Montag, 1. Mai 2017

Rezension - Friesenwahn


Autorin: Sina Jorritsma

Titel: Friesenwahn

Gerne: Krini

Version:  eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. April 2017

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Sina Jorritsma ist das Pseudonym einer Autorin, die den rauen Charme des Nordens liebt. Die Ideen zu ihren Romanen kommen ihr bei langen Strandspaziergängen auf den friesischen Inseln. Sie benutzt ein Pseudonym, um ihre Umgebung besser beobachten zu können, denn oft fließen Ereignisse aus ihrem Umfeld in die Romanhandlungen mit ein.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Am Strand von Borkum wird eine Brandleiche in einem Ruderboot angespült. Der Körper ist bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, doch bald steht die Identität des Toten fest: Es handelt sich um den erfolgreichen ostfriesischen Strafverteidiger Fokke Huizinga. Der Ermordete war auf Borkum zu einem Treffen von Hobbywikingern. Gab es Streit unter den Wikingern, der tödlich endete? Und welche Rolle spielt der obskure Geistheiler Jeremias Brock? Seine Anhänger scheinen einem regelrechten Wahn zu verfallen, und die Frau des Ermordeten ist eine von ihnen…
Die Liste der Verdächtigen wird immer länger, und die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll stehen vor einem Rätsel. Als der Fall für Enno zu einer persönlichen Angelegenheit wird, droht endgültig alles außer Kontrolle zu geraten…


Meine Meinung:
Dies ist nun bereits das fünfte Buch, in dem Mona Sander und Enno Moll ermitteln. Ich habe alle fünf gelesen und das zeigt ja auch, dass ich mich für die Serie begeistern kann.
Mona wird immer besser, ab und zu geht das Temperament zwar noch mit ihr durch, aber sie schafft es, Verantwortung zu übernehmen und Enno zu helfen, als er wegen seiner Frau völlig neben sich ist.
So lerne ich immer mehr, auch privates von den beiden kennen, was mir natürlich sehr gut gefällt, denn ich mag es, wenn nicht nur über die Bearbeitung des Falles geschrieben wird.
Und da gab es einiges, denn auf der Insel ist reichlich was los, man sollte es gar nicht meinen. Eine Brandleiche, ein angeblicher Geistheiliger und ein Treffen von Hobbywikingern. Was das nun alles miteinander zu tun hat oder auch nicht, hat die Autorin mit viel Spannung geschrieben. Ich war dann auch mal wieder an das Buch gefesselt und habe es in einem Rutsch gelesen, was bei dem flüssigen Schreibstil der Autorin gut möglich ist. Außerdem sind 200 Seiten für mich persönlich nicht besonders viel. Aber die haben es in sich. Die Autorin muss sich nicht lange mit weit ausschweifenden Erklärungen aufhalten und kommt sehr zügig zur Sache.

Fazit:
Inzwischen sind mir die Abläufe auf Borkum geläufig und ich habe das Gefühl, vor Ort zu sein und die Ermittler zu begleiten. Ich gehe mal davon aus. dass ich noch weitere Bücher von der Autorin zu lesen bekomme, darauf freue ich mich.

Bei dem Klarant Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar

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