Mittwoch, 13. Dezember 2017

Rezension - Amore Mortale


Autorin: Beate Boeker

Titel: Amore Mortale 

Genre: Krimi, Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 24. Oktober 2017

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight by Ullstein




Beate Boeker, geboren 1969, ist neben ihrem Beruf als Autorin Betriebswirtin mit internationalem Schwerpunkt, arbeitet im Marketing und lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Deutschland. Der erste Roman der USA Today Bestseller-Autorin wurde 2008 vom Verlag Avalon Books in New York veröffentlicht. Heute ist eine große Auswahl ihrer romantischen Komödien, Krimis und Kurzgeschichten auf Englisch verfügbar. Ihre Bücher wurden für viele Auszeichnungen nominiert, z.B. den Golden Quill Contest, den National Readers' Choice Award und den Best Indie Books. Obwohl sie Deutsche ist, entschied sie sich, zunächst nur auf Englisch zu schreiben, weil sie in den USA mehr Hilfe bei der Entwicklung ihrer schriftstellerischen Fähigkeiten fand. Jetzt übersetzt sie ihre Bücher auch ins Deutsche.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Weihnachtsfest rückt mit großen Schritten näher und Carlina hat in ihrem Lingeriegeschäft Temptation in Florenz alle Hände voll zu tun. Auch ihr bester Kunde, der Casanova Trevor Accanto, ist wie jedes Jahr wieder in der Stadt und kauft Dessous für seine neueste Affäre. Als Carlina erfährt, dass seine diesjährige Auserwählte ihre Cousine Annalisa ist, warnt sie Annalisa vor dem Herzensbrecher. Kurz darauf wird Trevor tot aufgefunden – offenbar wurde er mit einer Strumpfhose aus Carlinas Laden erwürgt. Das ruft den attraktiven Commissario Garini auf den Plan. Während Carlina verzweifelt versucht, den Mörder zu finden und ihre Cousine zu entlasten, muss sie nun auch noch ihren Gefühlen für den charmanten Commissario widerstehen …


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Büchern, die im Winter zur Weihnachtszeit spielen, wurde ich auf dieses aufmerksam und ich dachte, dass ich es durchaus in meine Sammlung aufnehmen kann, denn ein Weihnachtskrimi hat doch was!
Für mich war es das erste Buch der Autorin und so lernte ich die beiden Protagonisten Carlina und Stefano auch erst jetzt kennen. Ich stellte allerdings fest, dass ich schnell in die Geschichte reinfand und es kein Problem war, den ersten Fall, in dem die beiden miteinander zu tun hatten, nicht zu kennen.
Carlina steckt im Vorweihnachtsstress und hat in ihrem Geschäft reichlich zu tun. Stefano wollte eigentlich die Gelegenheit nutzen und mit Carlina mehr Zeit verbringen, damit sie sich besser kennen lernen und evtl auch etwas näher kommen können. Allerdings macht ein Toter ihnen ein Strich durch die Rechnung. Er war Kunde bei Carlina und Stefano muss den Fall übernehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Familie von Carlina auf die Liste der Verdächtigen kommt.

Es war  sehr unterhaltsam zu lesen, wie sich nun alles entwickelt. Die Autorin hat den Familienmitgliedern sehr interessante Charaktere zugeordnet, die mich manchmal auch zum Schmunzeln brachten. Spannend fand ich es ebenfalls, denn ich wusste lange Zeit nicht, wer  der Täter sein könnte. Es gab da mal einen vagen Verdacht, aber sicher war ich mir nicht.

Auf jeden Fall hatten alle Beteiligte eine turbulente Vorweihnachtszeit. Und wie es sich gehört, fand sie ein gutes Ende beim Weihnachtsfest.


Fazit:
Spannend, chaotisch, liebenswert, unterhaltsam - das alles fällt mir zu diesem Buch ein. Mit Sicherheit werde ich weitere Bücher lesen. Aber jetzt empfehle ich erst einmal dieses.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Mopssturm


Autorin: Martina Richter

Titel: Mopssturm

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. November 2017

Seiten: 250

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight




Das schreibt die Autorin über sich:
Geboren wurde ich 1966 in Bielefeld, wuchs aber in Baden-Württemberg auf, wo meine Eltern eine Jugendherberge leiteten. Nach meinem Studium der Geographie in Tübingen begann ich ebenfalls in der Jugendherberge zu arbeiten. Bis heute lebe ich mit meinen beiden Töchtern und vielen Tieren in einem Bauernhaus in Sonnenbühl auf der Schwäbischen Alb. Nach dem Tod meines Sohnes im Jahre 2000 begann ich mit dem Schreiben. Mein erster Roman „Die Schimmelreiterin“ wurde im Herbst 2015 veröffentlicht. Meine eigentliche Liebe gilt aber dem klassischen Kriminalroman. Mein Detektiv ist ein junger Mops namens Holmes.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Aufregung im kleinen Örtchen Knieslingen auf der schwäbischen Alb: Der Lokaladel kehrt heim. Und zwar in Form des gutaussehenden jungen Grafen Falk von Knieslingen, der der alten Burg Hohenknieslingen wieder zu neuem Glanz verhelfen will und ein Hotel darin eröffnen möchte. Während die weiblichen Anwohnerinnen ganz hin und weg sind vom attraktiven Landadligen, schafft es das Herrchen von Mopsdedektiv Holmes den Architektenjob für das Projekt zu ergattern. Doch nicht alle sind von der Renovierung des alten Gemäuers begeistert und immer wieder wird der Umbau sabotiert. Holmes ahnt, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, aber wer steckt hinter den Anschlägen? Und als es dann noch einen Toten gibt, ist klar, dass das Ermittlerteam aus Kommissar Waterson und Mops Holmes den Spuren nachgehen muss…


Meine Meinung:
Eigentlich wollte ich ja, nachdem ich das Buch Mopsfluch gelesen hatte, die beiden ersten Bücher lesen, das habe ich aus Zeitgründen leider nicht geschafft. Und  nun hatte ich die Möglichkeit, ein weiteres Buch mit den Helden Holmes und Waterson zu lesen und die habe ich natürlich auch genutzt. Es machte nichts, dass ich Lücken in der Serie hatte, durch kleine Rückblenden kam ich bestens zurecht.
Auch diesmal begeisterte mich der Schreibstil der Autorin. Die ganze Geschichte erzählt uns Leser der kleine Mops Holmes. Inzwischen ist seine Familie gewachsen und sein Sohn wird erfolgreich von ihm angelernt. Ich hatte großen Spaß daran, alles aus Sicht von Holmes zu lesen. Wie hilft sich ein Hund, wenn er mit seinen Menschen nun mal nicht sprechen kann? Holmes schafft das und hat mit Kommissar Waterson erfolgreich einen weiteren, sehr spannenden Fall gelöst.
Ich als Krimifan fühlte mich sehr gut unterhalten und langweilig war es überhaupt nicht.
Aber es galt ja nicht nur einen weiteren Fall aufzuklären, das Leben der Menschen, die zu Holmes Familie gehörten, war auch ganz schön aufregend.

Fazit:
Es besteht tatsächlich Suchtgefahr bei dieser Krimiserie und ich werde versuchen, ab jetzt die nächsten Bücher ohne große Lücken zu lesen. Auf jeden Fall kann ich auch diese Folge empfehlen.

Ich möchte mich beim Verlag und NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Frohe Weihnacht, kleiner Streuner


Autorin: Johanna Lenz

Titel: Frohe Weihnacht, kleiner Streuner

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und gebunden

erschienen: 13. Oktober 2017

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Weltbild




Die Autorin Johanna Lenz lebt seit vielen Jahren in Wien und verbringt ihre Ferien gern mit ihrer besten Freundin in Seewalchen, dem Schauplatz ihres Weihnachtsromans am Attersee. Unter Pseudonym hat sie bereits zahlreiche Bestseller geschrieben. Ihr Name steht für lockere und humorvolle Unterhaltungsromane mit einer gehörigen Portion Gefühl.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kurz vor Weihnachten hat Katrin alle Hände voll zu tun, denn schließlich muss sie unbedingt ihren neuen Roman fertigschreiben. Ausgerechnet jetzt zieht der neue Nachbar Dominik ein und verdreht ihr gehörig den Kopf. Dazu schleicht sich auch Kater Elvis in ihr Leben und sorgt für ordentlich Chaos in ihrer Wohnung. Als Streuner, wie er im Buche steht, ist Elvis eigenwillig und immer für eine Überraschung gut. Doch dann verschwindet Dominik spurlos und niemand ahnt, wohin er gegangen sein könnte. Jetzt ist Elvis ihre letzte Hoffnung, Dominik zu finden – und vielleicht doch ein fröhliches Weihnachtsfest zu erleben.


Meine Meinung:
Ein kleiner Kater sorgt für reichlich Trubel und das meist im ungünstigen Momenten.  Katrin steckt mitten drin in ihrem neuen Buch, das sie rechtzeitig vor Weihnachten fertig haben soll. Dominik zieht in die Wohnung neben Katrins ein und plötzlich meint ein kleiner Kater, er könne dort ebenfalls mit einziehen.
So beginnt die Geschichte um den kleinen Streuner, der sehr schnell den Namen Elvis bekommt und von Katrin und Dominik. Was die beiden nun mit dem Kater alles erleben, hat die Autorin sehr humorvoll geschrieben. Aber es dreht sich nicht alles nur um den Kater, die Menschen haben in ihrem Beruf genug zu tun. Und anscheinend ist auch nicht alles so schön, wie es sein sollte. Mehr werde ich dazu aber nicht verraten.
Auf jeden Fall erleben alle eine sehr turbulente Vorweihnachtszeit, die ein gutes Ende am Weihnachtsfest findet.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch mit sehr schönen Beschreibungen der verschneiten Umgebung. Katzenliebhaber werden es mögen und andere froh sein, dass sie keine Katze haben 😉


Ich möchte mich beim Weltbild-Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Rezension - Try it Baby - New York, New Year, New Love



Autorin: Marleen Reichenberg

Titel: Try it Baby - New York, New Year, New Love

Genre: Liebesroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. Dezember 2017

Seiten: 356

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Marleen Reichenberg wurde in der Nähe von München geboren, ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in Süddeutschland. In ihrer freien Zeit entspannt sie sich beim Klavierspielen, liest sehr viel, hält sich mit Yoga und Radfahren fit und engagiert sich ehrenamtlich. Sie studierte Rechtswissenschaften, arbeitete unter anderem als Anwältin, und ist es als Juristin gewohnt, sich mit eher „trockener“ Materie zu beschäftigen. In ihren Büchern hingegen begibt sie sich in die Welt der Gefühle und schreibt in den Genres Liebe, Drama und Humor.


Kurzbeschreibung, übernommen:
So hat sich die junge Französin Julie ihren Neuanfang in New York nicht vorgestellt: Ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit findet sie sich plötzlich mutterseelenallein und arbeitslos in einer Stadt, die dafür bekannt ist, mit Neuankömmlingen nicht gerade zimperlich umzugehen. Julie sehnt sich nach Südfrankreich zurück. Lediglich die Hoffnung darauf, dass ihr untreuer Freund Vincent wieder zur Besinnung kommt, hält sie noch im von ihr verhassten Big Apple.
Luke Tierney, ein erfolgsverwöhnter Bauunternehmer, ist überzeugter New Yorker und mit grenzenlosem Selbstbewusstsein gesegnet. Seine persönliche Freiheit geht ihm über alles, deshalb meidet er anhängliche Frauen wie der Teufel das Weihwasser.
Die von Liebeskummer und Heimweh geplagte Julie passt überhaupt nicht in sein Beuteschema. Dennoch fühlt er sich verpflichtet, die widerspenstige Französin aufzumuntern und ihr eine unvergessliche Silvesternacht zu bereiten. Als Julie sich langsam aber sicher in New York behauptet, rührt sich in Luke ein Gefühl, das er bisher nicht kannte: Eifersucht …“


Meine Meinung:
Von Marleen Reichenberg habe ich inzwischen einige Bücher gelesen, die mir gefielen und deshalb freute ich mich, dass ich jetzt ein neues Buch von ihr lesen konnte.
Zunächst lernte ich Julie, ein junge Französin kennen, die sich auf einmal ganz allein und verloren in dem großen New York vorkam. Betrogen vom Freund, den sie verlassen hat, musste sie mit Heimweh, Liebeskummer und Jobsuche klar kommen.
Dann kamen  Sabrina und Luke hinzu. Sabrina sollte ihr eine gute Freundin werden und Luke, nun ja, wenn man es genau nimmt, war er ihr Vermieter, ein sehr gut aussehender, nebenbei erwähnt, denn das Haus, in dem Sabrina wohnte, gehörte ihm. Sabrina, seine Nichte hatte dort eine Wohnung und suchte eine Mitbewohnerin.
Alle drei hatten so ihre Vorstellungen, wie sie ihr Leben gestalten wollten. Geprägt waren sie auch durch ihre Familien und besonderen Ereignissen in der Kindheit.
Die Protagonisten konnten also gegensätzlicher nicht sein. Auf der einen Seite die Französin, die gutes Essen in Ruhe genießen möchte und den Trubel und die Hektik in New York so gar nicht mag. Auf der anderen Seite typische New Yorker, die sehr auf ihren Job mit Karriere konzentriert sind und Bindungsangst haben. Eine interessante Mischung und es versprach auch eine unterhaltsame Geschichte zu werden.
Mir hat es sehr gefallen, alle drei zu beobachten und sie eine Weile zu begleiten. Sympathisch waren mir alle und ich hoffte sehr, dass sie irgendwann mal den richtigen Weg einschlagen und glücklich werden. Aber es ist nicht leicht, denn jeder war ja der Meinung, so wie sie oder er es sich eingerichtet hatte, wäre es gut. Wenn es dann nicht mal Situationen geben würde, die einem zum Nachdenken anregen und einiges anders betrachten lassen. Nun möchte ich hier nicht den Eindruck erwecken, dass alle große Probleme wälzen mussten und so gar nicht glücklich waren.
Nehme ich nur mal Julie, sie hat New York sehr gut kennen lernen dürfen, denn Luke hat ihr sehr vieles gezeigt und geboten. Ach, ich könnte jetzt so vieles aufzählen, was Julie und mir gefallen hat, will aber keinen langweilen und natürlich auch nichts verraten.
Auf jeden Fall nahm die Geschichte einen Verlauf, den ich vorhergesehen und mir auch gewünscht hatte, aber dann passierte doch etwas und da hat mich die Autorin angenehm überrascht und gezeigt, dass die Protagonisten in diesen Situationen durchaus mal anders handeln können.

Fazit:
Ein gelungenes Buch, das zeigt, dass man durchaus den einmal gewählten Weg ändern darf. Gefühle dürfen zugelassen werden und ein Neuanfang ist nicht immer nur ein Sprung ins kalte Wasser.
Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter, denn ich fühlte mich gut unterhalten, habe sehr viel interessantes über New York als Stadt und deren Bewohner erfahren.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, dass sie mir die Gelegenheit gegeben hat, das Buch vorab lesen zu können. Der anschließende Gedankenaustausch hat mir ebenfalls gefallen. Und wie immer möchte ich erwähnen, dass alles keinen Einfluss auf meine Bewertung hat, denn Bücher, von denen ich annehme, dass sie mir nicht gefallen würden, möchte ich auch  gar nicht vorab lesen. Das kann ich mir nämlich schon aussuchen

Sonntag, 10. Dezember 2017

Rezension - Milchkaffee - Das Glück der Liebe


Autorin: Susanna Ernst

Titel: Milchkaffee - Das Glück der Liebe

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Dezember 2017

Seiten: 350

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Feelings 




Die Autorin Susanna Ernst wurde 1980 in Bonn geboren und schreibt schon seit ihrer Grundschulzeit Geschichten. Sie leitet seit ihrem sechzehnten Lebensjahr eine eigene Musicalgruppe, führt bei den Stücken Regie und gibt Schauspielunterricht. Außerdem zeichnet die gelernte Bankkauffrau und zweifache Mutter gerne Portraits, malt und gestaltet Bühnenbilder für Theaterveranstaltungen. Das Schreiben ist jedoch ihre Lieblingsbeschäftigung für stille Stunden, wenn sie ihren Gedanken und Ideen freien Lauf lassen will. Ihr Credo: Schreiben befreit!


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Geschichte einer tiefen Verbindung in den Wirren des Nachkriegs-Deutschlands. Ein rührender Liebesroman voller großer Gefühle.
Erfurt, April 1945: Als sich der neunjährige Erik an Plünderungen beteiligt, wird er schwer verletzt. Der afroamerikanische Soldat Sam rettet ihm das Leben und kümmert sich in den folgenden Wochen in jeder freien Minute um den Jungen, nach dem eigenartigerweise niemand zu suchen scheint. Als Eriks Kräfte immer weiter nachlassen und er dem Tod näher ist als dem Leben, trifft Sam auf die siebenjährige Sophie, eine kleine Soloballerina des stillgelegten Stadttheaters. In seiner Verzweiflung bringt der Soldat das Mädchen zu Erik, nicht ahnend, dass er damit den Grundstein für eine ganz große Liebe legt. Denn mit ihrem Tanz und ihrer fröhlichen Art weckt Sophie nicht nur die Lebensgeister des Jungen, sie hinterlässt auch bleibenden Eindruck bei Sam selbst.


Meine Meinung:
Bisher habe ich alle Bücher von Susanna Ernst mit großer Begeisterung gelesen und ich musste nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch auch lesen wollte. Und was soll ich berichten, ich war von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt.
Das Buch startet mit einer Begebenheit im Frühjahr 2017 und schwenkt dann in die Vergangenheit ins Jahr 1945. Im April des Jahres beginnt die Geschichte von Erik, der schwer verletzt wird. Kurz danach treten neben vielen anderen der Soldat Sam und das Mädchen Sophie in sein Leben. Keiner ahnte zu dem Zeitpunkt, dass damals ein wichtiger Grundstein gelegt wurde.
Susanna Ernst hat eine sehr berührende Geschichte geschrieben, die gleichzeitig auch vieles von der damaligen Zeit vermittelt. Ich finde es immer wieder interessant zu lesen, denn das letzte Kriegsjahr war für viele besonders schicksalshaft und die darauf folgenden Jahre gehören zur deutschen Geschichte.
Ich war an das Buch gefesselt, denn ich wollte natürlich wissen, wie sich alles entwickeln würde und was aus Erik und Sophie wird. Ganz begeistert war ich mal wieder von dem Schreibstil der Autorin, die mich dann doch sehr verblüfft hat. Leider kann ich hier nicht näher darauf eingehen, ohne etwas zu verraten.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und im Laufe des Buches habe ich auch die genaue Bedeutung erfassen können. Es passt wunderbar zur Geschichte.

Fazit:
Ich finde, dass Susanna Ernst ein weiteres tolles Buch gelungen ist. Ich möchte allen auf jeden Fall empfehlen das Buch unbedingt zu lesen. Um es auf den Punkt zu bringen, es ist einfach ein wunderschönes berührendes Buch.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Jeremias Voss und die Leichen im Eiskeller


Autor: Ole Hansen

Titel: Jeremias Voss und die Leichen im Eiskeller

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 27. November 2017 vorab bei Thalia
Veröffentlichung 8. Januar 2018

Seiten: 277

Altersempfehlung: Erwachsene

exklusiv vorab lesen bei Thalia: klick hier
Verlag: dotbooks der eBook-Verlag



Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik – ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bei Eis und Schnee werden auf Schloss Herrmannsthal in der Nähe von Hamburg die Leichen zweier junger Frauen entdeckt. Jeremias Voss, der bekannte Hamburger Privatermittler, ist von Anfang an vor Ort. Wer sind die beiden Opfer? Woher kamen sie? Und wer hat sie auf dem Gewissen? Als Jeremias Voss die adeligen Schlossbesitzer genauer unter die Lupe nimmt, stößt er auf eine Familie am Rande des finanziellen Ruins, marode Verhältnisse und menschliche Abgründe. Und auf einmal gerät er selbst ins Fadenkreuz des Mörders …


Meine Meinung:
Als Serienjunkie war es für mich klar, dass ich auch den 9. Fall von Jeremias Voss lesen wollte. Und ich kann vorab sagen, dass ich wieder begeistert bin.
Diesmal muss Jeremias mit Nero nicht nur große Gefahr abwehren, die beiden haben auch mit reichlich Schneemassen und Kälte zu kämpfen. Was war ich froh, dass ich zu Hause in meinem warmen Zimmer sitzen und gemütlich das Buch lesen konnte.
Der Autor hat es mal wieder bestens verstanden, reichlich Spannung in die Geschichte einzubauen und mir viele Verdächtige beschert. Bis zum Ende war ich mir nicht sicher, wenn denn nun tatsächlich der Täter gewesen sein konnte.
Die Zusammenarbeit aller Beteiligten klappte mal wieder bestens, ich bin jedesmal begeistert von der Rentner-Gang, klar Vera trägt viel dazu bei und auch Silke unterstützt Jeremias. Hätte er nicht diese tollen Freunde an seiner Seite, dann wäre es nicht immer sehr einfach. Nun wollt Ihr sicher wissen, wer sich hinter den Namen verbirgt. Tja, ich kann nur empfehlen das Buch zu lesen. Alte Hasen der Serie kennen sie, Einsteiger werden sie gut kennen lernen.

Fazit:
Ein weiterer Fall den Jeremias gut gelöst hat und ein weiteres Buch, mit dem mich der Autor begeistert hat. Ich hoffe, dass ich noch einige Bücher lesen kann.

Das Buch erscheint regulär am 8.1.2018, aber jetzt besteht schon die Möglichkeit, es vorab lesen zu können, bei Thalia kann es jetzt schon herunter geladen werden.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals bedanken, dass ich darauf aufmerksam gemacht wurde.

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Rezension - Das Mädchen mit der goldenen Schere




Autoren: Horst und Julia Drosten

Titel: Das Mädchen mit der goldenen Schere

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Dezember 2017

Seiten: 297

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autoren:
Horst und Julia Drosten leben im Münsterland und hatten schon immer den Wunsch, Bücher zu schreiben. Fast genauso viel Spaß, macht ihnen die Recherche. Sie flogen schon zusammen in einem alten Doppeldecker oder ließen sich von einer Kosmetikerin verwöhnen. Für "Die Honigprinzessin" absolvierten sie einen Imkerkurs und für "Die schwarze Taube von Siwa" folgten sie in Ägypten den Spuren der alten Pharaonen und für die Elefantenhüterin besuchten sie u. a. wilde Elefanten auf Sri Lanka. Ihr Bestseller "Die Löwin von Mogador" schaffte es im Juni 2014 auf Platz 1 der historischen Romane bei Amazon.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Am Weihnachtsmorgen 1889 wird Fanny im Allgemeinen Wiener Krankenhaus geboren. Ihre Mutter besteht auf einer anonymen Geburt und verlässt das Krankenhaus kurz danach ohne ihr Kind. Fanny wächst im Findelhaus auf, wo sie von der Oberpflegerin Josepha mit liebevoller Strenge erzogen wird. Sie muss früh lernen, sich durchzusetzen und wird eine erfolgreiche Maßschneiderin, deren Entwürfe in der Modewelt Trends setzen. Das ungelöste Rätsel ihrer Herkunft lässt sie nie los, aber alle Spuren zu ihren Wurzeln führen ins Nichts.

Beruflich äußerst erfolgreich, bleibt ihr in der Liebe das große Glück verwehrt. Als der Erste Weltkrieg endet, der ihre Karriere jäh unterbrach, tun sich neue Chancen auf: Nicht nur das gemeinsame Leben mit ihrer großen Liebe rückt plötzlich in greifbare Nähe, auch das Geheimnis ihrer Herkunft scheint Fanny endlich lüften zu können.



Meine Meinung:
Von Horst und Julia Drosten bin ich es gewohnt, dass sie mich meist in eine besondere Zeit der Vergangenheit mitnehmen. So war es auch diesmal. Die Protagonistin Fanny wurde 1889 zu Weihnachten in Wien geboren. Aber sie durfte nicht wie viele andere Kinder in einer liebevollen Familie aufwachsen. Damals gab es die Möglichkeit, dass die Frauen anonym entbinden konnten und das Kind sofort abgaben. So kam Fanny in ein Findelhaus. Es war keine leichte Zeit für sie, aber sie hatte immerhin das Glück, dass sich die Oberpflegerin Josepha liebevoll um sie kümmerte und wie eine Großmutter zu ihr war.
Während ich also Fanny auf einem Teil ihres Lebensweges begleiten konnte, habe ich auch sehr viel über das Leben zu der damaligen Zeit erfahren. Ganz allgemein war es keine leichte Zeit für alle und Frauen, die ungewollt schwanger wurden, hatten es besonders schwer. In höheren Gesellschaftsschichten wurde selten aus Liebe geheiratet, Frauen bekamen keine besondere Schulausbildung und der Standesdünkel war besonders ausgeprägt.
Fanny war ein Mädchen, das gerne den eigenen gewählten Weg gehen wollte, aber die Zeit war noch nicht reif und sie musste sich anpassen. Sehr fesselnd beschreiben die beiden Autoren, was Fanny alles so erlebte, wie sie mit den Gegebenheiten klar kam beziehungsweise eben nicht klar kam. Obwohl sich die gehobene Gesellschaft ja für etwas besseres hielt, haben es viele von ihnen an Menschlichkeit gegenüber dem Personal fehlen lassen. Aber wie überall gibt es sonne und sonne 😉 leider hat Fanny meist eine schlechte Erfahrung gemacht, was aber auch an ihrem Wesen lag, sie nahm nicht alles hin. Nun, ich möchte hier jetzt nicht alles verraten. Auf jeden Fall fand ich es ausgesprochen interessant, einiges über das Leben aus der Zeit zu erfahren.Über ihre Kindheit erfahre ich einiges in groben Zügen, ausführlicher wird die Zeit beschrieben, in der sie als junge Frau ihren Weg sucht und findet.
So ganz nebenbei bekam ich auch Eindrücke, welche Einstellung die Menschen damals zum Krieg hatten, wie sie sich anderen gegenüber verhielten und vor allem manchmal ihr Verhalten sehr änderten. Ich finde es wirklich auch immer wieder interessant mehr über diese Zeit zu erfahren und zwar aus verschiedenen Blickwinkeln.
Begeistert hat mich, dass die beiden Autoren dies alles in ihre Geschichte rund um Fanny untergebracht haben. Es ist eine Geschichte, in der so vieles passiert: das Schicksal schlägt zu, aber auch die Liebe beansprucht ihren Teil.


Fazit:
Horst und Julia Drosten haben ein weiteres Mal ein sehr interessantes und fesselndes Buch geschrieben. Ich möchte jedem empfehlen Fanny kennen zu lernen und mit ihr mehr aus der Zeitgeschichte zu erfahren.

Bereits auf der Buchmesse in Frankfurt habe ich schon eine Leseprobe dieses Buches bekommen und hatte jetzt auch die Möglichkeit, es vorab zu lesen, was mich natürlich sehr begeistert hat. Einen Einfluss auf meine Bewertung hatte dies allerdings überhaupt nicht.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Rezension - Herzknistern - Blind verliebt im Pulverschnee


Autorin: Mira Morton

Titel: Herzknistern - Blind verliebt im Pulverschnee

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 28. November 2017

Seiten: 227

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bookrix




Über die Autorin
Mira Morton ist das Pseudonym einer österreichischen Autorin. In ihren modernen Märchen verzaubert sie Leserinnen und Leser mit schwer reichen Traummännern, umwerfenden Frauen, Schauplätzen rund um den Globus (Malediven, Karibik, ...), magischen Momenten, einem Schuss Erotik und viel Humor! Immer ist es großes Kino mit einem einzigen Anspruch: Sich aus dem Alltag zu beamen. Für ein paar Stunden in Geschichten rund um die große Liebe einzutauchen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Dich schickt der Himmel!«

»Eher die Gegenseite«, antwortet er.

Eric Stone weiß, dass er jede Nacht eine andere Frau haben kann. Auch wenn sie von ihm nie mehr erfahren, als das, was sie zu sehen bekommen: Einen verdammt attraktiven, dunkelhaarigen, großen durchtrainierten Mann, der ihnen mit seinen funkelnd schwarzen Augen für eine Nacht den Himmel verspricht, auch wenn es für ihn selbst die Hölle ist. Gründe dafür hat er genügend. Doch sie alle bleiben sein Geheimnis.
Was er jedoch im Moment am meisten liebt, ist die Einsamkeit auf seiner Skihütte in Kitzbühel. Ohne Strom und ohne Ablenkung, dafür jedoch mit jeder Menge Alkohol.
Das ändert sich schlagartig, als ihn die Hilferufe einer Frau gegen Mittag aus dem Bett holen. Eric hat sich geschworen, dass niemals eine Frau auch nur einen Fuß in seine Skihütte in den Bergen setzen wird. Doch genau damit macht ihn die Fremde fertig: mit ihrem verknacksten Fuß. Er hat die Wahl, sie vor der Tür erfrieren zu lassen oder sie zu schultern und so lange ihre Gesellschaft zu ertragen, bis sie wieder ins Tal abfahren kann. Eric ist geneigt, Ersteres für seinen Seelenfrieden in Kauf zu nehmen.
Doch leider ist sie blond. Und blauäugig. Genau der Typ von Frau, der Gift für sein gebrochenes Herz ist, dem er aber so verdammt schwer widerstehen kann ...


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Winterbüchern wurde ich auf dieses Buch aufmerksam, denn das Cover sprach mich an und Pulverschnee mögen wir alle doch gerne, zumindest in den Bergen oder zu Hause während der Weihnachtstage.
Auf jeden Fall hat mich die Kurzbeschreibung zusätzlich neugierig gemacht und ich habe das Buch passend zu dieser Jahreszeit gelesen. Allerdings war mir nicht bewusst, dass dieses Buch zu der Reihe "Geheimnisvoll verliebt"  gehört und bereits das dritte davon ist. Ich hatte aber überhaupt kein Problem mich zurecht zu finden. Schnell lernte ich alle Beteiligten kennen und bekam auch immer wieder Hintergrundinformationen.
Die Hauptperson in diesem Buch war Marlene, die sich einen Urlaub im verschneiten Kitzbühel gönnen wollte. Leider hat ihr das Wetter direkt am ersten Tag einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nebel! Der dann auch schuld an einem verstauchten Knöchel war. Was passiert im Nebel, wenn man verletzt im Schnee liegt? Nun Marlene hoffte auf einen Retter. Das war Eric, der allerdings nicht so begeistert war, als er Marlenes Hilferuf hörte.
Jetzt beginnt eine wirklich interessante und turbulente Zeit, in der ich die beiden mit Begeisterung beobachtet habe. Vor allem umgab Eric ein Geheimnis und ich machte mir viele Gedanken, was es denn sein könnte.
Mira Morton hat mich mit ihrem Schreibstil an das Buch gefesselt. Auch wenn ich als ältere Leserin nicht immer das Verhalten der jungen Frauen nachvollziehen kann, gab es keinen Grund für mich, das Buch nicht in einem Rutsch zu lesen. Zumal ich ja auch hinter das Geheimnis kommen wollte 😉 Außerdem hat es mir nebenher noch gefallen, alle im Pulverschnee zu begleiten.

Die Vorgeschichte kannte ich ja nicht, aber ich habe schnell festgestellt, dass Marlene es als Tochter eines bekannten Vaters und außerdem auch nicht arm, es nicht leicht hatte. So hat das Buch mir einiges vermittelt, auch Reiche haben Sorgen, die man nicht mit Geld lösen kann. Es müssen Entscheidungen getroffen werden, was nicht immer leicht ist.
Ich möchte hier noch einmal auf den Schreibstil zurück kommen. Ich hatte im Vorfeld gelesen, dass dieses Buch im österreichischen Deutsch geschrieben wurde. Den Hinweis fand ich gut, konnte ich mir doch überlegen, ob ich es trotzdem lesen wollte. Denn oft ist es so, dass fremde Begriffe meinen Lesefluss hemmen. Aber inzwischen habe ich einige Bücher gelesen, die Autorinnen geschrieben haben, die in Österreich ihre Heimat haben. Deshalb gab es wenig unbekanntes für mich.


Fazit:
Wer also nach einem Buch Ausschau hält, in dem vieles miteinander verknüpft wird, wird hier wohl das richtige finden. Liebe, Spannung, Sorgen, Alltag und vor allem Schnee kommen nicht zu kurz.

Rezension - Zwei sind einer zu viel - Fleetwood Kisses 2



Autorin: Martina Gercke

Titel: 2 sind einer zu viel

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. November 2017

Seiten: 319

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Martina Gercke lebt mit ihrem Mann und den zwei erwachsenen Kindern in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Ihre Leidenschaft für das Schreiben hat sie erst relativ spät entdeckt. Nachdem Frau Gercke einmal angefangen hatte, wurde das Schreiben schnell zur großen Leidenschaft. Ihre Liebe zum Happy End hat Frau Gercke dazu bewogen heitere Liebesromane zu schreiben. Ihre Bücher sollen wie ein guter Kinofilm vor den Augen des Lesers ablaufen. Man soll lachen, weinen und schmunzeln können und das Buch mit einem guten Gefühl im Bauch lesen. In ihre Romane fließen alltägliche Geschehnisse,witzige Erlebnisse aus ihrem Freundeskreis und eigene Erfahrungen. Die Inspiration für ihre Geschichten ist jedoch das Leben selbst mit all seinen Höhen und Tiefen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach der Trennung von ihrem Freund will die waschechte New Yorkerin Jools Miller in Fleetwood Cove, einem kleinen Fischerdorf an der rauen Küste von Wales, ein neues Leben beginnen. Von Männern hat die Karrierefrau erst einmal die Nase voll.
Zunächst läuft alles perfekt. Jools stürzt sich mit Begeisterung auf ihre neue Aufgabe als Hoteleigentümerin des Fleetwood on Sea. Ihr zur Seite stehen die Managerin Emily und die Hausdame Rose.
Auch der charmante Koch Luca kümmert sich um Jools und verzaubert sie nicht nur mit seinem italienischen Kaffee. Bei einem Ausflug ins Nachbardorf trifft sie auf den Fischer Aidan. Zwischen dem attraktiven Macho und Jools funkt es gewaltig.
Plötzlich hat sie ein Problem und ihr wird klar: Zwei sind einer zu viel.


Meine Meinung:
Nachdem ich das erste Buch "Ein Hotel zum Verlieben" gelesen hatte, war es klar, dass ich wissen wollte, wie es dort nun weiterging. Deshalb musste ich nicht lange überlegen, ob ich das nächste Buch auch lesen wollte. 
Den Ort Fleetwood Cove und die liebenswerten Bewohner kannte ich ja bereits. Nun durfte ich Jools dabei beobachten, wie sie den Übergang von  einer New Yorker Karrierefrau zur Hotelbesitzerin in Wales schafft. Gleichzeitig gab es zwei Männer, die sich intensiv um ihr Wohlergehen kümmerten und Jools damit vor ein Problem stellten, mich aber auch. Denn ich hatte so meine Vorstellungen, wer mit wem anbandeln sollte und war nun gespannt, was sich die Autorin sich hat einfallen lassen.
Ich steckte also  wieder mittendrin im Geschehen und da kann es schon mal passieren, dass ich der Protagonistin so richtig meine Meinung sagen wollte. Zum Glück gab es eine Person, die das für mich erledigte.
Hatte ich anfangs erwähnt, dass ich die Bewohner dort als liebenswert kennen gelernt habe? Zumindest eine ist in meiner Gunst drastisch gesunken und andere sind gestiegen. Tja, ich verrate hier aber nicht, wen ich meine und was passiert ist.
Auf jeden Fall hat mich Martina Gercke mal wieder an das Buch gefesselt, wobei ich sagen muss, gegen Ende wurde es so dramatisch  spannend, ganz im Gegensatz zum Anfang des Buches, dort war es einfach eine nette Geschichte, die man immer wieder gerne liest. Nun, die Autorin hat es geschafft und ich war aufgeregt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Was hat sie sich denn da wieder einfallen lassen, will sie mich als Leserin ärgern oder gibt es noch eine überraschende Wendung. Es gab eine Überraschung am Ende 😉


Fazit:
Das habe ich nun davon, jetzt habe ich soviel über alle in Fleetwood Cove gelesen, jetzt will ich auch wissen, was dort noch passiert, denn es gibt reichlich Potential.

Ich habe dieses Buch zweimal gelesen. Beim ersten Mal war ich eine der Testleserinnen und durfte konstruktive Kritik äußern. Beim zweiten Mal habe ich mit Kindle Unlimited gelesen und das war keineswegs langweilig.


Montag, 4. Dezember 2017

Rezension - Aus dem Netz gefischt



Autorin: Petra Mehnert

Titel: Aus dem Netz gefischt

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 28. November 2017

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Petra Mehnert, geboren 1965 in Augsburg, lebt seit 1989 mit ihrem Mann und den beiden Kindern in Ottenbach. Geschrieben hat sie schon als Jugendliche gern, doch erst mit den eigenen Kindern fing sie an, Bücher zu schreiben.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein unbedachter Klick in den sozialen Netzwerken - und nichts ist mehr so wie es war im Leben der Studentin Svenja Mangold aus Ottenbach. Als auch noch ihr Vater eines Nachts nicht mehr nach Hause kommt und plötzlich beängstigende Dinge sie und ihre Mutter an den Rand des Wahnsinns treiben, taucht noch jemand auf, der immer dann zur Stelle ist, wenn man ihn braucht. Auch die junge Messermacherin Nora Angerer wird in diesen Fall verwickelt, denn sie und ihr Schäferhund Hasso bekommen ihren ersten Auftrag als Flächensuch-Team. Wird sich Nora auch diesmal wieder in die Ermittlungen einmischen oder werden ihr Freund, der junge Kommissar Joska Kiss und seine Kollegen erfolgreich sein?



Meine Meinung:
Dies ist nun der vierte Regionalkrimi aus dem Tal der Liebe, den die Autorin geschrieben hat und ich gelesen habe. Mir hat das Buch besonders gut gefallen, denn ich konnte wieder etwas über Joska Kiss und seine Freundin Nora Angerer lesen und dabei auch fest stellen, wie gut die beiden sich entwickelt haben. Schließlich habe ich beide von Anfang an begleitet und meine, mir darüber ein Urteil erlauben zu können. Auf jeden Fall fand ich, dass Joska als Ermittler besser geworden ist und Nora gelernt hat, sich etwas zurück zu halten.

Die Autorin hat den Krimi sehr spannend geschrieben und mich sogar auf eine falsche Fährte geschickt. Außerdem entwickelte sich einiges anders, was ich befürchtet hatte trat nicht ein und ich wurde regelrecht überrascht.
Ich fand es sehr gelungen, dass Petra Mehnert in ihrem Krimi ein ganz aktuelles Thema eingebunden hat: das soziale Netzwerk und was man damit alles anstellen kann, man sollte doch sehr vorsichtig mit bestimmten Veröffentlichungen umgehen.

Ich erwähnte ja schon, dass dieses das vierte Buch der Krimis aus dem Tal der Liebe ist. Es ist nicht zwingend erforderlich alle gelesen zu haben. Das Buch ist abgeschlossen. Allerdings finde ich es immer wieder gut, wenn ich so zu sagen alte Bekannte wieder treffe. So habe ich mich dann auch gefreut, dass ich Beteiligte aus den anderen Büchern in der Geschichte wiederfand.

Die Geschichte in diesem Buch hat mich so sehr gefesselt, dass es für mich sehr schwer war, eine geeignete Stelle zum Unterbrechen zu finden. Naja, Schlaf wird manchmal überbewertet und ich hatte mal wieder eine Lesenacht und am nächsten Morgen müde Augen 😉, was allerdings für das Buch spricht.


Fazit:
Dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten, es war spannend und informativ und ich habe mir im Netz einen bestimmten Berg angeschaut, wieso und weshalb, das verrate ich nicht. Ich gebe lieber eine Leseempfehlung für das Buch.


Bei Petra Mehnert möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Rezension - Winterhochzeit


Autorin: Elin Hilderbrand

Titel: Winterhochzeit

Genre: Roman, Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. November 2017

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann





Die Autorin Elin Hilderbrand hat ihre besten Ideen am Strand oder in den belebten Straßen von Boston. Sie hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie auf Nantucket, Massachusetts, wo auch ihre Geschichten spielen. Ihre Bücher stehen regelmäßig in den Top Ten der New-York-Times-Bestsellerliste.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kaminfeuer, Eisblumen und Plätzchenduft – im »Winter Street Inn« auf Nantucket hat die schönste Zeit des Jahres begonnen. An Weihnachten kommt die Familie Quinn hier traditionell zusammen, um gemeinsam zu feiern. Nach turbulenten Zeiten steht dieses Jahr ein ganz besonderes Fest an, denn Kevin, Sohn von Familienoberhaupt Kelley und seiner Ex-Frau Margaret, wird an Heiligabend endlich seine Freundin Isabelle heiraten. Doch ein Blizzard unbekannten Ausmaßes rückt näher. Kann die Hochzeit stattfinden, wenn die Insel droht, in Schneemassen zu versinken? Noch kann keiner ahnen, dass der Sturm das größte Geschenk von allen bringen wird ...


Meine Meinung:
Winterhochzeit ist das dritte Buch der "Winter-Street-Reihe" und obwohl ich der erste Buch nicht gelesen und vom zweiten nicht so richtig begeistert war, wollte ich dem dritten Buch doch eine Chance geben und es lesen.  Nebenbei erwähnt, ich fand mich sofort zurecht, denn wichtiges wurde von der Autorin kurz beschrieben und ich war wieder auf dem aktuellen Stand.

Buchtitel, Cover und die Kurzbeschreibung haben mir ein Weihnachtsbuch versprochen, leider traf es nicht so ganz zu. Der Titel passt, denn am Ende des Buches wird eine Hochzeit gefeiert und zwar HeiligAbend. Bis es soweit war, erfuhr ich erst einmal, was die Mitglieder der Familie Quinn von Januar bis Dezember so erlebt haben. Denn jeder von ihnen hatte nach wie vor ein Päckchen zu tragen, ob es nun große oder kleine Probleme waren. Egal ob es den Beruf oder das Privatleben betraf. Allerdings wurden endlich mal einige wichtige Entscheidungen getroffen.

Wie es die Bewohner im Osten der USA so oft erleben, rückte mal wieder ein Schneesturm näher. Es waren so viele Familienmitglieder zur Hochzeit unterwegs und ich drückte allen die Daumen, dass sie es rechtzeitig schafften. Fast befürchtete ich ein Drama sozusagen auf den letzten Seiten des Buches, aber glücklicherweise blieb es aus und zu meiner großen Freude waren zur Hochzeit wirklich alle anwesend.


Fazit:
Wer die Familie Quinn bereits  kennt, wird sollte dieses Buch als guten Abschluss lesen. Es hat mir persönlich besser als das vorherigen gefallen.
Wer sie gerne kennen lernen möchte, kann es auch mit diesem Buch machen. Allerdings sollte es einem bewusst sein, dass es kein reines romantisches Winterbuch ist.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Weihnachtsküsse in White Cliff Bay


Autorin: Holly Martin

Titel: Weihnachtsküsse in White Cliff Bay

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. November 2017

Seiten: 394

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Montlake Romance 




Holly Martin hat Medienwissenschaften studiert, in einer Bank, im Hotelwesen und im pädagogischen Bereich gearbeitet. Aber damit war Schluss, als sie vor einigen Jahren ihren größten Traum zum Beruf machte: das Schreiben. Ihre gefühlvollen, amüsanten Romane und Kurzgeschichten begeistern Leser und Kritiker gleichermaßen. Die Autorin lebt in der englischen Grafschaft Bedfordshire.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Könnte Penny sich bloß den perfekten Mann schnitzen! Dann wäre Weihnachten gerettet. Denn im wirklichen Leben gibt es Mr. Perfect einfach nicht, glaubt die junge Eisschnitzerin. Was sich wieder mal bestätigt, als sie den Anbau ihres gemütlichen Cottages an den Holzkünstler Henry Travis vermietet. Umwerfend sieht er aus, aber er wirkt so abweisend, als sei er immun gegen all die schönen Lichterketten – und gegen Penny. Doch je näher das Fest in White Cliff Bay rückt, desto mehr taut Henry auf. Während die Vorbereitungen für den Eisschnitzwettbewerb und den Weihnachtsball auf vollen Touren laufen, küsst er Penny so zärtlich, dass sie in einer verschneiten Nacht unter seine Decke kriecht. Jetzt kann Weihnachten kommen! Aber leider gibt es noch eine zweite Frau in Henrys Leben …



Meine Meinung:
Auf meiner Suche nach Weihnachtsbüchern habe ich dieses Buch gefunden, was natürlich zunächst am Cover lag, das mir sehr ansprechend erschien. Dann wurde ich neugierig auf den Inhalt und es war nur eine Frage der Zeit, wann ich das Buch lesen würde.

Zunächst lernte ich Penny kennen, die eine Hälfte ihres Hauses vermieten wollte, unter anderem damit sie nicht so alleine ist. Sie erhoffte sich Gesellschaft. Tja, das kann natürlich leicht ins Auge gehen, besonders dann, wenn jeder andere Vorstellungen von wohnen, Ruhe und Zusammensein hat.
So kam es, wie es in vielen anderen Liebesgeschichten auch passiert, die Protagonisten kommen sich näher, haben aber Geheimnisse voreinander, es kommt zu Verwicklungen  und Ärgernissen, sie entfernen sich wieder voneinander und so weiter.
Deshalb wundere ich mich schon gar nicht mehr über merkwürdiges Verhalten der Beteiligten, obwohl ich ihnen schon gerne mal meine Meinung gesagt hätte, vor allem wenn es die Aussage gibt, wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Was ich damit nun wieder meine, nein, ich verrate nichts vom Inhalt, das sollte jeder selber herausfinden.

Auf jeden Fall und das fand ich ungemein interessant, habe ich vieles über Eisschnitzer und deren Arbeiten erfahren. Außerdem habe ich in diesem Zusammenhang noch weitere interessante Personen kennen gelernt, wovon einige im Dorf von Penny wohnen.


Fazit:
Wer nach einer weihnachtlichen Liebesgeschichte Ausschau hält, wird hier vielleicht das richtige finden.

Ich möchte mich beim Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Ein Weihnachten zum Glücklichsein


Autorin: Julia Williams

Titel: Ein Weihnachten zum Glücklichsein

Genre. Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Oktober 2017

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch





Die Autorin Julia Williams wuchs mit sieben Geschwistern im Norden Londons auf und studierte in Liverpool. Nach einigen Berufsjahren im Verlagswesen widmet sie sich inzwischen ganz dem Schreiben. Während des Studiums lernte sie ihren Mann David kennen. Mit ihm und den vier gemeinsamen Kindern lebt sie mittlerweile in Surrey


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wie jedes Jahr will Beth mit ihrem Mann und den Kindern ein entspanntes Weihnachtsfest bei ihren Eltern verbringen. Aber diesmal herrscht totales Chaos: Ihr Bruder Ged steht mit einer neuen, aber schwangeren Freundin vor der Tür. Beths Schwester Lou ist wieder einmal Single und auch bei Beth selbst läuft so einiges schief. Zu guter Letzt machen auch ihre Eltern eine überraschende Mitteilung, und plötzlich droht das Band, das die Familie zusammenhält, zu reißen …



Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich entdeckt, als ich Ausschau nach geeigneten Büchern für die Weihnachtszeit suchte. Der Titel und das Cover versprachen mir schon einmal ein weihnachtliches Lesevergnügen.
Allerdings möchte ich jetzt direkt erwähnen, dass es nicht unbedingt ein Weihnachtsbuch in der Art war, das ich erwartet hatte.
Die Geschichte von Beth King und ihrer Familie beginnt Weihnachten und endet mit dem Weihnachtsfest des nächsten Jahres. In dem Jahr lerne ich alle Familienmitglieder mit ihren Problemen kennen. Was mir persönlich schon ein bisschen zu viel war.
Das erste Weihnachtsfest, an dem ich alle kennen lernte, findet ausgesprochen chaotisch statt und bietet den drei erwachsenen Kindern der Familie einiges an Überraschungen, wobei sie selber ebenfalls mit eigenen dazu beitragen. Danach steht Abschnittweise immer ein anderes Familienmitglied im Vordergrund, aus deren Sicht ich so einiges erfahre. Manches kommt mir etwas langatmig vor. Trotzdem fand ich das alles interessant und wollte wissen, wie sich alles entwickelt und ob am Ende tatsächlich ein Weihnachtsfest stattfindet, an dem alle glücklich sind.


Fazit:
Ich würde dieses Buch jetzt nicht unbedingt als typisches Weihnachtsbuch einordnen, aber das Fest spielt halt eine besondere Rolle. Wer also kein rührseliges Buch lesen möchte, der wird vielleicht Gefallen an diesem finden.

Ich möchte mich beim Verlag und NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Berties Weihnachtsfest


Autorin: Hannah Coates

Titel: Berties Weihnachtsfest

Genre: Weihnachtsbuch, Tiergeschichten

Version: eBook und gebunden

erschienen: 30. Oktober 2017

Seiten: 353

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann Verlag




Die Autorin Hannah Coates lebt im Südwesten von England. Sie ist mit Hunden groß geworden. So verwundert es auch nicht, dass im Mittelpunkt ihres ersten Romans »Berties Weihnachtsfest« ein kleiner Beagle steht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bertie ist ein kleiner, neugieriger Beagle-Welpe, der die Welt erkunden möchte. Wenn er nur nicht so schrecklich unter der Trennung von seiner Schwester Molly leiden würde. Trost findet er bei der netten Familie Green, die ihn bei sich aufnimmt und ihm ein wunderschönes neues Zuhause bietet. Doch Berties Glück ist bedroht: Seit dem Tod von Mrs Green vor zwei Jahren stecken die Greens in einer schweren Krise, an der die Familie zu zerbrechen droht. Bertie tut alles, um zu helfen – und er begibt sich auf die Suche nach Molly, die er einfach nicht vergessen kann. Als Weihnachten naht, kommt es zur Zerreißprobe. Wird es Bertie gelingen, ein frohes Fest zusammen mit seiner Schwester und den Greens zu feiern?


Meine Meinung:
Eigentlich hatte ich nur nach einem Buch Ausschau gehalten, dass sich wunderbar für die Weihnachtszeit eignet. Gefunden habe ich ein Buch, das mich sehr berührt hat.
Schaut Euch nur mal den traurigen Blick des Beagles an, so sieht jemand aus, der ins Tierheim gebracht  und dort von seiner Schwester getrennt wird

Der kleine Beagle Bertie erzählt seine Geschichte, die mich berührt, aber auch zum Lachen gebracht hat. Ein paar Tränchen wurden allerdings auch weg gewischt.
Der Autorin ist es wunderbar gelungen, die Geschichte aus Sicht eines Hundes zu erzählen und mich damit in die Welt der Haustiere mitzunehmen.  Denn Bertie ist nicht alleine, er lernt Katzen kennen. Wir können uns alle vorstellen, wie sich so ein Zusammenleben entwickeln könnte. Allerdings hat Bertie so eine Art, dass selbst eine Katzendame ihm wohl gesonnen sein wird. Mehr verrate ich aber nicht dazu. Auf jeden Fall wird am Ende ein Weihnachtsfest gefeiert, an dem ich ebenfalls gerne teil genommen hätte.


Fazit:
Ein schönes Buch, nicht nur für Hunde- und Katzenbesitzer. Ich habe es gerne gelesen und möchte es deshalb weiter empfehlen.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Das Buch habe ich mir selbst ausgesucht, was allerdings keinen Einfluss auf die Bewertung hat.

Rezension - Winter, Liebe und ein Wiesel



Autorin: Emma Wagner

Titel: Winter, Liebe und ein Wiesel

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Dezember 2017

Seiten: 363

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Amazon




Emma Wagner ist eine 1982 in Niedersachsen geborene Autorin. Zum Studium der Germanistik und der Biologie verschlug es sie nach Heidelberg. Diese herrliche Stadt wurde ihrem Ruf in Emmas Falle mehr als gerecht, denn sie hat ihr Herz in Heidelberg verloren. Dort lebt sie dementsprechend immer noch - inzwischen glücklich verheiratet - mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Juli ist dreiundzwanzig, alleinerziehende Mutter und im Hinblick auf Männer nicht gerade mit Glück gesegnet. Auch mit ihrer chaotischen Familie hat sie mehr als genug Probleme am Hals. Doch das sind momentan noch ihre geringsten Sorgen, denn das familieneigene Antiquariat läuft mehr als schlecht und es stapeln sich die unbezahlten Rechnungen auf ihrem Tisch. Julis einzige Hoffnung: eine Beförderung in der Möbelfirma, in der sie arbeitet. Da ist es nicht unbedingt hilfreich, dass sie durch einen unglückseligen Zufall ihren Chef ins Krankenhaus bringt. Zu allem Überfluss droht der Verlust des Hauses, in dem Juli mit ihrer fünfjährigen Tochter, ihrer chaotischen Mutter und der spleenigen Großtante lebt. Das alles kurz vor Weihnachten. Und dann rennt ihr auch noch ständig dieser mürrische Leo über den Weg …


Meine Meinung:
Ein verführerisches Cover dachte ich mir und wenn ich nicht sowieso vorgehabt hätte, ein weiteres tolles  Buch von Emma Wagner zu lesen, dann hätte es mit Sicherheit dazu beigetragen, dass ich mich näher für dieses Buch interessiere.  Betrachtet man mal einige der vielen Motive: Kaffeetasse, Bücher, Schlittschuhe und ein Wiesel, dann ist es eine interessante Mischung, die neugierig macht.

Juli ist eine junge Frau, die recht jung ein Kind bekommen hat und jetzt mit ihrer chaotischen Familie klar kommen muss. Wobei sie selber aber auch eine Person ist, die jedes noch so kleine Fettnäpfchen findet und sich selbst in die unmöglichsten Situationen bringt. So kam es, dass ich in Bezug auf sie sehr wankelmütig war, sollte ich sie jetzt  in mein Leserherz schließen oder lieber auf Abstand halten. Nun, ich war da wie Leo, der auch nicht wusste, warum er manches Mal so handelte. Es lag dann wohl doch daran, dass alle, obwohl manchmal extrem nervig, doch sehr hilfsbereit waren und mir einige humorvolle Stunden bescherten.
Auf jeden Fall fand dieses Buch das Ende, das ich erwartet hatte. Allerdings gab es vorher noch manche Wendungen in der Geschichte, mit denen ich nicht gerechnet und die mich überrascht hatten. Natürlich werde ich darauf hier nicht näher eingehen.

Emma Wagner ist wieder ein sehr schönes Buch gelungen. Humorvoll wird vieles geschildert, aber auch der Alltag wird hervorragend einbezogen. Den beteiligten Personen hat sie sehr interessante Charaktere zugeordnet, wobei ich froh bin, dass ich mit ihnen nichts zu tun habe und mich mit dem genügenden Abstand über sie amüsieren konnte. Ansonsten hätte ich einigen auch mal gehörig meine Meinung gesagt. Aber es zeigte auch mal wieder, dass mehr miteinander geredet werden sollte. Allerliebst fand ich Leni und ihr kleines Wiesel und ich freute mich, dass sie mit ihrer lieben Art manches entspannte. Merkt man es, ich war doch wieder mittendrin und habe mich mit allem beschäftigt.

Fazit:
Ein gelungenes Buch, passend zur Weihnachtszeit, das Lesevergnügen beschert. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Das Buch habe ich mit KU gelesen.

Rezension - Sind dann mal weg


Autorin: Simone Veenstra

Titel: Sind dann mal weg

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Oktober 2017

Seiten: 401

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne





Die Autorin Simone Veenstra wuchs in Franken auf und studierte Film, Theater und Literatur. Gemeinsam mit Dorothea Martin gründete sie den Independent-Verlag „Das wilde Dutzend“. Heute lebt sie in Berlin und schreibt Romane, Drehbücher, Hörspiele, für Games und Magazine. Für ihre Geschichten geht Simone Veenstra gerne auf Entdeckungstour – in Archiven, Bibliotheken und am liebsten vor Ort.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tina langweilt sich in der Seniorenresidenz Schafweide zu Tode. Einziger Lichtblick: Die Rätselabende mit dem schmucken Kapitän a.D. Ole Erickson, dem Lebemann Paul, der glamourösen Hedi und dem schüchternen Männi. Doch als Ole eines Abends mitten im Rätselraten tot umfällt, ist der Spaß vorbei. Oles letzter Wunsch war es, dass seine Asche im norwegischen Finnfjordvær ins Meer gestreut wird. Tina und ihre Freunde nehmen die Herausforderung an und machen sich mit Oles Asche auf den Weg gen Norden.


Meine Meinung:
Und mal wieder habe ich mich von einem Cover dazu verführen lassen, mich für ein Buch zu interessieren.  Ich finde es ausgesprochen witzig, denn betrachtet mal die Einzelheiten. Das alles findet man im Buch wieder. Außerdem macht die Kurzbeschreibung neugierig und ich sollte nicht enttäuscht werden. Zunächst fiel mir beim Lesen ein, je oller, je doller, aber das sagt nur die Hälfte aus. Auch im Alter kann man mutig sein und einiges unternehmen. Nicht unterbuttern lassen und irgendwie versauern. Das Buch vermittelt einem so viel.
Tina fühlt sich nicht wohl in der Seniorenresidenz, findet aber zu meiner und ihrer Freude eine Gruppe Menschen, die sich nicht so an Regeln halten und viel Spaß haben. Als allerdings einer ihrer neuen Freunde bei einem Rätselabend tot umfällt, beginnt für einige Senioren eine abenteuerliche Zeit.

Die Autorin hat allen Beteiligten besonderen Charaktere zugeordnet, sehr liebevoll wurden sie beschrieben und gerne schaute ich über die kleinen oder etwas größeren Macken hinweg. Humorvoll wurde die abenteuerliche Fahrt nach Norwegen geschildert. Denn leider war es nicht so, dass alle mit dieser Reise einverstanden waren und die Grenzen konnten auch nicht so einfach überschritten werden. Weshalb das nun so war, werde ich hier ganz bestimmt nicht verraten.

Auf jeden Fall hat mir Simone Veenstra reichlich Lesevergnügen beschert. Gleichzeitig hat sie damit zum Nachdenken angeregt, wie es im Alter auch sein könnte. Und ich denke, man muss nicht unbedingt eine weite Reise antreten, um dies zu merken.


Fazit:
Sind dann mal weg - zeigt, wie es sein kann, wenn man nicht alles hinnimmt und sich nicht aufgibt. Auch im Alter können neue Freundschaften geschlossen werden. Gerne gebe ich zu diesem Buch eine Leseempfehlung.


Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken, das ich mir selbst aussuchen durfte und auch keinen Einfluss auf meine Bewertung hat.

Donnerstag, 30. November 2017

Rezension - Mordsschnee


Autorin: Michael Grünig
Autor: Marc Girardelli

Titel: Mordsschnee

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. November 2017

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag:  Emons Verlag



Über die Autoren:
Marc Girardelli, Jahrgang 1963, ist einer der erfolgreichsten alpinen Skirennläufer aller Zeiten. Er gewann unter anderem fünfmal den Gesamtweltcup. Seit seinem Rückzug aus dem Spitzensport ist er als Unternehmer und Kolumnist für verschiedene Zeitungen tätig. Marc Girardelli lebt mit seiner Familie in der Schweiz.

Michaela Grünig, geboren in Köln, war lange Jahre in der Entwicklungshilfe tätig. Seit 2010 arbeitet sie hauptberuflich als Autorin in der Schweiz, wo sie zusammen mit ihrer Familie lebt. Neben Krimis schreibt sie heitere, bisweilen tiefgründige Unterhaltungsromane.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Marc Gassmann will es noch einmal wissen: Der Ski-Star kämpft um seinen vielleicht letzten Weltcup-Gesamtsieg. Doch als eine Sportjournalistin in einem Luxushotel in St. Moritz ermordet wird, gerät ausgerechnet er in Verdacht, der Täter zu sein. Marc und seiner Freundin Andrea bleibt keine Wahl, als selbst zu ermitteln, um seine Unschuld zu beweisen. Dabei stoßen sie auf einen Skandal, der die gesamte Wintersportwelt erschüttern könnte – und auf einen gefährlichen Mörder.



Meine Meinung:
Nachdem ich bereits den Krimi "Abfahrt in den Tod"  mit Begeisterung gelesen hatte, war es für mich keine Frage, ob ich auch das nächste Buch der beiden Autoren lesen wollte.

Und ich sollte nicht enttäuscht werden, denn das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt.
Außerdem musste ich feststellen, dass die beiden Autoren wieder hervorragend zusammen gearbeitet haben. Ich erwischte mich dabei, dass ich tatsächlich mit Marc Gassmann auf der Piste war. Voller Konzentration mit Falten auf der Stirn war ich dabei, gut. dass mich keiner beim Lesen beobachtet.

Aber ich habe nicht nur einen Einblick in die Schiwelt bekommen, es ging um vieles mehr, was uns alle betrifft. Es ist bestens gelungen aktuelle Themen wie Klimawandel, Abhängigkeit vom Tourismus in diesem spannenden Krimi einzubauen. Denn spannend war es und sehr gut geschrieben.
Es gab drei Erzählstränge, von Andrea, von Marc und einer dritten Person, die irgendwie so richtig im Thema und Geschehen mit drin steckte. Zunächst war diese Person für mich ein großes Geheimnis, aber dann gab es die Überraschung, denn ich als Leser wusste ja bedeutend mehr als die beiden Protagonisten.

Kapitelweise wechselte sich die Sichtweise ab und endete immer sehr spannend, manchmal war ich so drin im Geschehen, dass ich am liebsten an dieser Stelle ein paar Seiten später, weiter gelesen hätte. Aber dann hätte ich wieder andere spannende Situationen verpasst.  Ein Dilemma für mich, die doch so neugierig ist und immer so schnell wie möglich wissen will, wie es weitergeht. Aber dank der flüssigen Schreibweise konnte ich das Buch zügig und in einem Rutsch lesen und etwas Disziplin gehört ja wohl auch zum Lesen 😉


Fazit:
Ein überaus spannender Krimi, der mir viele neue Einblicke beschert hat. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich von den beiden Protagonisten noch mehr zu lesen bekomme.

Bei Michaela Grünig möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 28. November 2017

Rezension - Mord im Badehaus


Autorin: Andrea Schacht

Titel: Mord im Badehaus

Genre: Historisch

Version: gebunden

erschienen: 10. August 2017

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Weltbild




Die Autorin Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebte mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn. Im Oktober 2017 verstarb die Autorin nach langer Krankheit.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Bademagd Molly wird ermordet in der Bütt im Badehaus aufgefunden. Sie war allseits beliebt – besonders bei Männern, denn sie geizte nicht mit ihrer Gunst. Viele Mülheimer stehen nun unter Verdacht, den Mord begangen zu haben. Myntha, die Tochter des Fährmanns Reemt, ist entsetzt, als der Schöffe auch ihre beiden geliebten Brüder Haro und Witolt in Halseisen abführt. Um die beiden vor Kerker und Hinrichtung zu retten, ermittelt sie wieder auf eigene Faust. Treu stehen ihr ihre Freunde dabei zur Seite - und nicht nur ihre wahren Freunde. Denn es gibt viele Bewerber um die Hand der blonden Fährmannstochter …


Meine Meinung:
Ich habe die Bücher von Andrea Schacht immer mit Begeisterung gelesen und konnte es kaum erwarten, bis das nächste Buch erschien. Deshalb war ich sehr betroffen, als ich von ihrem Tod erfuhr. Viel zu jung ist sie von uns gegangen.
Die Neugierde auf ein weiteres Buch mit und über die Fährmannstochter Myntha hat dann auch dafür gesorgt, dass ich das gebundene Buch des Weltbildverlages in der Hand hielt und mal wieder verschlungen habe.
Im vierten Band ging es um einen Mord im Badehaus und selbst wenn Myntha sich hätte zurück halten wollen, wäre es gar nicht möglich gewesen, denn ihre Brüder wurden verhaftet und das konnte Myntha ja nicht so einfach hinnehmen. Mit gewohntem Eifer kümmert sie sich um alles. Begeistert haben mich wieder die Dialoge mit dem Rabenmeister. Wobei ich mich sehr freute alte Bekannte aus anderen Büchern wieder zu treffen. Ich will nicht zu viel verraten, aber am Ende diesen Buches waren einige Geheimnisse und Fragen gelöst. Wobei ich für weitere Fragen, die bei mir noch offen stehen, nun meine Fantasie in Anspruch nehmen muss und mir das Ende ausdenke, das ich mir in einem der nächsten Bücher gewünscht hätte.
Die Autorin hat es auch diesmal wieder geschafft, mich für das Buch zu begeistern, ich habe weitere Einblicke in das Leben der damaligen Zeit bekommen. Obwohl ich ja eigentlich alles schon kannte, denn schließlich habe ich alle Serien gelesen, ob es nun die Begine Almut oder Alyss oder jetzt Myntha ging. Kennt Ihr die Serien? Etwas wehmütig war ich, als ich gelesen habe, was aus dem Päckelchenträger der ersten Stunde geworden ist, jaja, nicht nur wir Leser werden älter.


Fazit:
Für alle Serienfans ist dieses Buch ein Muss. Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen, aber ich würde nicht unbedingt damit starten, sondern wirklich mit  Band 1 der Fährmannstochter.
Leider kann ich der Autorin nicht mehr dafür danken, dass sie mir mit ihren ganzen Büchern so viel Lesevergnügen beschert hat.

Bei dem Weltbild-Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 21. November 2017

Rezension - Schnee ist auch nur hübschgemachtes Wasser



Autorin: Dora Heldt

Titel: Schnee ist auch nur hübschgemachtes Wasser

Genre: Weihnachtsgeschichten

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 13. Oktober 2017

Seiten: 192

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft 



Die Autorin Dora Heldt, 1961 auf Sylt geboren, ist gelernte Buchhändlerin und lebt heute in Hamburg. Mit ihren Romanen führt sie seit Jahren die Bestsellerlisten an, die Bücher werden regelmäßig verfilmt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wintergeschichten »Wo geht’s denn hier zum Schnee?«
Dora Heldt nimmt uns mit in ihre Winterwelt und erzählt in heiterem Ton, warum Ela jetzt Manu heißt, am 23. Dezember manchmal ein hässlicher Hund gesucht werden muss und warum kleine dickliche Jungen im Engelskostüm gar nicht unbedingt süß sind. Herrliche Geschichten rund um die Zeit des Schneematsches, der Glühweinstände und auch der ersten Frühlingsgefühle – das »Must-have« für Dora Heldt-Fans. Und alle, die es werden wollen.


Meine Meinung:
Von Dora Heldt habe ich schon einige Bücher gelesen, die mir sehr gut gefallen haben und so musste ich nicht lange überlegen, ob ich ihre Wintergeschichten lesen wollte.
So kam ich denn in den Genuss, ein sehr hübsches Büchlein in den Händen halten zu können und mich an mal langen und mal kurzen, manchmal auch sehr kurzen Geschichten zu erfreuen.
Das schöne an diesen kleinen Büchern ist ja, dass man eine Geschichte liest oder auch zwei und dann das Buch erst mal wieder zur Seite legen kann. Die Geschichten sind humorvoll, regen einen aber auch zum Nachdenken an oder sind sehr emotional. Also alles ist dabei.

Ich hatte ja schon erwähnt, dass das Büchlein hübsch ist, dazu möchte ich aber noch einmal eingehen. Das Bild gefällt mir sehr gut und zu gerne würde ich dort auch sitzen und aus der Thermoskasse ein heißes Getränk zu mir nehmen. Auf dem Bild ist es nicht so genau zu erkennen, das Cover schimmert sehr schön und gibt dem Buch noch etwas Besonderes.


Fazit:
Ein Buch zum Selberlesen oder zum Verschenken, denn als Mitbringsel eignet es sich hervorragend. Ich empfehle es auf jeden Fall gerne für das eine oder das andere.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension -Manche mögen's steil - (K)ein Liebesroman


Autorin: Ellen Berg

Titel: Manche mögen's steil - (K)ein Liebesroman

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 6. November 2017

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch




Die Autorin Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vicky lebt für ihren Job, kennt Jahreszeiten aus der Wetter-App und Freundschaften nur auf Facebook. Dann soll sie für ein Teamtraining in die Berge geschickt werden – das pure Grauen für die digitale Großstadtpflanze. Da Vicky jedoch fürchtet, ihr Konkurrent Konstantin könnte sie auf der Karriereleiter überholen, muss sie die Gipfel wohl oder übel erklimmen. Wenn da nicht dieser unerträgliche Bergführer Johannes wäre. Sofort fliegen die Fetzen. Bis Vic entdeckt, dass es sie doch gibt – die wahre Liebe im falschen Leben.



Meine Meinung:
Mit Begeisterung greife ich immer wieder zu Büchern des Aufbau Verlages, denn die Cover finde ich Spitze, denn sie sind sehr humorvoll gestaltet. Außerdem lese ich gerne die Bücher der Autorin Ellen Berg. So war für mich klar, dass ich auch dieses Buch lesen wollte.
Allerdings konnte ich mich anfangs nicht so recht mit der Protagonistin anfreunden, sie ist so gar nicht der Typ, mit dem ich befreundet sein wollte. Wobei sie selber das gar nicht so richtig schuld war, die Autorin hat ihr ganz besondere Charaktere zugeordnet, alles etwas überspitzt, aber für die Geschichte war es zwingend erforderlich.
So begleitete ich Vicky bei ihren Vorbereitungen und Einkäufen zum Teamtraining. Mir hat das viel Spaß bereitet und ich konnte mir alles bestens vorstellen. Aber ich lernte noch weitere Personen kennen, von denen mir nicht alle so sympathisch waren und bei einer Person hatte ich dann auch recht mit meinem Gefühl, aber was das nun war, werde ich hier nicht verraten.
Auf jeden Fall hat mich die Geschichte gefesselt, ich wollte wissen, wie sich alles entwickelt und ob Vicky ihr Ziel erreicht und mit dem Ergebnis zufrieden war.  Ich von meiner Seite aus kann sagen, dass mir das Ende gut gefallen hat.

Fazit:
So vieles spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle: Freundschaft, Vertrauen, an sich selber glauben, Durchsetzungsvermögen und und und, achja, die Liebe kam auch nicht zu kurz. Ein weiteres unterhaltsames Buch der Autorin, das ich gerne empfehle.

Ich möchte mich beim Verlag und NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Obendrüber da schneit es



Autorin: Astrid Ruppert

Titel: Obendrüber da schneit es

Genre: Weihnachtsbuch

Version eBook

erschienen: als eBook 6. November 2017

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Refinery 



Die Autorin Astrid Ruppert wurde 1964 geboren und wuchs in Fulda auf. Sie studierte Anglistik in Canterbury und Marburg. Seit 1990 arbeitet sie in der Fernsehbranche als Übersetzerin, Produzentin und Redakteurin. Sie lebt mit ihrer Tochter in Wiesbaden. Obendrüber da schneit es war im Oktober 2008 ihr erster Roman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In einem Mietshaus herrschen zu Weihnachten Hektik, Ärger und Einsamkeit. Und alles, was nur schiefgehen kann, geht schief. Doch es ist Heiligabend, und ein kleines Wunder sorgt dafür, dass alle zusammen plötzlich viel weniger allein sind ...
Eine berührende Weihnachtsgeschichte über das Glück der Freundschaft.


Meine Meinung:
Ein Weihnachts-Familienroman soll es sein und ich war gespannt, was mich wohl erwartete. Ich kannte das Buch noch nicht, obwohl es vor einigen Jahren schon als gedrucktes Buch erschienen ist und sogar ein Film daraus gemacht wurde.
Zunächst lerne ich die ganzen Bewohner in einem Mietshaus kennen und konnte von ihren großen und kleinen Sorgen lesen. Einiges kam mir dann auch sehr bekannt vor, in irgendeiner Weise hat man das selber schon erlebt oder kennt jemanden, was etwas davon passiert ist.
Hektik kommt in vielen Familien vor, die eine möchte alles perfekt machen und der andere hat keine Vorstellungen, wie viel Arbeit dahinter steckt. Die eine fühlt sich einsam, weil keine Familie mehr da ist und der andere erweckt den Eindruck ein merkwürdiger alter Mann zu sein. Was dahinter steckt ahnt auch niemand.
Es ist also Heilig Abend und jeder hat so seine Erwartungen. Ob sie erfüllt werden und welchen Verlauf genau dieser Abend nimmt, werde ich natürlich nicht verraten. Aber die Autorin hat es sehr anschaulich geschildert und wie erwähnt, einiges kam mir bekannt vor.
Einem kleinen Mädchen ist es zu verdanken, das der Abend anders ausfällt, als es sich alle gedacht haben und ich fand es prima, was sich sonst noch so alles ergeben hat.
Eine Weihnachtsgeschichte muss am Ende gut sein und das war diese auch.

Fazit:
Eine durchaus realistische Geschichte, die ein gutes Ende nahm. Sehr schön und unterhaltsam, bestens geeignet für die Advents- und Weihnachtszeit. Wer das Buch noch nicht kennt, kann es sich nun aktuell auf den Reader laden.

Ich möchte mich vielmals bei dem Verlag und Netgalley  für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Das Mädchen, das Weihnachten rettete


Autor: Matt Haig
Illustrator:Chris Mould

Titel: Das Mädchen, das Weihnachten rettete

Genre: Weihnachtsbuch, Hörbuch

Version: eBook,  gebunden und Hörbuch

erschienen: 13. Oktober 2017

Seiten: 336

Altersempfehlung: Kinder und Erwachsene

Verlag: dtv



Der Autor Matt Haig, geboren 1975 in Sheffield, hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden.

Der Illustrator Chris Mould ist mit sechzehn auf die Kunstschule gegangen und arbeitet heute vorwiegend als Kinderbuchillustrator. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die achtjährige Waise Amelia fristet ein kärgliches Dasein als Kaminkehrermädchen und hofft inständig auf Rettung durch den Weihnachtsmann. Der hat jedoch alle Hände voll zu tun: Aufruhr im Wichtelreich, Rentiere, die vom Himmel fallen, der Weihnachtszauber, der schwächer wird – wenn das so weitergeht, droht Weihnachten auszufallen. Aber Amelia ist kein gewöhnliches Mädchen: Nur mit ihrer Hilfe kann der Weihnachtszauber gerettet werden!


Meine Meinung:
Bei diesem Buch war das Cover mal wieder der Grund, weshalb ich mich dafür interessierte. Und als ich es dann in der Hand hielt, war ich wirklich ganz begeistert. Leider kann man auf dem Bild nicht sehen, wie schön es wirklich ist, es schimmert und glitzert und die Figuren sind so liebevoll gemalt. Womit ich jetzt gleich den Illustrator Chris Mould erwähnen möchte, der den Umschlag gestaltet und auch im Buch die passenden Bild zu der Handlung gezeichnet hat. Die Bilder haben mir sehr gut gefallen, das Aussehen der Trolle weniger, aber die waren ja auch nicht die netten in der Geschichte.

Amelia, ein achtjähriges Kaminkehrermädchen hat es nicht leicht im Leben. Durch sie erfahre ich, wie es vielen Kindern zur Zeit von Queen Victoria und Charles Dickens in London erging. Denn beide spielen in diesem Buch eine wichtige Rolle, wozu ich aber nicht mehr verraten möchte. Auf jeden Fall wird Amelia gebraucht, denn sie kann dabei helfen Weihnachten zu retten.

Der Autor erzählt die Geschichte in zwei Ebenen, einmal erlebe ich alles rund um Amelia mit und zum anderen begleite ich den Weihnachtsmann und seine Elfen bei ihren Erlebnissen.
Dieses Buch wird im Genre Kinder/Jugendbücher eingeordnet, Erwachsene werden aber ebenfalls sehr gut mit der Geschichte unterhalten.
Außerdem habe ich die Information, dass dieses Buch ein Folgeband von "Ein Junge namens Weihnacht" ist. Das Buch kannte ich nicht, ich hatte aber auch kein Problem in dieses zweite Buch einzusteigen. Im Laufe der Geschichte bekam ich einige Vorstellungen davon, was im ersten Buch beschrieben wurde.


Fazit:
Ein wunderschönes Weihnachtsbuch für Alt und Jung geeignet, angelehnt an Geschichten von Charles Dickens. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter und es macht einen tollen Eindruck, wenn das Buch mit dem superschönen Einband verschenkt wird.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken, was keinen Einfluss auf meine Bewertung hatte.

Rezension - Früher war mehr Weihnachten



Autor: Horst Evers

Titel: Früher war mehr Weihnachten

Genre: Weihnachtsbuch, Kurzgeschichten

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. Oktober 2017

Seiten: 80

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt 



Über den Autor:
Er selbst nennt sich der „Geschichtenerzähler aus Berlin“. Horst Evers, 1967 in Diepholz geboren, lebt seit seinem Lehramtsstudium in der heutigen Bundeshauptstadt. In Büchern wie „Mein Leben als Suchmaschine“ oder „Gefühltes Wissen“ beschreibt er die kleinen und großen Sorgen seiner Mitmenschen, ihre Freuden ebenso wie ihre Misserfolge. Evers ist zudem ein klassischer Vorleser: Er tritt mit seinen Geschichten in Soloprogrammen oder zusammen mit kleinen Ensembles auf. Er präsentiert sich auch auf der Bühne ausgezeichnet und erhielt dafür 2008 den Deutschen Kleinkunstpreis.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Horst Evers erzählt die schönsten Weihnachtsgeschichten: Er berichtet von traumatischen Erlebnissen mit dem Weihnachtsmann und testet Geschenkideen, von Ich-selbst-ganz-nackig-mit-Schleife bis zur Smartphone-Stirnhalterung. Was nach drei «alkoholfreien Glühwein mit Schuss» auf der Eisbahn passiert, ist so lehrreich wie das, was uns der Romantik-Autodidakt für unsere Liebsten ans Herz legt. Und es bleibt Zeit für etwas Völkerkunde: Warum haben Eskimos dreißig Wörter für Schnee, aber keins für Schadenfreude? So komisch war Weihnachten noch nie – oder, wie Horst Evers es formuliert: «Trotzdem fand ich’s als Erfahrung natürlich super.»


Meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung gibt ja schon vieles wieder, was in dem Büchlein gelesen werden kann, deshalb muss ich auf den Inhalt auch nicht weiter eingehen.
Allerdings möchte ich erwähnen, dass dieses Büchlein sich bestens als Geschenk eignet, ob nun als Mitbringsel zum Adventkaffee oder zu Nikolaus oder oder oder
Besonders gut ist es auch geeignet für Leser, die nicht so gerne dicke Bücher in die Hand nehmen, aber auch für unterwegs und zwischendurch zu lesen, sind die Geschichten sehr gut.
Das Buchcover finde ich sehr witzig und gelungen und verführt auch dazu, das Buch in die Hand zu nehmen und sich mehr zu informieren.


Fazit:
Unterhaltsame Kurzgeschichten, die gerne zwischendurch gelesen werden können.


Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Lesung Krimi-Cops






10 Jahre Krimi-Cops

10 Jahre Stückwerk

Die große Jubiläumslesung!

Die Krimi-Cops lesen einmalig zum 
Jubiläum die schärfsten und witzigsten 
Szenen aus ihrem Debüt-Roman.







Das war am 19.11.2017  in Düsseldorf-Gerresheim und ich war dabei!

Es ist immer wieder eine Freude den Krimi-Cops zu zu hören, nicht nur wenn sie etwas vorlesen, auch wenn sie etwas nebenher erzählen.





Diesmal haben sie besonders gute Stellen
aus ihrem ersten Buch "Stückwerk" vorgelesen.

Ich selber habe das Buch schon vor einigen
Jahren gelesen, aber Passagen daraus höre
ich mir immer wieder gerne an.





Es war nicht die erste Lesung, wo ich die Krimi-Cops gehört habe. Allerdings ist es mir
bis jetzt noch nicht gelungen, mal alle fünf zusammen zu sehen. Schade, eigentlich. Aber manchmal lässt es Dienst oder das wahre Leben nicht zu.

Bei der Jubiläumslesung konnte ich Fotos machen



in der Pause

Martin Niedergesähs
und Carsten  Rösler


Signieren ist angesagt

Martin Niedergesähs

Ingo Hoffmann

Carsten Rösler

so manches Buch ging
durch die Hände

was ich ganz toll fand,
denn keiner sollte sich
die fünf Bücher entgehen
lassen und lesen, bevor
im nächsten Jahr Band 6
erscheint



und da ich schon mal dabei bin, zeige ich hier die bereits erschienenen Bücher und falls jemand meint, dass ich nun Werbung mache, will ich das gerne bestätigen, denn ich gebe eine Leseempfehlung für alle Bücher.

#Werbung



Band 1

Stückwerk

Band 2

Teufelshaken



Band 3

Umgelegt



Band 4

Bluthunde










Band 5

Knock Out












Quelle des Gruppenfotos: KBV-Verlag