Sonntag, 29. Dezember 2013

Rezension - Die Akte Rosenthal - Seelenfischer TetralogieTeil 3



Autorin: Hanni Münzer

Titel: Die Akte Rosenthal - Seelenfischer Tetralogie Band 3

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. Oktober 2013

Seiten: 374

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Hanni Münzer hatte schon immer eine lebhafte Phantasie (zum Leidwesen von Eltern und Lehrern) und verschlang bereits als Sechsjährige jedes Buch. Nicht alles war jugendfrei. Nach Stationen in Seattle, Stuttgart und Rom lebt Hanni Münzer heute mit Mann und Hund in Oberbayern.

Kurzbeschreibung, übernommen:
TANGER: Mitten in der Nacht wird eine junge Frau aus ihrer Wohnung verschleppt. Die Täter nehmen auch ihre persönliche Habe mit. Zurück bleiben einige schäbige Möbel und ihre Katze.
NÜRNBERG: Lukas und Lucie von Stetten wie auch dem Ex-Agenten Jules Lafitte ist nach den folgenschweren Ereignissen in Rom nur eine kurze Atempause vergönnt. Schon geraten sie in das nächste Abenteuer. Und noch jemand, mit dem so gar niemand gerechnet hat, taucht plötzlich wieder auf und greift in das Geschehen ein. Sehr bald muss Lukas erkennen, dass nichts so ist, wie es scheint ...

Meine Meinung:
Ui, das ging ja gleich ganz spannend los. Eine junge Frau wird nachts aus ihrer Wohnung verschleppt und ich weiß zunächst nicht, wer es ist.
Dann werden fast zeitgleich der Sohn und die Ehefrau von Lukas entführt. Und nicht nur Lukas muss erkennen, dass nichts so ist, wie es scheint.
Tja, Leser, die Band 1 und 2 nicht kennen, sollten jetzt nicht weiterlesen, ich könnte sonst etwas verraten und das möchte ich ungerne. Nur soviel schon mal, es lohnt sich auf jeden Fall auch das 3. Buch der Trilogie zu lesen.
Das Buch war wirklich sehr spannend geschrieben und ich hatte manchmal richtig Herzklopfen und wollte mich beim Lesen von Niemandem stören lassen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Der Tod von, ne ich verrate keine Namen, hat mich getroffen und ich habe insgeheim gehofft, dass es nicht wahr ist. Denn Beweise fehlten mir und ich wäre Lucie auf jeden Fall gefolgt und hätte mich überzeugt, ob es den Tatsachen entspricht,  was da jemand erzählt.
Merkt Ihr, mir fällt es schwer, hier eine Rezension zu schreiben, denn wenn ich auf Einzelheiten eingehen will, dann verrate ich doch zu viel vom Inhalt.
Also, es hat mich gepackt. Ich habe mit Lukas gezittert, obwohl ich ihm gerne auch mal eine Watschen gegeben hätte. Lucie war als Zwillingsschwester wieder klasse. Jules hat mich nicht enttäuscht und die Story insgesamt, puh, starker Tobak. Allerhand los und ich möchte nicht in der Haut einer gewissen Person stecken.
Hanni Münzer hat es wieder geschafft und mich an das Buch gefesselt. Schade nur, dass es mit den Worten: "Fortsetzung folgt" aufhört. Und nun schalte ich meinen "Nicht-ganz-Ernst-nehmen-Modus" an. Das kann ich ja überhaupt nicht leiden. Ich mag natürlich Fortsetzungen, aber für mich muss ein Buch abgeschlossen sein und ich will nicht "gezwungen" werden, das nächste Buch zu kaufen. Und ich werde von meiner Neugierde ja gezwungen, man glaubt es nicht. Modus aus.

Fazit:
Eigentlich sind alle drei Bücher ein "Muß" für jeden Leser. Und ich empfehle auch, alle zu lesen, gerade das 3. bezieht sich auf vieles, was im ersten Buch beschrieben wurde.
Ich war begeistert von allen drei Büchern und nun lese ich ja auch, dass es von dem 3. Buch einen Teil 1 und im nächsten Jahr einen Teil 2 geben wird. Ich hoffe nur, dass ich wirklich nicht zu lange darauf warten muss

Freitag, 27. Dezember 2013

Rezension - Liebe ist viel komplizierter


Autorin: Frieda Lamberti

Titel: Liebe ist viel komplizierter 

Genre: Romanze

Version: Ebook und Taschenbuch

erschienen: 19. Dezember 2013

Seiten: 80

Altersempfehlung: Erwachsene




Achtung! Ich habe dieses Buch zwar separat gelesen und deshalb bekommt es auch eine eigene Bewertung, aber bei Amazon können diese beiden Teile zusammen erworben werden.

Meine Bewertung zu dem ersten Teil des Buches kann hier gelesen werden


Meine Meinung:
Das Leben könnte so schön sein, wenn nicht immer wieder das Schicksal drastisch eingreifen würde. Das waren meine Gedanken, als ich mit dem Lesen dieses Buches angefangen habe. Ich weiß, es ist nicht immer überall Friede, Freude, Eierkuchen, aber manchmal wünsche ich mir mit den Büchern aus der realen Welt fliehen zu können und den Alltag zu vergessen. Auf der anderen Seite müsste ich mir dann wohl Fantasiebücher suchen. Frieda Lamberti schafft es auf jeden Fall immer wieder, mich mit ihren Büchern zu fesseln, obwohl ich mir manche Wendung anders gewünscht hätte.
Nun habe ich die Fortsetzung von dem Buch "Liebe ist wie Radfahren" gelesen und war sofort wieder mittendrin im Geschehen. Inzwischen lese ich ja so viele verschiedene Bücher, dass es eigentlich schwer sein könnte, den Anschluss zu finden.
Diesmal wurde die Geschichte aus Sicht der drei Hauptbeteiligten Ella, Mats und Roman geschrieben, was mir sehr gefallen hat. Konnte ich so doch bestens das Handeln und Denken nachvollziehen. Wobei Ella immer noch lernfähig ist und Mats mehr vertrauen sollte, dann wäre unvermeidliches nicht passiert. Aber damit wäre die Geschichte ja auch wieder langweilig geworden.
Wenn ich bedenke, wieviel Arbeit eine Autorin mit dem Schreiben hat und dann sehe, wie schnell ich das alles verschlinge, bekomme ich manchmal ein schlechtes Gewissen. Diesmal ging mir alles so schnell und kam mir viel zu kurz vor. Im Nu hatte ich das Buch ausgelesen. Kann es vielleicht auch an dem schnellen Wechsel der Erzähler gelegen haben?
Wie auch immer, alle haben die Kurve gekriegt. Die Kinder sind glücklich und die Erwachsenen ebenfalls.
Ganz besonders gefallen hat mir übrigens Gundi, die sich im Vorruhestand befindet, ob ich das jemanden entdeckt habe? Auf jeden Fall hat sie alles voll im Griff und das hat mich besonders gefreut.

Fazit:
Wer wissen will, wie es weitergeht und das erste Buch gelesen hat, sollte sich das zweite auf keinen Fall entgehen lassen. Wichtig ist aber auch, das erste Buch wirklich zu kennen.
Mir hat es gefallen und empfehle es gerne weiter.

Sonntag, 22. Dezember 2013

Rezension - Das Hexenkreuz - Seelenfischer-Tetralogie Band 2



Autorin: Hanni Münzer

Titel: Das Hexenkreuz

Genre: Historisch; Thriller, Romanze

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. April 2013

Seiten: 630

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Hanni Münzer hatte schon immer eine lebhafte Phantasie (zum Leidwesen von Eltern und Lehrern) und verschlang bereits als Sechsjährige jedes Buch. Nicht alles war jugendfrei. Nach Stationen in Seattle, Stuttgart und Rom lebt Hanni Münzer heute mit Mann und Hund in Oberbayern.

Kurzbeschreibung, übernommen:
ROM 1767: Die Allmacht der Kirche hat ihren Zenit überschritten - der Kampf ums Überleben hat begonnen: Aufklärer, Freimaurer und Illuminaten, vor allem aber die Herrscher Europas, die Bourbonen, haben den Untergang der wichtigsten Stütze von Kirche und Papst beschlossen: Dem Jesuitenorden. Droht ihm das gleiche Schicksal wie einst dem Templerorden? Tatsächlich ist der Orden so märchenhaft reich, dass das Gerücht, die Jesuiten hätten den Schatz der Templer gefunden, sich bis heute hartnäckig hält. Das Geschwisterpaar Emilia und Emanuele di Stefano gerät mitten hinein in diesen Sog aus dunklen Machenschaften: Der geheimnisumwitterte und mächtige Herzog von Pescara begehrt Emilia zur Frau. Unterstützt von der verborgenen Bruderschaft des alten römischen Kultes Sol Invictus, schickt er sich an, selbst nach der Macht im Kirchenstaat zu greifen. Ihr Zwillingsbruder Emanuele wird Jesuit und bringt es bis zum Assistenten des Pater General des Jesuitenordens Lorenzo Ricci. Durch seine Position erlangt er Kenntnis über unzählige Kirchengeheimnisse, darunter ein Geheimnis, das so brisant ist, dass es die Grundfesten seines Glaubens erschüttert. Als der Untergang des Ordens unvermeidbar scheint, erteilt Ricci seinem Sekretär einen geheimen Auftrag. Er stürzt Emanuele damit in einen schweren Gewissenskonflikt. In seiner Verzweiflung vertraut sich Emanuele seiner Zwillingsschwester an und löst damit die Katastrophe aus

Meine Meinung:
uiui, was Emilia so alles erleben muss!Und das zunächst nur, weil sie nicht verheiratet werden will und mit ihrer besten Freundin zum Bruder nach Rom flieht. Aber viele dunkle Mächte versuchen ihr Steine in den Weg zu legen, was ihnen auch gelingt. Denn ihr eigentliches Ziel, schnellstens nach Amerika zu fliehen erreicht Emilia nicht.
Anfangs kam mir Emilia ziemlich naiv und zu spontan vor. Ihre Flucht war überhaupt nicht durchdacht und ebenso wenig die weiteren Schritte. Gut, dass ihr die Freundin Serafina zur Seite stand. Allerdings konnte ich richtig merken, dass Emilia sich wandelte.
Irgendwann tat sie mir auch richtig leid, immer wieder gab es neue Schicksalsschläge mit denen sie fertig werden musste. Auf der anderen Seite hat sie alles bestens gemeistert. Dazu brauchte sie aber immer Hilfe, die ihr die besten Freunde immer wieder selbstlos anboten.
Mit diesem Buch lernte ich als Leserin viele fanatische Menschen kennen, die fast schon krank waren, es war teilweise sehr grenzwertig. Aber leider hat es solche in der Geschichte immer wieder gegeben.
Es wurde wirklich alles behandelt, Der Griff nach Macht, ob nun innerhalb der Kirche oder bei den regierenden Königen und die ganzen Intrigen drum herum. Die Liebe und auch Erotik kam ebenfalls nicht zu kurz. Das Buch hat mich gepackt, es war aber auch zu spannend, dass ich wirklich am liebsten nur gelesen hätte und jede Störung vermeiden wollte.
Der rote Faden dieser Geschichte soll ja der Untergang des Jesuitenordens sein. Aber die Erlebnisse von Emilia an der Seite des Herzogs von Pescara, der nach Italiens Königskrone greifen wollte, spiegelten auch andere Zeitgeschehen wieder. Zum Beispiel wurde des höfische Leben in Paris eingebunden. So richtig um den Bestand des Ordens und den geheimen Dokumenten geht es gegen Ende des Buches.
Wenn ich nur nach dem Klappentext gehen würde, dann hätte ich eine ganz andere Geschichte in diesem Buch vermutet. Aber die Abenteuer der Protagonistin Emilia waren für mich weitaus interessanter und vor allen spannender.


Fazit:
Dieses 2. Buch der Trilogie erzählt uns mehr über die wichtigen Dokumente, die der Leser im ersten Buch schon kennen gelernt hat. Band 1 spielte in der Gegenwart und Band 2 nun in der Vergangenheit.
Auch Band 2 ist sehr flüssig geschrieben und fesselt den Leser so richtig. Nachdem ich Band 1 nicht aus der Hand legen konnte, hat mich das 2. Buch ebenfalls gepackt. Obwohl es inhaltlich so ganz anders als ist.
Natürlich werde ich in Kürze auch das 3. Buch lesen und bestimmt noch weitere Bücher der Autorin-

Samstag, 21. Dezember 2013

Rezension - Die andere Schwester des Papstes


Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Die andere Schwester des Papstes

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. Oktober 2012

Seiten: 146

Altersempfehlung: Erwachsene




Die Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher, geb. 1955, ist verheiratet und arbeitet als Immobilien-Fachfrau in Wien. Darüber hinaus schreibt die kommunikative Hobbyköchin seit einigen Jahren heitere Gesellschaftsromane, in denen sie sich auf unterhaltsame Weise mit dem Alltag, Beziehungen aller Art und gesellschaftspolitisch relevanten Fragen auseinandersetzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Anlässlich der Amtseinführung von Papst Leo XV. berichtet die Presse ausführlich über seine Schwester Maria, einer Klosterschwester. Doch dann entdeckt ein findiger Journalist, dass der Pontifex noch eine Schwester hat: Katharina. Aber die passt nicht ins päpstliche Bild, denn sie hat eine uneheliche Tochter, ist geschieden, glücklich wiederverheiratet und unterstützt auch noch die Reforminitiative! Dennoch bewegt dieser Zeitungsartikel den Pontifex dazu, sich anlässlich eines offiziellen Heimatbesuches mit Katharina zu treffen. Damit nicht genug. Eine ziemlich unpassende Krankheit zwingt ihn, ihre Dienste als Ärztin in Anspruch zu nehmen. So kehrt der Papst inkognito in das Haus seiner Schwester zurück und höchst unterschiedliche Standpunkte prallen aufeinander. Doch auch noch andere Überraschungen warten auf seine Heiligkeit. Er muss sich nicht nur mit der Tatsache auseinandersetzen, dass Florian, der ebenso gebildete, wie liebenswürdige Stiefsohn von Katharina, homosexuell ist, auch seine Freunde aus Jugendtagen haben erstaunliche Ansichten. Warum kämpft sein ehemaliger Freund Clemens bei den Kirchenreformern und warum steht auch seine ehemalige Jugendfreundin Erika auf Seite der Reformer? Längst vergessene Gedanken und Gefühle kommen in ihm hoch. Ist Rom wirklich so weit weg von der Wirklichkeit - und was ist die Wirklichkeit?

Meine Meinung:
Als ich das Buch bekommen hatte, wollte ich nur mal kurz reinschauen und es dann zum späteren Lesen zur Seite legen. Das ist mir nicht gelungen. Ich fand die Geschichte so fesselnd und interessant und im Nu hatte ich das Buch dann durchgelesen.
Mir hat es wirklich Spaß gemacht, wie Katharina immer mit ihrem Bruder, dem Papst gestritten äh diskutiert hat. Denn ich bin mit ihr einer Meinung und steckte wirklich mittendrin in der Geschichte. Man stelle es sich auch einmal vor, der Bruder ist Papst und durch die Krankheit bekommt man als Schwester die Möglichkeit, den Bruder bei sich zu beherbergen und zu kurieren. Aber wichtig ist, dass er dort den ganz normalen Alltag erlebt und selber über vieles nachdenkt. Außerdem können ihm viele Fragen gestellt werden, die nicht nur die eigene Schwester interessieren würden.
Die Autorin hat diese Geschichte wirklich ganz toll geschildert und auch gleichzeitig ihr Wissen über allergische Reaktionen auf Lebensmittel einbauen können. Das ist in der heutigen Zeit auch ein sehr interessantes Thema.
Mit Katharina konnte ich mich sofort anfreunden und fand es toll, wie sie so alle Steine, die ihr durch ihre angeblich gutmeinenden katholischen Verwandten in den Weg gelegt wurden, zur Seite schieben konnte.
Als Protestantin stehe ich vielen Aussagen der Kirche auch kritisch gegenüber und ich finde es sehr mutig von Brigitte Teufl-Heimhilcher, dass sie dieses Thema für ihr Buch gewählt hat.

Fazit:
Ein wirklich interessantes Buch, was sich mit der Kirche und Alltagsfragen auseinander setzt. Es regt zum Schmunzeln und Nachdenken an. Absolut lesenswert!

Freitag, 20. Dezember 2013

Rezension - Kalter Zwilling


Autorin: Catherine Shepherd

Titel: Kalter Zwilling

Genre: Krimi, Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. November 2013

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) lebt in Zons und ist 40 Jahre alt. Nach Abschluss des Abiturs begann sie zunächst ein wirtschaftswissenschaftliches Studium und im Anschluss hieran arbeitete sie jahrelang bei einer großen deutschen Bank. Bereits in der Grundschule fing sie an, eigene Texte zu verfassen und hat sich nun wieder auf ihre Leidenschaft besonnen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Zons 1496: Ein schrecklicher Fluch beendet Elisas junges Leben, noch bevor sie ihre neugeborenen Zwillingssöhne in den Armen halten kann. Bastian Mühlenberg von der Zonser Stadtwache ahnt zunächst nichts vom düsteren Familiengeheimnis, das auf den Brüdern lastet. Als der Schmied mit gefälschten Goldgulden zerstückelt vor der Stadtmauer gefunden und das friedliche Städtchen von einer neuen Mordserie erschüttert wird, nimmt Bastian Mühlenberg die Spur des Mörders auf. Stück für Stück wird er in eine unheilvolle Verschwörung hineingezogen, die das Leben seiner Familie bedroht…
Gegenwart: Der grausame Mord an einer Prostituierten führt Kommissar Oliver Bergmann zu seinem dritten großen Fall nach Zons. Offensichtlich ist der Mörder ein kaltblütiger Psychopath, der ein perverses Machtspiel mit seinen Opfern treibt. Währenddessen schreibt Journalismus-Studentin Emily mit Hilfe von Professor Morgenstern, dem Leiter einer psychiatrischen Klinik vor den Toren von Zons, eine Reportage über die menschlichen Abgründe psychopathischer Persönlichkeiten. Als ein Universitätsprofessor aus Köln, keine dreißig Kilometer von Zons entfernt, auf martialische Weise ermordet wird, meint Oliver Bergmann ein Muster aus der Vergangenheit zu erkennen. Ein über fünfhundert Jahre alter Fluch scheint zu neuem Leben erwacht...

Meine Meinung:
Auf den dritten Krimi, der auch wieder in Zons spielt, habe ich mit Spannung gewartet und ich wurde nicht enttäuscht. Zu Anfang kam mir einiges verworren vor und ich brauchte einen Moment, bis ich die Personen und Tatsachen auseinander halten konnte. Aber dann hat mich auch dieses Buch wieder gepackt.

Es ist natürlich für die Geschichte schon sehr hilfreich, wenn die beiden Vorgängerbücher auch bekannt sind. Ich habe sie gelesen und deshalb war mir Bastian aus der Vergangenheit sehr gut bekannt. Es hat mich gefreut, wieder über ihn zu lesen und mit ihm im alten Zons auf Spurensuche zu gehen.
Aber auch die Protagonisten der Gegenwart mag ich gut leiden. Wobei sich Oliver gleich zu Beginn einen Fauxpas erlaubte und sich fast aus der Geschichte rausgekickt hätte. Aber zu seinem Glück ist die Kollegin so überfordert, dass er und Klaus wieder dabei sind.

Diesmal handelte die Geschichte um einen Fluch, der Zwillinge betraf und zeigte, wie unterschiedlich die Menschen doch sein können. Vor allem wie grausam, denn in der Vergangenheit und in der Gegenwart war der Täter besonders grausam. Ihm reichte nicht das einfache Töten, nein da gab es ein besonderes Muster.
Außerdem zeigt es auch, dass man dem Schicksal nicht aus dem Weg gehen kann. Das musste Annas Mutter am eigenen Leib feststellen.

Auch diesmal wird in beiden Zeiten nach altbewährtem Muster ermittelt und gearbeitet. Emily schreibt nun ihren dritten Artikel und findet im Archiv Material. Dies alles ist nun nicht mehr neu. Trotzdem wird der Leser gefesselt, denn Catherine Shepherd ist es wieder bestens gelungen beide Zeiten miteinander zu verbinden.
Mir gefällt der Schreibstil immer noch und ich bin immer noch begeistert, wie zwischen den Zeiten hin und her gesprungen wird. Den Faden habe ich dadurch nicht verloren.

Fazit:
Fans, die Serien, historische Bücher und Krimis lieben, sollten auch diesen Teil nicht verpassen.
Ich habe mir nun ganz feste vorgenommen, im nächsten Jahr endlich mal wieder nach Zons zu fahren und mich auf Bastians Spuren zu begeben.


Donnerstag, 19. Dezember 2013

Rezension - Mütter, Töchter und andere Krisen


Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Mütter, Töchter und andere Krisen

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. September 2013

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher, geb. 1955, ist verheiratet und arbeitet als Immobilien-Fachfrau in Wien. Darüber hinaus schreibt die kommunikative Hobbyköchin seit einigen Jahren heitere Gesellschaftsromane, in denen sie sich auf unterhaltsame Weise mit dem Alltag, Beziehungen aller Art und gesellschaftspolitisch relevanten Fragen auseinandersetzt.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Annette ist Geschäftsfrau, sie liebt ihre Villa, ihre Firma und ihre Familie. „Genau in der Reihenfolge“, meint Tochter Monika, die sich ganz der Familie widmet. Als sie ihren Mann Udo jedoch bei einem Seitensprung erwischt, zieht sie mit Tochter Sarah in die Villa ihrer Mutter. Annette, die Udos betriebswirtschaftliche Fähigkeiten zu schätzen weiß, macht ihn dennoch zu ihrem Geschäftsführer. Da sind Probleme ebenso vorprogrammiert, wie bei dem Versuch ihres Ex-Mannes, seinen ungewollten Ruhestand zu verheimlichen. Die herrschende Finanz- und Wirtschaftskrise macht die Situation auch nicht leichter, verhilft aber zu neuen Ideen – und schafft am Ende ganz völlig neue Verhältnisse.

Meine Meinung:
Ui, war das ein turbulenter Roman! Ich hatte zu Anfang das Gefühl ein Wimmelbuch vor mir zu haben. Mit den Kindern habe ich gerne Wimmelbilderbücher angesehen und nach Betrachten der wunderschönen Bilder auch den Überblick erhalten. In diesem Buch tauchen so viele Personen auf, in der alten Villa von Annette wimmelt es regelrecht von ihnen. Aber auch hier habe ich den Überblick behalten können.
Ich fand es sehr interessant, wie viele Protagonisten die Autorin zusammen gesucht hatte und jede hatte einen anderen Charakter. Mit einigen könnte ich mich anfreunden, andere würden mich ganz schön nerven. Monika, die Tochter von Annette würde mit Sicherheit nicht meine Freundin werden, so sehr hat sie mich genervt und so wenig hat mir ihre Einstellung gefallen. Aber gerade diese verschiedenen Einstellungen haben das Buch auch sehr interessant werden lassen.
Die Geschichte spielt in Österreich und wie ich beim Lesen des anderen Buches von Brigitte Teufl-Heimhilcher schon bemerkt habe, tauchten auch hier wieder für mich sehr unbekannte Wörter auf. Bis heute kannte ich den Monat Feber nicht und habe extra nachgesehen, ob es den Namen wirklich gibt. Gewundert hat es mich auch, wie schnell eine Scheidung "durch" ist. Ich werde bei Gelegenheit bei meinen Freunden in Österreich mal nachfragen, ob das wirklich so ist. Es tut mir leid, wenn ich schon über den Alltag mit all den Problemen etwas lese, dann will ich auch wissen, wie wahr alles ist.
Ansonsten hat mir das Buch gefallen, es hat mich gefesselt und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Genug Abwechslung in den Themen gab es dort auch. Der ganz normale Alltag wurde geschildert, womit eine allein erziehende Mutter oder eine Geschäftsfrau zu kämpfen hat. Der Leser erfährt, wie sich Scheidungskinder fühlen, die eine neue Familie bekommen sollen. Es geht um Liebe, Betrug, Job und Krankheit. Eigentlich wurde in diesem Buch so ziemlich alles reingepackt, was in einer großen Familie vorkommt. Wobei es gut geschrieben ist und ich hatte nicht das Gefühl, es wäre zu viel des Guten.
Gefallen hat mir, welche Wendung die Geschichte nahm und wie es am Ende für alle ausging.

Fazit:
Ein gutes Buch für Zwischendurch zu lesen. Mit Humor wurde über eine große Patchworkfamilie geschrieben. Ich kann das Buch weiter empfehlen.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Rezension - Duft von Schnee


Autorin: Petra Röder

Titel: Der Duft von Schnee

Genre: Romanze

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Dezember 2013

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Petra Röder lebt mit ihrem Mann und sechs Katzen im wunderschönen Nürnberg. Bevor sie als Autorin große Erfolge feierte, arbeitete die achtfache Dart-Weltmeisterin als selbstständige Illustratorin. Auch heute noch gestaltet sie einige ihrer Cover selbst.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Eyleen lebt seit über drei Jahren in London. Zusammen mit ihrer Heimat Irland hat sie auch ihre dubiose Vergangenheit hinter sich gelassen. Selbst ihre beste Freundin Brenda hat keine Ahnung von Eyleens früherem Leben. Als sie Cole kennenlernt, beginnt für Eyleen eine Achterbahnfahrt der Gefühle und dabei hat sie noch keine Ahnung, dass auch er ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt.

Meine Meinung:
Ich wollte nach einem überaus spannendem Buch mal wieder etwas leichteres lesen und habe deshalb dieses ausgewählt. Es war eine gute Entscheidung, denn es gab Stellen im Buch über die ich herzhaft lachen musste.
Eyleen völlig auf sich gestellt, versucht in London Fuß zu fassen. Ihre Vergangenheit mit allem Drum und Dran lässt sie in Irland. Irgendwie kann und will sie Cole nichts darüber erzählen, was keine gute Basis für ihre Freundschaft ist. Allerdings hat Cole auch seine Geheimnisse und als Eyleen zufällig mehr davon erfährt, will sie ihn verlassen. Nun ist das alles so schnell erzählt, aber im Laufe der Geschichte lernt der Leser beide genauer kennen und auch andere Menschen, mit denen die beiden zu tun haben. Eyleens gutes Herz lässt nicht zu, dass ein Obdachloser keine neue Chance bekommt. Brenda und Adam, gemeinsame Freunde von Eyleen und Cole, die immer hilfsbereit zur Seite stehen. Es könnte alles so schön sein, würden nicht Schatten aus der Vergangenheit auftauchen. Mehr will ich aber nicht verraten.

Ich war so richtig mittendrin in der Geschichte. Die Gegend, in der alle wohnen kenne ich auch und konnte mir alles bestens vorstellen. Beim Einkauf bei Harrods war ich dabei, hatte ich doch gerade erst die schöne Weihnachtsdekoration mit eigenen Augen gesehen.

Und auf einmal war das Buch zu Ende, ich konnte es gar nicht fassen. Steht dort auf einmal : Fortsetzung folgt. Mittendrin in der Geschichte und das kann ich ja nun überhaupt nicht leiden. So muss ich voller Ungeduld auf das 2. Buch warten, um zu erfahren, wie es weitergeht. Normalerweise möchte ich, dass ein Buch an sich wenigstens abgeschlossen ist und ich nicht gezwungen werde, das nächste zu kaufen. Denn das möchte ich immer noch selber entscheiden können. Ich hoffe sehr, dass ich nicht so lange warten muss und dass wenigstens das 2. Buch einen ordentlichen Abschluss hat.

Fazit:
Der Inhalt des Buches ist interessant geschrieben, es hat mich gefesselt und wäre da nicht dieses Ende gewesen..... Aber ich will keinem davon abraten das Buch zu lesen, denn es lohnt sich ja schon. Es hat vielleicht auch nicht jeder meine Meinung zu diesen abgebrochenen Geschichten. Und wer das nun weiß, kann ja bis zum Erscheinen des nächsten Buches warten und alles in einem Rutsch lesen.
Übrigens, sollte es demnächst mal wieder schneien, werde ich mit Sicherheit auf den Duft achten

Rezension - Die Seelenfischer (Seelenfischer-Tetralogie - Band 1)



Autorin: Hanni Münzer

Titel: Die Seelenfischer Band 1 der Tetralogie

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. Februar 2013

Seiten: 479

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Autorin Hanni Münzer hatte schon immer eine lebhafte Phantasie (zum Leidwesen von Eltern und Lehrern) und verschlang bereits als Sechsjährige jedes Buch. Nicht alles war jugendfrei.
Nach Stationen in Seattle, Stuttgart und Rom lebt Hanni Münzer heute mit Mann und Hund in Oberbayern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
NÜRNBERG: Renovierungsarbeiten in einer alten Villa fördern einen sensationellen Fund zu Tage. Er ruft den Bischof von Bamberg auf den Plan. Kurz darauf reist er nach Rom. Einen Tag nach seiner Rückkehr wird er bestialisch ermordet aufgefunden.
ROM, drei Monate später: Der junge Jesuit Lukas, der Neffe des Ermordeten, wird zum Generaloberen des Jesuitenordens zitiert. Der schwer vom Krebs Gezeichnete erteilt ihm einen geheimen Auftrag. Lukas soll für ihn den Inhalt eines Schließfachs holen Bevor Lukas den Auftrag ausführen kann, geschieht ein weiterer Mord und er findet sich unvermittelt als Tatverdächtiger wieder. Da taucht plötzlich seine Jugendliebe, die Journalistin Rabea nach sechs Jahren bei ihm auf und bietet ihm ihre Hilfe an. Gemeinsam fliehen sie aus Rom. Es beginnt eine Jagd quer durch Italien. Nicht nur die Polizei, auch der unbekannte Mörder ist ihnen dicht auf den Fersen. Auf der Flucht kommen sich Lukas und Rabea wieder näher. Trotz aller Widrigkeiten und einem weiteren Mord, gelingt es Lukas, den Auftrag auszuführen. Dann erfährt er, dass seine Zwillingsschwester spurlos verschwunden ist. Jäh muss er sich fragen, ob es tatsächlich nur ein Zufall war, dass Rabea ausgerechnet jetzt bei ihm in Rom aufgetaucht ist. Was weiß Rabea?

Meine Meinung:
Puh, das war ein Buch, was mich um meinen Schlaf gebracht hat. Denn ich wurde einfach nicht müde und habe das Buch in einer Nacht durch gelesen. Es war so spannend, es ging wirklich nicht anders. Fragt mich aber nicht, wie kaputt ich am Morgen danach war. Allerdings war es das Buch wert.
Ja, es hat mich gepackt. Die Autorin hat es geschafft und ein schwieriges Thema zu einem spannenden Buch verarbeitet. Es ist nicht immer leicht, über Machenschaften der Kirche zu schreiben. Wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass dies wirklich geschehen kann.
Die Protagonisten sind sehr gut getroffen und beschrieben. Lukas, der sich entschieden hat, sein Leben dem Jesuitenorden zu widmen, kommen arge Zweifel, als seine Jugendliebe Rabea wieder auftaucht. Seine Zwillingsschwester Lucie sieht da ein Problem auf alle zu kommen. Aber diese Bewährungsprobe ist gar nichts im Vergleich zu den Geschehnissen rund um die geheimen Dokumente.  Ich bin nicht drauf gekommen, wer der Drahtzieher im Hintergrund ist und war am Ende wirklich überrascht. Obwohl ich die Person vorher auch nicht so richtig mochte.
Lucie und Lukas ist ein Geschwisterpaar, das ich sehr liebe gewonnen habe, Rabea musste sich bei mir erst einmal bewähren.  Allerdings, so ganz hat sie es nicht geschafft.
Der rote Faden sind ja die Dokumente, die Lukas aus einem Schließfach holen soll und hinter die so viele Leute her sind. Aber auch die Geschehnisse am Rande sind sehr interessant und super eingebunden.  Mir hat Commissario Grassa fast etwas leid getan, aber nur fast. Er hat es sich aber auch zu einfach machen wollen. Und es sind noch mehr Figuren aufgetaucht, die wirklich sehr gut geschildert und eingefügt wurden.
Wie ich ja bereits erwähnt habe, hat mich dieses Buch gepackt und ich werde mit Sicherheit auch die beiden folgenden Bücher lesen, die sich bereits auf meinem Kindle befinden. Aber nicht heute Abend, ich brauche an und zu meinen Schlaf und ich kenne mich, wenn auch das nächste so packend ist, dann kann mich nichts bremsen.

Fazit:
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Wer Bücher von Dan Brown liebt, sollte auch die Bücher von Hanni Münzer nicht außer acht lassen. Aber Achtung, Suchtgefahr!



Montag, 16. Dezember 2013

Rezension - Die Frauen von Gleis 1 und Eisregen



Autorin: Frieda Lamberti

Titel: Die Frauen von Gleis 1 und Eisregen

Genre: Kurzgeschichten

Version: eBook 

erschienen: Neuauflage Oktober 2013

Seiten: 83

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Frieda Lamberti, 52, Hamburgerin, verheiratet seit 1979, 4fache Oma lebt ihre Vorliebe für Frankreich, gutes Essen, lecker Kochen, Wein, Männer und Musik in ihren Geschichten aus.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Frauen von Gleis 1 Um 4.55 Uhr ist der Bahnsteig fast menschenleer. Nur drei Frauen warten auf den ersten Fernzug. »Auf Gleis Eins fährt ein der ICE aus Hamburg Altona zur Weiterfahrt nach Frankfurt über Hannover, Göttingen und Kassel. Vorsicht an der Bahnsteigkante!« Um 4.56 Uhr hört man die erschütternden Schreie zweier Frauen. Sie verstummen erst, als der Zug zum Stehen kommt. Als wenig später die Polizei und die Rettungskräfte eintreffen, stehen die beiden noch immer regungslos da und können nicht begreifen, was sich gerade vor ihren Augen abgespielt hat.

Meine Meinung:
Ich habe angefangen zu lesen und dachte nach den ersten Zeilen schon, dass alles klar ist und ich bescheid weiß. Aber so war es nicht, das Buch nahm eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet hätte.
Aber ich will jetzt nicht vorgreifen und auch hier ordentlich in der Reihe berichten. Zeitgleich treffen drei Frauen auf Gleis 1 ein und warten auf ihren Zug. Zu jeder der Frauen gibt es eine Lebensgeschichte, die wirklich sehr interessant zu lesen ist.
Mona, die hin und her schwankt, ob sie ihren Mann verlassen und mit ihrem Geliebten ein neues Leben beginnen soll.
Svenja, die noch sehr jung und jetzt schwanger ist und mit einigen Problemen zu kämpfen hat.
Nele, die zur Beerdigung ihrer Großmutter nach Hamburg gefahren ist und bei dieser Gelegenheit etwas über ihre Familie heraus bekommen will.
Frieda Lamberti hat das Leben dieser Frauen sehr gut und fesselnd geschildert. Jede der Drei trifft eine Entscheidung, die ihr Leben verändern wird. Mehr wird hier nun nicht verraten, ich möchte keinem die Spannung und den Lesespaß nehmen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eisregen Eisregen hat die Großstadt Hamburg lahm gelegt. Die Bewohner des Vierfamilienhauses im Veilchenweg müssen den Tag trotz aller Widrigkeiten meistern. Dennoch bleibt eine Person auf der Strecke.

Meine Meinung: 
Was so alles passiert, wenn der Eisregen eine Stadt lahm legt und welche Schicksale zu Tage kommen. Sehr interessant. Die Bewohner des Veilchenweges sind so unterschiedlich und eigentlich könnte man über jede Lebensgeschichte ein komplettes Buch schreiben. Wobei ich schon jetzt wüsste, dass Tessa mit Sicherheit nicht meine Freundin werden wird. Die Basis auf die sie ihr weiteres Leben aufbaut, ist sehr schlecht gewählt.

Fazit:
Ich habe die beiden Bücher als "Doppelband" erhalten und gelesen, deshalb gibt es auch eine gemeinsame Rezension. Wer gerne Kurzgeschichten liest, macht hier nichts falsch, wenn die beiden Bücher gekauft werden. Obwohl ich ja lieber mehr lesen würde, sind die Kurzgeschichten auch für mich für zwischendurch durchaus in Ordnung.



Rezension - Die Priesterin der Kelten


Autorin: Sabine Altenburg

Titel: Die Priesterin der Kelten

Genre: Historisch

Version: eBook

erschienen: 28. September 2013

Seiten: 734

Altersempfehlung: Erwachsene





Informationen über die Autorin:
Name: Sabine Altenburg Wohnort: Bad Honnef (Rheinland) Ausbildung: Studium der Anglistik und Romanistik mit den Schwerpunkten Sprach- und Literaturwissenschaften
Woher kommt das Interesse für die Vor- und Frühgeschichte? Im Rahmen des Studiums habe ich mich auch mit den alten Sprachformen, vor allem dem Altenglischen, beschäftigt und Texte im Original gelesen. Da stellten sich automatisch Fragen ein wie "Wie lebten die Menschen, die diese alten Texte bevölkern?", "Wie sahen sie aus?", "Welche Kleidung, welchen Schmuck trugen sie?", "Wie sahen ihre Häuser aus?" etc. Diesen Fragen bin ich dann nachgegangen, und schon bald fand ich mich bis über beide Ohren in Büchern über Vor- und Frühgeschichte wieder, wobei mein besonderes Interesse bis heute der Bronzezeit und der Epoche der Kelten gilt. Weitere Informationen über mich und meinen Roman "Die Priesterin der Kelten" finden Sie auch auf meiner Website unter Die Priesterin der Kelten

Kurzbeschreibung, übernommen:
Und das Orakel spricht: Wie Du Dich auch entscheidest, Deine Wahl wird falsch sein ...
Die junge Malerin Hannah zieht sich aus Köln auf einen alten, einsam gelegenen Hof im Herzen der Eifel zurück, um eine gescheiterte Beziehung zu verarbeiten und sich ganz dem Malen zu widmen. Als sie meditiert, um ihre Kreativität anzuregen, taucht sie plötzlich in eine zweitausend Jahre zurückliegende, vergessene Welt ein, schlüpft in die Rolle der keltischen Priesterin Amena und erlebt mit, wie deren Stamm von den römischen Legionen unter ihrem Feldherrn Gaius Iulius Caesar angegriffen wird und sich verzweifelt zur Wehr setzt. Zunächst sträubt sich Hannah gegen die seltsamen Erfahrungen, die sie während der Meditation macht. Bald jedoch läßt sie sich von den dramatischen Ereignissen in ihren Bann ziehen und wird Zeugin, wie Amena und ihr Geliebter, der junge König Ambiorix, allen Widerständen zum Trotz entschlossen versuchen, den Untergang ihres Stammes abzuwenden. Doch Caesar ist der mächtigste Feldherr seiner Zeit, und auch der machthungrige Druide Lovernios arbeitet gegen Ambiorix und trachtet ihm sogar nach dem Leben ... Eine packende Geschichte von Liebe, Krieg und Hoffnung, die zwei Jahrtausende überbrückt.

Meine Meinung:
Puh, welch ein umfangreiches Buch, über Geschichte, die sich vor zweitausend Jahren in unserer Gegend abgespielt hat. Gerade ausgelesen, sitze ich nun hier, bin noch überwältigt und versuche meinen Eindruck in Worte zu fassen. Historische Bücher gibt es ja reichlich, meist spielen sie im Mittelalter.  Von Julius Cäsar habe ich natürlich auch schon gelesen, meistens handelte es sich dabei aber um sein Leben in Rom. Deshalb war es für mich sehr interessant, als ich auf das Buch aufmerksam gemacht wurde, dass die Handlungen sich in einer Gegend abspielen, die mir einigermaßen bekannt ist.
Die Autorin hat es sehr gut verstanden, bei mir Interesse zu wecken. Die Protagonistin Hannah zieht auf einen altern Bauernhof in die Nähe von Bad Münstereifel. Unbewusst zieht sie damit an einen Ort, der von Kelten bewohnt wurde, die sich immer wieder gegen Angriffe der Römer wehren mussten. Bei ihrer Meditation passiert es Hannah, dass sie sich in der Vergangenheit in der Person der Priesterin Amena wiederfindet. So kommt es, dass sie mittendrin ist, in der wirklichen Geschichte und genau weiß, was sie damals alles abgespielt hat. Rudger, ein Archäologe ist fasziniert, hat er nun doch die Möglichkeit mit Hannahs Hilfe eine verschollene Stadt wieder zu finden.
Hannah erlebt nicht nur die Schlachten mit, gefühlsmäßig ist sie auch mitten in der Geschichte. Allerdings zehrt das doch sehr an ihren Kräften und ihrer eigentlichen Aufgabe, für einen Auftrag Bilder zu erstellen, kommt sie gar nicht so richtig nach. Ich habe überlegt, wie es mir an ihrer Stelle ergehen würde. Wahrscheinlich könnte ich ebenfalls nicht der Versuchung widerstehen und würde immer wieder in Amenas Haut schlüpfen, weil auch ich wissen wollte, wie es ihr und ihrem Volk ergeht.
So habe ich dann die andere Möglichkeit genutzt und so oft wie möglich zum Buch gegriffen. Sehr ausführlich wurden die Schlachten und das drumherum beschrieben, für mich persönlich war es oft zuviel. Aber ich durfte ja nicht aus den Augen verlieren, dass Hannah alles haarklein Rudger berichten wollte. An solchen Stellen wähle ich dann meine schnelle Lesevariante.
Der Schreibstil der Autorin traf auch nicht meinen Geschmack, allerdings kann man sich daran gewöhnen.
Insgesamt gesehen ist es der Autorin mit diesem Buch gelungen, einen Teil unserer Geschichte fest zu halten und aus Sicht der Priesterin und der Malerin zu beschreiben. Das Buch von Julius Cäsar "De Bello Gallico" ist mit Sicherheit nicht so interessant zu lesen.


Fazit:
Wer ebenfalls an Geschichte interessiert ist, die mal nicht aus Sicht der Römer, sondern "unserer" Leute berichtet wird, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Außerdem spielt dieses Buch nicht nur in der Vergangenheit, auch die heutige Zeit mit ihren Problemen, sei es nun Arbeit oder Liebe kommt nicht zu kurz. Eine gelungene Mischung ist Sabine Altenburg damit gelungen.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Rezension - Die Wikingersklavin


Autorin: Sabine Wassermann

Titel: Die Wikingersklavin

Genre: Historisch

Version: gebundene Ausgabe

erschienen: 10. November 2013

Seiten: 322

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bookspot

Die Autorin Sabine Wassermann wurde 1965 in Simmern geboren und studierte Kunst an der Städelschule in Frankfurt am Main. Das Interesse an der griechischen Sagenwelt und der Antike brachte sie zum Schreiben. Sie lebt als Malerin und Schriftstellerin in Bad Kreuznach, wo sie 2001 mit dem Förderpreis für Kunst und Kultur ausgezeichnet wurde.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Anno Domini 1066: Heimatlos und ihrer Freiheit beraubt, landet die junge Fränkin Sophia in der Wikingerstadt Haithabu. Im Haus der Hurenwirtin Svana trifft sie auf Askell. Der Nordmann mit tiefschwarzem Haar tätigt am Ende einer Handelsreise noch einen letzten Kauf: Sophia wird seine Sklavin. Unsichere Zeiten führen Askell, Sophia und den ebenfalls versklavten Benediktinermönch Aidan über die raue See in die unwirtlichen Wälder des Nordens. Blutige Kämpfe und gefährliche Intrigen lassen Sophias Hoffnung auf ein Leben in Freiheit schwinden. Doch das Schicksal hält noch einige Wendungen bereit. Wo Furcht und Verachtung waren, wachsen allmählich Vertrauen und Zuneigung. Deren Stärke muss sich jedoch in einer letzten Herausforderung erst noch beweisen ...

Meine Meinung:
Ich habe ja schon sehr viele historische Bücher gelesen, aber dies war mal etwas ganz anderes. Über das Leben der Wikinger habe ich persönlich bisher wenig gelesen. Um so mehr hat mich dieses Buch interessiert. Viele Orte, die genannt wurden, sind mir gar nicht bekannt und ich habe erst einmal geforscht, wie die Orte heute heißen und ob es sie überhaupt noch gibt. Es war sozusagen eine große Geschichtsstunde.
Sicher weiß ich einiges aus der Geschichte der Nordländer, denn während meiner Urlaube vor Jahrzehnten habe ich mich natürlich überall umgesehen und auch einiges aus der Vergangenheit erfahren.
Wie erwähnt, hat mich dieses Buch interessiert und dann hat es mich auch gefesselt. Sophia eine junge Christin aus einem Dorf in der Nähe von Bremen kommt auf verschlungenen Wegen nach Haithabu, was damals ein großes Handelszentrum für Dänen war. Anfangs kam mir das Mädchen etwas sehr naiv vor und sie machte viele Fehler. Dann habe ich aber auch ihr Alter erfahren und gedacht, dass heutzutage die Mädels mit 17 auch nicht gerade sehr erwachsen und vernünftig sind.
Askell, der Schmied, der sie als Sklavin mitgenommen hat, war mir sympatisch. Er war eben ein Mann aus der Zeit und doch sehr verständnisvoll Sophia gegenüber. Den jungen Mönch Aidan mochte ich ebenfalls, ich fand seine Entscheidungen und wie er sich im Laufe der Geschichte entwickelt hat, sehr gut.
Alle drei wurden während des Lesens meine Freunde und ich habe mit ihnen gezittert und war gespannt, was sie erleben und ob sie überleben, denn sie waren vielen Gefahren ausgesetzt.
Ich gehe jetzt mal davon, dass die Autorin alles gut recherchiert hat und deshalb konnte ich nebenbei vieles aus dem Leben der Menschen erfahren. Es war eine schwere Zeit, sie sollten sich alle taufen lassen, huldigten aber ihren anderen Göttern weiterhin.
Ich weiß nicht, ob es mir gefallen hätte, in dieser Zeit zu leben. Obwohl, wenn es friedlich gewesen wäre, hätten alle ein angenehmes Leben gehabt. Aber es war die Zeit der Überfälle und Kämpfe um Königsthron.
Oft sind die Nordmänner in England eingefallen und die Dänen in Norwegen und das gegenseitige Bekämpfen nahm einfach kein Ende. All dies spielt auch im Leben der Protagonisten eine große Rolle. Immer war etwas anderes.
Zum Buchcover möchte ich doch etwas kritisches  loswerden. Wenn ich es mir genau ansehe, kommen mir große Zweifel, ob vor 1000 Jahren die Frauen wirklich solche figurbetonten Kleider getragen haben. Aber ich lasse mich natürlich auch hier gerne belehren.

Fazit:
Spannend wurde über das Leben während der Christianisierung in Skandinavien geschrieben. In diesem Buch finden sich neben der Spannung aber auch Liebe und Drama wieder. Es packt einen und ich kann es wirklich empfehlen. Ich gehe sogar so weit und meine, dass ich mir durchaus eine Fortsetzung vorstellen könnte. Mit Sicherheit würde ich dieses Buch dann auch lesen.

Montag, 9. Dezember 2013

Challenge - AGDSDC - Aller guten Dinge sind Drei - Challenge

Neues Jahr - viel Zeit um gute Bücher zu lesen?!
Deshalb habe ich mich zu einem weiteren Challenges angemeldet:


Bei diesem Challenge werden Bücher drei verschiedener Verlage gelesen:


Die Regeln zu dieser Challenge stehen auf den Seiten von Buchzeiten und Buchplaudereien.

Ab Januar findet Ihr hier eine Liste mit den Büchern, die ich gelesen und rezensiert habe.


1. Quartal

                                                        
Januar
Demetrias Rache - Robert Gordian Verlag dotbooks   
Eine Liebe für die Ewigkeit - Gabriella Engelmann Verlag dotbooks   

Februar                                              
Eine Liebe zwischen den Zeiten - Sabine Neuffer   Verlag dotbooks            
Ein Strauß angespitzter Bleistifte - Andrea Wölk    Verlag oldigor
Herr Bofrost, der Apotheker und ich - Sabine Neuffer Verlag dotbooks

März
Im Garten der verlorenen Träume - Nadja Reinbach  Verlag dotbooks
Alice im Zombieland - Gena Showalter Verlag Darkiss
Freiheit für Anfängerinnen - Daniel Oliver - Verlag dotbooks


2. Quartal

April
Die Trüffelgöttinnen - Lexa Holland - Verlag Oldigor
Ein Mann wie Holm - Matthias Keidtel - Verlag dotbooks   Buch leider abgebrochen
Der den Regen schenkt - Andrea Wölk - Verlag Oldigor 

Mai
Der Sommer der Träume - Charlotte Baumann - Verlag dotbooks
Trulla - Mord ist immer eine Lösung - Stefanie Koch - Verlag dotbooks
Omas Insel - Michael Kramp - Verlag Oldigor
Das Lied meines Vaters - Andreas Hauffe -Verlag dotbooks

Juni
Dark Kiss - Michelle Rowen - Verlag darkiss
Frühstück in Amsterdam - Marcus Luft - Verlag dotbooks
Brombeerliebe - Andrea Reichart - Verlag Oldigor



3. Quartal

Juli
Gray Kiss - Michelle Rowen - Verlag darkiss
Herr Hasemann auf Wolke 7 - Silke Schütze - Verlag dotbooks
Cherryblossom - Die Zeitwandler - Mina Kamp - Verlag Oldigor
Cherryblossom 2 - Nymphenherz - Mina Kamp - Verlag Oldigor
Nur eine kleine Affäre - Annemarie Schoenle - Verlag dotbooks

August
Saitensprung mit Kontrabass - Christiane Martini - Verlag dotbooks
Safranträume - Andrea Reichart - Verlag Oldigor
Wings of Silence - Aubrey Cardigan - Verlag Oldigor

September
Der Clan der Giovese - Eva  Maaser - Verlag dotbooks



4. Quartal

Oktober
Der Tote und das Mädchen - Martina Bick - Verlag dotbooks
Tausche Wechseljahre gegen Mann im Bett - Natascha Schwarz - Verlag dotbooks
Herzblut 1 - Gegen alle Regeln - Melissa Darnell - Verlag darkiss
Herzblut 2 - Stärker als der Tod - Melissa Darnell - Verlag darkiss
Herzblut 3 - Wenn die Nacht stirbt - Melissa Darnell - Verlag darkiss

November
Die Nacht trägt Dein Gesicht - Kajsa Arnold - Verlag Oldigor
Ernas kleines Weihnachtswunder - Kirsten Rick - Verlag dotbooks
Herr Fröhlich rettet Weihnachten - Folko Hülsebusch - Verlag dotbooks
Das Schicksal der Sternentocher - Anna Valenti - Verlag dotbooks
Zur Hölle mit Bridget - Paige Harbison - Verlag darkiss

Dezember
Charly und Gray - Zeit für Wunder - Kirsten Greco - Verlag Oldigor
Ausgestochen - Eine Plätzchengeschichte - Kirsten Rick - Verlag dotbooks
Die Söhne der Wölfin - Tanka Kinkel - Verlag dotbooks
Die Herrin des Rings - Dagmar Schnabel - Verlag dotbooks




Sonntag, 8. Dezember 2013

Rezension - Dreikönigsmord



Autorin: Bea Rauenthal

Titel: Dreikönigsmord

Genre: Krimi, Zeitreise

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Dezember 2013

Seiten: 346

Altersempfehlung: Erwachsene





Bea Rauenthal ist das Pseudonym der Bestsellerautorin Beate Sauer, die mit ihren historischen Romanen große Erfolge feiert. Sie lebt in Bonn.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Hauptkommissarin Jo Weber und ihr streitlustiger Kollege Lutz Jäger werden zu einer Leiche gerufen. Doch die ist mehrere hundert Jahre alt. Kein Fall für Jo und Lutz also - bis sie sich völlig überrascht im Mittelalter wiederfinden. Um in die Gegenwart zurückzukehren, müssen sie den Mord an dem Mann aufklären, dessen Skelett gefunden wurde. Ohne moderne Spurensicherung und Genanalyse scheint ihnen das unmöglich. Die Spur führt zuerst in die Gosse, dann in Kirchenkreise, und immer müssen Jo und Lutz aufpassen, dass sie sich nicht verraten und der Ketzerei angeklagt werden. Werden sie es schaffen - zurück in die Zukunft?

Meine Meinung:
Bei Vorablesen,de habe ich zu der Leseprobe dieses Buches folgenden Leseeindruck geschrieben:

Das kannte ich bis jetzt auch noch nicht, Zwei Polizisten, die an einem Sonntag zu einem Leichenfund gerufen werden, finden sich auf einmal in der Vergangenheit wieder. Ich habe vor der Leseprobe nicht auf die Kurzbeschreibung geachtet und wusste nicht, dass Jo Weber und Lutz Jäger beide zusammen  in der Vergangenheit gelandet sind. In dem Moment, als sie sich "fanden" endete die Leseprobe und ich saß hier, völlig aufgeregt, weil ich wissen wollte, warum sie dort gelandet sind und war echt enttäuscht, dass genau an dieser Stelle die Leseprobe endete. Nun bin ich sowas von neugierig auf das Buch....
Dann habe ich das Buch erhalten und konnte meine Neugierde befriedigen.

Bücher mit Zeitreisenden habe ich ja schon einige gelesen, aber ein Krimi war bisher noch nicht dabei.
Jo Weber und Lutz Jäger hatten einen Verkehrsunfall und wachten beide im Mittelalter wieder auf. Sie finden sich beide in ihren Ahnen wieder und erfahren, dass sie dort einen Mord aufklären müssen, sonst können sie nicht wieder nach Hause in ihre Zeit. Jo fällt es sehr schwer sich in der Zeit zurecht zu finden, zumal sie auf einmal eine junge Witwe ist und eine Weberei geerbt hat. Sie hat so keine Ahnung von dieser Zeitepoche. Lutz Jäger, ihrem Kollege fällt es wesentlich leichter.  Ich fand es sehr interessant zu lesen, wie die beiden sich dort einlebten. Denn sie mussten sich ja auch anpassen, was besonders für die junge Jo nicht leicht war. Sehr interessant war es aber auch, wie sie den Fall ohne diese ganzen technischen Hilfsmittel lösen wollten. Ich habe mir vorgestellt, was ich alles vermissen würde, wenn ich mich auf einmal einige hundert Jahre früher wieder finden würde. Das Buch war sehr spannend geschrieben  und ich wusste lange Zeit wirklich nicht, wen ich verdächtigen sollte.
Über den Inhalt will ich jetzt nicht noch mehr verraten und einigen den Spaß am Lesen damit nehmen.

Fazit:
Auf jeden Fall kann ich dieses Buch weiterempfehlen. Ich meine auch, dass es Lesern gefallen wird, die spannende Bücher lieben. Außerdem ist es ja etwas besonderes, Kommissare ermitteln im Mittelalter!
Inzwischen habe ich gesehen, dass es zwei weitere Bücher von den beiden Kommissaren geben wird, die im nächsten Jahr erscheinen werden. Mit Sicherheit werde ich diese Bücher auch lesen wollen

Freitag, 6. Dezember 2013

Rezension - Hörbuch - Katzenfische

Über das Buch muss ich an dieser Stelle nicht mehr schreiben, denn ich habe es bereits rezensiert.

Katzenfische 

Jetzt geht es darum, dass ich das Hörbuch dazu bekommen und gehört habe.

Dazu muss ich sagen, es war auch eine Premiere und ich habe mich lange dagegen gewehrt, weil ich der Meinung war, ich muss mich zu sehr konzentrieren. Allerdings soll man nie nie sagen und so habe ich mich an meinen Basteltisch gesetzt und beim Karten basteln das Hörbuch abgespielt.

Wenn mir Katzenfische als Buch nicht gefallen hätte, wäre ich auch nicht auf die Idee gekommen, mal einen Versuch zu starten.

Ich kann jetzt berichten, dass es mir sehr gut gefallen hat.
Saskia Kästner hat das Buch wirklich hervorragend vorgelesen. Ich wußte immer, wer dort gerade spricht, sie hat für verschiedene Personen unterschiedliche Betonungen gehabt. Spannende Textstellen wurden auch richtig spannend rüber gebracht. Und was sehr wichtig ist, ich war mit meinen Gedanken immer dabei, Es kommt ja schon mal vor, dass man statt richtig zuzuhören gedanklich abschweift. Das war hier überhaupt nicht der Fall, es hat mich gepackt und hatte die ganze Zeit meine volle Aufmerksamkeit. Nebenbei bemerkt habe ich ganz viele Karten basteln können.

Ich revidiere also meine Meinung, dass mir Hörbücher nicht liegen und kann in diesem Fall das Buch auf jeden Fall auch als Hörbuch empfehlen.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Rezension - Der Ruf des Kuckucks


Autor: Robert Galbraith

Titel: Der Ruf des Kuckucks

Genre: Roman

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 30. November 2013

Seiten: 641

Altersempfehlung: Erwachsene



Robert Galbraith ist das Pseudonym von J.K. Rowling, Autorin der Harry-Potter-Reihe und des Romans Ein plötzlicher Todesfall.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzt, steht für die ermittelnden Beamten schnell fest, dass es Selbstmord war. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch Lulas Bruder hat Zweifel – ein Privatdetektiv soll für ihn die Wahrheit ans Licht bringen.
Cormoran Strike hat in Afghanistan körperliche und seelische Wunden davongetragen, mangels Aufträgen ist er außerdem finanziell am Ende. Der spektakuläre neue Fall ist seine Rettung, doch der Privatdetektiv ahnt nicht, was die Ermittlungen ihm abverlangen werden. Während Strike immer weiter eindringt in die Welt der Reichen und Schönen, fördert er Erschreckendes zutage und gerät selbst in große Gefahr …


Meine Meinung:
Als ich mich für dieses Buch als Rezensionsexemplar interessierte, war mir noch nicht bekannt, dass J.K.Rowling die Autorin ist. Umso neugieriger war ich natürlich, schließlich habe ich einige Harry Potter Bücher von ihr gelesen.
Nun habe ich das Buch gelesen und bin wirklich sehr unschlüssig, was ich davon halten und darüber schreiben soll. Das Buch wird mit den Worten hochgelobt: Das Krimi-Ereignis über das die Welt spricht! Das mag ja sein, aber warum wird darüber gesprochen und was sagt das schon aus?

Also schreibe ich einfach mal über meine Eindrücke. Cormoran Strike ist kein gewöhnlicher Detektiv. Als ehemaliger Soldat, der in Afghanistan ein Bein verloren hat, kämpft er nun ums Überleben. Er hat wenige Aufträge und kann sich nur schwer über Wasser halten. Außerdem ist er der uneheliche Sohn eines berühmten Rockstars, was er immer wieder zu hören bekommt, es aber gar nicht leiden kann, weil er zu seinem Vater anscheinend kein gutes Verhältnis hat. Soweit ist es nichts besonderes, denn es gibt genug Detektivserien, wo der Held knapp bei Kasse ist und sehen muss, dass er gute Aufträge bekommt.

Die meisten Detektive arbeiten alleine, weil sie sich keine Hilfe leisten können, aber in dieser Geschichte taucht Robin auf, die einen Job in London sucht und von ihrer Zeitarbeitsfirma für eine Woche bei Cormoran als Aushilfe arbeiten soll. Robin ist begeistert, denn sie wollte schon immer mit einem Detektiv arbeiten und bleibt sogar länger als eine Woche bei ihm, da sie von dem Auftrag, der überraschend vergeben wird, begeistert ist und sich so richtig reinkniet.
Wer nun einen spannenden Krimi mit vielen Toten erwartet, wird enttäuscht. Unser Protagonist hat es nicht leicht. Die meisten Leute, die er befragen möchte, wollen nicht mit ihm reden. Es werden ihm reichlich Steine in den Weg gelegt. Sehr mühsam gestaltet sich seine Recherchearbeit. Aber er weiß sich zu helfen und Robin steht ihm hilfreich zur Seite. Sehr ausführlich wird beschrieben, wie Comoran alle Menschen aufspürt, die Kontakt zu Lula hatten. Bei den Gesprächen erfährt er vieles und zieht daraus Schlüsse. Ich habe aber bis zum Ende nicht gewusst, wer nun der Mörder ist und wie er darauf gekommen ist.

Ich weiß ja nicht, wie es den Lesern ergeht, die London noch nicht kennen. Aber durch die genaue Beschreibung weiß ich immer ganz genau, wo sich Comoran Strike aufhält und ich habe die Orte so richtig vor Augen. das macht es für mich selber noch viel interessanter.
Manches Mal kam mir alles sehr langatmig vor und so richtig spannend wurde es für mich erst gegen Ende des Buches, als Comoran endlich die letzten Beweise hatte und handeln konnte. Keine Angst, ich verrate hier nichts, die Spannung will ich keinem nehmen.

Von J.K.Rowling kenne ich den einfachen, leicht verständlichen Schreibstil. Schließlich hat sie bisher Kinderbücher geschrieben, die allerdings von Erwachsenen auch gerne gelesen wurden. Die englischen Bücher sollen auch gut zu lesen gewesen sein. Ich meine, dass sie in diesem Schreibstil weiter gemacht hat.

Das Cover des Buches hat mir sehr gefallen, es passt wirklich gut zum Inhalt des Buches und spiegelt ein Bild von London wieder. Auch alles andere passte zu London, die Überwachungskameras, auf die ich bei meinem letzten Besuch genau geachtet habe und wirklich auffallend viele entdecken konnte.
Nicht nur die Orte, sondern auch die Personen wurden sehr gut beschrieben, ich konnte hatte beim Lesen wirklich alle vor Augen.

Fazit:
Als Krimi hat mich das Buch  nun nicht gerade umgehauen, da habe ich schon ganz andere, auch englische gelesen. Aber es hat mich trotzdem gefesselt und neugierig gemacht. Ich wollte wissen, wie Comoran Strike arbeitet und was er heraus findet. Das Ende des Buches könnte einen vermuten lassen, dass es weitere Folgen geben wird. Ich würde jetzt nicht behaupten, dass ich unbedingt auf einen Krimi von J.K.Rowling gewartet habe, aber ich fand es jetzt auch nicht vertane Zeit dieses Buch zu lesen.
Also, wer nach einem Roman sucht und keinen Thriller will, dem kann ich dieses Buch durchaus empfehlen.

Montag, 2. Dezember 2013

Rezension - Liebe ist ... wie Radfahren


Autorin: Frieda Lamberti

Titel: Liebe ist ... wie Radfahren

Genre: Romanze, Humor

Version: eBook

erschienen: 20. November 2013

Seiten: 111

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Frieda Lamberti, 52, Hamburgerin, verheiratet seit 1979, 4fache Oma lebt ihre Vorliebe für Frankreich, gutes Essen, lecker Kochen, Wein, Männer und Musik in ihren Geschichten aus.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Für den kleinen Lesehunger zwischendurch.  Humorige Liebesgeschichte über den Versuch, sich auf eine zweite Liebe einzulassen und eine harmonische Patchwork-Familie zu gründen
Liebe ist wie Radfahren..., das verlernt man nicht... Das ist Ellas Devise, die sich nach der Scheidung als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern auf eine neue Liebe einlässt. Doch so einfach wie beim ersten Mann ist es mit Mats nicht. Hat die frische Beziehung überhaupt eine Chance? Zumal ihr Ex-Mann offensichtlich etwas dagegen hat.

Meine Meinung:
Ganz gespannt habe ich verfolgt, wie Ella verschiedene Situationen in ihrem Leben und Alltag meistert. Schnell wurde sie meine Freundin, bis auf einmal, da bin ich mir nicht sicher, ob ich auch so reagiert hätte. Aber es gehörte zur Geschichte, deren Entwicklung damit auch den weiteren Lauf nahm.
Roman, den Ex-Mann von Ella mochte ich ja nun überhaupt nicht. Erst verlässt er seine Frau und kaum hat sie einen neuen Partner gefunden, bemüht er sich wieder um sie. Mats, den neuen Partner mochte ich von Anfang an und fand es auch toll, wie er sich entwickelt hat, denn zu Beginn der Partnerschaft dachte ich schon mal, ob das wohl gut geht.
Frieda Lamberti hat alle Personen so toll beschrieben und die Geschichte mit Humor und Spannung geschrieben. Es ist nicht einfach nur ein Liebesroman. Oft habe ich gedacht, Ella mach jetzt nichts falsch und halte durch. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass die Protagonisten miteinander geredet haben und sich nicht so blöd verhielten, wie ich das von anderen Büchern kenne und was mich dann auch sehr verärgert.
Aber ich will hier jetzt nicht zu viel verraten, denn jede Leserin soll das Buch lesen und sich eigene Gedanken machen und sich mit Ella freuen und leiden und wütend werden und ....

Fazit:
Ein weiteres Buch für den kleinen Lesehunger und ich bin auf die Fortsetzung gespannt. Auf jeden Fall kann ich es weiter empfehlen.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Rezension - Alles nur (k)ein Mann


Autorinnen: Katja Schneidt und Martina Gercke

Titel: Alles nur (k)ein Mann

Genre:  Romanze

Version: eBook

erschienen: 22. November 2013

Seiten: 267

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Katja Schneidt wurde 1970 in Hanau am Main geboren. Bereits mit Anfang Zwanzig schreibt sie für verschiedene Zeitungen (u.a. Münchner Merkur, Eltern Zeitschrift) bevor 1999 ihr erstes Buch beim Interconnections Verlag ("Ratgeber für Aupair Gastfamilien") erscheint. Ein paar Jahre widmet sie sich zunächst ihrer privaten Arbeitsvermittlung, bevor sie schließlich 2011 einen Spiegel Bestseller schreibt. ("Gefangen in Deutschland", mvg und Bastei Lübbe Verlag). 2012 erscheint dann "Du hast keine Macht über mich" (mvg Verlag)2013 "Befreiung vom Schleier" (mvg Verlag)und "Die Wollnys-die ungeschminkte Wahrheit" (Elysion Books Verlag). Katja Schneidt lebt heute mit ihren Kindern und ihrem Lebensgefährten, der ebenfalls zwei Kinder mit in die Beziehung brachte und ihren drei Hunden in der Nähe von Frankfurt am Main. In ihrer Freizeit geht sie am liebsten stundenlang mit ihren Windhunden spazieren oder unternimmt etwas mit ihrer Familie und Freunden. Darüber hinaus engagiert sie sich gegen Häusliche Gewalt und unterstützt Menschen bei ihrem Schritt in ein gewaltfreies Leben.

Die Autorin Martina Gercke wurde 1963 in Gelsenkirchen geboren. Nach Abschluss des Abiturs begann sie zunächst ein Studium an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe. Der Wunsch die Welt zu bereisen, überwog jedoch und so fing Frau Gercke 1985 als Flugbegleiter bei einer großen deutschen Airline an. Auf einer ihrer Reisen lernte sie 1989 ihren jetzigen Mann kennen. 1990 heiratete das Paar und zog nach Hamburg, wo die Familie bis heute lebt. 1991 wurde ihre Tochter geboren, dicht gefolgt von ihrem Sohn 1992. Frau Gercke gab die Fliegerei zunächst auf und widmete sich den Kindern. In dieser Zeit entdeckte Frau Gercke ihre Leidenschaft für das Erzählen von Geschichten.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Alles nur kein Mann - das ist der feste Vorsatz, mit dem Greta und Marie eine Nachmieterin für das freigewordene WG Zimmer suchen. Diesen Vorsatz werfen sie allerdings schnell wieder über Bord, als plötzlich Tim vor der Tür steht. Tim ist gutaussehend, witzig, ein begnadeter Koch und … schwul. Der ideale Mitbewohner also. Er darf einziehen und bringt schnell frischen Wind in die WG. Bald sind die drei ein eingespieltes Team. Aber dann passiert etwas, das die Wohngemeinschaft völlig durcheinander wirbelt und die Frauenfreundschaft auf eine harte Probe stellt. Plötzlich ist nichts mehr so wie es scheint …

Meine Meinung:
Schnell werden die beiden, Greta und Marie, ihrem Vorsatz untreu, als der gut aussehende Tim vor ihrer Türe steht und bekennt, dass er schwul ist. Also keine Gefahr für die beiden, oder? Es war lustig zu lesen, wie die beiden Frauen reagieren und wie verrückt ihre Hormone spielen, wenn sie Tim nur ansehen. Mir kam er ja von Anfang an verdächtig vor und ich dachte mir, das kann doch nicht gut gehen. Aber mehr will ich hier vom Inhalt nicht verraten, es sollte jede Leserin selber nachlesen, ihren Spaß haben und auch mit den Frauen mitfühlen.
Greta und Marie mochte ich eigentlich gut leiden, wären sie beide nur ehrlicher gewesen. Aber dann wäre es auch nur ein kurzes Buch gewesen. Also war ich ihnen nicht all zu böse.
Mir hat der Schreibstil gut gefallen, es wurde mal aus der Sicht von Greta und mal von Marie erzählt. Es war auch nicht schwer, zwischen den beiden hin und her zu springen. Dem Buch und der Geschichte hat es damit sogar noch eine gewisse Würze gegeben.

Neben der Geschichte um die drei in der WG kommt aber auch Realität drin vor. Greta bekommt in ihrem Buchladen die Auswirkungen der eBooks zu spüren und Marie als junge Ärztin hat einen fiesen vorgesetzten Oberarzt, über den sie sich oft ärgern muss.

Ich finde es klasse, dass zwei Autorinnen das Buch gemeinsam geschrieben haben und ich werde bestimmt mal nachfragen, ob jeweils eine immer eine bestimmte Person hatte oder ob sie auch zwischen den beiden Protagonistinnen hin und her gesprungen sind.

Gerne hätte ich noch ein bißchen mehr erfahren, wie es denn mit der Geschichte weiter ging. Vielleicht gibt es ja auch mal eine Fortsetzung?

Fazit:
Wer mal wieder eine leichte Lektüre für zwischendurch sucht, der wird mit diesem Buch Spaß haben.
Ich kann es gerne weiterempfehlen.


blanvalet - Challenge



Ich möchte 2014 an der blanvalet Challenge teilnehmen. Dafür findet Ihr hier ab dem 1.1.2014 eine chronologische Liste, welche Bücher  ich gelesen und rezensiert habe.

Januar
Eva und die Apfelfrauen Tania Krätschmar
Die Rose von Darjeeling Sylvia Lott
Mit falschem Stolz Andrea Schacht
Das Lied des Falken Andrea Schacht
Rosenzauber Buch 1 der Trilogie Nora Roberts
Lilienträume Buch 2 der Trilogie Nora Roberts
Fliedernächte Buch 3 der Trilogie Nora Roberts

Februar
Knalltüten Kerstin Klein
Jägermond Andrea Schacht

März
leider kein Buch geschafft

April
Triumph des Himmels Andrea Schacht
Der Sommer der Blaubeeren Mary Simses
Mord mit Schnucke Brigitte Kanitz

Mai
Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil Juli Rautenberg
Der Garten über dem Meer Jane Corry

Juni
Finnen von Sinnen Wolfram Eilenberger
Die Gefährtin des Vaganten Andrea Schacht

Juli
Schöne Sauerei Arne Blum
Provenzalische Verwicklungen Sophie Bonnet

August
Wenn es plötzlich Liebe wird - Jessica Bird
Die Glücksbäckerin von Long Island - Sylvia Lott

September
Totengrund - Tess Gerritsen
Zeit der Stürme - Diana Gabaldon

Oktober
Das kastilische Erbe - Ulrike Schweikert

November
Clara und die Nanny-Grannys - Tania Krätschmar

Dezember
Onkel Humbert guckt so komisch - Brigitte Kanitz


Die Regeln für diese Challenge findet Ihr auf der Seite von Lesendes Katzenpersonal