Montag, 27. März 2017

Buchmesse Leipzig 2017




In diesem Jahr wollte ich an allen Tagen zur Messe und es so richtig ausnutzen, mal viel Zeit zu haben. Das war auch der Grund, dass ich bereits am Tag vor der Messe nachmittags von Düsseldorf nach Leipzig geflogen bin. Ich hatte es mir auf meinem Sitz so richtig gemütlich gemacht und mich in mein Buch vertieft, das ich auf meinem Kindle geladen hatte. Auf einmal ruckelte es und ich schaute irritiert auf, da waren wir doch tatsächlich schon gelandet und ich hatte gar nicht so viel lesen können, wie ich wollte. Ich glaube, nach knapp 45 Minuten waren wir schon in Leipzig. Mit dem kleinen Gepäck ging es ja relativ schnell und im Nu waren wir schon auf dem Bahnsteig und warteten auf die S-Bahn. Begleitet hat mich eine Freundin, die noch nicht die größte Leseratte ist, aber das kann sich jetzt ändern 😉 Auf jeden Fall haben wir beide den Weg zu unserer Gästewohnung gefunden, für die nächsten Tage einen kleinen Vorrat angelegt und nach dem Abendessen uns gemütlich auf die Messe vorbereitet. Ich persönlich wollte immer sehr früh dort sein, weil ich einen entsprechend vollen Plan hatte, den ich natürlich gerne eingehalten hätte.



1. Tag 

Unsere Wohnung hatte eine sehr gute Lage, nur ein paar Meter entfernt, befand sich eine Haltestelle für die Tram.

Mit dieser ging es zunächst zum Bahnhof und dann mit der Nummer 16 zum Messegelände. Es kann sich jeder denken, dass diese Bahn immer sehr gut genutzt wurde. Aber da habe ich dann auch erkannt, dass Leipzig eine Stadt ist, in der seit vielen Jahrzehnten große Messen stattfinden und entsprechend gut war alles bestens organisiert. In sehr kurzen Abständen fuhren die Bahnen zur Messe. Gerade in der letzten Zeit hatte ich da in einer anderen Stadt viel schlechtere Erfahrungen gemacht. Aber das gehört jetzt nicht hierher.

Auf jeden Fall erreichte ich sehr zeitig das Messegelände, konnte meine Akkreditierung bestätigen lassen und befand mich schon in der Glashalle.

Da ich ja wusste, wie es dort zugeht, bin ich natürlich sofort zur Halle 5 gegangen und auf dem Weg dahin, tippte mir jemand auf die Schulter. So ein Zufall, die erste Autorin hatte nicht ich entdeckt, sondern sie mich : Charlotte Zeiler.Gemeinsam überbrückten wir dann die Wartezeit vor dem Eingang der Halle 5. Es gibt ja immer reichlich zu erzählen 😉






Mein Plan lautete, dass ich als allererstes zum Stand der Lieblingsautoren gehen wollte, zum einen, weil ich wusste, dass ich dort immer bekannte Autoren antreffen würde und zum anderen gehörte ich zu den glücklichen, die einen VIP-Status gewonnen hatten. Mit einem tollen Anhänger wurde ich ausgestattet und konnte somit allen nicht nur meinen Namen sondern auch den Status präsentieren. Gleichzeitig mit mir traf dort eine weitere Bloggerin ein: Martina Schütt, sie war in Begleitung ihrer Tochter. Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass wir uns ganz oft begegnen würden. Mit einem Sekt wurden wir beide von den anwesenden Autoren begrüßt, was ich natürlich ganz toll fand.




Nun konnte ich den ersten Punkt auf meiner Liste abhaken und hatte sogar etwas Zeit, um mich in der Halle um zu sehen. Dabei entdeckte ich Stände, zu denen ich später noch wollte, wenn bestimmte Autoren anwesend sein würden und ganz wichtig für mich, ich fand die Bloggerlounge, die noch ein guter Anlaufpunkt für mich werden sollte. Dazu schreibe ich später dann noch mehr.


Die meisten meiner Termine sollten in Halle 5 stattfinden, was mir sehr gut gefiel, denn ich wusste, dass es täglich voller würde und es manchmal schwer war, die Hallen zu verlassen und es ewig dauerte, bis man das andere Ziel erreicht hatte. Am ersten Tag ging es noch und ich machte mich ganz in Ruhe auf den Weg in Halle 3.

Dort sollten uns Blogger am Stand von Droemer-Knaur die Bücher vorgestellt werden, die in den nächsten Monaten erscheinen werden. Ich kann hier nicht alle aufzählen, aber schon mal verraten, dass ganz tolle Bücher dabei sein werden. Stellvertretend zeige ich hier ein Buch, auf das ich mich besonders freue, denn von der Autorin Susanna Ernst habe ich schon ganz viele tolle Bücher gelesen





Bis zu meiner nächsten Verabredung mit einer Autorin hatte ich noch etwas Zeit. Das hatte ich wirklich gut geregelt, so konnte ich mich am ersten Tag wirklich in Ruhe umsehen und mir einprägen, was ich wo finden werde. Das allerdings ist mir dann doch  nicht so recht  gelungen, ich irrte trotzdem jeden Tag ein wenig durch die Gegend, bis ich wieder wusste, wo ich war und wo ich hin wollte.

Ich hatte mir in meinem Plan ja nicht nur notiert, wen ich wo treffen kann, sondern auch, welcher Autor eine Lesung abhält, sich interviewen lässt oder einfach nur Standdienst hat. Und Standdienst war ein Stichwort. Ich wusste, dass ich  deswegen Cornelia Lotter beim Selfpublisher Verband antreffen würde. Leider habe ich von uns beiden kein Foto, warum auch immer, aber sie hat mir etwas in mein Autorenbuch geschrieben.



Da ich immer noch etwas Zeit hatte, kam es dazu, dass ich rechtzeitig am Stand von Amazon war und interessiert dem Thema "Recherche für historische Romane" folgen konnte. Die Autorinnen Mina Baites, Nora Berger und Ellin Casta beantworteten Fragen der Lektorin Lena Woitkowiak und die aus dem Publikum kamen. Ich fand es sehr interessant, denn Bücher von Ellin Casta habe ich mit Begeisterung gelesen. Von den beiden anderen Autorinnen habe ich Bücher mitgenommen und werde nach dem Lesen darüber berichten.

Der Stand von Amazon befand sich gleich neben dem von den Lieblingsautoren, was mir natürlich gefallen hat, denn dadurch konnte ich weite Wege vermeiden. Zufällig schaut ich danach kurz um die Ecke und sah dort Hanni Münzer, die gerade mal 15 Minuten anwesend war. Ich kann dann schon mal etwas nervig sein, weil ich allen gleich mein Autorenbuch für einen Eintrag bereit lege. Hanni Münzer hat mir trotzdem ein paar nette Worte ins Buch geschrieben, kurz konnten wir uns unterhalten, aber dann wurde sie schon gefordert und für ein Bild blieb keine Zeit. Da ich zu dem Zeitpunkt noch davon ausging, dass ich auch am Sonntag noch zur Messe gehe, war es auch kein Problem für mich.

Eigentlich hatte ich nun einen Termin mit Martina Gercke, aber sie hatte schon einiges an Aufregung hinter sich - Feueralarm im Hotel - und traf etwas später ein, als sie geplant hatte. So kam es dann zu einem kleinen spontanen Bloggertreffen  mit Autorin in der Bloggerlounge




und kurz danach fand mein letztes Treffen für den ersten Tag statt.
Carin Müller,  bekannt für ihre tollen Bücher und interessanten, zum Diskutieren anregenden Beiträge auf ihrer Seite.  Wir beide führten dann auch eine interessante Unterhaltung, hier wurden wir aber wohl fotografiert und mir gefällt dieses Bild auch viel besser, als das andere von vorne.




Für viele war der erste Messetag an dieser Stelle noch nicht zu Ende, aber ich zog es dann doch vor, mich auf den Weg zur Wohnung zu machen und später mit meiner Freundin lecker essen zu gehen.


2. Tag

Das Wetter war ja traumhaft und kurz bevor ich die Messehallen wieder betreten sollte, wollte ich diese tollen Eindrücke festhalten

.

strahlend blauer Himmel - eine Fontäne  und die Glashalle

kurz bevor ich durch die Taschenkontrolle musste. Das fand ich ebenfalls sehr gut und wichtig. Hier wurde wirklich jeder, jeder! kontrolliert und nicht wie bei anderen Messen, wo jemand der vielleicht verdächtig erscheint, seine Tasche öffnen muss.




Diese Rose hat mich in den vergangenen Jahren
schon begeistert.

Es ist schon beeindruckend, wie sie sich vom
blauen Himmel abhebt



Bevor ich nun endgültig das schöne Wetter verlasse und in die Halle gehe, werfe ich noch einmal einen Blick zurück













wie auch am 1. Tag, begebe ich mich sofort zu dem Eingang in Halle 5, das hat ja den Vorteil, dass ich ziemlich schnell dort bin, wo ich hin wollte. Um 10 Uhr wollte ich Michelle Schrenk treffen und es ist mir auch gelungen. In Frankfurt hatten wir uns verpasst und nun freuten wir beide uns, dass wir es diesmal geschafft hatten.  An dem Stand wurden niedliche Fotos mit einer Sofortbildkamera gemacht und jetzt dürfen mich alle mal suchen 😉





Am Freitag war meine Liste schon etwas voller, ich wollte aber auch keinen Autor verpassen, ärgerlich, wenn ich mich am Stand nebenan befunden hätte und nicht mitbekommen würde, dass daneben ein Autor steht, denn ich kennen lernen oder wieder sehen wollte. Elke Bergsma schreibt Ostfrieslandkrimis, die ich gerne lese und als ich sie am Stand der Lieblingsautoren entdeckte war ich natürlich begeistert.





Als nächstes stand am meiner Liste Susanne Esch, sie war beim Booklover Verlag und da ich ihre Fantasybücher mit Begeisterung gelesen habe, wollte ich sie dort besuchen.




Es wechselte sich immer so ein bisschen bei mir ab, mal treffen ich eine Autorin zum allerersten Mal und dann wieder zum zweiten oder dritten Mal. Regina Mengel hatte ich bisher noch nicht getroffen, obwohl wir eigentlich nicht so weit voneinander entfernt wohnen, nun ja Leipzig ist schon weiter entfernt. Das Foto wurde gemacht, nachdem Regina etwas in mein tolles Autorenbuch geschrieben und sie von mir ein Lesezeichen erhalten hat.




Hatte ich anfangs irgendwo mal geschrieben, dass ich von Leipzig und der Organisation begeistert war, fand ich hier doch ein paar Schwachstellen. Die Nummerierung der Standplätze war nicht immer logisch oder zumindest war die Logik nicht zu erkennen. Auf jeden Fall suchte ich ab und zu nach einigen Kennzeichnungen. So passierte es mir, dass ich die Lesung von Tanja Neise, Pea Jung und Karina Reiß verpasste, weil ich die Nummer nicht fand.

Dafür hatte ich etwas später die Möglichkeit Michaela Grünig persönlich kennen zu lernen. Ich bin jetzt ganz besonders auf ihren Krimi gespannt, den ich bei ihr erwerben konnte. Zeitgleich befand sich Roxann Hill am Stand. Ich hatte mir den Termin mit den beiden unter dem Begriff Crime Hour eingetragen. Von Roxann Hill habe ich schon einige Bücher gelesen und freute mich jetzt auf das neue.



Leider kam es immer häufiger vor, dass sich interessante Angebote überschnitten. Hatte ich zwischendurch immer mal die Möglichkeit mich in die Bloggerlounge für eine Pause zurück zu ziehen, musste ich mich ein anderes Mal sputen, damit ich alles wunschgemäß erledigen konnte.
Mir war es sehr wichtig, dass ich Bettina Kiraley begrüßen kann. Einige ihrer Bücher habe ich sehr gerne gelesen und mich mit ihr darüber ausgetauscht. Dann ist es besonders toll, wenn man sich auch mal wieder persönlich sieht und sprechen kann.




Und nun sollte ich die Halle mal wieder verlassen und mich auf den abenteuerlichen Weg zum Verlag Droemer-Knaur machen, Dort wollte Gabriella Engelmann über ihr neues Buch berichten, sich vielen Fragen stellen und ihr Buch signieren. Ihre Bücher kannte ich schon, aber sie hatte ich bisher auf keiner Buchmesse angetroffen und freute mich deshalb sehr, dass es mir diesmal gelingen sollte. Leider für mich, aber gut für die Autorin, war der Andrang sehr groß, ich musste schon etwas länger warten, bis ich mit dem Buch vor ihr stand. Aber zumindest haben wir ein paar Worte miteinander reden können, nur fehlte die Zeit für einen Eintrag in mein schönes Autorenbuch.



Hier unterhalten sich Gabriella Engelmann und Patricia Kessler.

Dies sollte am zweiten Tag mein letzter Punkt auf der Messeliste sein, aber nicht mein letzter Termin an diesem Tag. Denn ich hatte noch etwas tolles vor, vorauf ich mich freute.

Claudia Winter  wollte im Cafe Mintastique aus ihrem Buch Glückssterne lesen. Dort war ich dann auch mit meiner Freundin verabredet. Ich war sehr früh dort und hatte die Möglichkeit nicht nur eine leckere Tasse Tee sondern auch von den leckeren Cupcakes zu probieren:






Sieht das nicht toll aus?
Gut, das ausreichend Zeit war und so ein
Cupcake in Ruhe gegessen werden konnte.



aber auch die sonstige Innenausstattung war
sehr liebevoll ausgewählt.
Nette Kleinigkeiten konnten bewundert werden.



na, Claudia? Vor der Lesung
noch etwas naschen 😉




aber jetzt komme ich endlich zum wichtigen an diesem
Abend.
Claudia Winter liest aus ihrem Buch vor und das war
wirklich Klasse.
Sie hat wunderbar gelesen und die Zeit flog nur so
dahin.




Der 2. Tag bekam damit einen krönenden Abschluss





3. Tag

An diesem Tag hatte ich es nicht ganz so eilig, denn mein erster Termin stand für 10.30 Uhr in meiner Liste. Kurz schaute ich am Stand der Lieblingsautoren vorbei und lauschte Hannah Kaiser




kurz danach lief Torine Mattutat an mir vorbei, ich hätte sie verpasst, aber eine aufmerksame Bloggerin gab mir den Hinweis. Ich hatte von der Autorin das Buch gelesen und war natürlich neugierig darauf, sie persönlich zu treffen. Es hat geklappt, auch wenn es nur kurz war




Dann war es endlich soweit, die Autoren vom Autorensofa hatten sich hinter einer Lesebühne mit uns Bloggern und Lesern verabredet. Ich freute mich sehr darauf, denn in Frankfurt war der Stand eine beliebte Anlaufstelle.



leider sind nicht alle, die kommen wollten auf diesem Bild zu sehen. Dabei sein wollten:
Silvia Konnerth, Sabine Landgraeber, Anja Saskia Beyer, Karina Reiß, Kathrin Lichters, Emma S. Rose, Mia Leoni, Johanna Danninger, Rose Snow, Tanja Neise, Lara Steel, Christian Raabe,Michaela Gruenig, Melisa Schwermer, Mila Summers, Axel Hollmann, Pea Jung, Greta Schneider, Claudia Winter

Ich hatte die meisten Autoren mehr oder weniger zufällig schon an anderen Tagen getroffen und nette Gespräche mit ihnen führen können. Mit der einen oder anderen konnte ich auch Lücken in meinem Autorenbuch füllen, denn obwohl die meisten auch in Frankfurt waren, fehlten mir doch einige Eintragungen. Besonders gut hat es mir gefallen, dass ich nicht nur in der Bloggerlounge sympathische Leute traf, auch in der Autorenlounge war es so. Ich durfte mich dazu setzen, als sich am Freitag Michaela Grünig, Tanja Neise, Karina Reiß und Sabine Landgraeber unterhielten. Die drei erst genannten hatte ich ja schon getroffen, aber Sabine Landgraeber noch nicht und ich wollte mich doch gerne mit ihr auch noch etwas unterhalten. Später stellte sich heraus, dass es gut war und ich die Gelegenheit genutzt hatte. Denn Sabine Landgraeber hat es nicht geschafft, rechtzeitig für obiges Foto einzutreffen, da die Bahn mal wieder Probleme mit der Beförderung von Personen hatte. Leider habe ich aus diesem Grund auch kein Foto von uns.



Aber nun möchte ich weiter über meinen Tagesablauf berichten.
Frieda Lamberti wollte in Halle 3 (ja, ich habe es noch einmal gewagt und Halle 5 verlassen) aus ihrem neuen Buch "Zeit der Seesterne" vorlesen.
Das hat sie prima gemacht und ich freue mich, dass ich das Buch bald in Ruhe von Anfang bis Ende lesen kann.

Zum Glück hatten wir beide an dem Tag genügend Zeit, uns etwas in Ruhe zu unterhalten. Manchmal reicht der schriftliche Austausch einfach nicht aus.








dieses zweite Bild gefällt mir so gut
und deshalb möchte ich es Euch nicht
vorenthalten.
















Auf dem Weg zu meinem nächsten Termin traf ich
Ella Green  und wir nahmen uns die Zeit für ein
gemeinsames Bild














Mords was los - so lautete ein Thema am Stand der Lieblingsautoren. Als Krimifan musste ich natürlich dorthin und ich war dort nicht alleine



aber ich konnte die Gelegenheit nutzen und endlich mal Catherine Shepherd kennen lernen.
Ihre Zonsthriller kannte ich ja schon länger und immer, wenn ich jetzt durch Zons spaziere, schaue ich mir die alten Gebäude noch einmal ganz besonders an.








Jetzt war mal wieder eine Pause in der Bloggerlounge angesagt, kaum hatte ich den Raum betreten, hörte ich meinen Namen. Welch eine Freude eine Bloggerin, Elena von Elenas Zeilenzauber, die ich vor 2 Jahren in Leipzig kennen gelernt hatte, dort anzutreffen.
Ich bin mir allerdings nicht ganz so sicher, wie ich
dieses Bild deuten soll 😉😉











A propos Bloggerlounge - dies war eine tolle Einrichtung, dort fanden wir Blogger immer die Möglichkeit uns zurück zu ziehen, uns auszutauschen und andere zu treffen.



Ich habe mir die Erlaubnis dieser sympathischen junge Dame geben lassen, die während der ganzen Tage darauf achtete, dass wir Blogger dort immer einen Platz finden konnten, ihr Bild auf meinem Blog einzustellen.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei ihr vielmals dafür bedanken. Ich denke, sie hatte es nicht immer leicht mit allen, die ganz einfach an ihr vorbei rauschten, ohne sie zu beachten und dort Platz nehmen wollten.








So langsam sollte auch dieser Tag auf dem Messegelände enden, aber auf meine Freundin und mich wartete noch eine ganz besondere Veranstaltung. Wir wollten zu einer Krimilesung ins Chateau9



Auf dem Weg dorthin begeisterte mich dieser tolle
Abendhimmel und ich konnte es nicht lassen, ich
musste unbedingt ein Foto machen.














Ich habe hier jetzt einfach mal die Information eingestellt, die ich für diese Veranstaltung per Mail erhalten habe.

Die Liga der außergewöhnlichen Krimi-Gentlemen!
Vier abgebrühte Krimiautoren präsentieren Krimis von hart bis heiter. Jeder von ihnen ist ein Meister seines Fachs. Skrupellos und eiskalt bringen sie ihre Opfer zu Papier, mit diabolischer Freude meucheln sie, dass es für die Zuhörer die helle Freude ist. Ein mörderisches Krimivergnügen der besonderen Sorte. Ein Krimi-Abend mit Peter Godazgar (Der tut nix, der will nur morden; Ruhe sanft in Sachsen-Anhalt; Killing you softly), Ralf Kramp (Schuss mit Lustig; Ihr Mord, Mylord; Mord und Totlach), Volker C. Dützer (Der Schacht), und Klaus Stickelbroeck (Blindgänger; Schrott).


Leider konnte ich auf  Grund der Lichtverhältnisse nicht so gute Fotos mit meinem Handy machen und deshalb gibt es hier nur ein Bild, aber den Eindruck kann ich damit vermitteln. Alle Bücher werden im Verlag KBV veröffentlicht, wovon ich schon viele mit Begeisterung gelesen habe, aber diese sind mir noch unbekannt, noch!

Ja, das war dann nicht nur der krönende Abschluss des 3. Tages, es war auch für mich der Abschluss der Buchmesse. Inzwischen hatte ich beschlossen, dass ich am Sonntag nicht mehr zur Messe fahren wollte. Auf der einen Seite stellte sich doch eine gewisse Messemüdigkeit ein und auf der anderen Seite konnte ich mir vorstellen, dass es wohl noch voller werden könnte und dazu hatte ich dann einfach keine Nerven mehr. Leider hatte ich ja nicht alle Autoren getroffen und tröstete mich aber damit, dass ich in Frankfurt sicher dazu noch eine Gelegenheit finden würde.

Ich danke allen, die bis hierhin tapfer durch gehalten haben. Mit dem Messebericht ende ich jetzt, allerdings möchte ich Euch noch einige Bilder von Leipzig und von den fantasievollen Mangakostümen zeigen. Das werde ich in einem weiteren Bericht machen.


Sollte ich etwas oder jemanden vergessen haben zu erwähnen, dann bitte ich um Entschuldigung, das kann im Eifer des Gefechtes äh bei dieser Menge der Ereignisse leicht untergehen und ist keine böse Absicht. Bitte schreibt mich dann doch einfach an.

Bedanken möchte ich mich bei einigen dafür, dass ich ihre Bilder zeigen durfte, manche wurden einfach aus einem besseren Blickwinkel aufgenommen oder ich habe es schlicht vergessen, Bilder zu machen.

Danke an Claudia Perc, Katja Ezold, Claudia Winter


achja, last but not least, ich möchte mich bei den Autorinnen recht herzlich bedanken, die sich  für private Gespräche so richtig Zeit genommen haben, Ihr wisst, wen ich meine. 💗



Nachtrag am 1.4.2017 und das ist kein Aprilscherz

Es stürzen auf solch einer Messe ja so viele Eindrücke auf einen ein und ich habe deshalb vergessen, einiges zu erwähnen.
Obwohl es ja zig Tausend Besucher waren, die sich auf der Messe umsahen, passierte es doch immer wieder, dass ich wirklich rein zufällig liebe Leute traf. Manchmal habe ich sie gesehen, aber oft genug haben sie mich angesprochen

Kathrin Lichters, die sympathische Autorin, die ich vor einiger Zeit auf einem Treffen in Köln kennen lernen durfte, hat mich entdeckt. Ebenso Jana Herbst, sie sprach mich an, weil sie mich gesehen hat. Wir beide sind uns vorher noch nicht persönlich begegnet, aber kurz vor der Messe hatte ich ein weiteres Buch von ihr gelesen, was mir sehr gut gefallen hat und vorüber wir uns ausgetauscht haben.

Und noch etwas ist mir durch gegangen, das liegt aber daran, weil ich im Gewusel kein Foto von uns haben gemacht habe. Von Anja Sakia Beyer habe ich ein kleines signiertes Büchlein bekommen, eine Leseprobe von ihrem Buch, das bald erscheinen wird und worauf ich schon sehr gespannt bin "Erdbeeren im Sommer"

Falls ich jetzt immer noch etwas vergessen habe, bitte ich um Verzeihung und dann wird es halt einen weiteren Nachtrag geben, denn unterschlagen möchte ich nichts.

Sonntag, 26. März 2017

Rezension - Inselfrühling



Autorin: Sandra Lüpkes

Titel: Inselfrühling

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 24. März 2017

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt



Die Autorin Sandra Lüpkes kennt sich an der Nordsee und auf den Inseln bestens aus: Sie ist auf Juist aufgewachsen und war viele Jahre selbst Gastgeberin für Nordseeurlauber. Mit ihren zwei Töchtern und dem Schriftsteller und Drehbuchautor Jürgen Kehrer wohnt sie seit einigen Jahren in Münster. Sandra Lüpkes hat bereits zahlreiche Romane, Sachbücher, Drehbücher und Erzählungen veröffentlicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Frühlingsgefühle bei Windstärke zwölf In Jannikes charmantem Inselhotel beginnt die Saison: Im Frühling soll für die ersten Gäste alles blitzen und strahlen und besonders einladend sein. Denn etwas ist anders in diesem Jahr: Jannike ist hochschwanger. Sie und Mattheusz erwarten Zwillinge! Die Freude ist riesig. Doch Zeit und Muße, die letzten Wochen Zweisamkeit zu genießen, haben die beiden nicht. Denn als es wegen heftiger Frühlingsstürme zu dramatischen Dünenabbrüchen am Leuchtturm kommt, gerät Jannikes geliebtes Zuhause in Gefahr. Manch einer fühlt sich sogar an den alten Fluch erinnert, der vor fast zweihundert Jahren das Ende der Insel prophezeit hat.


Meine Meinung:
Als Inselfan hat mich das Buchcover sofort angesprochen und neugierig auf das Buch gemacht. Schnell stellte ich fest, dass ich vor längerer Zeit das erste Buch der Inselhotelserie gelesen hatte und freute mich, dass ich nun ein weiteres Buch der Serie lesen konnte. Irgendwie habe ich wohl die Übersicht verloren, denn das erste Buch hatte mich begeistert und ich wollte von Sandra Lüpkes noch mehr lesen. Nun, jetzt hatte ich die Gelegenheit mit Band vier und obwohl mir eigentlich zwei Bücher fehlten, kam ich sehr gut zurecht mit der Geschichte.
Wie in der Kurzbeschreibung erwähnt, erwarten Jannike und Mattheusz Zwillinge und sie wollten gerne die letzte Zeit zu zweit noch so richtig genießen. Allerdings hat ihnen Sturm Linda einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Insel war gefährdet und es musste gehandelt werden. Während ich die beiden und ihre Familie während dieser Zeit begleite, erfahre ich etwas mehr über den Fluch. Außerdem bekam ich die Möglichkeit einige der Beteiligten näher kennen zu lernen, um ihr Halten und Denken besser zu verstehen. Dass ich nicht alles gut fand, sei dahin gestellt.
Auf jeden Fall hat mich die Geschichte sehr an das Buch gefesselt und ich war wirklich gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Ich will ja wie immer nichts über den Inhalt verraten, was über die Kurzbeschreibung hinausgeht. Aber ich kann erwähnen, dass ich mit der ganzen Entwicklung zu frieden war und es meinen Wünschen entsprach.

Fazit:
Irgendwann, wenn es meine Zeit zulässt werde ich vielleicht noch die beiden fehlenden Bücher lesen. Denn neugierig bin ich ja immer wieder. Allerdings kann dieses Buch auch für sich alleine gelesen werden und ich gebe gerne eine Leseempfehlung.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Rabenaas


Autorin: Klara Holm

Titel: Rabenaas

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 24. März 2017

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt




Die Autorin Klara Holm lebt in Oldenburg und hat bereits unter anderem Namen sehr erfolgreich Krimis und historische Romane veröffentlicht. Bei zahlreichen Rügen-Besuchen entdeckte sie ihre Liebe zur größten deutschen Insel, auf der nun ihr jazzbegeisterter Kommissar Luka Kroczek ermittelt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bei einem Routineeinsatz an den Rügener Klippen kommt es zu einem tragischen Zwischenfall: Eine Kollegin von Hauptkommissar Luka Kroczek schießt in Notwehr auf eine drogenberauschte junge Frau. Aber hielt die Angreiferin wirklich ein Messer in der Hand? Ihre als «Rabenaas» verschriene Mutter, Oberhaupt einer kleinkriminellen Sippe, behauptet das Gegenteil, und so steht Aussage gegen Aussage. In der kleinen Siedlung, in der die Leute leben, brodelt es. Welche mörderische Fehde existiert zwischen den Nachbarn? Geht es um den attraktiven Baugrund? Oder um Rache? Luka ist ratlos. Ein Anschlag folgt dem nächsten. Und dann gibt es den ersten Toten ...


Meine Meinung:
Mittlerweile habe ich Luka und Conny schon bei der Aufklärung zweier Fälle begleiten können und ich war gespannt, was sie diesmal erleben würden.
Hinterher dachte ich, das war ein Fall, den ich keinem Ermittler wünsche. Soviel Hass, soviel Gewalt, soviel Kriminalität, ich fand es schrecklich. Es gab Momente, da konnte ich das Verhalten der Polizisten durchaus nachvollziehen, obwohl es nicht angebracht war, so zu reagieren, aber es sind alle ja auch nur Menschen, auch wenn sie nur von der Autorin ins Leben gerufen wurden.
Auf jeden Fall hat die Autorin es geschafft und mich an das Buch gefesselt. Ich fand es ungemein spannend, ich ließ mich auf falsche Fährten führen, zog falsche Schlüsse und war mittendrin im Geschehen.
Luka, der sich inzwischen in seiner neuen Heimat sehr wohlfühlt, hat mit seiner Art zu ermitteln, den richtigen Weg gefunden. Mit dem Verhalten von Conny war ich nicht immer einverstanden und habe manches mit Stirnrunzeln gelesen, so nach dem Motto, was soll das denn nun schon wieder. Aber beide sind zu einem guten Team geworden und haben diesen schwierigen Fall lösen können.

Fazit:
Sollte ich den Eindruck erwecken, dass ich das Buch nicht gut fand, dann möchte ich hier jetzt erwähnen, dass dies nicht der Fall ist. Auch wenn ich manches zu viel empfand, gehörte es in diesem Fall leider zur Geschichte. Lesenswert und spannend ist das Buch auf jeden Fall.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Seeluft macht glücklich


Autor: Janne Mommsen

Titel: Seeluft macht glücklich

Genre: Liebesroman

Version: eBook und broschiert

erschienen: 24. März 2017

Seiten:  272

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt




Der Autor Janne Mommsen, Jahrgang 1960, hat in seinem früheren Leben als Krankenpfleger, Werftarbeiter und Traumschiffpianist gearbeitet. Inzwischen schreibt er überwiegend Drehbücher und Theaterstücke. Mommsen hat in Nordfriesland gewohnt und kehrt immer wieder dorthin zurück, um sich der Urkraft der Gezeiten auszusetzen. Passenderweise lebt die Familie seiner Frau seit Jahrhunderten auf der Insel Föhr.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Jasmin ist Mitte dreißig und lebt in Köln. Freunde wissen, dass sie früher mal ein glücklicher Mensch war, aber in letzter Zeit ist sie nicht gerade eine rheinische Frohnatur. Nach einem Wasserrohrbruch beschließt sie, nach Föhr zu reisen, das sie aus Teenagerzeiten kennt. Damals war sie unsterblich in einen Insulaner verliebt. Vielleicht lebt dieser Sönke ja noch dort. Vielleicht bekommt ihre Liebe eine zweite Chance? Doch statt auf ihre Jugendliebe trifft Jasmin auf einen jungen Mann namens Thore. Er ist seit kurzem Single und will am liebsten sofort weg von Föhr. Wie praktisch, dass Jasmin bereits auf der Fähre den Plan gefasst hat, sich eine längere Auszeit zu nehmen: Jasmin und Thore tauschen einfach die Wohnungen. Er geht nach Köln, sie nach Föhr. Und so beginnt der Sommer ihres Lebens. Ein Sommer, der, völlig unverhofft, auch sie beide näherbringt…


Meine Meinung:
Hach, das war für mich mal wieder ein Wohlfühlbuch. Es geht im Grunde zwar um ein Thema, das zum Nachdenken anregt, aber das Drumherum wurde so wunderbar passend geschrieben.
Jasmin in Köln und Thore auf Föhr haben beide Gründe mal weit weg von zu Hause sein zu wollen. Sie begegnen sich zufällig und es findet ein sehr spontaner Wohnungstausch statt.
Jasmin, ein rheinisches Mädchen lernt die Geflogenheiten auf einer nordfriesischen Insel kennen und nicht nur das, auch jede Menge nette und interessante Leute. Es hat mir richtig Spaß gemacht, sie zu begleiten.
Thore, auf Sylt aufgewachsen, lebt seit längerem auf Föhr und lernt nun die rheinische Mentalität kennen. Erstaunlich, welche Erfahrungen er dort macht, das hätte er nie von sich gedacht und ist völlig überrascht.
Janne Mommsen hat so wunderbar alles geschildert. Er hat mit viel Humor über die Eigenarten der Menschen an beiden Orten geschrieben. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Aber was so humorvoll klingt, hat doch einen ernsten Hintergrund. Die eine will nicht wahrhaben, dass ihr Leben zu Hause nicht mehr so glücklich ist und sie außer Arbeit sonst nichts hat. Der andere flieht aus einem Grund und will vielleicht woanders ein neues Leben beginnen, Ist das erforderlich? Wie kommen beide in einem tatsächlich anderen Leben klar und wir werden sie sich entscheiden? Egal, was passiert, der Titel des Buches passt auf jeden Fall.


Fazit:
Größer könnten die Gegensätze nicht sein zwischen einem Leben in Köln und auf Föhr. Schon alleine das ist interessant zu lesen und was die beiden daraus machen ebenfalls. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung zu diesem Buch.


Bei dem Rowohl Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 19. März 2017

Rezension - Friesenkreuz


Autorin: Sina Jorritsma

Titel: Friesenkreuz

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. März 2017

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant



Die gebürtige Ostfriesin Sina Jorritsma aus der Krummhörn studierte in Hamburg Germanistik und Philosophie, bevor sie wieder in ihre Heimat zurückkehrte. Sie veröffentlicht unter Pseudonym, weil sie ihre Umgebung genau beobachtet und Ereignisse aus ihrem Leben in ihre Geschichten einfließen. Das Romaneschreiben ist ihr kleines Geheimnis, das nur wenige Menschen kennen. Bei einer großen Kanne Ostfriesentee mit Sahne und Kluntjes kann sie halbe Nächte durchschreiben, tagsüber hält sie sich mit Joggen fit. Sina Jorritsma lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort bei Emden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Leiche in den Dünen von Borkum gibt Kommissarin Mona Sander und ihrem Kollegen Enno Moll Rätsel auf. War es Mord? Wie lange liegt der Tote schon unter dem Sand begraben? Als die Identität des Mannes geklärt ist, nimmt der Fall erst recht an Fahrt auf. Plötzlich geschieht ein weiteres Verbrechen, und Mona Sander kommt einem Mordverdächtigen persönlich näher. In dem ostfriesischen Idyll gibt es viele Menschen, die etwas zu verbergen haben. Um den Täter entlarven zu können, muss die Kommissarin ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit lösen…


Meine Meinung:
Ich bin begeistert! Dies ist inzwischen der dritte Krimi, den ich von der Autorin gelesen habe und nun bin ich ein großer Fan des Ermittlerduos geworden. Ich hatte mit der Kommissarin Mona Sanders ja so meine eigenen Probleme, aber sie hat sich verändert. Sie ist besser geworden! Das zeigt mir doch mal wieder, nicht zu schnell aufzugeben und der Kommissarin eine Chance einzuräumen.
Man merkt, ich bin immer so in der Geschichte drin, dass die Protagonisten für mich real sind. Ich lese nicht einfach so die Bücher, ich erlebe alles mit. Ich schimpfe, leide oder freue mich mit den Beteiligten. Es kann aber auch sein, dass ich manchmal etwas sehr streng mit den Leutchen bin.
Auf jeden Fall finde ich, dass sich die Autorin gesteigert hat.  Wobei ich nicht sagen, will dass die beiden ersten Bücher nicht gut waren, aber es gibt eben immer noch Steigerungen. Nicht nur Mona ist besser geworden.
Enno und Mona sind mir mittlerweile ans Leserherz gewachsen, so unterschiedlich die beiden doch sind, arbeiten sie wunderbar zusammen. Sie ergänzen sich richtig. Mona, jung und anfangs etwas zu ungestüm und Enno, kurz vor der Pension und die Ruhe selber, haben auch diesmal den etwas heiklen Fall bestens lösen können.
Ich war von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt und wirklich gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Das Ende hat mich dann überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Achja und da gab es eine Sache, von der ich gerne noch mehr gelesen hätte 😉


Fazit:
Die Bücher sind zwar in sich abgeschlossen, aber ich finde schon, dass sie alle der Reihe nach gelesen werden sollten. Ich weiß, dass ich mich auf das nächste Buch freue  und es bestimmt lesen werde.

Bei dem Klarant Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensiosnexemplar

Rezension - Tödliche Wappen


Autorin: Andrea Klier

Titel: Tödliche Wappen

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 24. April 2016

Seiten: 297

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Dies schreibt Andrea Klier über sich:
Seit 1997 arbeite ich als freie Autorin. Schon mit 11 Jahren wollte ich Schriftstellerin werden, doch bevor sich dieser Traum erfüllte, war ich über 24 Jahre als Hebamme tätig. Bisher habe ich zahlreiche Kurzgeschichten, Wahre Geschichten, Fach- und Sachartikel veröffentlicht, ebenso 4 Hörbücher und bin Mitautorin mehrerer Heftroman- und E-Book Reihen unter verschiedenen Pseudonymen. Mich faszinieren zwischenmenschliche Beziehungen, Liebe und Freundschaft, alternative Medizin, Psychologie, Mystik und Okkultismus. Inspiration finde ich unter freiem Himmel, bei Bäumen, hinter meinem Schreibtisch und in der Versenkung alter Lehrbücher unterschiedlichster Sparten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ostfriesland wird von einer grausamen Mordserie erschüttert: Drei Frauenleichen werden gefunden innerhalb von wenigen Tagen! An allen Tatorten wurden geheimnisvolle Wappen hinterlassen. Doch was haben diese Zeichen zu bedeuten? Bald schon gerät ein dubioser ostfriesischer Fotograf ins Visier der Fahnder. Hat er die Frauen auf dem Gewissen, um an spektakuläre Motive für seine berühmten Schreckensfotografien zu gelangen? Die hinterlassenen Zeichen führen aber auch zu weiteren Verdächtigen. Was fehlt, ist ein Motiv und eine gemeinsame Verbindung der Opfer. Hauptkommissar Hauke Holjansen und sein Kollege Sven Ohlbeck ermitteln auf Hochtouren, denn bis zum nächsten Mord scheint es nur eine Frage der Zeit …


Meine Meinung:
Inzwischen durfte ich Hauke Holjansen und Sven Ohlbeck schon mehrmals bei ihrer Arbeit begleiten und ich war gespannt, wie sie diesen Fall lösen würden.
Denn was im ersten Moment als scheinbar leicht zu lösende Aufgabe aussah, entwickelte sich ganz anders, als die beiden Ermittler und ich als Leserin uns vorgestellt hatten. Zumal ich ja noch ganz andere und wesentlich mehr Informationen bekommen habe, als Hauke und Sven.
Die Autorin hat es sehr geschickt angestellt und mich zwischendurch auf falsche Fährten geführt. Ich war neugierig, was einige Beobachtungen zu bedeuten hatten. Wobei mir da schon der eine oder andere Verdacht kam und ich an einer Stelle sogar richtig lag.
Von Anfang bis Ende war ich an das Buch gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickeln und hinterher aufklären würde. Über die Auflösung war ich sehr überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet.
Die beiden Ermittler, die als Team toll zusammen arbeiten und auch befreundet sind, habe ich in mein Leserherz geschlossen, es gab in ihrem Umkreis noch einige, die mir sehr sympathisch waren, aber auch jede Menge, die ich so gar nicht leiden konnte und über einige Entwicklungen war ich nicht sehr böse. Oh, oh, bin ich nun eine schlechte bzw böse Leserin? Nun, ich denke, da die Personen ja auch "erfunden" wurden, darf ich so reagieren.


Fazit:
Auch diesen Band der Krimiserie empfehle ich gerne weiter. Ich fand ihn sehr spannend und natürlich auch interessant, aber dazu schreibe ich nicht mehr, denn wie ich zu dieser Behauptung komme, können alle beim Lesen feststellen..

Bei dem Klarant Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar.

Rezension - Fischfutter


Autor: Klaus Stockelbroeck

Titel: Fischfutter

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2010

Seiten: 290

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV




Der Autor Klaus Stickelbroeck wurde 1963 in Anrath geboren. Er lebt in Kerken am Niederrhein und arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Seinen ersten Kurzkrimi veröffentlichte er im Jahr 2000. Mit der Reihe um den Ex-Profifußballer und Privatdetektiv Hartmann begeistert er nicht nur Fans im Rheinland. Der Hartmann-Krimi FISCHFUTTER wurde 2011 als einer der fünf besten deutschsprachigen Kriminalromane für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Außerdem erschienen von ihm in dieser Reihe bei KBV die Düsseldorf-Krimis FIESES FOUL, KALTE BLICKE und zuletzt 2012 AUF DIE HARTE TOUR. Stickelbroeck ist zudem einer der fünf KRIMI-COPS, deren Kriminalromane ebenfalls bei KBV erscheinen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wasser war nie Hartmanns Element. Sein neuer Fall aber führt den Privatdetektiv in den Düsseldorfer Hafen. Und da gibt es jede Menge Wasser … Hartmann ist entsetzt, als Egon Budde, die Düsseldorfer Fußballlegende, mitten in der Nacht völlig aufgelöst vor seiner Wohnungstür steht. Budde ist mächtig unter die Räder gekommen. Sein ehemaliger Trainer 'wohnt' im Pfeiler der alten Hammer Eisenbahnbrücke und hat … einen Mord beobachtet. Jetzt sind die Bullen hinter ihm, dem einzigen Zeugen, her, denn ausgerechnet Polizisten sollen es gewesen sein, die den Mann in einer leer stehenden Lagerhalle eiskalt erstochen haben. Äußerst unwahrscheinlich, denkt Hartmann, gewährt Budde aber Unterkunft. Am nächsten Tag ist der wieder verschwunden. Dafür wird bei der Fähre in Angermund eine männliche Leiche im Rhein gefunden. Erstochen… Hartmann macht sich auf die Suche, muss aber feststellen, dass der Hafen eine kleine fremde Welt für sich ist. Das tiefe, trübe Wasser in den Hafenbecken ist dabei übrigens nicht das Schlimmste …


Meine Meinung:
Ich weiß, das ist jetzt nicht das neueste Buch von Klaus Stickelbroeck, aber bevor ich mir das neue demnächst kaufe, werde ich erst alle anderen lesen. Also macht Euch keine Gedanken, ich hinke nicht wirklich hinterher 😉
Christian Hartmann, den ehemaligen Fußballspieler und jetzigen Privatdetektiv habe ich in mein Leserherz geschlossen. Er ist so gar nicht der knallharte Typ, wie er es gern sein möchte. Er hat einfach ein zu gutes Herz und ich würde ihm gerne sagen: Junge, wenn Du so weitermachst, kommst Du auf keinen grünen Zweig. Weshalb ich ihm das sagen möchte, verrate ich hier natürlich nicht.
Auf jeden Fall löst er seinen Fall zu meiner Zufriedenheit. Seine Auftraggeber und er selber sind ebenfalls mit allem zu frieden.
Der Autor hat mich auch diesmal wieder mit seinem besonderen Schreibstil und bildhaften Beschreibungen von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt. Bei vielen Krimis kann man als Leser ja schon ahnen, wie es enden wird, aber hier wurde ich so richtig überrascht. Nicht nur mit dem Ende, auch mittendrin, wenn es für mich ganz eindeutig aussah und ich annehmen musste, dass.... dann .... ne es wird nichts verraten, obwohl ich wirklich zu gerne einiges zitieren möchte, um meine Begeisterung rüber zu bringen.
Was mir natürlich immer wieder gefällt, ist, dass sich alles in Düsseldorf abspielt und ich weiß, wo Hartmann sich so ungefähr aufhält. Aber nicht nur die bekannten Örtlichkeiten begeistern mich, neben Hartmann treffe ich immer wieder auf Bekannte, die ihm hilfreich zur Seite stehen, zwar sind nicht immer alle begeistert, aber meistens springt für sie doch etwas positives dabei heraus. Außerdem wurden ihnen sehr interessante Charaktere zugeordnet.


Fazit:
Wer sagt denn, dass man immer nur neu erschienene Bücher lesen soll. Ich bin begeistert von den Krimis, die Klaus Stickelbroeck schreibt und werde in Kürze das nächste Buch lesen. Auf jeden Fall empfehle ich die Serie gerne weiter.

Samstag, 11. März 2017

Rezension - El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier


Autorin: Brigitte Lamberts

Titel: El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier

Gerne: Krimi, Reise

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. Januar 2017

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: edition Oberkassel



Die Autorin Brigitte Lamberts ist in Düsseldorf geboren und hier lebend. Sie ist promovierte Kunsthistorikerin, PR-Beraterin und Journalistin. Nach Stationen in Museen, PR-Agenturen und Verlagen hat sie sich im Bereich Corporate Publishing selbstständig gemacht. Ihren Debütroman, den Düsseldorfer Krimi Ausgeweidet, verfasste sie zusammen mit ihrer Co-Autorin Annette Reiter. Es folgten zwei weitere Krimis in Co-Autorenschaft. Dem folgten zwei weitere Krimis in Co-Autorenschaft. Mittlerweile kamen Kurzgeschichten in Anthologien hinzu. Für die Mallorca-Krimi-Anthologie „Mallorca mörderisch genießen“ (Wellhöfer Verlag) zeichnete sie als Mitherausgeberin verantwortlich. Mit dem Krimi “El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier” hat sie ihren ersten Soloroman geschrieben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Oh, Gott! Wo bin ich da nur reingeraten?« fragt sich Sven, als ihm der Russe die Pistole auf die Stirn drückt. Sven Ruge, Journalist und Gastrokritiker, erhält den Auftrag seines Lebens: er soll einen kulinarischen Reiseführer über Mallorca schreiben, seine Lieblingsinsel. Der Aufenthalt beginnt idyllisch und genussreich. Doch die Realität ist dramatischer: Ein lange zurückliegender Mord und die Suche nach einem wundersamen Heilmittel wird zur gefährlichen Ablenkung. Seine journalistische Neugier, die zur Aufdeckung eines über Jahrhunderte gehüteten Geheimnisses führen könnte, drängt den Auftrag in den Hintergrund. Traumjob oder spannendes Abenteuer – Sven muss sich entscheiden. Der fesselnde Plot bietet mallorquinisches Lokalkolorit, kulinarische Köstlichkeiten und eine spannende Spurensuche. Ein kulinarischer Krimi (nicht nur) für Mallorca-Liebhaber. Lesen Sie den Kriminalroman als Reiseführer mit Gastrotipps oder als packende Urlaubslektüre.


Meine Meinung:
Gut, dass man vom Lesen kulinarischer Genüsse nicht zunimmt, sonst hätte ich jetzt einige Kilo mehr drauf. Sven Ruge hat den Auftrag einen besonderen Reiseführer über Mallorca zu schreiben. Dafür bereist er die Insel und schlemmt sich regelrecht durch die Orte. Aber damit nicht genug, durch ein zufällig belauschtes Gespräch erlebt er ein Abenteuer, auf das er dann doch gerne verzichtet hätte. Nicht ohne Grund fragt er sich in der Kurzbeschreibung: »Oh, Gott! Wo bin ich da nur reingeraten?«

Ich als Leser kann das ja ganz entspannt und mit sicherem Abstand betrachten. Natürlich möchte ich der Sache, wie Sven Ruge, auf den Grund gehen und ich bibbere mit ihm, wenn es brenzlig wird. Gleichzeitig "sehe" ich viele Orte auf der Insel, die ich während eines Urlaubs ebenfalls besucht habe. Das hat mir natürlich sehr gefallen, allerdings habe ich damals nicht so wie er geschlemmt. Ich hatte ja auch nicht die Tipps bekommen 😉

Auf jeden Fall hat die Autorin Reise, Kulinarisches und Spannung sehr gut miteinander verbunden. Ich war ganz gespannt, wie sich alles entwickeln wird und ob Sven es schafft, den Reiseführer zu schreiben und gleichzeitig dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Nebenbei möchte ich noch erwähnen, dass ich das Buch schon vor einer Weile auf meinen Reader geladen habe und es irgendwann mal lesen wollte. Allerdings konnte ich in den letzten Tagen in der Düsseldorfer Presse soviel über die Autorin und das Buch lesen, dass ich nun doch sehr neugierig wurde und es schneller gelesen habe, als ich dachte. Und das war gut so, denn das Buch hat mir sehr gut gefallen.


Fazit:
Mallorca Fans werden begeistert sein, die es noch nicht sind, werden neugierig gemacht. Außerdem kommt noch reichlich Spannung dazu. Alles zusammen bereitet reichlich Lesevergnügen und ich empfehle das Buch gerne weiter.

Rezension - Inselblau


Autorin: Stina Jensen

Titel: Inselblau

Genre: Frauenroman, Reise

Version: eBook

erschienen: 11. Juli 2016

Seiten: 253

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Stina Jensen liebt die ostfriesischen Inseln genauso wie die Balearen – seit 2016 gehören auch Irland und Island ganz oben auf die Liste ihrer Lieblingsinseln. Sie liebt das Reisen und saugt neue Umgebungen in sich auf wie ein Schwamm – meist kommen dabei wie von selbst die Figuren in ihren Kopf und ringen dort um die Hauptrolle in ihrem nächsten Roman. Im wahren Leben wohnt die Autorin mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt am Main. Unter dem Autorennamen Alice Golding verfasst sie außerdem romantische Komödien und turbulente Familienromane, die immer wieder in den eBook-Bestsellerlisten zu finden sind.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Schon lange träumt Svea von einer Bar unter Palmen, im Hintergrund spanische Flamenco-Klänge. Stattdessen erbt sie eine kleine Pinte auf einer ostfriesischen Insel. Sehr zur Freude von Opa Hannes, denn der hätte seine Enkelin am liebsten die ganze Zeit bei sich. Und nicht nur er: Auch Wattführer Jan, der Svea mit seiner ostfriesischen Gelassenheit fasziniert, scheint etwas an ihr zu liegen. Doch soll sie wirklich auf diesem Stück Land mitten in der Nordsee sesshaft werden? Um dem Durcheinander ihrer Gefühle zu entgehen, flieht Svea für ein paar Tage auf ihre Lieblingsinsel im Mittelmeer. In der kleinen Bucht ihres Urlaubsortes trifft sie ausgerechnet auf den Mann, dessen Temperament ihr schon einmal den Boden unter den Füßen weggerissen hat. Und auf eine mit Brettern vernagelte Strandbar …


Meine Meinung:
Ein sehr schöner Sommerroman, der allerdings auch zu jeder anderen Jahreszeit gelesen werden kann. Die Autorin entführt die Leser auf zwei ganz verschiedene Inseln: Langeoog und Mallorca. Erstere kenne ich noch nicht, bin aber jetzt neugierig geworden und Mallorca habe ich vor ein paar Jahren besucht und es war schön mit diesem Buch wieder dorthin zu fliegen. Denn ich habe Svea begleitet, als sie auf Langeoog ihr Erbe anschaute und nach Mallorca wollte, um sich mit ihrem Traum, dort eine Tapas-Bar zu eröffnen auseinander setzen wollte.
Mit Svea konnte ich mich zunächst nicht so richtig anfreunden, sie war mir einfach zu wankelmütig, aber sie hat dann die richtige Entscheidung getroffen mit der ich sehr einverstanden war. Natürlich werde ich hier nicht verraten, was ich mir als Ende gewünscht hatte.
Auf jeden Fall hat mir die Autorin eine Botschaft vermittelt, einen Traum kann man haben, aber er sollte nicht mein Leben bestimmen und es ist schon wichtig, dass man sich näher damit auseinander setzt und schaut, ob sich der Traum eigentlich umsetzen lässt.
Svea war irgendwann an einem Punkt angelangt und musste sich damit auseinander setzen. Ich konnte sie dabei beobachten und wie bereits erwähnt auf zwei Inseln begleiten, was mir natürlich sehr gut gefallen hat.
Der Schreibstil von Stina Jensen war sehr flüssig und eigentlich wollte ich nur mal eben reinschnuppern und hatte dann plötzlich das ganze Buch durchgelesen.
Buchcover und Titel passen sehr gut zusammen, ich mag ja die Farbe blau und liebe diesen Anblick Sand, blauer Himmel und blaues Meer.


Fazit:
Zur Einstimmung auf den Urlaub oder zum Entfliehen während einer kalten grauen Jahreszeit ist dieses Buch bestens geeignet. Wer nach leichter unterhaltsamer Lektüre Ausschau hält sollte zu diesem Buch greifen.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, ohne sie hätte ich dieses Buch wahrscheinlich übersehen.

Donnerstag, 9. März 2017

Rezension - Der Agent, meine Tochter & ich


Autorin: Jana Herbst

Titel: Der Agent, meine Tochter & ich

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. März 2017

Seiten: 374

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: feelings




Jana Herbst ist das Pseudonym der  Autorin Claudia Giesdorf, die 1982 in Rheinland-Pfalz geboren wurde. Eine ihrer schönsten Kindheitserinnerungen ist das Klackern der Schreibmaschine, wenn ihr Opa etwas darauf geschrieben hat. Stundenlang stand sie vor dem Gerät, tippte wahllos auf Buchstaben und stellte sich vor, Schriftstellerin zu sein. Seit über zwanzig Jahren lebt sie nun in Berlin, mittlerweile mit Mann und Tochter, nach deren Geburt sie beschlossen hat, noch einmal zu studieren. Nun schließt sie bald ihr Studium der Klassischen Archäologie ab und weiß ziemlich genau was sie schreiben soll, wenn eine Tastatur vor ihr steht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sarah Wagner ist Anfang dreißig, zuverlässig, solide und berechenbar. Eigenschaften, die sie sich mit einem Baumwollschlüpfer teilt. Aber das stört sie nicht, denn sie liebt ihr beschauliches Leben als Alleinerziehende - Abwechslung und Abenteuer meidet sie genauso wie Clubnächte und Affären. Und doch lässt sie sich von ihren Freundinnen in einen Club schleifen, in dem sie Lars kennenlernt. Sie verbringt eine leidenschaftliche Nacht mit ihm, nach der sie sich heimlich aus seiner Wohnung schleicht, um in ihr ruhiges Leben zurückzukehren. Vier Wochen später gerät alles außer Kontrolle: Lars, ihr One-Night-Stand, taucht auf, offenbart ihr, dass er Geheimagent ist und bringt Chaos in ihr Leben. Dann wird es plötzlich ernst, denn Sarah steckt unwissend in Lars' Mission. Tiefer und gefährlicher als beide ahnen....


Meine Meinung:
Mit Begeisterung hatte ich das erste Buch der Autorin: "Highheels, Herz und Handschellen" gelesen
und war nun neugierig auf ihr zweites Buch. Von dem ich nun sagen kann, dass es mir noch besser gefallen hat, denn die Autorin hat es geschafft und sich gesteigert, zumindest war dies mein Gefühl, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte.
Wie aus dem Buchcover und Titel hervor geht, gibt es nicht nur einen Mann und eine Frau sondern auch ein Kind, was eine wichtige Rolle spielen sollte. Ich will ja nichts vom Inhalt verraten, nur soviel, die kleine Lilly ist herzerfrischend und hat alles wunderbar aufgemischt. Ich musste besonders über sie sehr viel lachen. Ihre Mutter Sarah war mir ebenfalls sehr sympathisch, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob sie sich für gewisse Aufgaben eignet. Lach, nun mache ich eher neugierig, weil ich ja nichts verraten will, aber diesen Satz konnte ich mir dann doch nicht verkneifen. Letztendlich hat sich auch Lars in mein Leserherz geschlichen und ich fand seine Entscheidung super!
Jana Herbst hat mich auch diesmal mit ihrem flüssigen Schreibstil an das Buch gefesselt, ganz besonders überrascht war ich, denn als ich dachte, dass das Buch nun bald zu Ende ist, gab es eine Wendung mit der ich gar nicht gerechnet hatte.
Die Buchcover beider Bücher gefallen mir sehr gut und zeigt dem Leser auch gleich, dass sie zusammen gehören, aber doch einzeln gelesen werden können. Gefreut hat es mich, dass ich "alte Bekannte" wieder getroffen habe.

Fazit:
Spannung, Romanze und ganz viel Humor haben mir viel Lesevergnügen beschert.  Deshalb empfehle ich das Buch gerne weiter.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 5. März 2017

Rezension - Sophie Elisabeth - Die Gesandte des Zaren


Autor: Christopher Ross

Titel: Sophie Elisabeth - Die Gesandte des Zaren

Genre: Historisch

Version: gebundene Ausgabe

erschienen: 14. Dezember 2016

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Weltbild





Die gebundene Ausgabe ist nur bei Weltbild erhältlich. Entweder in den Filialen  oder auf www.weltbild.de

Christopher Ross wuchs in Frankfurt/Main auf und lebt heute bei München und "on the road" in den USA und Kanada. Seit seiner Jugend zieht es ihn nach Nordamerika, immer auf der Suche nach interessanten Begegnungen und neuen Abenteuern. Für seine Bücher wurde er u.a. mit dem Friedrich-Gerstäcker-Preis ausgezeichnet. Seine Bücher wurden in zwanzig Sprachen übersetzt, etliche davon sind Bestseller.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich ist Sophie Elisabeth in Sankt Petersburg nur zu Besuch, um die Hochzeit ihrer besten Freundin zu feiern. Doch dann begegnet sie im Winterpalais der Zarenfamilie Nikolai, einem eigenwilligen Offizier der Leibwache – sie weiß sofort, dass er ihre große Liebe ist. Aber Nikolai ist ein scharfer Kritiker von Zar Alexander und als er herausfindet, dass der Zar den mächtigen Gouverneur im fernen Russisch-Amerika ermorden lassen will, um noch mehr Reichtümer aus dem Pelzhandel für sich abzuzweigen, wird er verraten. Sophie Elisabeth erfährt, dass Nikolai aus dem Gefängnis fliehen konnte, und sie folgt ihm in ihrer Verzweiflung nach Osten. Ihre entbehrungsreiche Reise führt sie durch die weite und einsame Taiga, während der sie einem gefährlichen Banditen und kriegerischen Eingeborenen vertrauen muss. Ihre Liebe zu Nikolai und sogar die Zukunft Alaskas stehen auf dem Spiel. Ist sie stark genug, ihre adeligen Fesseln abzustreifen und den Gefahren der Natur zu trotzen?


Meine Meinung:
Anfangs konnte ich mich mit dem Buch nicht so recht anfreunden. Ich lernte Sophie Elisabeth und ihre Freundin kennen, die einige Zeit im Palast des Zaren leben würden. Zunächst dachte ich, dass die beiden jungen Frauen genau das Bild der Frau wiederspiegelten, das der damaligen Zeit entsprach. Aber Sophie Elisabeth war nicht damit einverstanden, eine arrangierte Ehe einzugehen und verliebte sich in einen Offizier der Leibgarde. Damit nahm das Schicksal seinen Lauf.
Wie in der Kurzbeschreibung erwähnt, macht sie sich auf den Weg quer durch Russland, was der Autor sehr interessant und spannend beschrieben hat, obwohl es einige Situationen für mich gab, die ich nicht nachvollziehen konnte. Für mich wirkte einiges etwas an den Haaren herbei gezogen. Sollte ich etwas zu kritisch sein?
Allerdings hatten sich Sophie Elisabeth und Nikolai inzwischen in mein Leserherz geschlichen und ich konnte nicht anders, ich wollte das Buch unbedingt zu Ende lesen und wissen, wie es sich entwickeln würde.
Das Buchcover gefällt mir, denn es passt gut zum Inhalt des Buches. Allerdings verspricht der Titel einem etwas ganz anderes. Ich hatte mich sehr lange gewundert, was es damit auf sich hat und sollte zwar eine Erklärung bekommen, aber so recht zu frieden bin ich doch nicht damit.

Fazit:
Wer es etwas kitschig, spannend und romantisch mag, wird an diesem Buch sicher Gefallen finden.
Leider bleiben am Ende viel Fragen offen, was mir eigentlich nicht gefällt, weil ich dann ein weiteres Buch lesen muss, wenn meine Neugierde zu groß wird.

Rezension - Tod am Deich


Autorin: Ulrike Busch

Titel: Tod am Deich

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. März 2017

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant



Die Sehnsucht nach Meer und weitem Horizont verspürt die Autorin Ulrike Busch, seit sie denken kann. Fasziniert von der grenzenlos erscheinenden, grünen Landschaft Norddeutschlands zog sie 1986 aus ihrer Geburtsstadt Essen nach Hamburg. Auf dem nord- und ostfriesischen Festland, den Inseln und Halligen ist sie seitdem fest verwurzelt. Sie liebt die Menschen mit ihrer Geradlinigkeit, Bodenständigkeit und ihrem schnörkellosen Dialekt, und noch heute schlägt ihr Herz höher, wenn der Nordwestwind ihr den Duft von Salz und Tang um die Nase weht. Viele Jahre war die studierte Sprachwissenschaftlerin als selbständige Texterin und Technische Redakteurin tätig. 2013 entdeckte sie eine neue berufliche Leidenschaft: Das Schreiben von Romanen – die natürlich in Norddeutschland spielen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hauptkommissar Tammo Anders traut seinen Augen kaum. Durch Zufall entdeckt er eine Leiche, direkt am Deich in Greetsiel! Bei dem Toten handelt es sich um Folkert Petersen, einen der angesehensten Teehändler der Region. Einen Tag später taucht ausgerechnet Enno Duwe im Ort wieder auf. Er hatte sich als junger Mann in Greetsiel viele Feinde gemacht und war vor 25 Jahren verschwunden. Und seit jenem Tag ist auch Tina Petersen, die Tochter des Ermordeten, wie vom Erdboden verschluckt …
Kann das alles ein Zufall sein, oder ist Enno in den Mord an Folkert Petersen verstrickt? Tammo Anders und seine Kollegin Fenna Stern ermitteln in alle Richtungen. Doch dem Kommissar fällt es schwer, objektiv zu bleiben, denn mit dem Hauptverdächtigen hat er noch eine bittere Rechnung offen …


Meine Meinung:
Von der Autorin Ulrike Busch habe ich schon einige Bücher gelesen, die mir alle gefallen haben und deshalb war ich neugierig auf dieses neue Buch. Zumal ich ja bekannt dafür bin, dass ich Krimis mag, von denen es eine Serie geben wird.
Tammo geht morgens joggen und will so richtig fit sein, wenn später seine neue Kollegin bei ihm auftaucht. Er hätte nie daran gedacht, dass es sich ganz anders entwickeln würde. Naja, zumindest was den ersten Eindruck auf die Kollegin betrifft. Denn auf einmal gibt es einen Toten und beide stecken mittendrin im Fall. Fenna steigt wunderbar ein und hat auch in der Männerwelt keine Probleme, sie kann anpacken und hat bereits reichlich Erfahrung.
Die beiden Kommissare und ihre Kollegen waren mir sofort sympathisch. Genau wie Fenna musste ich ja erst einmal alle kennen lernen und mich im Ort zurecht finden. Ich sollte sehr viel erfahren und hatte auch meine Verdächtigen. Aber ob sie es wirklich waren verrate ich nicht, denn die Autorin hat mit schon sehr überrascht. Mit einigen Wendungen hatte ich gar nicht gerechnet.
Am allerbesten hat mir das Ende gefallen. Nicht nur ich hatte mit etwas ganz anderem gerechnet.


Fazit:
Mir hat der Krimi von Anfang bis Ende gefallen, denn es war nicht nur spannend, sondern hat mich auch mit Nebensächlichkeiten prima unterhalten. Und nun freue ich mich auf weitere Bücher, in denen die beiden ermitteln werden.

Donnerstag, 2. März 2017

Rezension - Wenn die Nacht am dunkelsten ist


Autorin: Tanja Neise
Autorin: Karina Reiß

Titel: Wenn die Nacht am dunkelsten ist

Genre: Kurzthriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. Februar 2017

Seiten: 64

Altersempfehlung: Erwachsene





Tanja Neise und Karina Reiß haben sich bei einem Schreibwettbewerb kennengelernt und sind seitdem ein eingeschworenes Team. Nun haben sie sich entschieden einen gemeinsamen Band mit Kurzthrillern herauszubringen.
Mehr über die Autorinnen kann hier nachgelesen werden: Tanja Neise und Karina Reiß


Kurzbeschreibung, übernommen:
Drei Kurzthriller, die mit den Ängsten der Leser spielen und sie zum Fürchten bringen.
Ein alter Stromzähler, durch den ein ahnungsloser Student ein fürchterliches Familiengeheimnis lüftet. Ein Schal, der einem Verzweifelten die endgültige Erkenntnis liefert.
Ein Schraubenzieher als letzter Ausweg für eine gebrochene Frau.
Lassen Sie sich an Abgründe führen, die Sie so noch nicht erlebt haben.


Meine Meinung:
Eigentlich bin ich ja nicht der größte Fan von einem Thriller und Kurzgeschichten sind mir immer viel zu kurz 😉 aber diesmal war es genau richtig. Ich dachte mir, so ein kleiner kurzer Thriller wird meinem Blutdruck doch sicher nicht schaden. Naja,  kurz wars ja, aber die beiden Autorinnen haben es geschafft, meinen Blutdruck und die Spannung enorm in die Höhe zu treiben.
Jede Geschichte hatte es in sich und ich kann hier auch das Sprichwort anbringen oder sogar noch etwas abwandeln: Auch in der Kürze liegt reichlich Würze 😉
Jede der drei Geschichten war sehr spannend und hat mich am Ende immer sehr überrascht, worauf ich hier natürlich nicht näher eingehen werde.

Fazit:
Wer keine dicken Bücher mag, trotzdem mal etwas sehr spannendes und unterhaltsames lesen möchte, sollte sich dieses Büchlein zulegen. Vielleicht kommt der eine oder die andere dann doch auf den Geschmack, noch mehr zu lesen. Es lohnt sich auf jeden Fall mal einen Blick auf die anderen Bücher der Autorinnen zu werfen.

Rezension - Ich träumte von Deiner Liebe



Autorin: Bettina Kiraly

Titel: Ich träumte von Deiner Liebe

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 2. März 2017

Seiten: 285

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Geboren 1979 als Bettina Slaby wuchs Bettina Kiraly im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich auf und lebt hier noch immer mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Kindern. Fasziniert von den dunklen Flecken auf der menschlichen Seele beschäftigen sich die Texte von Bettina Kiraly mit der Frage: Warum handeln Menschen, wie sie es tun? Die Autorin schreibt Romane über starke, außergewöhnliche Charaktere, die um ihr Stück vom Glück kämpfen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Daniel ist Rebeccas große Liebe. Bei ihrem ersten Zusammentreffen funkt es zwischen den beiden sofort. Es folgt die glücklichste Zeit in Rebeccas Leben. Als sie vier Jahre später nach einem Treppensturz im Krankenhaus erwacht, steht ihre Welt Kopf. Hat die gemeinsame Zeit mit Daniel gar nicht existiert? Ist Daniel tatsächlich bei einem Autounfall gestorben? Ist Rebecca seit diesem Unfall im Koma gelegen? Aber warum weiß sie Dinge, die während ihres Komas passiert sind? Nur mit Daniels bestem Freund darf sie in der Erinnerung an ihre große Liebe schwelgen. Doch wie soll man auf Dauer zwischen zwei Welten leben?


Meine Meinung:
Rebecca erwacht aus dem Koma, sie meint, es wären vier Tage gewesen, aber es waren tatsächlich vier Jahre. Aber weshalb weiß sie soviel von dem, was während dieser Zeit passiert ist? Entwickelt sich die Geschichte zu einer Fantasygeschichte, die in zwei Welten spielt, in der realen und in der "was wäre wenn?" Meine Neugierde war geweckt und voller Spannung verfolgte ich das Geschehen rund um Rebecca. Ich hatte lange Zeit wirklich keine Ahnung, wie sich alles entwickeln wird und werde hier auch nicht darauf eingehen, um anderen die Lesefreude nicht zu nehmen.
Auf jeden Fall hat mich das Buch gefesselt, ich konnte es nicht zur Seite legen, weil ich mal wieder zu neugierig war und unbedingt wissen wollte, wie es denn nun enden wird.
Neben Rebecca lernte ich noch viele andere Beteiligte kennen, manche waren mir sympathisch, über andere musste ich dann doch ab und zu den Kopf schütteln. Es zeigt sich mal wieder, dass zuviel Fürsorge manchmal lästig sein kann und Ehrlichkeit und miteinander reden durchaus angebracht ist. Wie heißt es doch so schön: es ist noch mal gut gegangen und am  Ende war ich sehr zufrieden.

Fazit:
Von Bettina Kiraly habe ich inzwischen einige Bücher in den verschiedensten Genre gelesen und ich finde die Vielseitigkeit sehr interessant und bin von ihr begeistert. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter. Allerdings möchte ich eine Anmerkung machen, in diesem Buch gibt es einige ausführliche erotische Szenen, was nicht weiter schlimm ist, aber es gefällt nicht jedem. Da gebe ich ganz einfach den Tipp, dieses Seiten sehr flüchtig lesen und schon geht es weiter, so habe ich es auf jeden Fall gemacht und es war gar kein Problem.

Bei Bettina Kiraly möchte ich mich vielmals bedanken, dass ich das Buch vorab lesen durfte.

Mittwoch, 1. März 2017

Rezension - Ostfriesisches Erbe


Autorin: Andrea Klier

Titel: Ostfriesisches Erbe

Genre: Krimi

Version:  eBook

erschienen: 6. September 2016

Seiten: 318

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Die Autorin Andrea Klier wollte bereits als Kind Schriftstellerin werden und schon damals entstanden erste Geschichten, Theaterstücke und Mini-Bücher. Bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, arbeitete sie 24 Jahre als Hebamme, hauptsächlich in freiberuflicher Tätigkeit. Ihr Interesse für zwischenmenschliche Beziehungen, Liebe und Freundschaft, alternative Medizin, Psychologie, Mystik und Okkultismus spiegelt sich auch in ihren Büchern und Kurzgeschichten wieder. Sie schreibt unter mehreren Pseudonymen und findet Inspiration unter freiem Himmel und bei Bäumen, hinter ihrem Schreibtisch und in der Versenkung alter Lehrbücher unterschiedlichster Sparten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die ostfriesische Insel Borkum erlebt düstere Zeiten. Ein Arzt wird tot aufgefunden, mit den Stichwunden einer Harpune, und der Besitzer einer Lebensmittelkette wird erpresst. Gibt es zwischen den Fällen einen Zusammenhang? Hauptkommissar Hauke Holjansen und sein Kollege Sven Ohlbeck werden auf die Insel geschickt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Ihre Ermittlungen führen sie zu Brun van der Heyde, dem Besitzer einer renommierten Privatklinik. Er ist schwer krank, und etliche Personen sind an der Änderung seines Testaments interessiert. Als ein weiterer Harpunenmord geschieht, stellt sich die Frage: Geht es um Rache oder steckt ein gigantisches Erbe dahinter? Die Serie der Verbrechen reißt nicht ab, und die Kommissare stoßen immer tiefer in ein schier endloses Netz krimineller Machenschaften...


Meine Meinung:
Ich hatte vor kurzem erst den Krimi "Ostfriesische Gier" von der Autorin gelesen und wusste, dass ich nach und nach weitere Bücher von ihr lesen wollte. Obwohl ich mit den beiden Büchern nicht die Reihenfolge in der Serie eingehalten hatte, gab es kein Problem, denn beide Bücher sind in sich abgeschlossen und ich muss nicht die anderen kennen, um das aktuell zu lesende zu verstehen.

Diesmal werden die beiden Kommissare Hauke Holjansen und Sven Ohlbeck nach Borkum geschickt, sie sollen dort den erkrankten Kommissar vertreten. Von Vorteil ist dabei, dass die beiden mir sehr sympathischen Ermittler, sehr gut befreundet sind und als Team bestens zusammen arbeiten.
Denn auf der Insel ist allerhand los und in meinen Augen tauchen so viele Beteiligte auf, die mehr oder weniger auch noch verdächtig sind.

Die Autorin hat allen Beteiligten sehr interessante Charaktere zugeordnet, während die einen über Leichen gehen würden, versuchen andere die Menschlichkeit in einem Krankenhaus nicht außer Acht zu lassen. Den einen ist das Wohl der Patienten piepegal, die anderen leiden mit ihnen und versuchen auf alle Fälle zu helfen. Da treffen schon einige Extreme aufeinander.
Ich war gespannt, wie sich alles entwickeln würde und konnte eigentlich gar nicht schnell genug lesen, weil die Neugierde mal wieder sehr groß war. Außerdem hoffte ich ja sehr, dass die "Guten" es schaffen würden.

Hauke und Sven konnten alleine gar nicht alles schaffen und hatten reichlich Hilfe von außen. Es hat mich gefreut, dass ich dadurch alte Bekannte wieder treffen konnte. Außerdem waren sie wirklich ausgesprochen hilfreich und ich war am Ende überrascht, wer denn nun der Verursacher von allem war.


Fazit:
Mir hat auch dieses Buch der Krimiserie sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

Bei dem Klarant-Verlag möchte ich mich für das Rezensiosnexemplar bedanken.

Rezension - Oberst Ljapkin


Autor: M. Karagatsis

Titel: Oberst Ljapkin - Ein russischer Flüchtling in Griechenland

Genre: Historisch

Version: Gebundene Ausgabe

erschienen: Neuauflage 18. November 2016
geschrieben: 1933

Seiten: 248

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Griechenland Zeitung



Der Autor des vorliegenden Romans, M. Karagatsis (mit bürgerlichem Namen Dimitrios Rodopoulos) lebte von 1908 bis 1960, starb schon früh mit 52 Jahren. Geboren in Athen lebte er u.a. auch in Larisa, Hauptstadt der griechischen Region Thessalien, in die er uns auch mit seinem Roman über das Schicksal eines russischen Flüchtlings in Griechenland führt. Das Umschlagbild des Buches übrigens zeigt den Autoren in der Uniform seines Titelhelden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Gespenst geht um in Europa – der Kommunismus.
Aus Angst vor der Oktoberrevolution im Jahre 1917 flüchtet der Romanheld, Oberst Ljapkin, aus Russland und landet als Stallmeister in einer mittelgriechischen Stadt. An seiner Person zeichnet der meisterhafte Erzähler M. Karagatsis eine auseinanderbrechende europäische Ordnung nach. Dieses Buch ist das Erstlingswerk des Autors. Es geht darin um den Versuch, sich die Normen der neuen Heimat Griechenland zu eigen zu machen – woran der Protagonist letztlich zerbricht. „Wer verstehen will, wie die griechische Gesellschaft zwischen den beiden Weltkriegen funktionierte, ja selbst wie sie heute noch funktioniert“, müsse nur Karagatsis lesen, empfiehlt der griechische Gegenwartsautor Christos Chomenidis. Mit seiner dynamischen und poetisch souveränen Erzählweise prägt M. Karagatsis die griechische Literatur bis heute.


Meine Meinung:
Da ich gerne historische Bücher lese, war ich auf dieses sehr neugierig. Natürlich ist es ein Unterschied, ob Geschehnisse der Vergangenheit in Romanform geschildert werden oder es mehr ein Tatsachenbericht ist.
Dem Autor ist es auf jeden Fall gelungen über das Leben russischer Flüchtlinge zu berichten und darzustellen, wie sie damit klar kamen. Denn ihr Leben in Russland sah natürlich ganz anders aus. Zwei verschiedene Mentalitäten trafen aufeinander. Oberst Ljapkin musste wie viele andere alles aufgeben und woanders neu anfangen. Er war innerlich sehr zerrissen, trug er doch zu gerne noch seine alte Uniform, die so richtig toll auf die Bewohner Eindruck machte. Aber die Armee gab es nicht mehr. Er musste irgendwann Entscheidungen treffen.


Fazit:
Ich fand es sehr interessant, nicht nur etwas für den Oberst zu erfahren, sondern auch über das Leben der Griechen in dem Ort Larisa zu der damaligen Zeit.  Dieses Buch ist natürlich sehr speziell, aber wer daran interessiert ist, sollte es sich zulegen.

Ich möchte mich bei dem Verlag der Griechenland Zeitung vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.