Freitag, 5. Mai 2017

Rezension - Mordskuss


Autorin: Ulrike Busch

Titel: Mordskuss 

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 5. Mai 2017

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant





Die Sehnsucht nach Meer und weitem Horizont verspürt die Autorin Ulrike Busch, seit sie denken kann. Fasziniert von der grenzenlos erscheinenden, grünen Landschaft Norddeutschlands zog sie 1986 aus ihrer Geburtsstadt Essen nach Hamburg. Auf dem nord- und ostfriesischen Festland, den Inseln und Halligen ist sie seitdem fest verwurzelt. Sie liebt die Menschen mit ihrer Geradlinigkeit, Bodenständigkeit und ihrem schnörkellosen Dialekt, und noch heute schlägt ihr Herz höher, wenn der Nordwestwind ihr den Duft von Salz und Tang um die Nase weht. Viele Jahre war die studierte Sprachwissenschaftlerin als selbständige Texterin und Technische Redakteurin tätig. 2013 entdeckte sie eine neue berufliche Leidenschaft: Das Schreiben von Romanen – die natürlich in Norddeutschland spielen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das beschauliche friesische Dorf Pilsum wird von einem brutalen Mord erschüttert. Neben dem Leuchtturm wird eine attraktive junge Frau gefunden, mit einem Gürtel bestialisch erdrosselt. Auf der Stirn der Toten prangt ein dunkelroter, sinnlich wirkender Kussmund. Was hat dieses Zeichen zu bedeuten? Tammo Anders und Fenna Stern von der Kripo Greetsiel nehmen die Ermittlungen auf. Das Mordopfer Silvia Lüders war Gast des Hotels Friesenliebe. In dem Haus treffen sich Partnersuchende aus Ostfriesland, doch anstatt Flirts und Liebe finden die Kommissare Eifersucht vor und Hass …
Ist einer der Gäste der Friesenliebe der Täter? Treibt ein Serienmörder sein Unwesen in Ostfriesland? Die Kommissare ermitteln in alle Richtungen, als der Täter erneut zuschlägt...



Meine Meinung:
In dem Krimi "Tod am Deich" habe ich das Ermittlerduo Tammo Anders und Fenna Stern kennen gelernt. Das Buch hatte mich begeistert und ich freute mich, jetzt schon das nächste, in dem die beiden ermitteln, in der Hand zu haben.
Mir scheint, dass Fenna sich inzwischen sehr gut eingelebt hat und die beiden bestens zusammen arbeiten. Allerdings kommen mir beide in diesem Fall sehr empfindlich vor, sie reagieren beide sehr emotional. Allerdings aus den unterschiedlichsten Gründen, aber die werde ich natürlich nicht verraten.
Ulrike Busch ist mit diesem Buch wieder ein sehr spannender Krimi gelungen, von Anfang bis Ende gab es diese Spannung.  Obwohl ich ja viele Krimis lese und oft eine Ahnung habe, war es hier nicht der Fall. Verdächtige wurden mir genügend präsentiert, aber wer war es denn nun? Bis zum Ende hatte ich keine Ahnung. So war ich natürlich auch an das Buch gefesselt und habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Wenn in der Kurzbeschreibung bereits erwähnt wird, dass das Mordopfer in einem Hotel gewohnt hat, in dem sich Partnersuchende treffen, dann verrate ich ja nichts neues, wenn ich darauf Bezug nehme. Man sollte doch meinen, dass in solch einem Hotel eine romantische Stimmung vorherrscht, aber die Autorin hat sich dazu etwas ganz anderes einfallen lassen. Den Beteiligten hat sie sehr interessante Charaktere zugeordnet, was für reichlich Stimmung sorgte, aber nicht unbedingt positive. Auf jeden Fall hat sie mir hier die meisten Verdächtigen geliefert.
Tammo und Fenna sind mir ja sympathisch und ich fand es auch sehr interessant zu lesen, wie sie zusammen arbeiten und so weiter 😉 Begeistert hat mich dann noch Tammos Onkel, aber hier werde ich nicht näher darauf eingehen.


Fazit:
Das war jetzt mal wieder ein Krimi, wie ich ihn gerne lese. Spannung, Humor und Nebensächlichkeiten, die allerdings doch mal mehr werden könnten. Auf jeden Fall gebe ich hier eine Leseempfehlung.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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