Donnerstag, 18. Mai 2017

Rezension - Apfelkuchen am Meer


Autorin: Anne Barns

Titel: Apfelkuchen am Meer

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. Mai 2017

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch




Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei.

Und dies schreibt die Autorin noch zusätzlich über sich:

Im echten Leben heiße ich Andrea Russo. Bis vor einigen Jahren habe ich als Lehrerin in einer Förderschule gearbeitet. Jetzt konzentriere ich mich ganz aufs Schreiben. Dabei verwende ich mittlerweile mehrere Pseudonyme, unter denen meine Romane veröffentlicht werden. Ich bin also auch Anne Töpfer, Anna Rosendahl - und Anne Barns. Ich lebe mit Mann und Hund in Oberhausen, habe eine wundervolle, schon erwachsene Tochter, liebe Kuchen und Torte - und verbringe meine Zeit am liebsten in der Küche, wenn ich nicht gerade ein Buch schreibe. Da ich unheimlich gerne koche und esse, laufe ich mehrmals die Woche, um die angefutterten Kalorien wieder zu verbrennen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der süße Duft des warmen Kuchens, der sich mit dem salzigen des Meeres vermischt, das ist für Merle das Aroma der Ferien ihrer Kindheit – das Aroma der Apfelrosentorte. Seit Generationen wird das geheime Rezept in Merles Familie weitergereicht. Als eine Freundin ihr erzählt, dass sie genau diese Torte in einem Café auf Juist gegessen hat, macht Merle sich spontan auf die Suche nach der Bäckerin. Unweigerlich führt ihr Weg sie zurück auf die Insel, wo noch mehr Geheimnisse verborgen liegen als nur ein Familienrezept.


Meine Meinung:
Das hübsche Buchcover war es mal wieder schuld, dass ich neugierig auf das Buch werden sollte. Außerdem hätte ich auch nichts dagegen gehabt, so ein kleines Küchlein zu probieren. Da dies aber nicht möglich war, musste ich mich mit der Geschichte des Apfelkuchens begnügen.

Was so ein leckerer Kuchen alles bewirken kann....
Merle erfährt von ihrer Freundin, dass sie auf Juist einen tollen Kuchen gegessen hat und eigentlich wollte sie nur nachforschen, wer nach einem alten Rezept der Familie dort den Kuchen gebacken haben könnte. Schon hat sie einen Ferienjob, sie kann nebenbei ihre Oma auf Juist besuchen und an alte Erinnerungen anknüpfen. Aber sie kommt auch einem Geheimnis auf die Spur.

Anne Barns hat das Leben auf der Insel wunderbar beschrieben. Sie hat mich neugierig auf die Insel gemacht. Und natürlich dafür gesorgt, dass ich mit dabei war, als Merle und Lara, die Besitzerin des Cafes stundenlang dafür sorgten, dass jeden Tag ausreichend Kuchen und Torten zum Verkauf bereit standen. Natürlich gab es durchaus das eine oder andere Problem im Beruf und Alltag, was gelöst werden musste.
Die Liebe kam ebenfalls  nicht zu kurz. Es war einfach so schön, alle Beteiligten eine Weile begleiten zu können. Das Ende dieses Buches hat mir gefallen. Allerdings bietet es Potential für weitere Geschichten auf Juist.


Fazit:
Ein wunderschönes Sommerbuch, das entspanntes Lesevergnügen bereitet. Aber es kann auch nachdenklich machen, es gibt Entscheidungen, die sehr weitreichend sind und schwer rückgängig gemacht werden können. Aber auch daraus kann das Beste gemacht werden. Lasst Euch überraschen.


Ich möchte mich beim Verlag Mira Taschenbuch für das Rezensionsexemplar bedanken.

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