Freitag, 12. Mai 2017

Rezension - Blindgänger


Autor: Klaus Stickelbroeck

Titel: Blindgänger

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2016

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV




Der Autor Klaus Stickelbroeck wurde 1963 in Anrath geboren. Er lebt in Kerken am Niederrhein und arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Seinen ersten Kurzkrimi veröffentlichte er im Jahr 2000. Sein erster Kriminalroman „Fieses Foul“ erschien 2007.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hartmann nimmt einen Job als Bodyguard bei der Schauspielerin Carmen Vlint an, die fest davon überzeugt ist, dass ihr ein Stalker nachstellt. Einen reichlich zudringlichen Fan, dem so etwas zuzutrauen wäre, hat Hartmann dann auch im Handumdrehen ermittelt. Trotzdem wird er von Carmen Vlints Ehemann Frank gefeuert, als es in der kommenden Nacht jemandem gelingt, in deren Villa einzudringen. Als im Hause Vlint dann wenig später jemand erschossen wird, hat die Polizei zwar sehr schnell einen Verdächtigen, der die Tat sogar gesteht, aber Hartmann ahnt, dass hier an allen Ecken und Enden etwas nicht stimmt. Nebenbei muss er sich auch noch mit Zuhältern aus Frankfurt herumschlagen, und muss außerdem feststellen, dass sein liebevoll und konservativ angelegtes Geld komplett den Bach runter ist. Hartmann ist pleite. Mit der Hilfe seiner Kumpels Regenrinnen-Rita, Krake, Angie und Huren-Heinz versucht er, Licht ins Dunkel der Geschehnisse um die schöne Carmen Vlint zu bringen.



Meine Meinung:
Nun bin ich beim 7. Buch angelangt und mir ist immer noch nicht langweilig. Im Gegenteil, der Autor schafft es immer wieder so viel Spannung einzubauen, dass ich an manchen Stellen sogar Herzklopfen bekomme, weil ich so aufgeregt bin. Schließlich sind er und seine Freunde ja auch nur Menschen, an denen nicht alles abprallen kann. Irgendwann mag die Niere nicht mehr oder die Kugel trifft so richtig, also eigentlich an der falschen Stelle.
Im Laufe der Serie habe ich alle Beteiligten sehr gut kennen gelernt und auch so manches privates von ihnen erfahren. Diesmal trifft es Hartmann nicht nur beruflich sondern auch privat sehr hart. Auf der anderen Seite ist dieser Mann sowas von leichtgläubig und zieht besondere Situationen geradezu an. So manches läuft für ihn sehr dumm und er hat reichlich Glück im Unglück.
Klaus Stickelbroeck hat es ein weiteres Mal geschafft und mich von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt. Auf den Inhalt möchte ich jetzt nicht näher eingehen, es glaubt mir sowieso niemand, was Hartmann alles passiert und was er so alles anstellt.


Fazit:
Eigentlich schade, dass ich beim vorerst letzten Buch angelangt bin, nun muss ich wieder warten. Aber das dürfte auch kein Problem sein, ich gehe davon aus, dass ich schnell wieder im Thema bin, wenn das nächste Buch erscheint. Wer bis jetzt noch nicht mit der Serie begonnen hat, sollte dies allmählich mal tun. Es lohnt sich!

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