Dienstag, 9. Mai 2017

Rezension - Das warme Licht des Morgens


Autorin: Franziska Fischer

Titel: Das warme Licht des Morgens

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. April 2017

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Droemer




Franziska Fischer wurde 1983 in Berlin geboren und wohnt dort nach einem Studium der Germanistik und Spanischen Philologie an der Universität Potsdam noch immer. Sie arbeitet als freiberufliche Autorin und Lektorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Licht, die Farben, der Ausdruck in den Augen Fremder – das sind die Zutaten, die Levi für seine Gedichte und Romane braucht. Doch als er bei einem Brand ein kleines Mädchen aus dem Feuer rettet und dabei sein Augenlicht verliert, bricht für den erblindeten Schriftsteller eine Welt zusammen. Nie wieder sehen bedeutet für ihn auch nie wieder die richtigen Worte finden. Verzweifelt zieht er sich immer mehr aus dem Leben zurück. Bis er eines Tages Rea kennenlernt, die neue Kellnerin in dem Café, in dem er immer Essen geht. Sie wird seine Vertraute, durch ihre Augen lernt er wieder sehen und mit ihren Händen schreiben. Auch sie hat mit einem großen Verlust zu kämpfen, der noch viel schwerer wiegt als seine Blindheit. Doch das verrät sie ihm nicht.


Meine Meinung:
Oh oh, das war aber mal wieder ein sehr berührendes Buch. Jeder von uns kann es sich vorstellen, wie es sein würde, wenn man das Augenlicht für immer verliert. Ein Drama! Hier hat das Schicksal bei einem Autor zugeschlagen. Wie soll er denn weitere Bücher schreiben?  Verständlich, dass für Levi zunächst eine Welt zusammen bricht und er sich verflixt schwer tut, mit allem klar zu kommen. Naja, seine Tochter macht es ihm anfangs ja auch sehr leicht. Allerdings kann das Mädel so kurz vor dem Abitur sich nicht auf Dauer um den Vater kümmern.  Zum Glück für alle taucht auf einmal Rea auf, die es schafft, dass Levi nach und nach immer mehr Fortschritte macht.
Sehr bewegend hat die Autorin geschildert,  wie Levi sein neues Leben langsam, aber sicher wieder im Griff bekommt, wie Freunde und Verwandte reagieren, für die es ebenfalls nicht leicht ist.
Allerdings gibt es da noch einige Überraschungen mit denen Levi und wir Leser fertig werden müssen. Die große Frage ist, wie wird Levi reagieren?  Ich war mit dem Ende sehr zufrieden.

Das Buchcover sagt mir diesmal nicht so zu. Irgendwie finde ich es nicht passend. Der Mann schaut und die Frau wendet ihm den Rücken zu, nein, wirklich nicht gut.


Fazit:
Ein sehr berührendes Buch, das einen über vieles nachdenken lässt. Denn auch Levi denkt über vieles nach, was in seinem bisherigen Leben passiert ist. Wir Leser können froh sein, dass wir gucken und so tolle Bücher lesen können.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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