

Altersempfehlung: Erwachsene




Die Autorin Pia Wagner verbrachte ihre Kindheit in den Achtzigern, die Jugend führte sie zurück in die wilden Sechziger. Pia Wagner mag es bunt, romantisch und mit viel Liebe. Nach turbulenten Jahren in Europa und den USA lebt sie mit Mann und zwei Kindern in Frankfurt. In ihren Liebesromanen hüpft die Protagonistin von einem Chaos ins andere und findet schließlich ein Happy End - ganz wie im richtigen Leben der Autorin. Auch die Erotik kommt nicht zu kurz, die für sie ein wesentlicher Bestandteil eines glücklichen und erfüllten Lebens ist.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Rebecca Roseman, 41, ist eine erfolgreiche Anwältin aus Boston und geschäftlich in Deutschland unterwegs. Das Lauftraining in der Sommerhitze setzt ihr zu, sie kühlt sich am Nacktbadestrand ab – für eine Amerikanerin ein aufregendes Abenteuer! Plötzlich wird sie unter Wasser gedrückt - der um zwölf Jahre jüngere Kindergärtner Markus hat sie beim Rückenschwimmen übersehen. Zur Wiedergutmachung lädt er sie auf einen Drink in der Strandbar ein, die beiden verstehen sich gut, die Dinge nehmen ihren Lauf und der Abend endet mit einem erotischen Abenteuer ... Der junge Mann weckt unbekannte Gefühle in der Anwältin. Er ist jung, sie ist deutlich älter. Er verfügt über wenig Geld, sie ist reich. Er ist ungestüm und impulsiv, sie handelt überlegt und plant ihre Schritte. Kann aus dieser ungleichen Beziehung mehr werden? Rebecca ist nicht ganz ehrlich zu ihm, jedoch ahnt sie nicht, dass auch er Geheimnisse hat.

Meine Meinung:
Naja, ich wollte mal wieder etwas anderes lesen und hatte mir dieses Buch ausgesucht. Eigentlich bin ich ja nicht der größte Fan von Liebesromanen, aber dieses Buch hat mich gefesselt.  Es war ja auch nicht nur ein einfacher Liebesroman. Probleme der heutigen Gesellschaft wurden in dieser Geschichte aufgenommen.
Keiner sagt etwas, wenn zwischen Paaren einige Lebensjahre Unterschied bestehen. Solange der Mann der ältere und die Frau die jüngere ist. Rebecca ist 12 Jahre älter und hat selbst auch Bedenken, aber mehr in der Richtung, ob Markus Gefallen an einer älteren Frau findet. Diese Hürde wird genommen, dann kommt der Standesunterschied, sie lebt in Boston in ganz anderen Kreisen und hat ein sehr gutes Einkommen. Er ist ein Kindergärtner mit kleinem Einkommen. Beide haben damit zu kämpfen, er aus Stolz, sie weil sie nie darüber nachdenken musste und sich alles leisten konnte. Aber damit nicht genug, ihrer Liebe werden so viele Steine in den Weg gelegt, die sie alle beiseite schieben müssen, was nicht immer leicht ist. Ob es gut klappt? Ich verrate hier nichts.
Die Protagonisten haben mir gut gefallen und ich habe mich sofort mit ihnen angefreundet. Begeistert war ich von Rebeccas Opa.
Wie ich schon erwähnte, ist dies nicht ein einfacher Liebesroman, reichlich Spannung ist auch darin und auch die Unterschiede wie man in Deutschland und in den USA, lebt wurden aufgegriffen.

Fazit:
Ich habe die Gesamtausgabe in einem Rutsch gelesen, weil mich das Buch so gefesselt hat. Wie immer war ich an der Seite der Protagonisten und habe mit ihnen gelitten und mich aber auch erfreut.
Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Donnerstag, 14. November 2013

Rezension: Karpfen & Co


Autorin: Frieda Lamberti

Titel: Karpfen & Co

Genre: Liebesroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. September 2013

Seiten: 284

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Frieda Lamberti, 52, Hamburgerin, verheiratet seit 1979, 4fache Oma lebt ihre Vorliebe für Frankreich, gutes Essen, lecker Kochen, Wein, Männer und Musik in ihren Geschichten aus.

Ich habe mit Frieda Lamberti Kontakt aufgenommen und sie hat mir dies von sich mitgeteilt:
"Ich mag Liebesgeschichten, wie das Leben sie spielt. Nicht schmalzig und auch nicht immer mit Happy-End, sondern mit starken Charakteren, wie sie einem auch im wahren Leben begegnen. Meine ebooks handeln von Frauen in der Lebensmitte, die nach einerTrennung einen Neuanfang wagen. Dabei kommt Humor und Spannung nicht zu kurz. Meine Geschichten sollen unterhalten. Ich schreibe für den kleinen Lesehunger zwischendurch."


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die 37 jährige Anna Scheffler leidet nach einem Autounfall unter partiellem Gedächtnisverlust. Sie erkennt zwar ihren Ehemann Frank. Sie weiß auch, dass sie als Redakteurin für einen Gourmet Verlag tätig ist. Allerdings an den Unfall und an die davor liegenden Monate hat sie keine Erinnerung mehr. Allein macht sie sich auf die Suche nach ihrem verloren Frühling, Sommer und Herbst und findet sich in einem Geflecht von Täuschungen und Machenschaften wieder. Wer ist der Mann, der ihr in kurzen Flashbacks erscheint? Wem kann sie noch trauen?

Meine Meinung:
Ich  bin durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden, denn es hat mir sehr gefallen. Allerdings stehe ich nun nicht unbedingt auf Liebesromane, aber die Kurzbeschreibung hörte sich so interessant an. Einen Vorteil hatte dieses Buch auch noch, es wird als eBook zu einem Einführungspreis von 99 Cent angeboten.

Die Geschichte beginnt im Krankenhaus, wo Anna nun schon länger als 76 Tage liegt. Sie zählt die Tage nach ihrem Erwachen aus dem künstlichen Koma. Leider kann sie sich gar nicht an den Unfall erinnern und was noch schlimmer ist, es fehlen ihr sogar einige Monate in ihrer Erinnerung. Nach ihrer Entlassung fährt sie für ein paar Tage mit ihrem Mann nach Sylt. Allerdings hat sie das Gefühl, dass ihr Mann sich ihr gegenüber merkwürdig verhält und es kommt schlechte Stimmung zwischen den beiden auf, worauf sie den Kurzurlaub abbrechen. Plötzlich entdeckt Anna immer mehr Merkwürdigkeiten. Alle Daten auf ihrem Computer sind gelöscht, sie findet keine Post vor. Ihr Mann unterstützt sie so gar nicht, wieder in den Berufsalltag einzusteigen. Aber langsam kommen Erinnerungen zurück und Anna erfährt, dass sie sich in einen anderen Mann verliebt hat und mit ihm auf Reisen war und ein Kochbuch über Fische veröffentlicht hat. Mehr möchte ich jetzt aber nicht verraten, sonst nehme ich anderen die Freude am Lesen.
Allerdings hat mich das Buch auch nachdenklich gemacht. Wie würde ich mich fühlen, wenn mir Monate meines Lebens in meiner Erinnerung fehlen. Zunächst denke ich doch auch, dass mir nahestehende Menschen helfen und ich ihnen vertrauen kann. Anna hat es nicht leicht, wem soll sie glauben.
Das Buch wird als spannender Liebesroman betitelt und so ist es wirklich. Ich fand es sehr spannend und habe das Buch in einem Rutsch gelesen, weil ich wissen wollte, was Anna alles heraus findet. Es wurde von Seite zur Seite wirklich immer spannender und es gab auch Momente, wo ich sehr traurig wurde, über das was sie alles heraus gefunden hat.

Fazit:
Wer gerne Liebesromane liest, die aber auch Spannung enthalten, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen.
Ich kenne von der Autorin schon einige Bücher und werde bestimmt noch weitere erwerben.



Rezension - Santa's Baby


Autorin: Kira Gembri

Titel: Santa's Baby

Genre: Weihnachtsbuch, Romanze

Version: eBook

erschienen: 14. November 2012

Seiten: 110

Altersempfehlung: Erwachsene




Die Autorin Kira Gembri ist 26 und lebt in Wien. Leider konnte ich nicht mehr über die Autorin in Erfahrung bringen.

Kurzbeschreibung:
Lara, eine alleinerziehende Mutter und großer Weihnachstmuffel trifft im Kaufhaus einen Weihnachtsmann, der sie mit seinen blaugrünen Augen fasziniert. Finn ist ein großer Fan von Weihnachten und bringt bei Lara so einiges durcheinander.

Meine Meinung:
Ich hatte dieses Buch bereits im vergangenen Jahr erworben und gelesen. Allerdings wollte ich jetzt die Rezension schreiben und habe es also ein zweites Mal gelesen und ich hatte wieder viel Spaß dabei.
Finn, ein lebensfroher gut aussehender junger  Mann ist ein großer Weihnachtsfan und es macht ihm Spaß als Weihnachtsmann im Kaufhaus zu arbeiten. Lara, die ziemlich abgehetzt noch etwas einkaufen will, bevor sie ihre Tochter Nele vom Kindergarten abholt, rutscht dort auf dem Parkplatz auf und lässt sich von Finn helfen. Als er abends vor ihrer Tür steht, ist sie ziemlich überrascht, aber auch schlagfertig. Denn er stellt sich vor und sagt, er wäre Finn. Worauf sie antwortet, das stimmt nicht, Du bist der Weihnachtsmann. Ich musste noch öfter über die Dialogen der beiden grinsen und auch über die Gedanken von Lara, denn das Buch wird aus ihrer Sicht erzählt. Wieso er abends vor ihrer Tür steht, verrate ich nun nicht und auch keine weiteren Einzelheiten, was während der nächsten Tage bis Weihnachten passiert.
Die Protagonisten habe ich gleich sehr lieb gewonnen. Spaß hatte ich an Nele, die sich sofort mit dem Weihnaxmann angefreundet hat. Finn mit seiner Art konnte ich auch gut leiden. Einzig Lara hat es mir ab und zu doch etwas schwer gemacht. Ich konnte auf der einen Seite ihre Abneigung zu Weihnachten und dem damit verbundenen Stress verstehen, aber sie kam mir auch zu oft als Spaßbremse vor. Denn eigentlich war sie ja auch noch sehr jung und musste früh Verantwortung übernehmen, aber trotzdem hätte sie sich doch öfter mal Spaß gönnen können. Nun, Finn hat ihr gut getan und sie wurde etwas lockerer.
Die Autorin hat das Buch sehr flüssig geschrieben, ich fand es beim zweiten Lesen gar nicht langweilig.
Vieles hatte ich bildlich vor Augen. zu gerne wäre ich bei der Schlittenfahrt dabei gewesen, denn eins steht fest, ich wäre nicht wie Lara gewesen ;)

Fazit:
Ich kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. Es ist mal ein etwas anderes Buch, das in der Weihnachtszeit spielt und kann auch jederzeit gelesen werden. Gerne hätte ich noch etwas mehr gelesen, das Buch war mir einfach zu kurz.



Dienstag, 12. November 2013

Rezension - Erstens kommt es anders ...


Autorin: Kera Jung

Titel: Erstens kommt es anders ...

Genre: Romanze

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Oktober 2013

Seiten: 322

Altersempfehlung: Erwachsene



Dies schreibt die Autorin Kera Jung über sich auf ihrer Homepage 
Ich bin ein Schreiber. Ja, politisch korrekt sollte es 'Schreiberin' heißen, aber auf solche Kleinigkeiten lege ich keinen Wert. Wer ich bin ist eigentlich eine gute Frage. Ich bin Mutter von drei Kindern, Ehefrau. Ich bin der Futterspender und Streicheleinheitengeber für zwei Katzen, der Chef von zwei recht großen Hunden. Schreiben ist meine Obsession. Mit zwölf Jahren zog ich mir eine chronische Sehnenscheidentzündung zu, weil ich wie eine Besessene auf meiner ersten Schreibmaschine übte. Und üben musste ich, damit meine Finger die Worte so schnell formten, wie meine Gedanken sie formulierten. Aus dem großen und hektischen Berlin zogen wir uns schon vor einiger Zeit zurück.Die Unpersönlichkeit; die Tatsache, dass Berlin niemals schläft - nie zur Ruhe kommt, entspricht nicht dem Naturell meiner Familie und mir. Wir wohnen nun im beschaulichen "Ländle", weitab aller Hektik. Hier haben wir die Ruhe und die Natur, die wir wollen, die ich benötige. Was ich zum Leben brauche? Das ist einfach zu beantworten: Neben meiner Familie (wozu auch die Vierbeiner gehören) nur einen PC mit Schreibprogramm, viel Kaffee und einen Ort, an den ich mich zurückziehen kann.

Kurzbeschreibung:
Stephanie, genannt Stevie braucht unbedingt einen Job, damit sie ihre Mutter und Schwester unterstützen kann und meint diesen in einer Anwaltskanzlei gefunden zu haben.
Michael braucht unbedingt eine gute Assistentin und meint diese in Stevie gefunden zu haben.
Tja, erstens kommt es anders ...

Meine Meinung:
Irgendwo hatte ich eine Empfehlung zu diesem Buch gelesen und es wurde vorübergehend zu einem Sonderpreis angeboten, also habe ich es mir auf meinen Kindle geladen.
Zwischen meinen Krimis und historischen Büchern wollte ich mal wieder etwas anderes lesen. Allerdings war ich manchmal sehr genervt, über dieses hin und her und das Verhalten der beiden Protagonisten.
Nachdem Stevies Vater verstorben ist, stand die Familie vor dem Bankrott. Statt die Ärmel hoch zu krempeln, hat die Mutter lieber eine Therapie bei einem unverschämt teuren Arzt gesucht und ist in die Tablettenabhängigkeit gerutscht. Die jüngere Schwester wollte auch nicht einsehen, dass sich alles verändert hat und stellt immer wieder unverschämte Ansprüche an ihre Schwester. Diese beiden konnte ich schon mal gar nicht leiden. Stevie versucht es allen gerecht zu machen und zieht mit ihrer Familie an einen weit entfernten Ort und sucht sich einen Job. Diesen findet sie bei einem gut aussehenden Anwalt. Michael Rogers ist es gewohnt, dass er bei Frauen Erfolg hat und liebt kurze Liebschaften. Bei Stevie kommt er aber gar nicht an und sie wird für ihn eine Herausforderung. Nun beginnt das Drama der beiden. Die eine stur und der andere fällt laufend falsche Entscheidungen.
Sympathisch waren mir in diesem Buch einzig der Vater von Michael, seine Schwester und deren Freund. Ansonsten gab es einfach zu viele reiche, dumme, egoistische Leute, die in dem Buch eine Rolle spielten.
Ich stand vor der Entscheidung, das Buch abzubrechen und mich über dieses Theater zu ärgern oder es mit Humor zu sehen und mit Neugierde zu Ende zu lesen. Ich habe mich dann entschieden, heraus zu finden, wie weit die beiden es mit ihrem Verhalten treiben und wie unsäglich dumm man sich anstellen kann. Statt mal in Ruhe miteinander zu reden.....

Fazit:
Ich kann dieses Buch nicht mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen, aber es mag mit Sicherheit genügend Leserinnen geben, die dieses lieben. Die Rezensionen, die ich natürlich erst hinterher gelesen habe, sagen auch aus, dass vielen dieser Stil gefällt. Ich kann dann nur sagen, ich gehöre eindeutig nicht zu den Fans dieser Art Bücher.

Montag, 11. November 2013

Die Gewinner der Bücherblogaktion

Die Gewinner stehen fest:

 Rosen Tulpen Nelken geht an Christina 
 Mondscheinzauber geht an Aline
 Für jede Lösung ein Problem geht an Karina

 und weil ich durch einen Zufall das Buch Rosen,Tulpen,Nelken zweimal bekommen habe und diejenigen, die in diesen Lostopf wollten auch sehr aktiv waren, durfte mein Mann ein weiteres Los ziehen

Rosen,Tulpen,Nelken das zweite geht an Kiras Bücherwelt. 

Herzlichen Glückwunsch Euch allen. Bitte teilt mir Eure Anschrift mit, damit ich die Bücher so schnell wie möglich auf den Weg bringen kann.

Rezension - Die Lüge zwischen zwei Küssen


Autorin: Maria Daniela Raineri

Titel: Die Lüge zwischen zwei Küssen

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 1. November 2013

Seiten: 221

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Maria Daniela Raineri wurde 1968 geboren und ist ihrer Leidenschaft fürs Schreiben früh gefolgt. Bevor sie von ihrem italienischen Verlag im Zuge eines Schreibwettbewerbs entdeckt wurde, hatte sie bereits mehrere Erzählungen und Gedichte veröffentlicht. Ihr erster Roman "Ti amo heißt ich liebe dich" wurde 2009 erfolgreich verfilmt.

Kurzbeschreibung:
Stefano, Mitte 30, hat sich von seiner Frau Valentina getrennt und lebt wieder bei seiner Mamma. Er leidet sehr unter der Trennung und in Gedanken durchlebt er noch einmal seine gesamte Beziehung mit ihr und trifft einen Entschluß.

Meine Meinung:
Bei Vorablesen.de habe ich die Möglichkeit genutzt und vorab einen Ausschnitt gelesen und mich am Gewinnspiel beteiligt. Dies war mein Eindruck:
"Interessant, was Stefano so von sich preisgibt. Zum einen geht er nach der Trennung von seiner Frau wieder zurück zur Mamma, die darüber mehr als erfreut ist. Und wie beschreibt Stefano es so gut, da steht man seinen Mann im Leben und kaum ein paar Tage bei Mamma entwickelt Mann sich zum Vorschulkind zurück. Ich bin gespannt, wie er dort die Kurve wieder bekommt. Aber zunächst erfährt der Leser, wie die beiden, Stefano und Valentina, sich kennen gelernt haben und es ist bestimmt interessant zu lesen, wie es bei ihnen weitergeht, warum sie sich getrennt haben und ob sie noch einmal zusammen kommen"

Ich war dann in der glücklichen Lage, das Buch zu gewinnen und habe natürlich so schnell wie möglich mit dem Lesen begonnen.
Bevor ich nun erfahren konnte, ob Stefano es packt und sich von seiner Mamma lösen und wieder mit Valentina zusammen kommen kann, musste ich mir die ganze Geschichte durchlesen. Ich fand es anfangs etwas sehr langatmig und meiner Meinung nach hat alles so ewig gedauert, bis endlich mal Entscheidungen getroffen wurden. Zum Beispiel war es sehr nervig, bis die beiden mal den Entschluss gefasst haben und zusammen ziehen wollten.
Die Geschichte hat die Autorin aus Sicht des Mannes erzählt, was zwar interessant war, aber ich doch alles sehr merkwürdig fand. Es kann aber auch sein, dass die italienischen Söhne, die mit 30 Jahren immer noch bei Mamma wohnen, sich ganz anders verhalten.
Valentina ist so gar nicht meine Freundin geworden, sie hat mich andauernd genervt. Ob es nun ihre Zweifel an sich selber waren oder ihre dauernden Gefühlsschwankungen. Ihr ganzes Verhalten hat mir einfach nicht gefallen. Beide Stefano und Valentina haben es sich wirklich nicht leicht gemacht. Statt mal vernünftig miteinander zu reden....

Fazit:
Diesmal ist es mir schwer gefallen, das Buch zügig durch zu lesen, ich konnte mich einfach nicht mit beiden Protagonisten anfreunden. Trotzdem habe ich es geschafft und bis zum Ende ausgehalten. Allerdings lege ich das Buch jetzt nicht zur Seite, wie ich es oft mache und denke weiter darüber nach.
Vielleicht bin ich auch einfach nur zu kritisch und manch anderer Leser bekommt von diesem Buch einen gant anderen Eindruck.

Rezension - Die Flüsse von London


Autor: Ben Aaronovitch

Titel: Die Flüsse von London

Genre: Roman, Fantasy

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 1. März 2012

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene




Der Autor Ben Aaronovitch wurde 1964 in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie 'Doctor Who' verfasst), arbeitet er als Buchhändler. Seine Fantasy-Reiche um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die englischen Bestsellerlisten im Sturm.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand. »Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!«

Meine Meinung:
Aufmerksam wurde ich auf das Buch, als ich mal wieder nach einem Krimi suchte, der in London spielt. Der Titel und die vielen Pressestimmen haben mich dann sehr neugierig gemacht.
Eigentlich bin ich ja nicht der große Fan von Fantaysbüchern, aber ich gebe immer wieder einem Buch die Chance, mir zu gefallen.
Die Geschichte wird aus Sicht des jungen Polizisten Peter Grant beschrieben, was mir sehr gefallen hat. Schnell hatte ich mich mit ihm angefreundet und war gespannt, was er so alles erlebt und vor allem, was er so alles spürt. Denn Peter ist kein normaler Polizist, er hat eine besondere Begabung. Er sieht und spricht mit Geistern und hat ein Gespür fürs Magische.
Diese Geschichte spielt rund um Covent Garden, meinem Lieblingsplatz in London und so wusste ich auch ganz genau, wo Peter und seine Kollegen sich immer aufhielten, es war alles bestens beschrieben. Ich glaube auch, dass ich bei meinem nächsten Aufenthalt dort, mir die Royal Oper noch genauer ansehen werde.
Da ich mit solcher Art Fantasybüchern nicht so vertraut bin, hat es erst etwas gedauert, bis ich mit allem klar kam. Aber dann war ich mitten drin im Geschehen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil es immer spannender wurde und Peter mit reichlich Problemen fertig werden musste, da sich vieles anders entwickelt hatte, als es geplant war. Außerdem ist er ja nur ein Zauberlehrling.

Fazit:
Ich kann dieses Buch weiterempfehlen. Später hatte ich dann festgestellt, dass dieses Buch das erste einer Serie ist. Zufällig hatte ich neulich Band drei erworben und überlege nun, ob ich das zweite unbedingt lesen möchte, damit ich bestens informiert bin, wie es mit Peter und Lesly, seiner Kollegin weiter geht. Es kann sein, dass die Neugierde bei mir siegen wird.

Rezension - Hilfe, ich werd' Opa


Autor: Jan Vitha

Titel: Hilfe, ich werd' Opa

Genre: Humor, Satire

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. Januar 2013

Seiten: 125

Altersempfehlung: Erwachsene



Der Autor Jan Vitha wurde 1953 in der Tschechischen Republik in Budweis geboren. Es war nicht leicht für mich im WWW Informationen über Jan Vitha zu finden, dann fand ich diesen Artikel

Kurzbeschreibung, übernommen:
Er ist ein Mann in den besten Jahren, der sein berufliches und privates Leben voll unter Kontrolle hat – bis zu dem Moment, in dem ihm seine freudige Ehefrau eröffnet, dass er Großvater wird: Seine Tochter erwartet ein Kind. War sie nicht vor Kurzem selber noch ein kleines Mädchen? Die Nachricht vom erwarteten Enkelkind stellt das Leben des Erzählers auf den Kopf. Die hoffnungsvolle Ehefrau kauft Kinderkleider und Matruschka-Puppen; der Umzug von Tochter und Schwiegertochter ins elterliche Haus muss organisiert werden; und seit die hämische Ehefrau ihn immer wieder als „Opa“ betitelt, entdeckt er im Spiegel plötzlich Fältchen und graue Haare. Und dann kommt der lange erwartete Tag, an dem die besonnene Ehefrau anruft, er solle doch den Koffer B ins Krankenhaus bringen, die Tochter habe beim Einkaufen Wehen bekommen ...

Meine Meinung: 
Ich hatte einen Messeeinsatz in Wiesbaden und wollte abends nur etwas leichtes lesen, weil ich zu erschöpft für andere Bücher war. Zufällig wurde dieses Buch kostenlos angeboten und ich habe es auf meinen Kindle geladen. Aber ich war dann doch noch so aufnahmefähig, dass ich gleich einen groben Fehler merkte. Im Buch wird von einer Teambesprechung an einem Dienstag erzählt und der Erzähler abends nichts zu essen bekommen hat. Gleichzeitig konnte ich erfahren, dass am Samstag Besuch kommen sollte. Auf einmal war Samstag und immer wieder wurde geschrieben, dass er gestern nichts zu essen bekommen hatte. Ich habe gleich mehrmals nachgesehen, ob ich wegen meiner Müdigkeit doch etwas falsch gelesen habe. Solche "Fehler" ärgern mich dann doch.
Überhaupt hat mich das Buch nicht so überzeugt. Ich fand alles etwas sehr übertrieben und nicht unbedingt normal. Gut, ich kann mir vorstellen, wie manche reagieren, wenn sie erfahren, dass sie Großeltern werden. Auf einmal könnte man sich schon etwas älter vorkommen, aber das ist auch Einstellungssache. In diesem Buch schildert der Erzähler seine Empfindungen, was manchmal zum schmunzeln anregte, aber meist kam er mir wie ein trotziger Teenager vor. Das Verhalten der Frau fand ich auch nicht in Ordnung. Stellt ihren Mann vor der Entscheidung, dass Tochter mit Frau (kein Schreibfehler) ins elterliche Haus zieht. Eigentlich unterhält man sich doch darüber und fällt Entscheidungen gemeinsam, oder?
Witzig fand ich die Beschreibung des Umzugstages, es kommt eben nicht immer alles so, wie es sich der große Planer vorstellt.

Fazit:
Dies ist nun mal ein Buch, das ich nicht weiter empfehlen kann. Leider hat es mich nicht überzeugt.