Sonntag, 29. November 2015

Rezension - Ein Gerücht kommt selten allein


Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Ein Gerücht kommt selten allein

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17, November 2015

Seiten: 268

Altersempfehlung: Erwachsene


Die Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher wurde 1955 geboren, ist verheiratet und arbeitet als Immobilienfachfrau in Wien. Darüber hinaus schreibt sie Romane, in denen sie sich auf unterhaltsame Weise mit gesellschaftspolitischen Fragen auseinandersetzt. Nach »Mütter, Töchter und andere Krisen« ist »Ein Gerücht kommt selten allein« der zweite Roman, den Brigitte Teufl-Heimhilcher mit Amazon Publishing veröffentlicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Umstände, unter denen der Architekt Guido nach Bad Brunn übersiedelt, sind nicht die glücklichsten – nach dem Tod seiner geliebten Frau will er einfach näher bei seiner Stieftochter und deren Großmutter sein. Dass die Bad Brunner alles andere als begeistert über den Neuzugang sind, macht Guidos Start in der neuen Heimat nicht einfacher. Immerhin unterstützt ihn seine langjährige Assistentin Christine ebenso gern wie Katrin, seine ehemalige Geschäftspartnerin. Aber warum reagiert Christine auf einmal so merkwürdig? Und woher kommt die tote Ratte auf der Fußmatte? Rasch merkt Guido, dass das Leben in der beschaulichen Kleinstadt nicht ganz einfach ist …

Meine Meinung:
Von der Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher habe ich inzwischen mehrere Bücher gelesen, die mir gefallen haben und deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch.

Wie in einigen ihrer Bücher spiegelt es sich wieder, dass sie als Immobilienfachfrau gearbeitet hat. Ihr Wissen über den Büroalltag hat sie sehr gut mit der Geschichte um Guido verknüpft.
Guido zieht mit seinem Büro um, er verlässt Wien und zieht in einen Ort, wo Fremde sehr schwer einen Zugang finden. Ich lerne viele der Bewohner kennen, denen ich zu gerne mal meine Meinung gesagt hätte zu ihrem unmöglichen Verhalten.

Einige Bewohner sind Meister darin, falsche und nervige Schlussfolgerungen aus verschiedenen Begebenheiten zu ziehen und so entstehen mehrere Gerüchte. Diese haben leider sehr großen Einfluss auf das Arbeitsleben von Guido und seiner Mitarbeiterin Christine. Beide stellen aber auch fest, dass dies alles sie sehr verbindet und es kommt zu einer Entwicklung, mit der die beiden nicht unbedingt gerechnet hatten, Ich zwar auch nicht, aber ich hatte sie mir gewünscht.

Lange Zeit wusste ich nicht, wer dafür sorgt, dass Guido zusätzlich  immer wieder unangenehme Überraschungen vorfindet und war auch hier sehr gespannt. So hat die Autorin es wieder geschafft, mich mit einem weiteren Buch gut zu unterhalten.
Außerdem gab es neben Guido und Christine weitere Beteiligte, die mir sehr sympathisch waren und keine Langeweile aufkommen ließen. Ob es nun Lea war, die mit Hilfe von Guido ihre Großmutter überreden konnte, Reitunterricht nehmen zu dürfen. Oder Dorothea, die Großmutter, die alles wunderbar meistert.

Fazit:
Wer Lust auf einen unterhaltsamen, kurzweiligen Roman hat, der wird bestimmt Gefallen an diesem Buch finden. Ich empfehle es gerne weiter.

Rezension - Die Liebe wohnt überall


Autorin: Rike Stienen

Titel: Die Liebe wohnt überall

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. November 2015

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Autorin Rike Stienen war einige Jahre als Rechtsanwältin und Mediatorin tätig, bevor sie sich ihren Traum erfüllte, eine Ausbildung zur Drehbuchautorin zu absolvieren. Seitdem entwickelt sie Stoffe für diverse Filmproduktionen, am liebsten romantische Komödien, die im Alpenvorland oder vor exotischer Kulisse spielen. Dabei ist es ihr wichtig, zwischenmenschliche Konflikte auf humorvolle Weise zu lösen. Mittlerweile sind zusätzlich einige Kurzgeschichten und Liebesromane veröffentlicht worden. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees und gehört verschiedenen Autorenverbänden an. Für den Delia-Literaturpreis 2015 war die Autorin als Jurymitglied tätig.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Charlottes Leben gerät plötzlich aus der Spur, als sie ihren Geliebten, der ausgerechnet auch der Verleger ihrer Liebesromane ist, mit einer anderen erwischt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, verunglückt Charlottes Vater, sodass sie gezwungen ist, seine Schafe auf der Alm im Chiemgau zu hüten. Dabei kann Charlotte Schafe von Ziegen kaum unterscheiden, was dem Tierarzt Markus Heller ein Dorn im Auge ist. Wenn Charlotte gedacht hat, wenigstens auf der vermeintlich einsamen Alm in Ruhe über ihre berufliche Zukunft nachdenken zu können, so wird sie enttäuscht. Erst leistet sie Hilfe bei der Geburt eines Lämmchens, und nach und nach tauchen unerwartete Besucher und damit neue Probleme auf der Alm auf.


Meine Meinung:
Mal wieder hat mich das Buchcover verführt und neugierig auf das Buch gemacht. Allerdings habe ich von Rike Stienen schon einige Bücher gelesen und deshalb war mir bewusst, dass sich dahinter eine Geschichte versteckt, die mir gefallen wird.

So fand ich mich schnell mittendrin in der Geschichte von Charlotte, einer Autorin. Von ihr war ich hin und her gerissen, ich wusste nicht, ob ich sie mag. Auf der einen Seite konnte ich sie verstehen, dass sie nicht einfach fremdbestimmt ihr Leben ändern will, auf der anderen Seite war es sehr nervig, wie sie auf alles und besonders ihren Vater reagiert. Auf jeden Fall konnte ich sehr viel aus dem Alltagsleben eines Autors erfahren, egal, ob nun er nun ein eBook selbst veröffentlicht oder mit einem Verleger zusammen arbeitet.
Außerdem war es sehr interessant, Charlotte, ihre Familie und die Dorfbewohner eine  Zeit lang zu begleiten und alles kennen zu lernen. Am Ende war es natürlich dann so, dass Charlotte in mein Leserherz erobert hat, denn in meinen Augen hat sie sich so verändert, wie ich es mir gewünscht hatte.
Anfangs erwähnte ich das Buchcover, was ich ausgesprochen niedlich finde. Im ersten Moment würde niemand vermuten, dass sich in diesem Buch eine Geschichte versteckt, die nicht nur niedlich ist.  Sehr viel realistisches, Alltagsleben, aber auch Romanze verbirgt sich dahinter. Es regt zum Nachdenken an, denn ein großes Problem verschiedener Generationen wird angesprochen und es zeigt einen aber auch, dass manchmal der Schein trügt und wenn auch spät eine Einsicht kommt.
Alles in allem hat die Autorin ein sehr gutes unterhaltsames Buch geschrieben.

Fazit:
In diesem Buch ist vieles vereint, was ein Leserherz erfreut: Alltag, Humor, Romanze und Wölkchen. Letzteres ist das kleine Schäfchen vom Buchcover. Lasst Euch überraschen, was es alles bewirken kann. Das Buch empfehle ich gerne weiter.

Rezension - Der Zauber des ersten Schnees


Autorin: Michelle Schrenk

Titel: Der Zauber des ersten Schnees

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 20. November 2015

Seiten: 133

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Michelle Schrenk wurde 1983 in Nürnberg geboren. Schon von klein auf schrieb sie mit Begeisterung Geschichten. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn und ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation arbeitete sie in einer Nürnberger Werbeagentur und konnte dort ihre Kreativität zunehmend zur Entfaltung kommen lassen. Beflügelt von allem Wundersamen, Geheimnisvollen und Fantasievollen widmete sie sich außerdem immer wieder ihrer großen Leidenschaft: dem Schreiben. Mit ihren ersten beiden Kinderbüchern "Das geheimnisvolle Nürnberg Buch" und "Das geheimnisvolle Nürnberg-Fürth Buch" (beide erschienen im Canim-Verlag, Nürnberg) konnte sie sich einen Traum erfüllen. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann, ihrer Tochter und zwei Hunden im barocken Allersberg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
"Was würdest du dir wünschen, wenn jetzt der erste Schnee des Jahres vom Himmel fällt?" Über dreißig Jahre ist es her, doch Elli hat diesen Satz nie vergessen. Er ist der Schlüssel zu einem Geheimnis, das sie seit Ewigkeiten in ihrem Herzen trägt. Als der erste Schnee des Jahres vom Himmel fällt, ist es an der Zeit, ihre Tochter Anna einzuweihen und ihr die Geschichte von ihrer großen Liebe Leo zu erzählen. Denn Anna hat den Glauben an sich und ihre Träume aufgegeben. Doch Elli weiß: Solange es Liebe gibt, wird es auch Zauber und Wunder geben. Sie selbst hat solch ein Wunder erlebt, und das hat ihr Leben für immer verändert.


Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch ausgelesen habe, weiß ich erst gar nicht, wie ich meine Empfindungen ausdrücken soll. Die Geschichte hat mich sehr berührt.
Eigentlich wünscht man sich zur Weihnachtszeit am liebsten nur rührselige Geschichten, die das Herz erfreuen, aber man kann auch nicht die Augen davor verschließen, dass das Schicksal darauf keine Rücksicht nimmt. Immer wenn der erste Schnee fällt, passiert etwas ganz besonderes, wie ich im Prolog erfahren muss. Im Winter 1962 kommt in London eine Schneekugel ins Spiel und sie wird die Beteiligten und mich sehr lange begleiten.

Ich lerne aber auch Elli kennen. Sie  erzählt ihrer Tochter Anna von Leo, der in ihrem Leben mal eine wichtige Rolle spielte. Ich hatte sehr große Hochachtung vor ihm und seinem Verhalten. Er hat erkannt, dass Elli ihm geholfen hat und wollte ihr etwas zurückgeben, allerdings verrät er ihr etwas sehr wichtiges nicht. Wenn ich jetzt mal wieder Rätsel aufgebe, dann liegt es daran, dass ich nicht zuviel vom Inhalt verraten will. Und wer sich jetzt fragt, warum ich die Schneekugel  am Anfang erwähnt habe, dem will ich dann doch verraten, dass sie eine sehr wichtige, aber auch eine geheimnisvolle Nebenrolle spielt.

Michelle Schrenk hat mich mit der Geschichte an das Buch gefesselt und auch dafür gesorgt, dass die eine oder andere Träne geflossen ist. Das Buchcover gefällt mir sehr gut und war mir bei meiner Suche nach geeigneten Büchern für die Advents- und Weihnachtszeit sehr hilfreich.

Fazit:
Schnee und eine Geschichte fürs Herz, genau das passende, um sich in die Leseecke zu kuscheln.
Gerne empfehle ich das Buch weiter.

Rezension - Liebe macht Pink


Autorin: Roxann Hill

Titel: Liebe macht Pink

Genre: Frauenroman, Weihnachtsbuch

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 7. Oktober 2014

Seiten: 208

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Roxann Hill wurde in Brünn/Tschechien geboren. Während des Prager Frühlings kam sie als kleines Mädchen mit ihren Eltern nach Deutschland, wo sie aufwuchs und auch heute noch lebt. Mittlerweile ist sie berufstätig und muss sich außerdem um zwei Kinder, zwei große Hunde und einen Mann kümmern. Roxann Hill schreibt Romane, die sie selbst gerne lesen würde: romantisch, phantastisch, Krimi/Thriller. Vitales Zentrum ihrer Romane ist und bleibt aber immer die Liebesgeschichte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Michelle hat alles, was man sich wünschen kann: Gutes Aussehen, einen prima Job, Designerklamotten und viel Geld. Michelle hat auch einen Partner: Valentin von Gertenbach – ein wahrer Traummann und »très dinstingué«. Alles wäre perfekt, wenn es nicht diesen klitzekleinen Haken gäbe: Valentins Frau. Als Michelle kurz vor Weihnachten von Valentin in den französischen Alpen sitzen gelassen wird, beschließt sie, nach Berlin zurückzukehren und um ihn zu kämpfen. Unterwegs trifft sie auf den attraktiven, aber mittellosen David und dessen kleine Tochter Emma. Für die drei beginnt eine rasante Reise quer durch Frankreich bis nach Deutschland, in deren Verlauf sich Michelle immer öfter fragt, was im Leben wirklich zählt und ob es stimmt, dass Liebe pink macht.


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach geeigneten Büchern für die Advents- und Weihnachtszeit bin ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht worden. Das Buchcover hat mir sehr gut gefallen und mich sofort angesprochen, außerdem fand ich den Buchtitel witzig und wollte wissen, was sich dahinter versteckt.
Ich musste feststellen, dass man nicht sofort nach dem ersten Eindruck oder ersten Zeilen eine Bewertung abgeben sollte, denn die Geschichte machte eine für mich erfreuliche Entwicklung.
Gleich zu Beginn des Buches lernte ich die Protagonistin Michelle kennen, die mich mit ihrer arroganten und oberflächlichen Art sehr verärgerte, dazu kam, dass ich ihr Benehmen unmöglich fand. Schlechte Voraussetzungen also, um sich in mein Leserherz zu schleichen. Kein Wunder, wenn sie von anderen Beteiligten der Geschichte nicht gut behandelt wird. Und plötzlich tritt die kleine Emma in ihr Leben. Ich musste öfter schmunzeln, was sie so alles bewirkt hat und vor allem Baby hätte ich zu gerne gesehen. Wer das ist, nun, das verrate ich nicht, lasst Euch überraschen.

Nicht nur ich musste die Erfahrung machen, dass man sich nicht zu vorschnell eine Meinung bilden sollte. Michelle hat dies ebenfalls erkannt und es dann doch noch geschafft, bei mir Pluspunkte sammeln zu können. Die Entwicklung der Geschichte hat mir dann doch gefallen und es traf das ein, was ich geahnt und mir gewünscht hatte.

Roxann Hill hat mit ihrem Buch bei mir verschiedene Empfindungen ausgelöst, zuerst die Aufregung über Michelle, dann Spaß an Situationen mit Emma und Baby und zuletzt natürlich Freude über das Ende, wie ich es mir gewünscht habe.

Fazit:
Ein sehr schönes Buch zur Advents- und Weihnachtszeit, das ich gerne weiter empfehle. Achja, was es mit dem Buchtitel: Liebe macht Pink auf sich hat, konnte ich mit einem Grinsen lesen.

Bei Roxann Hill möchte ich mich recht herzlich für den Hinweis auf ihr Buch und das Buch selber bedanken.

Rezension - Stockwerk zum Himmel



Autorin: Luzi van Gisteren

Titel: Stockwerk zum Himmel

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 18. November 2014

Seiten: 61

Altersempfehlung: Erwachsene




Die Autorin Luzi van Gisteren ist Betriebswirtin, arbeitet im Online Marketing und hat einige Jahre den Kurs "Kreatives Schreiben für Jugendliche" geleitet. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Rosenheim. Neben ihren Kurzgeschichten "Keimfrei" und "Der Osterhasen-Meister" erschienen bei neobooks Selfpublishing 2014 und 2015 die Novelle "Treffpunkt Rom" sowie die Anthologien "Oha! Unheimelige Geschichten" und "Stockwerk zum Himmel". Luzi van Gisteren ist das Pseudonym der Autorin.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Beste aus Luzis Weihnachtskiste: In "Annes Weihnachtswunder" trifft die ausgepowerte Anne ihren persönlichen Weihnachtsengel und erhält ein Geschenk ganz besonderer Natur. "Stockwerk zum Himmel" ist eine moderne Form des Märchens "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" – Sie erinnern sich? Dieses ist zwar nicht von H.C. Andersen, hat dafür aber ein richtiges Happy End! Diese und weitere Beiträge stellt Luzi van Gisteren in diesem Weihnachtsbuch vor. Freuen Sie sich auf Rezepte und weitere Tipps fürs Fest.

Meine Meinung:
Vielen ist inzwischen bekannt, dass ich kein allzu großer Freund von Kurzgeschichten bin, aber manchmal passen Bücher mit diesem Inhalt doch bestens in die Zeit. Gerade in der Adventszeit, wo viele Hektik verbreiten und man sich nicht unbedingt davon anstecken lasse möchte, trotzdem aber wenig Zeit zur Verfügung steht.
Luzi van Gisteren bietet in ihrem Büchlein die richtige Auswahl an, Geschichten, Rezepte, wissenswertes und etwas fürs Herz.

Fazit:
Gerne empfehle ich dieses Büchlein weiter, egal ob nun jemand die Geschichten selber lesen oder vorlesen möchte.

Samstag, 28. November 2015

Rezension - Tote Hippe an der Strippe


Autorin:  Lotte Minck

Titel: Tote Hippe an der Strippe

Genre: Kirmi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 28. September 2015

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Droste

Die Autorin Lotte Minck ist von Geburt halb Ruhrpottgöre, halb Nordseekrabbe. Nach 50 Jahren im Ruhrgebiet entschied sie sich, an die Nordseeküste zu ziehen. Ihre Heldin Loretta Luchs und alle Personen in Lorettas Universum sind eine liebevolle Huldigung an Lotte Mincks alte Heimat, die sie immer gern besucht.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Bisher hat Loretta die Arbeit an der Sexhotline immer Spaß gemacht, aber seit Belinda und Jeanette dort arbeiten, herrscht eine andere Stimmung. Den Grund dafür erfahren Loretta und Erwin, als Chef Dennis sie verzweifelt um Hilfe bittet: Er wird massiv unter Druck gesetzt, binnen vier Wochen sein Personal durch »professionelle« Damen zu ersetzen. Damen wie Belinda und Jeanette, die über die Hotline Freier für einen Puff akquirieren. Zweimal wurde Dennis bereits zusammengeschlagen, seine Scheune ging in Flammen auf und – für ihn das Schlimmste – fünf seiner sechs geliebten Zwergseidenhühner wurden brutal abgeschlachtet. Die »SoKo Hühnerhof« schickt erst Freundin Bärbel, dann Loretta undercover ins Rennen. Und plötzlich eskalieren die Ereignisse ...

Meine Meinung:
Oft werde ich wirklich nur durch ein besonders auffallendes Cover und den Titel  auf ein Buch aufmerksam. So war es auch hier. Ich fand das Cover sehr witzig und war neugierig, was sich dahinter verbirgt. Da ich ja ein bekennender Fan von Regionalkrimis bin, hatte das Buch sofort gewonnen. Außerdem wollte ich unbedingt wissen, was eine Krimödie ist.
Schnell stellte ich fest, dass dies nicht der erste Fall ist, den Loretta und Erwin lösen, aber ich hatte nicht das Gefühl die anderen Bücher kennen zu müssen. Ich war auch sehr schnell drin im Thema.

Mit viel Humor und auch Spannung erzählt Lotte Minck, wie Loretta und ihre Freunde ihrem Chef helfen wollen. Durch den lockeren und flüssigen Schreibstil konnte ich das Buch prima in einem Rutsch durchlesen. Die beteiligten Personen hat sie wunderbar geschildert und ich habe alle, bis auf die Bösen natürlich, in mein Leserherz geschlossen. Die ganze Geschichte wird in der Ich-Form aus Sicht von Loretta erzählt. Was dem ganzen noch eine besondere Würze gab, denn Loretta muss in ganz anderen Kreisen ermitteln und sich dafür verwandeln und über den einen oder anderen Schatten springen. Leider klappt das nicht immer und dadurch wird es sogar sehr dramatisch und die Spannung steigt. Denn leider gibt es Tote, womit die Hobbyermittler in keinster Weise gerechnet hatten. Bevor ich hier nun zu viel verrate. empfehle ich lieber das Buch zu lesen und sich den Spaß nicht entgehen zu lassen.

Fazit:
Klar, ich hatte es mir ja schon gedacht, bei einer Krimödie kann ich davon ausgehen, dass ich sehr viel Spaß haben werde, Lachen muss und aber auch vor Spannung bibbere. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

Beim Droste Verlag und Blogg Dein Buch möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 26. November 2015

Rezension - Ich heiße nicht Miriam


Autorin: Majgull Axelsson

Titel: Ich heiße nicht Miriam

Genre: Roman

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 23. Oktober 2015

Seiten: 576

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: List



Die Autorin Majgull Axelsson (* 14. Februar 1947 in Landskrona als Majgull Andersson) ist eine schwedische Schriftstellerin und Journalistin.

Kurzbeschreibung, übernommen:
An ihrem 85. Geburtstag bekommt Miriam Goldberg von ihrer Familie einen silbernen Armreif geschenkt, in den ihr Name eingraviert ist. Beim Anblick entfährt ihr der Satz: „Ich heiße nicht Miriam“. Niemand in ihrer Familie kennt die Wahrheit über sie. Niemand in ihrer Familie ahnt etwas von ihren Wurzeln. Doch an diesem Tag lassen sich die Erinnerungen nicht länger zurückhalten, und sie erzählt zum ersten Mal von ihrem Leben als Roma unter den Nazis, im KZ und als vermeintliche Jüdin in Schweden.

Meine Meinung:
Ab und zu greife ich ganz gerne mal nach einem Buch  mit ernsteren Themen. Nachdem ich die Kurzbeschreibung gelesen hatte, war ich deshalb sehr neugierig auf dieses Buch.

Die Autorin schildert hierin die Lebensgeschichte einer Deutschen, die als junges Mädchen in ein Konzentrationslager kam. Vorher wurde sie aus ihrer Familie gerissen und in ein Kinderheim gesteckt, wo sie eine gute schulische Bildung erhalten sollte. Leider wendete sich das Blatt und sie kam mit ihrer Cousine und ihrem kleinen Bruder nach Auschwitz. Zu diesem Zeitpunkt hieß sie noch Malika. Weshalb sie ihren Namen und auch ihre Identität ändern musste, beschreibt die Autorin sehr eindrucksvoll.
Miriam, wie sich Malika ab einem Zeitpunkt nennen wird, erinnert sich an ihrem 85. Geburtstag an ihre Erlebnisse. Die Autorin schildert dies in drei Zeitepochen, wobei sie dabei nicht in der chronologischen Reihenfolge bleibt. Es wird öfter hin und her gesprungen, was für mich aber kein großes Problem war, ich konnte der Geschichte sehr gut folgen.

Während des Lesens fragte ich mich dann aber mal, woher Majgull Axelsson alles so genau weiß. Hat sie etwas dazu erfunden oder entspricht alles den Tatsachen. Ich habe also zwischendurch auf den letzten Seiten des Buches nachgesehen und mir das Postskriptum und den Quellennachweis gelesen. Ich verrate bestimmt nicht zuviel, wenn ich erwähne, dass die Autorin dort schreibt, dass es sich bei diesem Roman um eine rein fiktive Erzählung mit  fiktiven Personen (bis auf drei Ausnahmen) handelt, aber sie ist auf realen Ereignissen aufgebaut.
Aus den Erkenntnissen ihrer Recherche hat sie eine sehr eindrucksvolle und erschütternde Geschichte um eine Frau geschrieben, die das KZ überlebt hat. Aber auch über die Zeit danach, in der Miriam feststellen musste, dass sie besser weiterhin nicht verrät, wer sie wirklich ist.

Fazit:
Über die Autorin habe ich noch erfahren, dass sie sich als ausgebildete Journalistin schon immer für gesellschaftliche Randgruppen interessiert und ihnen in ihren Büchern eine Stimme verliehen hat. Ich finde das ist ihr mit diesem Buch auch sehr gut gelungen und ich möchte es auf jeden Fall weiter empfehlen.

Bei dem Verlag List möchte ich mich recht herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 23. November 2015

Rezension - In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt


Autorin: Sabine Zett

Titel: In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

Seiten: 320

erschienen: 15. Dezember 2014

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet

Die Autorin Sabine Zett ist in Westfalen aufgewachsen. Nach dem Abitur machte sie ein Volontariat bei der örtlichen Tageszeitung und arbeitete mehrere Jahre als Journalistin in verschiedenen Redaktionen. Heute schreibt sie Bücher, Theaterstücke und Hörspiele. Mit ihrer vielfach ausgezeichneten Jugendbuchreihe um den frechen »Hugo« eroberte sie nicht nur die Herzen von kleinen und großen Lesern, sondern auch die SPIEGEL-Bestsellerliste. Sabine Zett lebt mit ihrer Familie am Niederrhein.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Mal ehrlich: Wer braucht schon Klassentreffen? Man erkennt die anderen nicht, alle geben an, alte Hits werden gespielt – und ob man’s will oder nicht: Ständig muss man sich für sein Leben rechtfertigen. Darauf hat Victoria, die als glücklicher Single in der Großstadt lebt, wirklich keine Lust und sagt die Einladung ab. Aber als sie ausgerechnet am Tag des Treffens von ihrer Mutter nach Hause bestellt wird und am Bahnhof einer alten Schulfreundin in die Arme läuft, gibt es kein Entkommen mehr vor Klassentratsch und Diskokugel – mit dem aufregenden Kribbeln beim Anblick ihrer alten Liebe Michael hat Victoria jedoch nicht gerechnet …

Meine Meinung:
Ich gebe es gerne zu, der Buchtitel und das Cover haben mich dazu verführt, mich näher mit dem Buch zu befassen. Was sollte mir der Elefant auf dem Wäschekorb sagen und was ist beim Bügeln alles erlaubt? Den zweiten Teil der Frage brauchte ich mir nicht zu stellen, das konnte ich mir schon vorstellen, denn als Vielleserin hatte ich schon öfter darauf eine Antwort bekommen. Allerdings sollte ich am Ende immer noch nichts mit dem Elefanten anfangen können und der Titel war ein Satz, den Frau Ivanka von sich gegeben hat. Ok, die Überschriften der Kapitel bestanden ebenfalls aus einem Satz, der in dem jeweiligen Kapitel vorkam, deshalb wurde dies eben auch von den Buchtitel so ausgewählt.
Klassentreffen können eigentlich sehr interessant sein, wenn man wissen möchte, wie sich verschiedene Schulfreunde im Laufe der Jahre verändert haben. Aber es kann auch sehr frustrierend sein. Auf jeden Fall hatte Victoria darauf keine große Lust, was ich jetzt nicht so tragisch gefunden hätte. Weshalb allerdings ihre Mutter alles unternahm, damit sie doch daran teilnimmt, konnte ich nicht verstehen. Überhaupt fand ich die Mutter sowas von nervend, es war kaum auszuhalten und ich verstehe nicht, dass Victoria als gestandene Frau sich das alles gefallen ließ.  Deshalb konnte ich mich nicht wirklich mit den Protagonisten anfreunden.
Die Schilderungen, was Victoria alles so erlebt, besonders bei dem Altstadtbummel waren ganz interessant. Aber die ganze Geschichte war sehr vorhersehbar und nicht wirklich fesselnd.
Schade, ich hatte mir irgendwie mehr von dem Buch versprochen.

Fazit:
Wer ein Buch für zwischendurch sucht und keine großen Ansprüche stellt, wird hier vielleicht seine Freude dran haben.

Bei dem Verlag blanvalet möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 21. November 2015

Rezension - Apfelkomplott



Autorin: Frieda Lamberti

Titel: Apfelkomplott

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 21. November 2015

Seiten: 178

Altersempfehlung: Erwachsene



Frieda Lamberti ist das Pseudonym der Autorin. Die gebürtige Hamburgerin ist Langzeitehefrau, Mutter, Oma von vier Enkelkindern und lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Kurt in der Lüneburger Heide. Sie zählt sich zu den spätberufenen Schreiberinnen. Erst im Alter von 50 Jahren veröffentlichte sie ihren Debütroman Ausgeflittert. Frieda liebt Familiengeschichten, in denen auch Frauen jenseits der magischen Vierzig vorkommen. Es folgten binnen kurzer Zeit zahlreiche Kurz- und Fortsetzungsromane, die unter dem Serientitel HAMBURGER DEERNS erschienen sind. »Ich mag Geschichten, die das Leben schreibt. Meine weiblichen Protagonistinnen sind frech, schlagfertig und lassen sich so schnell nicht unterkriegen, ganz so wie es auch meine Art ist. Die Geschichten eignen sich ideal für den kleinen Lesehunger zwischendurch, mal spannend, mal humorvoll, mal dramatisch, auch schon mal makaber und skurril, aber niemals vorhersehbar.«


Kurzbeschreibung, übernommen:
Freddy ist ratlos. Trotz Rekordernte herrscht Ebbe in ihrer Kasse. Die taffe Obstbäuerin kennt den Grund. Das russische Importverbot ist schuld an ihrem finanziellen Desaster. Doch nicht nur Putin bereitet ihr Kopfzerbrechen. Schon länger hängt bei ihr der Haussegen schief, denn ihr Mann Arno schert sich weder um seine ehelichen Pflichten, noch kümmert er sich um die Arbeit auf den Apfelplantagen. Ihre resolute Freundin Hillu entwickelt eine rettende Geschäftsidee. Statt weiterhin Äpfel zu ernten, sollen künftig die Obstblüten zu einem kostbaren Schönheitselixier verarbeitet werden. Doch als Arno beschließt, den Hof aufzugeben, droht ihr Plan zu platzen und stellt das Leben aller Beteiligten auf den Kopf.

Meine Meinung:
Ich will es überhaupt nicht abstreiten, dass ich ein Fan der Bücher von Frieda Lamberti bin. Inzwischen habe ich schon so viele gelesen und mir ist immer noch nicht langweilig. Bei vielen Autoren könnte man sagen, kennste eins, kennste alle, weil sich die Protagonisten so sehr ähneln und alles so vorhersehbar ist. Nun, immer wenn ich denke,ich weiß in welche Richtung die Geschichte geht, dann überrascht mich Frieda Lamberti wieder. Manchmal zu meiner großen Freunde und manchmal bin ich nicht so einverstanden. Was mir aber sehr gefällt, sind die Frauen in den Büchern, die sich ungefähr in meinem Alter befinden. Sie stehen mitten im Leben und müssen oft mit Veränderungen fertig werden, die einem selber nicht unbekannt sind.

Freddy, die Protagonistin dieses Buches befindet sich jetzt zwar noch nicht in meinem Alter, aber Herausforderungen werden genug an sie gestellt. Ihr Mann verhält sich etwas merkwürdig, es herrscht Ebbe in der Kasse und ihre Freundin Hillu hat eine Lebenskrise zu bewältigen. Es kommt ja immer alles auf einmal und Freddy versucht erst einmal Abstand zu allem zu gewinnen. Ich bin nicht immer mit allem einverstanden, was die Heldinnen in den Büchern von Frieda Lamberti so unternehmen. Aber das wäre ja auch langweilig und für mich ist es die richtige Würze, die die Autorin in ihre Bücher packt. Deshalb hat mich auch dieses Buch wieder gefesselt und ich habe es mal wieder in einem Rutsch durch gelesen, was ich ja besonders gerne mache, wenn ich unbedingt wissen will, wie es denn nun weitergeht.

Fazit:
Fans werden das Buch sicher auch lesen wollen und allen anderen empfehle ich es gerne, nach dem Motto: lasst Euch mal wieder überraschen.

Dienstag, 17. November 2015

Rezension - Winterzauber wider Willen


Autorin: Sarah Morgan

Titel: Winterzauber wider Willen

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Broschiert

erschienen: 10. Oktober 2014

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch


Die Autorin Sarah Morgan wurde in Whiltshire geboren und begann ihre Karriere als Schriftstellerin bereits mit acht Jahren, als sie eine Autobiografie ihres Hamsters verfasste. Mit 18 ging sie nach London, wo sie Krankenschwester wurde. Diese Zeit beschreibt sie als eine der glücklichsten ihres Lebens, wobei sie uns natürlich einiges verschweigt! Sie arbeitete auf den verschiedensten Gebieten, ihr Lieblingsgebiet war allerdings die Notfallmedizin, die sie als besondere Herausforderung empfand. In keiner anderen Abteilung hat sie eine so gute Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Schwestern erlebt. Mit der Zeit hatte sie ihr Interesse von Hamstern auf Männer verlagert, und sie begann mit dem Schreiben von Liebesromanen. Ihr ersten Manuskript, das sie nach der Geburt ihres ersten Kindes verfasste, wurde noch von Mill & Boon abgelehnt, aber die Kommentare der Lektorin waren so ermutigend, dass sie es wieder versuchte, und ihr drittes Manuskript "Worth the Risk" wurde schließlich ohne jede Änderung akzeptiert. Den Moment, als sie den Brief mit der Zusage erhielt, beschreibt Sarah Morgan als einen der glücklichsten ihres Lebens. Glücklicher war sie nur, als sie ihren Mann kennenlernte und ihre beiden Kinder bekam. Sarah arbeitet immer noch in Teilzeit im Gesundheitswesen und verbringt die restliche Zeit mit ihrer Familie. Sie versucht, so viel Zeit zum Schreiben zu erübigen wie möglich. Außerdem ist sie eine begeisterte Skiläuferin und Walkerin, sie liebt es, im Freien zu sein!

Kurzbeschreibung,  übernommen:
Der perfekte Roman für kuschelige Abende auf der Couch! Dezember: und Kayla Green hat nur einen Weihnachtswunsch: dass das „Fest der Liebe“ möglichst schnell vorbeigeht! Schlitten, Rentiere und dieser bärtige alte Mann im roten Mantel sind ihr ungefähr so angenehm wie Zahnschmerzen. Da kommt der PR-Expertin der Auftrag von Jackson O’Neil sehr gelegen. Als der Hotelier sie bittet, die Feiertage im malerischen Snow Crystal zu verbringen und dort eine Kampagne für das Skiresort seiner Familie zu entwickeln, kann Kayla nicht Nein sagen. Immerhin ist Jackson ihr Auftraggeber - und dazu äußerst attraktiv! Und die luxuriöse Blockhütte, in der er sie einquartiert, entpuppt sich zum Glück als lamettafreie Zone. Doch schon das erste Treffen mit Jacksons Familie bringt die Weihnachtshasserin ganz schön in Bedrängnis …

Meine Meinung:
Da ich zur Zeit sehr viele Bücher lese, die sich wunderbar als Weihnachtsbuch eignen, stelle ich fest, dass sich sehr viele Autoren mit "Weihnachtshassern" beschäftigen, die allerdings meist bekehrt werden. Ich verrate wohl nicht zu viel, wenn ich erwähne, dass Kayla eine ganz andere Einstellung zu diesem Fest bekommt. Jeder Vielleser ahnt das Ende des Buches, was aber nicht schlimm ist, denn gerade zu dieser Zeit wünscht sich jeder, dass überall Friede und Freude herrscht.

Kayla Green, die in ihrer Arbeit  voll aufgeht und zu nichts anderem mehr Zeit hat, bekommt einen besonderen Auftrag. Dass sie damit zur Weihnachtszeit aus dem hektischen und blinkenden New York fliehen kann, ist ihr mehr als recht. Sie soll dem verschneiten und traumhaften Ort Snow Crystal verhelfen, bekannter zu werden, damit mehr Touristen ihre Zeit dort verbringen.
Ich wäre am liebsten mit ihr dorthin gereist, denn nach der Beschreibung der Autorin hatte ich alles wunderbar vor Augen. Ich glaube, es gibt wohl kaum jemanden der sich dieser Idylle verschließen kann. Ich habe die Protagonistin sehr schnell in mein Leserherz geschlossen. Natürlich aber auch alle Freunde und Mitglieder der Familie O'Neil. Zum Glück war Jackson O'Neil sehr hartnäckig und hat Kayla immer sofort alles erklärt, somit konnten die üblichen Verwicklungen nicht aufkommen, außerdem hat er....., ne, dazu schreibe ich nichts. Nur soviel, es gab einige Situationen, wo der Schnee mit Leichtigkeit geschmolzen wäre.

Das Buchcover finde ich wunderschön, auf dem Bild kommt es nicht so richtig rüber. Es glitzert und glimmert reichlich. Viele Stellen wurden dadurch etwas hervor gehoben. Es ist so ein richtiges "Streichelcover" , was nicht nur toll aussieht, sondern sich auch so anfühlt.

Sarah Morgan hat mich mit diesem Buch "winter"verzaubert. Ich erwähnte ja schon, dass ich zu gerne mit Kayla dorthin gefahren wäre. Aber auch die liebenswert nervenden Verwandten hätte ich zu gerne kennen gelernt. Sie sorgten auch dafür, dass ich öfter mal schmunzeln musste. Achja, Kayla kannte bisher noch keinen Schneeengel, aber Kontakt zum Schnee hatte sie reichlich. Es war für sie aber auch nicht leicht, als Städterin bei den Skibegeisteren Leutchen zu punkten.

Das Buch hat bei mir schon länger auf dem Stapel zu lesender Bücher gelegen, inzwischen sind zwei weitere Bücher erschienen. Denn Jackson hat noch zwei Brüder, die ich jetzt kennen lernte und dazu noch zwei Frauen, die in diesem Buch ebenfalls eine wichtige Rolle spielten. Jeder kann sich nun denken, wer jeweils die Hauptrollen in den nächsten Büchern übernehmen wird.

Fazit:
Ein Roman, der sich wunderbar auf dem Sofa lesen lässt. Die Autorin hat Familienprobleme eingearbeitet,  aber auch die schönen Seiten des Familienlebens, prickelnde Szenen, Alltagssorgen und Humor, also die ganze Palette. Wer solche Bücher liebt, wird seine Freude an diesem haben.

Im vergangenen Jahr habe ich an einer Challenge von Mira Taschenbuch teilgenommen und dieses Buch habe ich mir als Preis gewünscht. Deshalb möchte ich mich beim Verlag noch einmal recht herzlich bedanken.

Sonntag, 15. November 2015

Rezension - Die erstaunliche Wirkung von Glück

Autorin: Susann Rehlein

Titel: Die erstaunliche Wirkung von Glück

Genre: Roman

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 13. Oktober 2015

Seiten: 250

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Dumont-Buchverlag
zu kaufen: klick hier

Die Autorin Susann Rehlein, geboren in Leipzig, hat Germanistik und Slavistik studiert. Sie arbeitet als Journalistin und Lektorin und lebt mit ihrem Wolpertinger in Berlin-Kreuzberg.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Dorle ist Mitte zwanzig und wohnt im Souterrain eines herrschaftlichen Hauses. In Heimarbeit steckt sie für eine Kronleuchtermanufaktur Kristalle zusammen. Und auch sonst verlässt sie nur selten das Haus. Eigentlich geht es ihr hervorragend, findet sie. Aber dann beschließt Annegret Sonne, vierundachtzig und voller Lebenslust, dass Dorle jetzt mal anfangen sollte, richtig zu leben ...

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass mich das außergewöhnliche Cover ganz neugierig auf dieses Buch gemacht hat. Und diese Kurzbeschreibung fand ich auch sehr interessant, weshalb ich das Buch gerne lesen wollte: Dorle ist Mitte zwanzig und wohnt im Souterrain eines herrschaftlichen Hauses. In Heimarbeit steckt sie für eine Kronleuchtermanufaktur Kristalle zusammen. Und auch sonst verlässt sie nur selten das Haus. Eigentlich geht es ihr hervorragend, findet sie. Aber dann beschließt Annegret Sonne, vierundachtzig und voller Lebenslust, dass Dorle jetzt mal anfangen sollte, richtig zu leben ...

Zunächst lernte ich Dorle kennen, die eigentlich ein trostloses Leben führt. Anscheinend hatte sie auch keine schöne Kindheit, es wird immer wieder erwähnt, dass sie ein Heimkind ist, aber das finde ich persönlich nicht schlimm, denn schließlich hat sie es sich nicht ausgesucht und was dort passiert ist, habe ich nicht so richtig heraus gefunden. Leider haben die Bewohner des Hauses sie auch nicht sehr nett behandelt, was ich unmöglich fand. Dorle in der Opferrolle? Wenn ich nicht so neugierig gewesen wäre, was Frau Sonne sich ausgedacht hat, hätte ich wirklich überlegt, das Buch nicht zu Ende zu lesen.

Nun, durch eine trickreiche Idee hat Frau Sonne es geschafft, dass Dorle aus ihrer ollen Souterrainwohnung in ihre große geräumige Wohnung zieht. Sie will verreisen und bittet Dorle sich um die Wohnung, die  Pflanzen und den Kater zu kümmern und außerdem ein paar Aufgaben, die sie per Fax erhält, zu erledigen. Es war jetzt ganz interessant zu lesen, was Dorle alles machen muss und sie dabei zu beobachten. Denn langsam aber sicher veränderte sie sich und sie wurde mutiger.
Erfahrene Leser können das Ende ahnen und so war es dann auch. Ein paar Überraschungen gab es für Dorle und für mich, aber ansonsten konnte mich das Buch und die Geschichte nicht so richtig überzeugen. Ich überlege manchmal, was will mir das Buch vermitteln, aber mir ist nicht besonderes eingefallen. Denn Geschichten über schüchterne junge Frauen, die von anderen ins wahre Leben geführt werden, gibt es einige.

Fazit:
Es fällt mir schwer mit Begeisterung eine Leseempfehlung zu geben. Das Buch war jetzt für mich nicht so schlecht, dass ich es abgebrochen hätte, aber das war es dann auch. Eigentlich schade, denn ich hatte mir mehr versprochen.

Ich bedanke mich bei BloggDeinBuch für das Rezensionsexemplar

Rezension - Alle Jahre wi(e)der



Autorin: Ashley Bloom

Titel: Alle Jahre wi(e)der

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 22. Oktober 2015

Seiten: 92

Altersempfehlung: Erwachsene


Die Autorin Ashley Bloom liebt Love Storys, Schokolade, Kerzenlicht, Tee und ihre Familie. Sie schreibt ausschließlich Romane, die in Amerika spielen. Selbst ein großer Fan der USA, baut sie immer wieder Erfahrungen aus ihren eigenen Reisen mit ein. Was noch erwähnt werden sollte: Es geht immer um die Liebe.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Stella kann Weihnachten nicht ausstehen, zumindest nicht wenn sie es zusammen mit ihrer nervigen Familie verbringen muss. Natürlich macht sie sich trotzdem wie jedes Jahr auf in ihre kleine Heimatstadt Lexington, Massachusetts - nur dass dieses Mal alles anders kommt ... Ein gutaussehender Fremder, der wohl beste Kakao der Welt und ein gewaltiger Schneesturm machen Stella nicht nur einen Strich durch die Rechnung, sondern bewirken außerdem, dass Weihnachten ihr zum ersten Mal so richtig gut gefällt.
Ein weihnachtlicher Kurzroman - Romantik und Gratis-Sahne inklusive.

Meine Meinung:
Tja, was Weihnachten alles bewirken kann. Eine äußerst zickige Protagonistin hat gar keine Lust auf Weihnachten, auf ihre Familie und überhaupt...., am liebsten will sie nur ihre Ruhe haben. Zum Teil kann ich sie schon verstehen, aber das ist trotzdem kein Grund sich so zickig zu benehmen. Vor allen Dingen, als sie dem sympathischen Nick begegnet.
Es hat wirklich sehr lange gedauert, bis ich Sympathie für Stella aufbringen konnte. Denn sie hat ihre Meinung gründlich geändert, wer oder was letztendlich den Ausschlag gegeben hat, werde ich hier nicht verraten.
In diesem Kurzroman hat die Autorin sehr vieles untergebracht, wie es zur Weihnachtszeit in vielen Familien zu geht, aber gleichzeitig auch die Kurve zu einem harmonischen Ende gefunden. Ganz besonders gut, hat mir ihr Epilog gefallen, so wusste ich doch, wie sich die ganze Geschichte weiter entwickelt hat. Obwohl ich ja nicht der größte Fan von Kurzromanen bin, war ich in diesem Fall durchaus zu frieden. Denn alles, was zwischen Weihnachten und dem Epilog passiert ist, konnte ich mir sehr gut selber vorstellen.
Das Buchcover hat mir sehr gut gefallen und wohl auch den Ausschlag dazu gegeben, dass ich mich näher mit dem Buch befasse.

Fazit:
Ein weihnachtlicher Kurzroman mit dem man sich wunderbar auf dem Sofa kuscheln und froh sein kann, dass hier kein so großes Schneechaos herrscht.

Mittwoch, 11. November 2015

Rezension - Böse Buben küsst man nicht

Autorin: Janet Evanovich
Autor: Lee Goldberg

Titel: Böse Buben küsst man nicht - Ein Fall für Kate O'Hara

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. September 2015

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann


Die Autorin Janet Evanovich, die mit jedem ihrer Romane in den USA einen Nummer-1-Bestseller landet, stammt aus South River, New Jersey, und lebt heute in New Hampshire. Die Autorin wurde von der Crime Writers Association mit dem "Last Laugh Award" und dem "Silver Dagger" ausgezeichnet und erhielt bereits zweimal den Krimipreis des Verbands der unabhängigen Buchhändler in den USA.
Der Autor Lee Goldberg schreibt Drehbücher, unter anderem für die Erfolgsserie "Monk", ist TV-Produzent und Autor mehrerer Bücher. Zwei Mal war er für den Edgar Award nominiert und erhielt 2012 den Poirot Award.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Zum zweiten Mal müssen sich die smarte Agentin Kate O’Hare und der charmante Trickdieb Nick Fox für einen Auftrag vom FBI zusammenraufen. Dieses Mal haben sie es mit einem bronzenen Hahnenkopf im Wert von 20 Millionen Dollar zu tun. Der stammt aus der Qing-Dynastie und wurde dem Smithsonian Museum als Leihgabe überlassen. Nun verlangt China den Hahnenkopf zurück. Das Problem: Der kostbare Kopf wurde leider zwischenzeitlich gestohlen und durch eine Fälschung ersetzt. Den Diebstahl hat man geflissentlich vertuscht. Jetzt sollen Kate und Nick das Original schleunigst wieder herbeischaffen – und zwar ohne dabei den Kopf zu verlieren ...

Meine Meinung:
Von der Autorin Janet Evanovich kenne ich inzwischen schon einige Bücher und unterschiedliche Serien. Deshalb war ich nun ganz besonders neugierig auf dieses Buch, dass sie mit Lee Goldberg gemeinsam geschrieben hat. Ich stellte sehr schnell fest, dass dieses Buch das zweite einer neuen Serie ist, aber ich hatte keine Probleme, mich in die Geschichte der beiden Kate und Nick reinzufinden.
Kate eine gewissenhafte FBI-Agentin und Nick, ein sehr guter Trickdieb müssen eine etwas schwierige Aufgabe lösen, bei der sie sich manchmal am Rande der Legalität bewegen. Für Nick ist das natürlich kein Problem, Kate tut sich da schon schwerer und muss öfter über ihren Schatten springen. Sehr spannend und humorvoll haben die beiden Autoren dieses Buch geschrieben, Ich war von Anfang an gefesselt und dachte, nun, das geht ja wunderbar und sehr schnell und die Aufgabe ist erledigt. Aber dann bringen die beiden den Zufall ins Spiel und alles wird etwas komplizierter.

Beide Kate und Nick habe ich sofort in mein Leserherz geschlossen, mir hat es Spaß gemacht, die beiden sozusagen zu beobachten und besonders gefallen haben mir viele ihrer Dialoge. Aber auch die anderen Beteiligten haben zu meinem Lesespaß beigetragen, da möchte ich Kates Vater hervorheben, er und seine alten Kumpel haben mich begeistert.

Irgendwie fühlte ich mich beim Lesen an ganz alte und spannende Krimis erinnert, wie zum Beispiel "Über den Dächern von Nizza". Denn die beiden müssen um den Fall zu lösen, sich einiges einfallen lassen. Aber mehr will ich dazu nicht verraten. Achja, an Jennifer und Jonathan Hart haben mich die beiden auch erinnert und musste an der Stelle sehr lachen.

Fazit:
Ich habe jetzt nicht das Gefühl, das erste Buch unbedingt lesen zu müssen, aber mit Sicherheit werde ich das folgende Buch auf jeden Fall lesen. Auf jeden Fall möchte ich dieses Buch weiter empfehlen.

Beim Verlag Goldmann bedanke ich mich vielmals für das Rezensiosnexemplar

Dienstag, 10. November 2015

Rezension - Winterglück



Autorin: Debbie Macomber

Titel: Winterglück

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 19. Oktober 2015 als Neuauflage

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet



Debbie Macomber ist mit einer Gesamtauflage von über 170 Millionen Büchern eine der erfolgreichsten Autorinnen überhaupt. Wenn sie nicht gerade schreibt, ist sie eine begeisterte Strickerin und verbringt mit Vorliebe viel Zeit mit ihren Enkelkindern. Sie lebt mit ihrem Mann in Port Orchard, Washington und im Winter in Florida.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach einem schweren Schicksalsschlag beschließt Jo Marie Rose, noch einmal neu zu beginnen um endlich ihren Frieden zu finden. Sie zieht in das beschauliche Küstenörtchen Cedar Cove und eröffnet ein gemütliches kleines Bed&Breakfast – das Rose Harbor Inn. Bald schon kann sie ihre ersten Gäste begrüßen, die beide aus Cedar Cove stammen – Abby Kincaid und Joshua Weaver. Dass beide nicht ganz freiwillig in ihre Heimatstadt zurückkehrten, merkt Jo Marie sehr schnell. Ein turbulentes Wochenende steht ihnen bevor, doch am Ende schöpfen alle drei neue Hoffnung für die Zukunft …


Meine Meinung:
Auf der Suche nach Büchern, die sich wunderbar in der Adventszeit lesen lassen, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Das Cover hat mich angesprochen und so habe ich mich näher mit dem Buch befasst.
Ich würde jetzt nicht sagen, dass es ein typisches Winterbuch ist, die Geschichte kann zu jeder Jahreszeit spielen. Es ist mehr ein Zufall, dass Jo Marie Rose kurz nach Weihnachten ein B & B eröffnet.
Sie selber will etwas ganz neues beginnen, nachdem sie nach kurzer Ehe Witwe wurde. Ich als Leserin konnte dann miterleben, wie sie ihre beiden ersten Gäste begrüßt. Beide kommen aus verschiedenen Gründen äußerst ungern nach Cedar Cove. Jeder hat ein besonderes Päckchen zu tragen. Ob es während des Aufenthaltes leichter wird, werde ich hier nicht verraten. Aber es hat sich für alle gelohnt. Auch Jo Marie erlebt einiges, was ihr Leben ändern wird. Von ihr wird der Leser mit Sicherheit noch mehr erfahren, denn es sollen zwei weitere Bücher folgen.
Debbie Macomber hat die Geschichten um die drei Protagonisten sehr fesselnd beschrieben. Jo Marie erzählt ihre Geschichte selber und so wechseln die Erzählformen und Erlebnisse immer hin und her.
Auch wenn ich manchmal das Verhalten einzelner Personen nicht so richtig nachvollziehen und auch nicht immer gutheißen konnte, war alles rund. Am Ende kam etwas heraus, womit ich als Leserin leben konnte. Die Autorin hat es aber auch verstanden, sehr emotional zu schreiben, die eine oder andere Träne musste ich mir schon wegwischen. Aber es gab auch Situationen zum Lachen, also sehr abwechslungsreich. Zu gerne hätte ich mir in der Pension von Jo Marie ein Zimmer reserviert und die wunderbare Aussicht genossen, denn die Autorin hat alles so wunderbar beschrieben, dass ich es bildlich vor Augen hatte.

Fazit:
Ein schönes berührendes Buch, was, wie erwähnt, nicht unbedingt im Winter spielen und gelesen werden muss. Meine Vermutung über eine bestimmte Entwicklung ist richtig und so werden wir Leser noch einiges über Jo Marie zu lesen bekommen.

Ich möchte mich beim Verlag blanvalet für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 8. November 2015

Rezension - Zusammen küsst man weniger allein

Autorin: Janet Evanovich

Titel: Zusammen küsst man weniger alleine - Band 21 von                   Stephanie Plum

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 12. Oktober 2015

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann


Die Autorin Janet Evanovich, die mit jedem ihrer Romane in den USA einen Nummer-1-Bestseller landet, stammt aus South River, New Jersey, und lebt heute in New Hampshire. Die Autorin wurde von der Crime Writers Association mit dem "Last Laugh Award" und dem "Silver Dagger" ausgezeichnet und erhielt bereits zweimal den Krimipreis des Verbands der unabhängigen Buchhändler in den USA.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Skrupellose Killer, sexy Kerle und wilde Chihuahuas – willkommen im Leben von Stephanie Plum. Trentons beliebtester Gebrauchtwagenhändler, Jimmy Poletti, hat zwei Gesichter: Der skrupellose Geschäftsmann hat nicht nur mit alten Autos, sondern auch mit jungen Mädchen gehandelt. Nun ist er flüchtig – ein Fall für die Kopfgeldjägerin Stephanie Plum. Das Problem: Die Hinweise zu Polettis Verbleib sind rar, weisen in falsche Richtungen, und nicht selten liegen an ihren Enden Leichen. Selbst Trentons heißester Cop, Joe Morelli, fischt im Trüben. Zu allem Überfluss wird dann auch noch Ranger, Sicherheitsexperte und Stephanies größte Versuchung, Ziel eines perfiden Mordanschlags ... Skrupellose Killer, sexy Kerle und eine Meute wilder Chihuahuas – Chaos hoch drei für Stephanie Plum!

Meine Meinung:
Inzwischen gibt es bereits Band 21 von Stephanie Plum und ihren Erlebnissen. Ich habe alle Bücher gelesen und fühle mich schon wie zu Hause in Trenton und in der Familie Plum. Aber auch für Späteinsteiger ist es kein Problem, schnell findet sich der Leser zurecht. Geändert hat sich nicht wirklich etwas im Leben von "Babe", wie Ranger sie gerne nett. Der Hamster Rex, oh Wunder, lebt immer noch. Lula enttäuscht den Leser nicht, sie haut nach wie vor ihre Sprüche raus und hat ständig Appetit. Trotzdem wird mir es nicht langweilig, denn der Autorin fallen immer wieder neue verrückte Fälle und auch sehr spannende Fälle ein. Grandma Mazur ist immer noch einer meiner Lieblinge, diesmal hatte ich viel Spaß, denn sie arbeitete ihre Löffelliste ab. Was darauf stand, verrate ich nicht, aber Grandma konnte einiges abhaken.

Fazit:
Gerne empfehle ich auch diesen Band, süchtige dieser Serie werden das Buch mit Sicherheit nicht auslassen, denn uns alle interessiert ja auch, wie es im (Liebes)leben von Steph weitergeht.

Beim Verlag Goldmann möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Plötzlich Friesin

Autorin: Vanessa Richter

Titel: Plötzlich Friesin

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 15. September 2015

Seiten: 235

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: books2read
zu kaufen: klick hier

Die Autorin Vanessa Richter, Jahrgang 1979, studierte Germanistik und Anglistik und versucht seitdem, mehr oder weniger begeisterungsfähigen pubertierenden Halbwüchsigen die Feinheiten der deutschen und englischen Sprache näher zu bringen. Sie lebt mit Kind und Kegel zwischen Ruhrpott und Münsterland. „Plötzlich Friesin“ ist ihr dritter Roman.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Strandkorb ahoi! Paula Jörgens hat genug von offenen Zahnpastatuben, hochgeklappten Toilettendeckeln und einem Freund, der lieber auf der Couch rumhängt als sich Arbeit zu suchen. Um Abstand zu gewinnen, nimmt sie einen Job auf einer malerischen Nordseeinsel an, von der kein Mensch je gehört hat. Doch dort erwartet Paula nicht nur der charmante Friese Chris, der die Schmetterlinge in ihrem Bauch in Seenot bringt - sondern auch die Lebenslüge ihrer Mutter: Paula ist eine waschechte Friesentochter! Prompt macht sie sich auf die turbulente Suche nach ihrem Vater - und entdeckt, dass das Glück manchmal gar nicht so fern liegt. Vorausgesetzt man schafft es übers Wattenmeer …

Meine Meinung:
Immer öfter mache ich die Erfahrung, dass die Protagonistinnen noch sehr jung sind und meine Töchter sein könnten. Betrachtet man den Lesestoff dann anders? Aus Sicht einer Mutter und/oder einer älteren Frau? Ich werde mir doch mal ernsthaft darüber Gedanken machen müssen.

Paula ist 25, steckt mitten im Studium und hat die Nase voll von Ben, ihrem Freund. Die Wohnung sind immer s..mäßig aus, wenn sie ein paar Tage nicht zu Hause war. Aber auch sonst bekommt er nichts auf die Reihe, Um Abstand von ihm und ihrer Entscheidung, ihn rauszuschmeißen, zu finden, lässt sie sich von ihrer Freundin überreden, die Semesterferien mit Arbeit auf einer kleinen Nordseeinsel zu verbringen.

Sehr humorvoll hat die Autorin die Bewohner dieser Insel beschrieben und auch die Erlebnisse von Paula. Eigentlich kam sie dort nicht zur Ruhe, denn es entstand ein ziemliches Durcheinander. Zwei Männer warben um sie und ihren Vater wollte sie auch finden. Nebenbei kam ich allerdings in Urlaubsstimmung, denn ich hatte durch die gute Beschreibung alles wunderbar vor Augen.

Das Buchcover passt wunderbar zum Inhalt des Buches und der Titel sowieso. Findet Paula doch tatsächlich ihre Wurzeln in Friesland.
Meist sind solcher Art Bücher sehr vorhersehbar, es ist auch vieles eingetroffen, womit ich gerechnet hatte, vom Ende war ich angenehm überrascht und würde zu Paula sagen: richtig gemacht Mädel, siehst Du, wofür das alles gut war, Augenzwinkern.

Fazit:
Eine schöne unterhaltsame Lektüre, egal, ob das Buch nun im Urlaub oder zu Hause auf der Couch gelesen wird.

Bei BloggDeinBuch möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken:

Donnerstag, 5. November 2015

Rezension - Eight Shades of Love - Liebe achtmal anders

Autorinnen: Isabella Benz, Natascha Kribbeler, Bettina Kiraly, Lisa McAbbey, Daniela Blum , Linne van Sythen , Dorothea Stiller, Stefanie Gregg 

Titel: Eight Shades of Love - Liebe achtmal anders

Genre: Kurzgeschichten

Version: eBook

erschienen: 31. Oktober 2015

Seiten: 174

Altersempfehlung: Erwachsene



Kurzbeschreibung, übernommen:
Glaubt ihr, die Liebe hat eine zweite Chance verdient? Wollt ihr euch von märchenhaften Erzählungen verzaubern lassen? Darf es auch mal heiß hergehen? Vielleicht zieht es euch auch in magische Welten, ferne Länder oder andere Zeiten? 
Die acht Geschichten der Romance Alliance-Autorinnen drehen sich um verschiedene Seiten der Liebe, aber alle lassen das Herz schneller schlagen. Mit dabei:
"Federleichte Liebe" von Isabella Benz
"Schneeblüten" von Natascha Kribbeler
"Mein Deckel" von Bettina Kiraly 
"Miss Blaustrumpf zweifelt an der Liebe" von Lisa McAbbey
"Eine zweite Chance" von Daniela Blum 
"Die Dame mit dem roten Hut" von Linne van Sythen
"Sommer" von Dorothea Stiller und
"Die Doppelgängerin" von Stefanie Gregg.

Meine Meinung:
Ich bin jetzt mal ganz ehrlich, hätte ich Bettina Kiraly nicht auf der Buchmesse persönlich kennen gelernt und würde ich nicht schon einige Bücher von ihr kennen, wäre ich niemals auf die Idee gekommen, mich für dieses Buch zu interessieren. Denn besonders der Buchtitel schreckt mich ab, zumal ich diesen Wirbel für ein ähnlich klingendes Buch nicht nachvollziehen kann. Aber das Hochputschen mancher Bücher soll jetzt nicht mein Thema sein. Ich habe mich mit Bettina Kiraly sehr gut unterhalten und war deshalb bereit, das Buch zu lesen. Außerdem stellte ich dann fest, dass Dorothea Stiller ebenfalls als Autorin kenne und von ihr Bücher gelesen habe.

Über den Inhalt der Geschichten möchte ich jetzt nicht viel schreiben, denn sie sind alle sehr kurz und der Lesespaß ginge verloren. Ich fand die Mischung der Geschichten sehr interessant, von berührend, erotisch bis zu kitschig (in meinen Augen) war alles dabei. Ich möchte hier jetzt nichts abwerten, jede Geschichte hatte entweder einen Ursprung oder war so verfasst, wie es für den Inhalt erforderlich war. Mit Sicherheit würde ich zu einem Buch, das aus dieser Kurzgeschichte erstanden ist, nicht greifen. Aber der Titel des Buches lautete ja auch : Liebe achtmal anders und dieses Ziel haben die Autorinnen auf jeden Fall erreicht.

Fazit:
Liebhaberinnen von Liebesromanen, egal in welchem Stil geschrieben, werden bestimmt ihre Freude an dem Buch haben. Ich persönlich fand es ganz interessant.

Ich möchte mich bei Bettina Kiraly für den Hinweis und das Rezensionsexemplar bedanken. Es war eine interessante Leseerfahrung für mich.

Rezension - Dieses eine Weihnachtsfest


Autorin: Lisa Jackson

Titel: Dieses eine Weihnachtsfest

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 21. Oktober 2015

Seiten: 109

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: feelings 

bei  Wikipedia habe ich dies über die Autorin gefunden:
Lisa Jackson, auch Susan Lisa Jackson (* 1951 in Oregon)[1] ist eine US-amerikanische Autorin, die auch unter dem Pseudonym Susan Lynn Crose veröffentlicht hat. Lisa Jackson begann 1981 mit ihrer Schwester, der Autorin Nancy Bush, Liebesromane zu schreiben. Sie entwickelte ihren eigenen, spannenderen und dunkleren Stil. Viele ihrer Thriller sind in Deutschland erschienen und als Hörbücher vertont. Ihre Romane wurden in über 20 Sprachen übersetzt und sind regelmäßig in der Bestsellerliste der New York Times. Sie ist alleinstehend und hat zwei Söhne.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Megans Ehe scheint am Ende zu sein. Als jedoch ihr Mann Chris einen tragischen Autounfall erleidet und im Krankenhaus um sein Leben kämpft, denkt sie zurück an ihr erstes gemeinsames Weihnachtsfest und das unbeschreibliche Glück, das sie damals empfand...

Meine Meinung:
Die Geschichte an sich kann zu jeder anderen Jahreszeit spielen. Aber gerade in der Weihnachtszeit möchte man doch, dass sich alles zum Guten wendet, egal was es auch sein mag.
Traurig aber wahr, manchmal muss erst etwas schlimmes passieren, dass man sich daran erinnert, wie schön die gemeinsame Zeit doch war und überlegt dann auch, ob eine Trennung wirklich in Frage kommen sollte.
Megan wartet auf Chris, damit er die Scheidungspapiere unterschreibt, aber leider hat er einen schweren Verkehrsunfall. Während sie im Krankenhaus auf das Ende der OP wartet, erinnert sie sich an vergangene Zeiten. Es ist als würde ein Schalter umgeknipst und Megan sieht nun einiges mit ganz anderen Augen.
Lisa Jackson hat sehr berührend die Geschichte von Megan und Chris erzählt. Als Leser wünscht man sich ein gutes Ende. Ich werde hier natürlich nicht verraten, was alles so passiert und wie es endet. Ich war auf jeden Fall zu frieden.

Fazit:
Auch dieses Buch empfehle ich gerne, obwohl es einen traurigen Hintergrund hat. Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen und achet auf die Mistelzweige.

Ich möchte mich beim Verlag feelings Droemer Knaur recht herrlich für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Zwei Wünsche zu Weihnachten


Autorin: Roxann Hill

Titel: Zwei Wünsche zu Weihnachten

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 15. November 2013

Seiten: 84

Altersempfehlung: Erwachsene




Die Autorin Roxann Hill wurde in Brünn/Tschechien geboren. Während des Prager Frühlings flüchtete sie als kleines Mädchen mit ihren Eltern nach Deutschland, wo sie aufwuchs und auch heute noch lebt. Mittlerweile ist sie berufstätig und muss sich außerdem um zwei Kinder, zwei große Hunde und einen Mann kümmern. Roxann Hill schreibt Romane, die sie selbst gerne lesen würde: romantisch, phantastisch, Krimi/Thriller. Vitales Zentrum ihrer Romane ist und bleibt aber immer die Liebesgeschichte.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Alexandra ist alleinerziehende Mutter und schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Geldsorgen sind bei ihr an der Tagesordnung. Als ihr kurz vor den Festtagen bewusst wird, dass sie den sehnlichsten Weihnachtswunsch ihrer Tochter nicht erfüllen kann, lässt sie sich auf ein riskantes Spiel ein. Wird es Alexandra gelingen, das Weihnachtsfest doch noch zu retten? Und was hat der undurchschaubare Mark Schiller - der eigentlich genau ihr Traummann wäre - mit all dem zu tun?

Meine Meinung:
Bei der Suche nach Büchern, die sich wunderbar in der Vorweihnachtszeit lesen lassen, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam.
Durch Zufall begegnen sich Alexandra und Mark. Da Mark eine Begleitung zur Geburtstagsfeier seiner Oma benötigt, geht sie mit. Bei dieser Gelegenheit lernen Alexandra und ich Marks Familie kennen. Du meine Güte, was ist das denn für eine Familie. Die Autorin hat da wohl etwas übertrieben, aber es passt, ich konnte mir die Sippschaft sehr gut vorstellen, sehr hartherzig und versnobt. Alexandra fällt mit ihrer Natürlichkeit auf und auch aus dem Rahmen. So hat nicht nur sie mein Leserherz erfreut, auch das Ende der Geschichte. Das alles gut endet, kann sich wohl jeder vorstellen, denn schließlich sind es solche Geschichten, die uns zur Weihnachtszeit erfreuen sollen.

Fazit:
Leider ist mir das viel zu kurz gewesen, denn es gibt durchaus Potential für mehr und ich könnte mir auch eine Fortsetzung vorstellen. Auf jeden Fall empfehle ich das Buch gerne weiter.

Rezension - Vertrauen


Autorin: Annika Bühnemann

Titel: Liebe ist Vertrauen

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: als Einzelausgabe 29. Oktober 2015

Seiten: 82

Altersempfehlung: Erwachsene



Einen Kaffee, einen Stift und ein Notizbuch - mehr braucht die Autorin  Annika Bühnemann (Jahrgang 1987) nicht, um glücklich zu sein. Da ein Notizbuch allein aber nicht die Miete bezahlt, hat die Lebensoptimistin zunächst Business Administration studiert und einen "ordentlichen" Beruf ergriffen, bevor sie zum Schreiben kam. Mit ihren lustigen Liebesgeschichten will sie anderen Frauen Mut machen, Träume umzusetzen und für das eigene Glück zu kämpfen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Von “Frohen Weihnachten” ist Carolin weit entfernt. Nicht nur, dass sie bis zum Hals in Schulden steckt – sie verliebt sich zudem in Raphael, den charmanten Assistenten ihres Auftraggebers, obwohl sie den Männern abgeschworen hat. Doch Raphael verschweigt ihr etwas, das Caros Vertrauen zu erschüttern droht.


Meine Meinung:
Diese Geschichte ist auch Teil der Anthologie "Hoffnung – Vertrauen – Vergebung" und das Buch habe ich im vergangenen Jahr gelesen. Mir hat die Geschichte gefallen und deshalb stelle ich hier noch einmal meine Rezension dazu ein.
Oh oh, keine leichte Zeit für Caro. Statt die Adventszeit so richtig zu genießen, arbeitet sie bis zum Umfallen. Denn als selbständige Malerin muss sie Aufträge reinkriegen, damit sie fällige Rechnungen bezahlen kann. Dabei kommt es ihr gerade recht, dass sie für einen reichen Hausbesitzer arbeiten darf und sogar am Wochenende keine Pause machen muss. Allerdings lenkt sie Raphael, der Assistent ihres Auftraggebers immer wieder ab und zu allem Überfluss verliebt sie sich noch in ihn. Allerdings verheimlicht er ihr etwas und es ist nicht sicher, ob er ihr Vertrauen zurück gewinnen kann. Beide Protagonisten waren mir sehr sympathisch und ich war gespannt, wie es endet.

Fazit:
Ich bin zwar immer noch nicht der große Fan von Kurzgeschichten, aber inzwischen lese ich sie zwischendurch ganz gerne, besonders dann, wenn ich die Autorin kenne und somit auch ihre "richtigen" Bücher kenne.
Ich habe dieses Buch bei mir nun als Weihnachtsbuch eingeordnet, weil es in der Adventszeit spielt und sich auch gut in dieser Zeit lesen läßt.

Rezension - Vom Tod begehrt



Autorin: Amanda Frost

Titel: Vom Tod begehrt

Genre: Fantasie, Erotik

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 23. Oktober 2015

Seiten: 334

Altersempfehlung: Erwachsene



Im April 2013 startete die Autorin Amanda Frost die erfolgreiche Sternen-Trilogie, die es prompt in die Kindle Top 100 schaffte. Zuvor war Amanda viele Jahre international im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog. Als Tochter eines Rennfahrers liebt sie schnelle Autos und Motorräder genauso sehr wie Reisen in ferne Länder. Im November 2014 ging mit "Vom Tod geküsst" ihre neue Serie an den Start, die sofort an den Erfolg der Sternen-Trilogie anknüpfte.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Was, wenn dem Herrscher der Hölle plötzlich langweilig wird und er sich in den Kopf setzt, die Menschheit ein wenig aufzumischen? Dumm nur, dass der Ring, der ihm auf der Erde Gestalt verleihen soll, eine massive Fehlfunktion hat. So landet Luzifer statt auf den Partymeilen der internationalen Metropolen in einem 500-Seelen-Nest in Südengland und sitzt dort fest. Und ausgerechnet die bodenständige Ärztin Delilah, der reinste Engel, rettet ihn aus einer prekären Situation. Was für eine Ironie des Schicksals. Wo er doch einfach nur seinen Spaß haben wollte! Doch die junge Frau scheint ganz andere Pläne mit ihm zu haben. Darf sich Gut und Böse verlieben? Packende Fantasy, prickelnde Erotik und eine Liebe, die es niemals geben dürfte!


Meine Meinung:
Beim Epilog hatte ich so ein breites Grinsen im Gesicht, ich habe mir alles bildlich vorgestellt, was mir ungemeinen Spaß bereitet hat. Aber natürlich war es nicht nur das Ende, sondern das ganze Buch, das so gut war, dass ich es wieder verschlungen habe.

Lou - wie Luzifer vor seiner Verbannung hieß, wandelt zu gerne auf Erden. Leider hat er nicht den richtigen Ring und deshalb hat er immer wieder arge Probleme. Das größte könnte dann auch sein, dass er bei einem Unfall verletzt wird und so in die Hände der Ärztin Delilah gerät. Damit nahm das Schicksal seinen Lauf. Keiner konnte dies ahnen und die Entwicklung sollte einiges für ihn verändern.

Es geht heiß her, nicht nur weil Luzifer mit dem Höllenfeuer zu tun hat, nein, es gibt jede Menge Situationen, die..... hatte ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich nichts verraten wollte? Dabei bleibe ich auch.
Auf jeden Fall hat mich Amandas Frost wieder mit ihrem Buch gefesselt und ich war vorgewarnt, diesmal wollte ich das Buch auf keinen Fall zur Überbrückung meiner Wartezeit auf meinen Termin beim Arzt lesen ;) kleiner Hinweis am Rande, einfach die Rezension zum vorherigen Buch lesen ;)

Diesmal hatte ich das Gefühl, das Sex eine weitaus größere Rolle, als in den anderen Büchern spielt
und  zu gerne hätte ich Lou doch mal gesehen, außerdem auch seinen kleinen Hund, Gabriel und Thanatos. Die Namen sagen Euch nichts? Dann lest die Bücher von Amanda Frost. Ich konnte mir anfangs auch nicht vorstellen, dass ich Gefallen daran finden würde. Normalerweise hätten mich die Buchtitel schon abgeschreckt. Aber ich bin neugierig und kannte schon einige Bücher der Autorin, was den Ausschlag gegeben hat, mich auf das erste Buch einzulassen und wie jeder feststellen kann, ist es nicht dabei geblieben.


Fazit:
Einmal auf dieses Genre eingelassen, kam ich einfach nicht mehr davon los, zumindest, was die Bücher von Amanda Frost betrifft und gerne empfehle ich das Buch weiter und wie bereits erwähnt, zuerst "Vom Tod geküsst" und "Vom Tod geliebt" zu lesen.

Rezension - Mondscheinblues


Autorin: Katrin Koppold

Titel: Mondscheinblues

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 23. Oktober 2015

Seiten: 392

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Katrin Koppold, Jahrgang 1976, arbeitete nach ihrer Schulzeit als Journalistin, Fitnesstrainerin, TV-Darstellerin und Pferdepflegerin auf einem Gestüt in Irland, bevor sie sich dazu entschloss, sesshaft zu werden. Heute unterrichtet sie Deutsch und Sport an einer Realschule und wohnt mit ihrer Familie und ihren zwei Katzen bei München.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Nina ist ehrgeizig und perfektionistisch, und sie hasst es, die Kontrolle zu verlieren. Tom lebt in den Tag hinein und vertreibt sich die Zeit mit ausschweifenden Partys und Alkohol. Als die pflichtbewusste Redakteurin und der ehemalige Rockstar für eine Reportage gemeinsam nach Cornwall fliegen, sind Spannungen vorprogrammiert: Weil Tom angeblich seinen Führerschein abgeben musste, ist Nina gezwungen, sich dem britischen Linksfahrgebot zu stellen, Hotelbesitzer freuen sich über das vermeintlich erste Flitterwochenpaar der Saison, und es ist äußerst ungünstig, sich auf die Navigations-App des Handys zu verlassen, wenn Cornwall ein einziges Funklock ist. Doch je länger die Reise dauert, desto mehr bemerken Nina und Tom, dass sie so verschieden nicht sind, wie sie anfangs geglaubt haben. Das sorgt für Herzklopfen – und Mondscheinblues, denn Tom hat etwas zu verbergen.

Meine Meinung:
Nicht immer nach dem Äußeren urteilen und nachdenken, weshalb sich jemand so verhält. Das hat mir das Buch auf jeden Fall klar gemacht. Allerdings auch, dass man sich manchmal zusammen reißen sollte, denn der andere weiß ja nicht, wieso man sich so kleidet oder verhält. Das waren einige meiner Gedanken, als ich das Buch ausgelesen hatte. Bitte jetzt nicht die Stirn runzeln  und sich wundern, was ich da denn schreibe. Deshalb schreibe ich vorweg schon mal, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat.

Da eine Redaktionskollegin in letzter Minute ihre Reise nach Cornwell absagt und somit auch nicht den Bericht über ihre Flitterwochen schreiben wird, muss Nina einspringen. Allerdings hat sie keinen Partner, der mit ihr die Reise machen kann. Kurzentschlossen wird ein Begleiter gebucht. Nina kann sich einen Partner aussuchen und damit fängt das Problem an. Sie entscheidet nach dem Aussehen und ist enttäuscht, dass der Mann gar nicht so aussieht, wie auf dem Foto.
Tom ist ebenfalls von seiner Begleiterin enttäuscht. Was soll er nur mit der eingebildeten, viel zu dünnen Person anfangen.
Als Leser weiß man gleich, dass dies reichlich Konfliktpotential bietet und die Autorin hat mich auch nicht enttäuscht und so richtig aus dem Vollen geschöpft. Jeder der beiden hat natürlich ein Geheimnis, was dem anderen nicht offenbart wird. Wozu auch, jeder denkt, er sieht den anderen nie wieder. Aber auf einmal kommt eine überraschende Wende. Hierüber will ich allerdings nicht zu viel verraten.
Ich kann aber berichten, dass sich meine Einstellung zu den beiden geändert hat. Nina mochte ich nicht so sehr, Tom fand ich schon ok. Aber genau, wie die beiden sich aneinander gewöhnt hatten, habe ich beide in mein Leserherz geschlossen. Die Entwicklung der ganzen Geschichte hat mir sehr gefallen und das Ende sowieso.

Fazit:
Neben der unterhaltsamen Geschichte um Nina und Tom wurde ich auch nach Cornwell entführt, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.

Rezension - Kleines Hundeherz sucht großes Glück

Autorin: Petra Schier

Titel: Kleines Hundeherz sucht großes Glück

Genre: Weihnachtsbuch, Romanze

Version: eBook und Broschiert

erschienen: 1. November 2015

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch


Seit die Autorin  Petra Schier 2003 ihr Fernstudium in Geschichte und Literatur abschloss, arbeitet sie als freie Autorin und Lektorin. Neben ihren zauberhaften Weihnachtsromanen schreibt sie auch historische Romane. Sie lebt heute mit ihrem Mann und einem deutschen Schäferhund in einem kleinen Ort in der Eifel.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine warme Küche und zwei Menschen, die ihn umsorgen - so stellt sich der kleine zerzauste Mischlingshund Amor das Glück vor! Als er eines kalten Winterabends in der städtischen Sozialstation auftaucht, lässt er sich von der schüchternen Lidia und dem Sozialarbeiter Noah das Ohr kraulen. Glücklich erkundet Amor darauf die Küche, schnüffelt an köstlichem Schokokuchen - und stibitzt Lidias Geldbeutel. Noah und Lidia versuchen ihn einzufangen und scheinen sich dabei sogar näherzukommen - Amor sieht seine Chance, die Liebe in ihr Leben zu bringen und ein echtes Zuhause zu finden. Doch werden seine Weihnachtswünsche wahr?


Meine Meinunng:
Elf-sieben und Elf-Siebzehn, da denkt doch jeder zuerst eine Zahlenkombination, aber dem ist nicht so. Santa hat alle seine Elfen, seine Mitarbeiterinnen durchnummeriert. Tatkräftig wie eh und je stehen sie ihm hilfreich zur Seite, wenn es um die Wunscherfüllung geht. Zugegeben, ab und zu sind die Wünsche etwas ungewöhnlich und manchmal erfüllt Santa sie mit reichlicher Verspätung. Da kann es schon mal vorkommen, dass das Kind, das den Wunschzettel geschrieben hat, schon erwachsen ist.

So, auch hier: Noah hat sich im Laufe der Jahre so sehr verändert und will von seinem Wunsch nach einer liebevollen Familie nichts mehr wissen. Eine schwere Aufgabe für Santa und seine Elfen. Gerne greifen sie mal wieder auf die Hilfe eines kleinen Hundes zurück.

Wer die anderen schöne Weihnachtsbücher von Petra Schier gelesen hat, weiß, was alles passieren wird. Aber die Autorin hat sich natürlich etwas anderes einfallen lassen und überrascht den Leser mit Situationen, die es in sich haben. Ich verrate nichts, außer es geht ganz schön heiß her und auch knallhart. Denn nicht nur Amor, der süße kleine Hund und Noah spielen in dem Buch eine wichtige Rolle, Lidia, eine schüchterne junge Dame greift auch in das Geschehen ein, oder besser gesagt, Santa und seine Elfen sind entzückt über ihr Auftauchen und spielen weiter ein bisschen Schicksal. Außerdem, zu einer Romanze gehören ja bekanntlich zwei Personen und die beiden, uiuiui. ne ich bleibe dabei und verrate nichts.

Das Buchcover ist wunderbar gelungen und ich würde den kleinen Kerl sofort knuddeln, hätte ich nicht diese verflixte Hundeallergie.

Fazit:
Mir hat das Buch wieder gefallen, obwohl ich doch manchmal etwas überrascht war und mit einige nicht gerechnet hatte. Wer die anderen Weihnachtsbücher kennt, sollte dieses nicht verpassen. Wer sie nicht kennt, könnte vielleicht einen Einstieg finden und alle nach und nach lesen.

Kleine Anmerkung am Rande, da ich ein großer Fan der Autorin bin, lese ich natürlich alle Bücher von ihr. Die Auswahl ist sehr groß und die Themen abwechslungsreich. Hier bewahrheitet sich der Spruch, es ist nicht immer das drin, wonach es aussieht ;)
In diesem Fall könnte manch ein Leser auf die Idee kommen, ein niedliches Hundebuch vorzufinden. Ja klar, über Amor zu lesen macht sehr viel Spaß. Aber könnte der Name vielleicht auch eine Bedeutung haben?

Dienstag, 3. November 2015

Rezension - Gibt es ein Leben nach der Torte


Autorin: Meg Cabot

Titel: Gibt es ein Leben nach der Torte?

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. August 2015

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet


 Die Autorin Meg Cabot stammt aus Bloomington, Indiana. Nach dem Studium wollte sie Designerin werden, jobbte währenddessen in einem Studentenwohnheim und schrieb ihren ersten Roman. Inzwischen ist Meg Cabot eine international höchst erfolgreiche Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Ehemann in New York City und Key West.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Endlich ist es so weit! In ein paar Wochen wird Heather ihrem geliebten Cooper das Jawort geben. Aber als wären die Hochzeitsvorbereitungen nicht stressig genug, steht Heather plötzlich vor einem großen Problem: Im Studentenwohnheim, in dem sie arbeitet, wird eine junge hübsche Frau ermordet aufgefunden, und bald wird klar: Jeder einzelne Bewohner kommt als Täter infrage. Und gerade als Heather denkt, dass es schlimmer nicht mehr kommen kann, taucht plötzlich auch noch ihre Mutter auf, die sie vor Jahren um ihr Vermögen betrogen und sich nach Argentinien abgesetzt hat … Jetzt hilft wirklich nur noch Schokotorte!

Meine Meinung:
Ab und zu kommt es vor, dass mich einzig das Buchcover verführt und ich mich näher mit dem Buch befasse. Hier war es so. Obwohl im Titel ja etwas über Torte steht und das Bild der kleinen süßen Dinger nicht wirklich dazu passt. Allerdings hatte ich neulich  mal das Vergnügen und konnte feststellen, wie lecker sie sind.
Natürlich verlasse ich mich nicht alleine auf das Cover eines Buches, die Kurzbeschreibung lese ich auch und wenn dann beides stimmt, ist das Buch "meins". So stellte ich dann etwas später fest, dass dieses Buch das letzte einer Serie ist, in der Heather und Cooper die Protagonisten sind. Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlte und ich die anderen hätte lesen müssen. Es passte hervorragend und war auch eine abgeschlossene Geschichte.
Anscheinend zieht Heather das Pech oder besser gesagt, Probleme magisch an. Kurz vor ihrer Hochzeit kommt eine Studentin ums Leben und das ganze drumherum nimmt ihre Zeit sehr in Anspruch. Außerdem gibt es jede Menge Leute, die nicht nur sie tierisch nerven. Ich musste mich doch sehr wundern, welches Theater Eltern machen, wenn ihre Kinder flügge werden und auswärts studieren wollen. Ebenso konnte ich das Verhalten von Nicole überhaupt nicht nachvollziehen. Auf jeden Fall konnte Heather alles bewältigen und auch aufgetretene Fragen klären.

Manche Situationen fand ich etwas zu ausführlich beschrieben und auch das wiederholte Erscheinen einer Mutter hat mich etwas gestört. Ansonsten fand ich es schon sehr interessant geschrieben und ich war sehr neugierig, wie sich alles auflösen würde.

Fazit:
Ich fand dieses Buch ganz gut, allerdings werde ich mir nicht die vorherigen Bücher kaufen, wie es schon mal vorkommt, wenn ich spät in eine Serie einsteige.

Dem Verlag blanvalet danke ich für das Rezensionsexemplar