Sonntag, 26. Februar 2017

Rezension - Schwiegermutter zu verschenken



Autorin: Maike Hempel

Titel: Schwiegermutter zu verschenken

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 21. Februar 2017

Seiten: 229

Altersempfehlung: Erwachsene



Es gibt eine Menge, was ich hier über die Autorin Maike Hempel schreiben könnte, aber ich finde, dass sie selber es viel besser auf ihrer Homepage gemacht hat und deshalb stelle ich hier lieber den Link zu ihrer Seite ein: Maike Hempel - über mich



Kurzbeschreibung, übernommen:
Sophie ist glücklich verheiratet und hat zwei zauberhafte Töchter. Das Leben könnte perfekter nicht sein. Wäre da nicht ihre Schwiegermutter, die ständig für Zoff sorgt. Lilly ist nicht glücklich verheiratet, weil sie um Männer generell einen Bogen macht. Zu groß erscheint ihr das Risiko, nochmals an den Falschen zu geraten. Doch wie so oft nimmt das Schicksal seinen Lauf. Sophie lernt sich gegen ihre Schwiegermutter durchzusetzen, und Lilly trifft während des Straßenkarnevals in Köln auf einen Mann, der sie für einen Moment alle Ängste und Befürchtungen vergessen lässt. Leider scheint aber auch er nicht der Richtige zu sein ...



Meine Meinung:
Von Maike Hempel habe ich inzwischen viele Bücher gelesen, die meisten spielen auf der Insel Mallorca, was ich persönlich ganz toll fand. Diesmal spielte sich fast alles in Köln ab und ich würde mal sagen, in meinen Augen ist es auch eine kleine Liebeserklärung an die Stadt und dem Karneval. Viele bringen wenig Verständnis für die Rheinländer auf und können so gar nicht nachvollziehen, was denn daran schön sein soll. Wer ganz unvoreingenommen dieses Buch liest, kann zumindest einiges verstehen. Köln und Karneval gehören zusammen und die Kölner sind eben ganz besonders jeck.
Aber ich möchte nicht den Eindruck erwecken, in diesem Buch dreht sich alles um die fünfte Jahreszeit, nein die Handlung spielt rein zufällig in dieser Zeit, was der Geschichte allerdings eine gewisse Würze gibt.
Lilly und Sophie, seit langer Zeit Freundinnen, können sich zunächst nur per Mail austauschen. Lilly lebt und arbeitet als Lehrerin in einem Schweizer Internat und Sophie muss sich in Köln mit ihrer fürchterlichen Schwiegermutter rumärgern. Sie würde ich noch nicht mal geschenkt nehmen. Innerhalb kurzer Zeit gab es zwei Personen in diesem Buch, die mir fürchterlich unsympathisch waren und ich war voll auf der Seite von Lilly und Sophie.
Was die beiden nun alles erleben und durchmachen müssen, verrate ich hier natürlich nicht. Nur eben soviel, dass Lilly rechtzeitig zum Karneval wieder nach Köln zieht und gleich mittendrin im Trubel ist.
Die Autorin hat die Geschichte sehr gut geschrieben, ich war ebenfalls mittendrin im Geschehen. Ok, ich gebe zu, ein gewisses Getränk würde ich verschmähen und der Kölner Karnevalsruf käme mir nur schwer über die Lippen, aber ansonsten hatte ich reichlich Spaß. Es gab reichlich Beteiligte, denen sehr interessante Charaktere zugeordnet wurden. Aber noch mehr war sehr interessant, es gab Wandlungen, Überraschungen, Verwicklungen und Erkenntnisse.

Fazit:
Das war mal wieder ein sehr unterhaltsames Buch, einiges war vorhersehbar, anderes hat mich sehr überrascht. Und es zeigt mal wieder, sprechenden Menschen kann geholfen werden und spätere Einsicht ist besser als gar keine.

Lesertreffen im Café Meins

Zufälle spielen oft eine große Rolle im Leben!

Eine Freundin erzählte mir von einer Aktion der Zeitschrift Meins und spontan beschloss ich, dass ich mich dort melden wollte.

In bestimmten Abständen lädt der Bauer-Verlag Leserinnen zu einem Frühstück ein. Da das Interesse groß ist, entscheidet das Los. Am 25.2.2017 sollte in Düsseldorf im Cafe Meins ein Treffen stattfinden und durch Zufall wurde mein Name aus der Lostrommel gezogen und ich erhielt eine Einladung.

Ich war sehr gespannt darauf, was mich erwarten würde. Bisher kannte ich die Zeitschrift noch nicht, denn mit meinen Büchern habe ich genug zu tun und komme sehr selten dazu Zeitschriften zu lesen.

Vielleicht könnte sich das ändern, denn angesprochen werden hier Frauen ab 50. In meinen Augen werden Frauen ab einem gewissen Alter überall etwas vernachlässigt.
Ich selber habe ja schon vor etwas längerer Zeit die 50 überschritten und bin immer wieder überrascht, welches Alter die  Frauen haben, die ich aus meiner Jugend kenne. Wenn ich mir nur mal das Titelbild der aktuellen Zeitschrift ansehe. Wenke Myhre ist 70!

Auf jeden Fall finde ich es sehr interessant endlich mal etwas passendes für mein Alter zu finden.
Ich meine, jeder ist so jung, wie er sich fühlt und ich muss manchmal wirklich überlegen, wie alt ich denn tatsächlich bin, aber ich habe einfach keine Lust mehr über Frauen im Alter um die 30 zu lesen. Viele bestätigen mir das ebenfalls. Wir waren in dem Alter reifer und vor allem emanzipierter. Leider sehen viele Verlage "nur" die jüngeren Frauen und bestimmen, was auf dem Buchmarkt zu erscheinen hat. Ich bin deshalb immer ganz begeistert, wenn ich Autorinnen kennen lerne, die sich in meinem Alter befinden und auch über das Leben realistisch schreiben, was nicht heißt, dass es nicht romantisch sein darf und langweilig sein muss.

Leider kenne ich viele Frauen meiner Generation, die sich nicht in "Sozialen Medien" tummeln, allerhöchstens tauschen sie sich in Foren aus. So kommt es natürlich auch, dass der Eindruck entsteht, alles würde die Bücher und Zeitschriften lieben, in denen junge und schlanke Frauen die Hauptrollen spielen.


Aber nun will ich endlich von dem Treffen berichten.
Um 10 Uhr sollten wir alle im Cafe Alex in Düsseldorf erscheinen. Schon auf dem Weg dorthin traf ich Frauen, die ebenfalls zum Treffen wollten. Wir hatten schon überlegt, ob es auf unserer Stirn stand. Lach. Aber man achtet ja auf Personen in der Umgebung und bekommt Gesprächsfetzen mit, wenn gleichaltrige Frauen sich an der Straßenbahnhaltestelle unterhalten. Außerdem wollten wir alle neue Leute kennen lernen und da muss man eben offen sein und auf andere zugehen. So kam es, dass wir gleich mit mehreren im Cafe Alex eintrafen und dort auch den Bereich des Cafe Meins fanden. Einladung vorzeigen, Namensschild bekommen, ein Gläschen Sekt oder Orangensaft entgegen nehmen und einen Platz suchen, war als erstes angesagt. Natürlich setzten wir uns gleich zusammen. Kurze Zeit später war ich umgeben von Damen aus Düsseldorf, Bochum, Velbert, Duisburg und schnell kamen wir ins Gespräch. Leider war es in dem Cafe sehr voll und es bestand kaum eine Möglichkeit sich mit den Damen, die ebenfalls an dem langen Tischreihen saßen zu unterhalten. So war es dann ein weiteres Mal ein Zufall. Ich muss nicht erwähnen, dass das Frühstücksbüfett hervorragend war. Mitarbeiterinnen des Verlages versuchten sich mit jedem einzelnen von uns zu unterhalten, zwei Fotografen haben einiges festgehalten. Ich bin auf die Bilder gespannt.
Ich führte interessante Gespräche und die meisten hatten das Gefühl sich schon zu kennen, es gab keine Gesprächspausen und eigentlich verging die Zeit unwahrscheinlich schnell. Zum Glück kam ich dann noch auf die Idee, von mir Visitenkarten zu verteilen und einige Damen haben auf der Rückseite meiner Karte ihre Kontaktdaten notiert. Vielleicht findet ja die eine oder andere den Weg hierhin zu meinem Blog, denn wie ich erfahren habe, lesen viele sehr gerne.
An den Gesprächen hat mir sehr gut gefallen, dass wir nicht über Krankheiten gesprochen haben, was in vielen Gruppen mit älteren Teilnehmern der Fall ist. Klar, jede von uns hat kleinere oder größere Zipperlein, aber darum ging es uns ja gar nicht. Es sollten Kontakte geknüpft werden unter gleichaltrigen Frauen, die vieles im Leben kennen gelernt haben und sofort wussten, was die anderen meinten, wenn gewisse Situationen geschildert wurden. So fanden nicht nur ernsthafte Gespräche statt, nein es wurde sehr viel und auch laut gelacht.
Nach ungefähr zwei Stunden haben alle Frauen eine Tüte mit Geschenken erhalten und wurden zu einem Gruppenfoto aufgefordert. Danach trennten sich die meisten Wege, viele hatten ja noch einen weiten Rückweg vor sich. Andere wollten die neue Bekanntschaft mit einem Gläschen Sekt vertiefen.
Ich machte mich auf den Weg nach Hause, denn ich hörte meine Bücher rufen, die unbedingt weiter gelesen werden wollten.

Samstag, 25. Februar 2017

Rezension - Bailey Ein Freund fürs Leben


Autor: W. Bruce Cameron

Titel: Bailey Ein Freund fürs Leben

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

neu erschienen: 9. Januar 2017

Seiten: 348

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne




W. Bruce Cameron, 1960 geboren, ist als Kolumnist und Autor international bekannt. Seine Kolumne zur Erziehung von Teenagern war 1995 so populär, dass sie als Buch veröffentlicht wurde, das als Vorlage für die TV-Serie "Meine wilden Töchter" diente. Bruce Cameron publiziert seine Kolumnen in verschiedenen Zeitungen und arbeitet derzeit an einer Fernsehadaption von "So erziehen Sie Ihren Mann". Mit seinem Vorgängerroman "Ich gehöre zu dir" landete er auf Anhieb einen Bestseller.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bailey ist clever, faul und ziemlich frech. Am Ende eines tristen Lebens als Straßenköter fragt er sich, wozu er überhaupt auf der Welt war, und ist verblüfft, plötzlich als wunderschöner Rassehund wiedergeboren zu werden. Der achtjährige Ethan nimmt ihn bei sich auf, und Bailey lernt, was es heißt, einen echten Freund zu haben. Aber seine Reise ist noch nicht beendet, er muss weiterziehen und noch viel lernen. Als er Ethan nach vielen Jahren wiedersieht, ergibt alles plötzlich einen Sinn ...


Meine Meinung:
Ich habe im Kino die Vorschau zu dem Film gesehen und deshalb habe ich mich für das Buch interessiert. Da ich ja nun wusste worum es geht, war ich besonders neugierig auf das Buch.

Ein Hund wird mehrmals wieder geboren und erzählt aus seiner Sicht, was er alles so erlebt. In einem der vielen Leben hatte er den Namen Bailey und lebte lange Jahre bei Ethan, den er später noch einmal wiedersehen sollte. Ich verrate damit nichts, denn das wird in der Kurzbeschreibung und im Trailer des Filmes erwähnt. Der Hund fragt sich mehrmals, welchen Sinn sein Leben hat und soll dies am Schluss auch endlich erfahren.

Ich kann jetzt nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat, aber ich habe ein weiteres Mal den Fehler gemacht und Buch und Film miteinander verglichen. Ich habe immer auf Situationen gewartet, die ich im Trailer gesehen habe. Im Buch wurde sehr vieles anders erzählt, was mich schon enttäuscht hat.

Wenn das alles jetzt aber einmal außer Acht lasse, dann finde ich schon, dass das Buch sehr gut geworden ist. Es war sehr emotional und hat auch nachdenklich gemacht. Ich war immer auf der Seite des Hundes und war traurig, als er sterben musste und freute mich, wenn ich lesen durfte, dass er wieder geboren wurde. Interessant war dann ja auch sein Verhalten, denn der Hund "wusste" ja schon immer alles und hat sich entsprechend verhalten, was viele Menschen dann doch gewundert hat.


Fazit:
Wer gerne Bücher liest, in denen Tiere die Hauptrolle spielen, wird bestimmt begeistert sein.

Ich möchte mich beim Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken

Montag, 20. Februar 2017

Rezension - Kalte Blicke


Autor: Klaus Stickelbroeck

Titel: Kalte Blicke

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. September 2008

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV




Der Autor Klaus Stickelbroeck wurde 1963 in Anrath geboren. Er lebt in Kerken am Niederrhein und arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Seinen ersten Kurzkrimi veröffentlichte er im Jahr 2000. Vier Jahre später belegte er mit der Story „Wer stiehlt schon einen Song?“ beim Krimiwettbewerb der Düsseldorfer Jazz-Rallye den dritten Platz. „Kalte Blicke” ist nach „Fieses Foul“ sein zweiter Kriminalroman mit dem Privatdetektiv Hartmann.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ganz übersichtlicher Überwachungsauftrag... ganz simpel. Hartmann, Privatdetektiv und ehemaliger Fußballprofi, übernimmt den Fall und liegt... ganz falsch! Er soll sich um den alten Corneli kümmern, den einzigen Anwohner einer Häuserzeile in Flingern, der sein Eigentum noch nicht an den skrupellosen Investor verkauft hat. Dann wird jemand erschossen. Aber es ist nicht Corneli. Der Alte ist nämlich gar nicht so hilflos wie vermutet und pflegt ab und zu mit einer doppelläufigen Flinte auf Privatdetektive zu zielen. Seine Ermittlungen führen Hartmann quer durch Düsseldorf. Ihm zur Seite stehen bei dieser wahnwitzig schrägen Mörderhatz natürlich wieder sein drogensüchtiger Kumpel Angie, der einarmige Wirt Krake, Regenrinnen-Rita, die einzige Prostituierte Düsseldorfs über zwei Meter und erstmals auch sein Nachbar Jonny, der Taxi fahrende Medizinstudent aus Ghana. Und trotzdem wird es wieder verdammt eng für Hartmann.



Meine Meinung:
Manchmal stehen im Regal tolle Bücher, die darauf warten, dass sie endlich Gesellschaft weiterer Bücher des Autors bekommen. Vor langer Zeit habe ich "Fieses Foul" gelesen, es war der erste Fall, den Privatdetektiv Hartmann gelöst hat. Jetzt endlich habe ich das zweite Buch gekauft und natürlich sofort gelesen, obwohl hier noch ein großer Stapel Bücher steht. Alle warten sehnsüchtig darauf, endlich gelesen zu werden. Aber manchmal setze ich eben andere Prioritäten 😊
Die Handlung dieses Krimis spielt in Düsseldorf, was ich natürlich ganz toll finde, mag ich doch Regionalkrimis und freue mich, wenn ich die Umgebung kenne. Selbst wenn sie manchmal großzügig etwas geändert wird.
Hartmann, ein ehemaliger Fußballer ist in seinem neuen Beruf nicht ganz so erfolgreich, wie er es gerne wäre. Deshalb ist er begeistert, als ihm ein scheinbar einfacher Überwachungsauftrag angeboten wird. Allerdings hätte er im Traum nicht daran gedacht, wie sich alles entwickeln würde und er selbst in verflixt brenzlige Situationen gerät.
Klaus Stickelbroeck hat in seinem ganz besonderen Schreib- und Ausdrucksstil spannend und humorvoll beschrieben, was Hartmann so alles erlebt. Ihm zur Seite stehen einige Personen, die etwas außergewöhnlich sind, was der Geschichte aber eine gewisse Würze gibt. Naja, wenn ich ehrlich bin, vermittelt Hartmann auch nicht gerade den Eindruck eines erfolgreichen Privatdetektivs und muss sich öfter Kritik über sein Aussehen anhören.
Ich erwähnte ja schon, dass der Autor sich ganz besonders ausdrückt und ich würde hier so gerne einige Stellen aus dem Buch zitieren, was aber nicht möglich ist, weil ich dann auch einiges verraten müsste. Das finde ich jetzt mal sehr schade, aber ich kann allen nur empfehlen, lest es selber und nehmt nicht alles so bierernst 😉

Fazit:
Es hat lange gedauert, bis ich endlich das Buch gekauft und gelesen habe, aber ich bin mir ganz sicher, dass ich in der nächsten Zeit alle weiteren Folgen lesen will und darauf freue ich mich wirklich.

Den Autor werde ich anlässlich einer Lesung in Leipzig sehen und darauf freue ich mich ebenfalls.

Sonntag, 19. Februar 2017

Rezension - Das Ende aller Geheimnisse


Autor: Stefan Keller

Titel: Das Ende aller Geheimnisse

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. Januar 2017

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt



Stefan Keller, geb. 1967 in Aachen, ist Schriftsteller und Dozent. Nach seinem Studium der Germanistik und Betriebswirtschaft arbeitete er als freier Mitarbeiter für die Wirtschaftsredaktion der Deutschen Welle, als Dramaturg und als Autor und Lektor – vornehmlich für Filmproduktionen und TV-Sender. Daneben lehrt er an der Universität zu Köln kreatives Schreiben. Stefan Keller lebt in Düsseldorf.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Heidi Kamemba ist neu bei der Kripo Düsseldorf, und sie fällt auf: Sie ist die erste schwarze Kriminalkommissarin in Deutschland. Ginge es nach ihr, wäre ihre Hautfarbe kein Thema, doch leider sehen die meisten das anders. Als an ihrem ersten Arbeitstag in einem Waldstück eine verkohlte Leiche gefunden wird, nimmt sie die Ermittlungen auf, aber nicht alle im Team unterstützen sie. Während der Mörder noch gesucht wird, geben Kamembas Kollegen ihr zunehmend Rätsel auf. Es heißt, ihr Vorgänger habe sich mit seiner Dienstwaffe erschossen. Doch war es wirklich Suizid?


Meine Meinung:
Ich hatte mitbekommen, dass es einen neuen Krimi geben sollte, der in Düsseldorf spielt. Das hat mich schon neugierig gemacht. Außerdem sollte die Protagonistin die erste schwarze Kriminalkommissarin Deutschlands sein, das waren gleich zwei weitere Punkte, die mich noch neugieriger auf das Buch machten.
Heidi Kamemba hatte ich vom ersten Moment an in mein Leserherz geschlossen. Ich war voll auf ihrer Seite und habe voller Spannung beobachtet, wie sie den Fall meistert, trotz der ihr anscheinend nicht freundlich gesonnenen Kollegen und der blöden Bemerkungen, die sie sich immer wieder anhören musste. Natürlich waren nicht alle Kollegen unfreundlich zu ihr, es gab auch jede Menge, die sie unterstützen und auf ihrer Seite waren.
Stefan Keller hat einen besonderen Schreibstil, so hatte ich immer wieder das Gefühl, im Wechsel die Gedanken von Heidi und ihren Kollegen kennen zu lernen. Für mich waren das interessante Einblicke, die mir allerdings nicht zu viel verrieten. Verdächtige hatte ich reichlich, denn Geheimnisse hatten fast alle und vorhersehbar war die Geschichte für mich nicht.
In diesem Buch lernte ich nicht nur Heidi, ihren Vater und ihre Kollegen kennen, ich habe auch sehr viel privates von ihnen erfahren. Ich denke, dass es noch reichlich Potential für künftige Bücher geben wird.
Der Autor hat es sehr gut verstanden, ein aktuelles Thema in diesem Krimi aufzunehmen. Ich meine, meistens passieren irgendwelche Morde aus irgendeinem Grund, das gehört nun mal zu einem Krimi. Aber verknüpft mit Ereignissen, die den Lesern bekannt sein können und womit sich viele vielleicht auch beschäftigt haben, gibt der ganzen Sache noch ein besondere Würze.

Fazit:
Mir hat der Auftakt zu einer Serie sehr gut gefallen und mit Sicherheit werde ich Heidi Kamemba im Auge behalten. Aber jetzt empfehle ich diesen Krimi gerne weiter.

Ich möchte mich beim Verlag Rowohlt vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Mein schlimmster schönster Sommer


Autorin: Stefanie Gregg

Titel: Mein schlimmster schönster Sommer

Version: eBook und Taschenbuch

Genre: Frauenroman

erschienen: 17. Februar 2017

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: atb




Stefanie Gregg, geb. 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften bis zur Promotion. Nach Stationen im Bereich Bucheinkauf und als Unternehmensberaterin widmet sich die Autorin jetzt nur noch dem Schreiben. Mit ihrer Familie wohnt sie in der Nähe von München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe.


Meine Meinung:
Ein sehr berührendes Buch, das einen auch nachdenklich werden lässt. Was würde man selber machen, wenn festgestellt wird, dass sich im Körper ein sehr großer Tumor befindet?
Isabels Arzt rät ihr bis zur nächsten Untersuchung 14 Tage Urlaub zu machen. Sie fasst ganz spontan einen Entschluss und wird es nicht bereuen.  Eigentlich wollte sie Rasso nur den VW-Bus abkaufen und damit in die Provence fahren. Aber es kommt alles anders und vor allem als sie es sich vorgestellt hat.
Was Isabel und Rasso alles erleben, hat die Autorin sehr gut geschildert, humorvoll aber auch nachdenklich. Muss man erst krank werden, bevor sich einiges im Leben ändert? Georg, der Lebengefährte und auch Isabel machen sich sehr viele Gedanken und überdenken auch einiges. Entscheidungen müssen getroffen werden, Einstellungen ändern sich. Traurig, aber auch realistisch, erst in solchen Momenten wird einem vieles bewusst.
Ich habe Isabel gern begleitet, wenn man es bei diesen Voraussetzungen so sagen kann. Auf jeden Fall hat mich ihre Geschichte sehr berührt. Aber ich konnte auch feststellen, wie sehr Isabel diesen Sommer genießen konnte. Über den Inhalt und das Ende des Buches werde ich hier mit Sicherheit nichts verraten. Der Buchtitel ist so gut ausgewählt, dass er viel verrät aber auch alles offen lässt.

Das Buchcover passt wunderbar zu dem Inhalt des Buches und gefällt mir sehr gut. Schlicht und doch passend

Fazit:
Berührend, humorvoll und nachdenklich, alles wechselte sich ab. Und es gibt immer einen Grund, weshalb sich alles so entwickelt. Auf jeden Fall empfehle ich das Buch sehr gerne weiter.

Bei dem Aufbauverlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Rezension - Scheinwelten



Autorin: Elke Bergsma

Titel: Scheinwelten - Büttner und Hasenkrug ermitteln Band 15

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. Dezember 2016

Seiten: 301

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Autorin Elke Bergsma, Jahrgang 1968, ist in Ostfriesland aufgewachsen und hat hier, in der wundervollen Weite der von Windmühlen, Leuchttürmen, Deichen, Schafen und Kühen geprägten Landschaft, auch das Lesen gelernt :) Inspiriert von den Büchern Enid Blytons hat sie schon damals beschlossen, Schriftstellerin zu werden. Gesagt, getan - nur rund 30 Jahre später veröffentlichte sie ihren ersten Roman. Aus Liebe zu ihrer Heimat und deren Bewohnern hat sie sich dazu entschlossen, Ostfrieslandkrimis zu schreiben und macht dies inzwischen hauptberuflich, leidenschaftlich und erfolgreich. Ein Lebenstraum ging in Erfüllung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein gemeinschaftlicher Boßelausflug mit dem Lehrerkollegium seiner Frau ist nicht gerade das, was sich Hauptkommissar David Büttner unter einer gelungenen Freizeitgestaltung vorstellt. Umso erleichterter ist er, als seine Gruppe nach der sportlichen Betätigung in eine Gaststätte einkehrt, in der bereits ein traditionelles Grünkohlessen auf sie wartet. Doch währt auch hier die Freude nur so lange, bis vor seinen Augen ein sich in Krämpfen windender Mann vom Stuhl kippt und wenig später verstirbt. Schnell ist klar, dass der Mann einem Giftmord zum Opfer gefallen ist – und dass es weder an Motiven noch an Verdächtigen mangelt. Diesmal wieder mit einem Gastauftritt von Uroma Wübkea.


Meine Meinung:
Inzwischen habe ich ja einige Krimis gelesen, in denen Büttner und Hasenkrug ermitteln und beide sind mir inzwischen sehr vertraut, zumal das Privatleben der beiden Ermittler auch in diesem Buch eine große Rolle spielt.
Ebenfalls vertraut, ist mir der Schreibstil der Autorin, der mir sehr gut gefällt. Sie schafft es doch immer wieder mich an das Buch zu fesseln. Langweilig wird es mir nicht. Ich hatte das Gefühl besonders in diesem Buch wäre alles klar und musste mich dann wirklich sehr überraschen lassen. Immer wenn ich dachte, jetzt aber, gab es eine Wendung mit der ich nicht gerechnet hatte. Durch geschickte Schilderungen oder beim Film würde ich jetzt sagen, durch geschicktes aus- oder einblenden erhöhte Elke Bergsma die Spannung in meinen Augen. Beigetragen haben dazu auch verschiedene Nebenfiguren, wie zum Beispiel eine besondere Nachbarin. Aber ich will nicht zuviel verraten. Außerdem war ich beim Lesen sehr froh, dass hier nun langsam der Frühling kommt, denn ich fand das Wetter in diesem Buch richtig ungemütlich und beim Boßeln wäre ich ebenfalls nicht gerne dabei gewesen, dann schon lieber beim Grünkohlessen, naja, beim Essen ohne besondere Erlebnisse.
Köstlich fand ich in diesem Buch verschiedene Personen, denen die Autorin ganz besondere Charaktere zugeordnet hatte. Es wurden zwar Klischees bedient, aber durchaus realistisch. Es passte einfach alles bestens zusammen und leid tat es mir um bestimmte Personen leider nicht.
Das Ende fand ich übrigens ganz besonders gelungen und geschickt eingefädelt ;)

Fazit:
Man muss nicht alle Bücher dieser Serie kennen, aber es wäre schon ganz gut, um verschiedene Zusammenhänge besser zu verstehen. Auf jeden Fall empfehle ich Band 15 gerne weiter.

Rezension - Erwin, Enten, Präsidenten


Autor: Thomas Krüger

Titel: Erwin, Enten, Präsidenten

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 13. Februar 2017

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne




Der Autor Thomas Krüger, geb. 1962 in Ostwestfalen, ist Hörbuch- und Kinderbuchverleger, Autor von Kinderbüchern (Die 3 Superbrillen) und zahllosen Sonetten an Donald Duck. Seiner Serie um Erwin Düsedieker verdanken wir die ersten Ermittlungsenten der Kriminalliteratur.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In Versloh, der Gemeinde mit den Dörfern Bramschebeck und Pogge, steht die Wahl vor der Tür. Alle paar Jahre wieder wird Fritzwalter Kleinebregenträger hier zum Bürgermeister gewählt. Nie gab es einen Gegenkandidaten. Eines Morgens allerdings liegt Kleinebregenträger tot neben der Bundesstraße. War es Mord? Oder ein Unfall? Erwin Düsedieker, den man im Ort für trottelig hält, weil er mit seinen Enten spricht und in Gummistiefeln Spaziergänge unternimmt, macht sich so seine Gedanken. Und verstrickt sich unversehens in einen schmutzigen Wahlkampf ...


Meine Meinung:
Erwin überrascht in diesem Buch nicht nur mich, auch die Bewohner von Bramschebeck und Pogge werden über ihn staunen. Dies war mein Eindruck, als ich das Buch las. Aber ich will nicht vorgreifen.
Hatte ich doch vor kurzem erst von Erwins großer Reise auf die Insel Oddinsee gelesen, war ich jetzt glücklich, mit ihm wieder in seiner vertrauten Umgebung sein zu dürfen. Da fühlte er sich mit seinen Enten und natürlich mit Lina am wohlsten. Mir hat es dort auch wesentlich besser gefallen.
Ich hatte außerdem sehr viel Spaß dabei, die kleine Landkarte der beiden Orte auf der Klappeninnenseite zu betrachten und das habe ich sehr oft gemacht. Zum einen konnte ich dann besser nachvollziehen, welche Wege Erwin mit seinen Enten einschlägt, zum anderen hatte ich großes Vergnügen mir immer wieder die Namen der Dorfbewohner laut vor zu lesen. Ja genau, laut musste es sein, denn dann hatten sie ein ganz andere Wirkung. Lest mal nur mit den Augen Fritzwalter Kleinebregenträger und dann lest den Namen mal laut. Aber dies wollte ich nur mal nebenbei erwähnen, wobei, wenn ich es mir recht überlege, macht dies das Lesen des Buches zu einem Lesevergnügen. An den besonderen Schreibstil des Autors hatte ich mich ja inzwischen gewöhnt und kam damit wunderbar zurecht.
Wie ich schon erwähnte, hat mich Erwin wirklich überrascht, obwohl mir durchaus klar war, dass er in Wirklichkeit gar nicht der Dorftrottel ist. Aber es ließ sich für ihn einfacher damit leben. Unauffällig zu sein hat manchmal durchaus seine Vorteile. Und Menschen, die ihn mochten, haben ihn sowieso richtig eingeschätzt.
Auf jeden Fall ist es Erwin ein weiteres Mal gelungen, nicht nur einen Fall zu lösen, denn es passierte in den beiden Dörfern einiges, was einem merkwürdig vorkam. Die Neugierde seiner Enten haben ihm dabei wieder geholfen und natürlich seine Freunde, allen voran Arno, über den ich mich schon sehr amüsiert habe. Obwohl es manches Mal besser gewesen wäre, wenn er sich etwas zurück gehalten hätte.
Das Buchcover finde ich so toll und auch diesmal passt es hervorragend zum Inhalt des Buches. Eine Ente in der Ente ;)


Fazit:
Buch vier hat mich wieder sehr begeistert und ich bin gespannt, ob es weitere Folgen geben wird. Obwohl eine gewisse Würze jetzt nicht mehr da ist, oder doch?  Wie auch immer, ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.

Bei dem Verlag Heyne möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 14. Februar 2017

Rezension - Ostfriesische Gier


Autorin: Andrea Klier

Titel: Ostfriesische Gier

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 18. Januar 2017

Seiten: 278

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant





Dies schreibt Andrea Klier über sich:
Seit 1997 arbeite ich als freie Autorin. Schon mit 11 Jahren wollte ich Schriftstellerin werden, doch bevor sich dieser Traum erfüllte, war ich über 24 Jahre als Hebamme tätig.
Bisher habe ich zahlreiche Kurzgeschichten, Wahre Geschichten, Fach- und Sachartikel veröffentlicht, ebenso 4 Hörbücher und bin Mitautorin mehrerer Heftroman- und E-Book Reihen unter verschiedenen Pseudonymen.
Mich faszinieren zwischenmenschliche Beziehungen, Liebe und Freundschaft, alternative Medizin, Psychologie, Mystik und Okkultismus.
Inspiration finde ich unter freiem Himmel, bei Bäumen, hinter meinem Schreibtisch und in der Versenkung alter Lehrbücher unterschiedlichster Sparten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Am Upstalsboom in Aurich wird die erst siebzehnjährige Elske ermordet aufgefunden, einen goldenen Taler fest umklammert in der Hand. Schnell wird klar: Der Fundort ist nicht der Tatort. Doch wer hat die Tote zum Upstalsboom gebracht, der symbolträchtigen friesischen Versammlungsstätte aus längst vergangenen Zeiten? Hauptkommissar Hauke Holjansen und seinem Kollegen Sven Ohlbeck offenbart sich ein erschreckendes Geflecht aus Gier, Bestechung und Leid. Die Spur der Ermittlungen führt ausgerechnet zu Edo Boysen, dem Chef des örtlichen Jugendamts und einer der einflussreichsten Persönlichkeiten Aurichs. Doch nicht nur er gerät ins Visier der Fahnder, sondern auch Elskes eigene Freunde und ihre Familie. Die Lösung des Falls könnte in einem mysteriösen zweiten goldenen Taler liegen, den Elske vor allen verbarg und der seit ihrem Tod spurlos verschwunden ist...


Meine Meinung:
Leider gibt es auf dem Markt so viele Krimis und es fällt mir schon schwer, den Überblick zu behalten. Rein zufällig war es also, dass ich auf dieses Buch aufmerksam wurde und dann ausgerechnet auf das 8. Buch. Sollte mir der "späte" Einstieg in die Serie gelingen?

Ja, es war kein Problem für mich. Ganz schnell hatte ich das Gefühl die beiden Ermittler gut zu kennen, was natürlich an dem Schreibstil der Autorin liegt. Sie hat es auch geschafft, dass ich sofort mittendrin war und große Sympathien für Hauke und Sven entwickelte, aber noch größer waren die Antipathien zu verschiedenen Personen. Ich will sie hier nicht namentlich nennen und somit einiges verraten, aber ich fand schon, dass einige das verdient hätten, was andere sich ausgemalt haben. Es mag ja nicht ganz in Ordnung sein, aber auch die Ermittler haben sich Gedanken gemacht und kamen schon mal in die eine oder andere Zwickmühle. Wie erwähnt, ich hatte durchaus Verständnis.

Andrea Klier hat nicht nur einen spannenden Krimi gelesen, sondern mich auch neugierig auf verschiedene geschichtliche Ereignisse gemacht. Bisher kannte ich keinen Upstalsboom und den besonderen Taler, aber jetzt weiß ich mehr. Ich erwähnte ja schon ihren Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat. Ähnlich wie die Ermittler und ihre sympathischen Helfer Antje und Lina, tappte ich erst einmal im Dunkeln. Ich hatte so gar keine Ahnung, wer denn der Täter war und reichlich Verdächtige. Auch die Passagen, in denen aus Sicht des Täters erzählt wurde, halfen mir da wenig. So war es denn spannend bis zum Ende.
Die Autorin hat in diesem Krimi mehrere interessante Sachverhalte untergebracht: die Geschichte der Gegend, die Gier, die Korruption und nicht zuletzt die Hilflosigkeit in bestimmten Situationen. Einiges hat mich sehr sehr wütend gemacht, aber ich musste leider auch erkennen, dass man gegen bestimmte Seilschaften als kleiner Mann einfach nicht ankommt. Man merkt, mich hat das Buch so richtig gepackt und ich war wieder mittendrin und nur ein bisschen böse über das Ende. Und das kann jeder jetzt auslegen, wie er möchte.

Fazit:
Nachdem ich also festgestellt habe, dass man auch beim 8. Buch eine Serie beginnen kann, möchte ich das Buch gerne weiter empfehlen. Wenn es meine Zeit zulässt, werde ich mit Sicherheit auch noch andere Folgen lesen.

Für das Rezensionsexemplar möchte ich mich vielmals bedanken. Ich erwähnte ja schon, dass bei der Vielfalt der angebotenen Bücher das eine oder andere nicht wahr genommen werden kann. Deshalb freue ich mich, dass mir dieses Buch angeboten wurde.

Sonntag, 12. Februar 2017

Rezension - Mord in Pilsum


Autorin: Susanne Ptak

Titel: Mord in Pilsum

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. Januar 2017

Seiten: 146

Altersempfehlung: Erwaschsene

Verlag: Klarant




Susanne Ptak wurde 1964 in Düsseldorf geboren. 2003 zog sie mit ihrem Ehemann ins schöne Ostfriesland, wo sie vier Jahre lang eine kleine Schafskäserei betrieben haben. Die Autorin liebt Krimis, in denen sie ihre Leidenschaft für Schafe, Wolle, Ostfriesland und leckeres Essen mit einfließen lässt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das ostfriesische Nordseedorf Pilsum wird von grausamen Morden erschüttert. Einmal mehr mittendrin: Dr. Josefine Brenner. Zurzeit hält sich die Rechtsmedizinerin im Ruhestand bei ihrer Freundin Theda in Pilsum auf, und gemeinsam finden sie die Leiche von Klara Schiller. Die Imkerin half ehrenamtlich Au-pair-Mädchen in Not, und in letzter Zeit verschwanden gleich mehrere Au-pairs spurlos... Wenig später taucht eine zweite Leiche auf: ein hübsches chinesisches Au-pair. Beide getötete Frauen waren an Händen und Füßen gefesselt, an den Tatorten lagen rote Gladiolen. Viel deutet auf chinesische Triaden hin, aber organisiertes Verbrechen im tiefsten Ostfriesland? Josefine mag an diese Theorie nicht so richtig glauben. Wie immer ermittelt sie auf ihre eigene Art, und bringt sich dabei in tödliche Gefahr...


Meine Meinung:
Selbst wenn mich das Buchcover nicht schon einige Zeit auf dieses Buch aufmerksam gemacht hätte, gäbe es noch zwei weitere Gründe, weshalb ich das Buch gerne gelesen hätte. Die Autorin ist eine gebürtige Düsseldorferin und ihre Protagonistin wohnt ebenfalls in dieser Stadt. Ihr meint, das hätte nichts zu bedeuten? Mag sein, aber mich hat es neugierig auf das Buch gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.
Bisher kannte ich noch keinen Krimi von Susanne Ptak und so lernte ich erst jetzt Josefine Brenner kennen. Sie  ist Rechtsmedizinerin im Ruhestand und besucht ihre Freundin in Pilsum. Als sie bei einer Imkerin Honig kaufen wollten, finden sie diese ermordet in ihrem Haus vor.
Ich als Leserin habe ja manchmal den Vorteil, dass ich vor den Protagonistinnen etwas erfahre und im Laufe der Geschichte ihnen einen Schritt voraus sein kann. Deshalb war ich dann auch etwas verblüfft, als Josefine und Theda....., halt ich will doch nichts verraten und bleibe auch dabei.
Auf jeden Fall hat mir der Schreibstil der Autorin gut gefallen und sie zeigt, dass selbst in Büchern, die nicht so umfangreich sind, die Spannung nicht zu kurz kommt. Denn spannend fand ich das Buch von Anfang bis Ende. Ebenfalls gut gefallen hat mir die Art und Weise, wie die Ermittler und ihre Kollegen in diesem Fall zusammen arbeiten und letztendlich den Fall auch lösen.

Fazit:
Dies war zwar das erste Buch, das ich von Susanne Ptak gelesen habe, aber mit Sicherheit nicht das letzte. Inzwischen weiß ich auch, dass Josefine öfter bei der Aufklärung hilft, denn anscheinend passiert immer etwas, wenn sie sich in Ostfriesland aufhält. Ich hatte bei diesem Buch allerdings nicht das Gefühl, die anderen kennen zu müssen. Es war eine abgeschlossene Geschichte und gerne empfehle ich das Buch weiter.

Bei dem Klarant Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 11. Februar 2017

Rezension - Erwin, Enten & Entsetzen


Autor: Thomas Krüger

Titel: Erwin, Enten & Entsetzen

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 12. Oktober 2015

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne




Der Autor Thomas Krüger, geboren 1962 in Ostwestfalen, arbeitete zunächst als Journalist für Tageszeitungen und Magazine. Heute ist er Hörbuch- und Kinderbuchverleger, Autor von Kinderbüchern (Jo Raketen-Po) und zahllosen Sonetten – u.a. an Donald Duck. Mit Erwin, Mord & Ente legte er seinen ersten Krimi vor und betritt mit der Figur der »Ermittlungsente« Lothar völlig neues Terrain. Thomas Krüger lebt mit seiner Familie in Bergisch Gladbach bei Köln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Erwin Düsediekers Freundin Lina Fiekens ist verschwunden. Sie wollte ihre Schwester auf der Insel Oddinsee besuchen. In den Zeitungen wird von einer unbekannten Toten berichtet. Erwin muss in den Norden, ans Meer, um sie zu finden. Selbstverständlich reist Erwin nicht ohne seine Laufenten Lothar und Lisbeth und deren Nachwuchs Alfred. Auf Oddinsee erleben sie eine Welt voller Mythen & Morde.


Meine Meinung:
Nachdem ich die beiden ersten Bücher über Erwin und seine Enten gelesen hatte, war ich natürlich neugierig auf das dritte Buch. Denn ich hatte Äwinn und seine Enten ja immer besser kennen gelernt und Spaß daran, ihn und seine Freunde zu begleiten.
Begleiten sollte ich sie auch diesmal, aber nicht in Bramschebeck, sondern auf eine Insel namens Oddinsee. Vorgesehen war das eigentlich nicht, denn Lina wollte ihre Schwester besuchen und nach einer Weile wieder nach Hause zu Erwin kommen. Aber oft kommt alles anders. In der Zeitung lesen Erwin, Arno und Hilde von einer unbekannten Toten, die auf der Insel gefunden wurde. Beunruhigt, weil Lina nicht wie verabredet jeden zweiten Tag einen Brief schickt, will Erwin sich auf den Weg machen und Lina suchen. Alleine will er nicht fahren, seine Enten sollen mit, aber da hat er nicht mit seinen besten Freunden Arno und Hilde gerechnet, die ihn begleiten wollen.
Mit sehr viel Humor hat Thomas Krüger in seinem besonderen Schreibstil beschrieben, wie sich alle auf den Weg machen. Ich hätte das ja alles zu gerne mit eigenen Augen gesehen, obwohl der Autor es schon wunderbar beschrieben hat.
Nun will ich hier nicht die ganze Geschichte erzählen, die soll jeder Interessierte selber lesen. Mich hat das Buch auf jeden Fall wieder gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, was dort auf der Insel denn nun eigentlich los ist. Einiges hat mich sehr verwirrt, Zusammenhänge konnte ich nicht so gut erkennen und mit Zitaten der Bücher, die Erwin und Lina gemeinsam lesen, auch wenig anfangen. Da habe ich schon sehr über Erwin gestaunt, der doch eher schlichten Gemütes sein sollte. Davon habe ich auf der Insel kaum etwas gemerkt.
Auf jeden Fall ging es dort hoch her. Zwielichtige Gestalten, viele Tote und immer noch keine Spur von Lina. Stellenweise wurde es mir tatsächlich etwas zuviel.
Am Ende war ich froh, dass alles in Ruhe erklärt wurde und ich die ganze Geschichte auch verstand.
Wenn ich nun alle Bücher miteinander vergleiche, dann schneidet dieses von den dreien am schlechtesten ab, was nicht heißt, dass es schlecht ist, halt nicht so gut, wie die beiden anderen.

Das Buchcover, wie auch alle anderen dieser Serie, gefällt mir sehr gut. Die drei Enten und ein Boot namens Lina, alles passt bestens zum Buch und den Geschehnissen.


Fazit:
Wie so oft, gefällt mir ein Buch einer Serie mal mehr und mal weniger gut. Deshalb bin ich jetzt wirklich sehr gespannt auf Band vier, denn abbrechen will ich das Lesen der Bücher auf keinen Fall.


Bei dem Verlag Heyne möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 6. Februar 2017

Rezension - Barco Negro


Autor: Mario Lima

Titel: Barco Negro - Ein Fall für Chefinspektor Fonseca

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. Juli 2016

Seiten: 460

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Books on Demand



Mario Lima ist das Pseudonym eines deutschen Autors, der seit vielen Jahren in Portugal lebt. Mit seiner Frau und drei Katzen wohnt er im grünen Norden des Landes. Dort kümmert er sich auch gern um seine Weinreben und keltert selbst etwas roten Vinho Verde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein vielschichtiger Fall. Ein besonderes Land: Portugal.
Die alte Hafenstadt Porto, am Morgen nach einem heftigen Herbststurm. Straßen sind überflutet, der Verkehr ist zusammengebrochen. Auch bei der Mordkommission stecken die meisten im Stau, als die Meldung eingeht. Ein Leichenfund in einem abgelegenen Haus am Atlantik.
Für Ana Cristina, frisch von der Polizeischule, ist das die Chance, endlich an einer richtigen Mordermittlung beteiligt zu werden. Diesmal ist sie dabei, in dem ersten Wagen, der am Tatort eintrifft.
In dem Haus liegen zwei Tote, ein Mann und eine Frau. Ein rätselhafter Doppelmord, der immer neue Fragen aufwirft. Eine Spur führt zurück in die dunkle Vergangenheit Portugals, die noch gar nicht so lange her ist.
Ana Cristina setzt alles daran, ihren ersten Fall zu lösen. Doch selbst der erfahrene Chefinspektor Fonseca stößt hier an seine Grenzen. Das Verbrechen hat Dinge in Gang gesetzt, die nicht mehr aufzuhalten sind. Unbemerkt bahnt sich ein Drama an, das tödlich enden wird.


Meine Meinung:
Dieses Buch ist hoffentlich der Auftakt zu einer Krimiserie, die uns Leser nach Portugal entführt. Der Autor hat nicht nur die Gegend bestens beschrieben, er hat mir auch vieles vom Leben dort vermittelt.

Ich fand es ungemein interessant, den Tagesablauf der Ermittler bei der Lösung dieses Falles kennen zu lernen. Kannte ich es doch aus anderen Büchern, dass viele Ermittler vor lauter Arbeit und Eifer ihre Pausen und auch das Essen vergessen. Hier wurde sehr viel Wert darauf gelegt, eine Mittagspause einzuhalten und gutes Essen zu sich zu nehmen. Lach, aber das ist mir nur am Rande aufgefallen. Es hat die Ermittler natürlich nicht daran gehindert, den Fall zur Zufriedenheit aller zu lösen.

Obwohl der Autor es ihnen und mir nicht leicht gemacht hat. Bis ich alle Beteiligte erst einmal sortiert hatte, dauerte es eine Weile, aber den Überblick habe ich nicht verloren.

Mario Lima hat es für mich sehr spannend gemacht, ich habe bis zum Ende nicht gewusst, was denn eigentlich los war. Halt, das soll jetzt nicht falsch verstanden werden, ich meine einfach, dass ich nichts geahnt habe und die Geschichte nicht vorhersehbar war. So war ich dann auch sehr überrascht und im nachhinein konnte ich eine der Beteiligten noch weniger leiden. Für mich fand ich es dann am Ende gut, dass ich alle Zusammenhänge erfahren habe, also warum was aus welchem Grund passiert ist. Es kommt oft genug vor, dass ich am Ende eines Buches noch offene Fragen habe.

Wie es halt immer so ist, es gibt Personen, die ich in mein Leserherz schließe und andere, denen gegenüber ich sehr skeptisch bin und die mir immer unsympathischer werden. Hier konnte ich Ana Cristina besonders gut leiden, obwohl sie "nur" eine Praktikantin war und noch viel Erfahrung sammeln musste. Ihre Kollegen, allen voran Chefinspektor Fonseca waren mir mit ihren Eigenheiten auch sehr sympathisch.

Das Buchcover passt wunderbar zum Inhalt, denn leider regnet und stürmt es während der Auflösung dieses Falles ganz besonders und es kommen grellrosa Gummistiefel zum Einsatz. Sie gehören Ina Cristina, die mit ihrem Outfit öfter mal einige ablenkt. Das waren Stellen an denen ich schmunzeln musste, lockerten sie doch humorvoll die Ermittlertätigkeit etwas auf oder besser gesagt, sie brachten noch etwas Abwechslung in die Schilderungen rund um die Arbeit.

Fazit:
Mir hat dieser Krimi gefallen und ich freue mich wirklich, wenn ich weitere Folgen zum Lesen bekomme.

Ich möchte mich vielmals beim Autor dafür bedanken, dass er mich auf seinen Krimi aufmerksam gemacht und mir spannende Lesezeit beschert hat.

Sonntag, 5. Februar 2017

Rezension - Multiversum - Die Rückkehr


Autorin: Petra Mattfeldt

Titel: Multiversum - Die Rückkehr

Genre: Jugendbuch, Fantasie, Zeitreise

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Dezember 2016

Seiten: 192

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene





Die Autorin Petra Mattfeldt lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Bremen. Sie arbeitet als freie Journalistin und hat unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits mehrere Historische Romane veröffentlicht. Mit "Sekundentod" ist ihr der Sprung ins Krimigenre gelungen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit seinem letzten Abenteuer im Multiversum sind einige Jahre vergangen und Tom Stafford hat soeben seine Ausbildung als Agent des MI6 abgeschlossen. Da erreicht ihn eine Nachricht mit brisantem Inhalt und zwingt ihn und sein Team, früher als geplant nach Old Sarum ins 13. Jahrhundert zurückzukehren. Doch die Agenten stellen schnell fest, dass nicht nur sie mit einem Auftrag nach Old Sarum gekommen sind. Mächtige Gegenspieler setzen alles daran, das Vorhaben von Toms Team zu durchkreuzen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt …


Meine Meinung:
Nachdem ich vor kurzem erst Band eins Multiversum - Der Aufbruch gelesen hatte, freute ich mich ohne lange Wartezeit das nächste Buch lesen zu können. Denn schon das erste Buch hat mich begeistert und zeigte mir, dass ich auch Gefallen an spannenden Jugendbüchern finde.
Tom war inzwischen einige Jahre älter geworden und hatte seine Ausbildung hinter sich. Es war klar, dass er irgendwann wieder eine Reise ins 13. Jahrhundert unternehmen würde.
Zu Beginn meinte ich noch zu ahnen, wie es in diesem Buch mit der Geschichte weitergeht. Allerdings hatte ich mit dieser Entwicklung gar nicht gerechnet, was ich aber toll fand, denn so konnte die Autorin mich wunderbar überraschen. So war ich von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt.
Das Buch lies sich wunderbar lesen und schnell hatte ich das Ende erreicht, was mich ein bisschen traurig machte, zu gerne hätte ich noch ein bisschen mehr gelesen. Nun habe ich die Hoffnung, dass es irgendwann eine weitere Folge geben wird.

Fazit:
Auch von der zweiten Reise ins 13. Jahrhundert habe ich gerne gelesen, aber noch lieber etwas mehr. Nun bleibt mir nichts anderes übrig, als auch ein weiteres Buch zu hoffen. Auf jeden Fall gebe ich für beide Multiversum Bücher eine Leseempfehlung.

Rezension - Mit Ski, Charme und Pinguin


Autorin: Emma Wagner

Titel: Mit Ski, Charme und Pinguin

Genre: Liebesroman

Version: eBook

erschienen: 31. Januar 2017

Seiten: 286

Altersempfehlung: Erwachsene







Emma Wagner ist eine 1982 in Niedersachsen geborene Autorin. Zum Studium verschlug es sie nach Heidelberg. Diese herrliche Stadt wurde ihrem Ruf in Emmas Falle mehr als gerecht, denn sie hat ihr Herz in Heidelberg verloren. Dort lebt sie dementsprechend immer noch - inzwischen glücklich verheiratet - mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter. Eigentlich hatte sie nie vorgehabt, einen Roman zu schreiben. Seit dem Erfolg ihres Debütromans "Liebe und andere Fettnäpfchen", der sogar noch 2015 Kindle Jahresbestseller geworden ist, kann sie nicht mehr damit aufhören. An Ideen dafür mangelt es ihr auch nicht, nur an Zeit. Schließlich hat sie eine fantastische Familie, die für sie das Wichtigste auf der Welt ist. Da der Spagat zwischen Autorendasein und Mutterschaft nur mit einer gehörigen Portion Humor zu meistern ist, sind ihre Spezialität Liebesromane mit Herz, Humor und Heidelberg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zoey hat Kurven. Leider irgendwie an den falschen Stellen. Und ein paar Zentimeter mehr an Körpergröße wünscht sie sich auch schon ihr halbes Leben. Allerdings sind das momentan ihre geringsten Probleme, denn Zoey hasst Schnee, kann nicht Ski fahren und hält Skilehrer für arrogante Machos, die alles abschleppen wollen, was einen Busen hat.
Doch ausgerechnet sie wird dazu überredet, für eine Woche die Krokusse gegen Eisblumen zu tauschen und ihre Freundin Lara in deren Skiurlaub zu begleiten. Dort stellt sich heraus, dass in Wahrheit … alles noch viel schlimmer ist!
Anstelle der versprochenen Entspannung erwarten Zoey jede Menge blaue Flecke, ein ungewolltes Blind Date und exzentrische Pensionsbetreiberinnen, die offenbar etwas zu verbergen haben. Und Ben.
Ben ist Skilehrer und der Inbegriff sämtlicher von Zoeys Vorurteilen. Unglücklicherweise ist er überdies auch wahnsinnig charmant und heiß …


Meine Meinung:
Was passiert, wenn man nur der besten Freundin zuliebe mit in den Winterurlaub fährt?  Zoey mag keinen Schnee und hatte eine feste Meinung von Skilehrern, ich könnte es auch Vorurteil nennen ;)
Humorvoll und mit einer Prise Spannung beschreibt Emma Wagner, was Zoey und ihre Freundinnen alles so erleben.
Ich kann nicht Ski fahren und sollte ich jemals auf die Idee kommen, es doch noch zu versuchen, dann muss mich jemand an dieses Buch erinnern. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich auf Skiern ein ähnliches Bild abgeben werde wie Zoey. So leid es mir ja für die Protagonistin tut, der das alles sehr peinlich war, aber ich musste ebenfalls lachen, als ich die Szene gelesen hatte und nicht nur bei dieser hatte ich Spaß beim Lesen.
Die Autorin hat ihren Beteiligten sehr interessante Charaktere zugeordnet. Ich war manchmal richtig froh, dass ich nicht mit dieser Truppe unterwegs war und alles aus der Ferne betrachten konnte, denn besonders zwei hätten bei mir auch öfter für Augen-verdrehen gesorgt. Was jetzt nicht negativ zu verstehen ist, denn solche Typen gibt es ja wirklich und Emma Wagner hat sie in der Geschichte wunderbar platziert.
Neben Erlebnissen im Schnee und danach geht es natürlich um die Liebe. Die üblichen Verwicklungen kamen auch nicht zu kurz, was mich immer wieder veranlasst, den Beteiligten ein paar Worte zu sagen. Manchmal ist es schon gut, wenn mich niemand beim Lesen beobachtet, denn es kommt vor, dass ich das Buch böse anschaue, weil ich mit dem Verhalten nicht einverstanden bin. Lach, jaja ich bin doch nicht nur Beobachterin aus der Ferne.
Ganz besonders habe ich mich gefreut, dass ich Karl und Otto wieder getroffen habe und was ich dann noch von ihnen lesen konnte, hat mich sehr gefreut. Was ich meine? Nun, das wissen die Leser des Buches "Eine Schildkröte macht noch keine Liebe"
Achja, etwas ganz wichtiges möchte ich auch noch erwähnen, im Buchtitel werden Pinguine erwähnt. Sie werden ein sehr wichtige Rolle in diesem Buch spielen und ich habe mir natürlich ganz viele Bilder dieser Tiere angesehen.

Fazit:
Winter und Schnee, beides kann wunderschön sein, wenn man nicht gerade eine Niete auf Skiern ist und wenn die Liebe noch dazu kommt..... Ein sehr schönes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

Rezension - Blutorangen Liebesquartett


Autorin: Frieda Lamberti

Titel: Blutorangen Liebesquartett

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Februar 2017

Seiten: 244

Altersempfehlung: Erwachsene






Frieda Lamberti ist das Pseudonym der Autorin. Die gebürtige Hamburgerin ist Langzeitehefrau, Mutter, Oma von vier Enkelkindern und lebt mit ihrem Mann in der Lüneburger Heide. Sie zählt sich zu den spätberufenen Schreiberinnen. Erst im Alter von 50 Jahren veröffentlichte sie ihren Debütroman Ausgeflittert. Frieda liebt Familiengeschichten, in denen auch Frauen jenseits der magischen Vierzig vorkommen. Es folgten binnen kurzer Zeit zahlreiche Kurz- und Fortsetzungsromane, die unter dem Serientitel HAMBURGER DEERNS erschienen sind.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hätte Bente sich anders entschieden, wenn sie geahnt hätte, welche Konsequenzen ihr Handeln hat? Mysteriöse Geheimnisse um Lennarts und Antons Familiengeschichte wecken erneut die Detektivin in ihr. Bei ihren Nachforschungen erhält sie Hilfe von einer Seite, mit der sie nicht gerechnet hat. Bente zahlt einen hohen Preis, um die Wahrheit zu erfahren. Ob es das wert ist?


Meine Meinung:
Nun hatte ich es endlich, das dritte Buch der Trilogie. Nach dem zweiten Buch hätte ich ja am liebsten sofort weiter gelesen, denn ich war furchtbar neugierig, wie alles weitergeht.
Ich gehe mal davon aus, dass alle die beiden ersten Bücher der Trilogie gelesen haben, was ich auf jeden Fall empfehle und deshalb verrate ich hier nichts neues, wenn ich erwähne, dass Bente mit ihrer Schwangerschaft vielleicht ein sehr großes Risiko eingeht. Es kommt  allerdings alles anders, als ich es mir gedacht habe. Die Kurzbeschreibung machte es ja schon spannend für mich, aber diese Entwicklung hat mich dann doch sehr überrascht.
Wie ich es von Frieda Lamberti gewohnt bin, hat sie mich an das Buch gefesselt, sie hat mich wieder überrascht und begeistert. Ja, auch wenn ich nicht immer mit dem einverstanden war, was Bente so macht oder wie sie handelt, ist sie mir doch ans Leserherz gewachsen. Mit dem Ende des Buches war ich mehr als zufrieden.
Das Buchcover aller drei Bücher begeistert mich, sie zeigen wunderbar den Zusammenhalt.

Meine Meinung:
Wer bisher noch nicht die Chance ergriffen hat, sollte alle drei Bücher der Trilogie erwerben und sie dann in einem Schwung lesen. Es lohnt sich auf jeden Fall.