Samstag, 20. Januar 2018

Blogtour Nelkenliebe - Autoreninterview




Liebe Leser,

schön, dass Ihr den Weg hierhin gefunden habt. Gestern hat Euch Doreen auf ihrer Blogseite  das Buch vorgestellt.

Heute möchte ich Euch die Autorin vorstellen:

Anja Saskia Beyer




Liebe Anja,
ich freue mich, dass Du bereit bist und mir ein paar Fragen beantwortest.

Liebe Ulla, ich freue mich auch sehr!

Dann starte ich auch gleich mal mit der ersten
Frage: Manche Kinder haben schon Vorstellungen, was sie mal beruflich machen möchten. Ich habe in meinem Kinderzimmer immer gerne ein „Büro“ aufgebaut. Wie war es bei Dir?

Antwort: Ich habe als Kind mit meiner Schwester sehr viel mit Puppen gespielt, tagelang. Wir haben uns tolle Geschichten mit verschiedenen Figuren ausgedacht und sind vollkommen abgetaucht in unsere Phantasiewelt. Die Vorstellung, später im Job stundenlang an einem Computer zu sitzen fand ich sehr lange sehr gruselig.  Und heute sitze ich genau da, sehr viele Stunden, aber das Tolle ist, ich kann dabei in verschiedene Länder reisen, romantische und spannende Dinge erleben, viele verschiedene Menschen kennenlernen, die ich auch noch selbst erfinden kann.



Frage: Nun warst Du ja zunächst Drehbuchautorin, wann kam die Idee, mal ein Buch zu schreiben?

Antwort: Ich schreibe und arbeite ja schon seit 1996 für das Fernsehen, erst bei der Fernsehserie „Unter Uns“ als Storylinerin, anschließend wurde ich Dramaturgin bei der „Lindenstraße“ und so ging es weiter. 2012 habe ich dann nach vermutlich über 200 Drehbüchern ein Fernsehfilmexposé entwickelt, dass sich gut als Frauenroman eignete. Ich beschloss, einen Roman aus dem Stoff zu schreiben. Es entstand mein Debütroman „Himbeersommer“, der auch gleich Ebook-Bestseller wurde. Ich war ziemlich verblüfft, hatte große Lust, auch weiter Romane zu schreiben, weil man da viel freier ist als beim Drehbuch. Ein Roman erschien bei Knaur („Liebes Herz“), zwei weitere im Selfpublishing („Liebe Dich – immer“ und „Liebe Dich – ewig“) und drei weitere im Verlag „Tinte und Feder“ („Mandelblütenliebe“, der Top 1 Kindle-Bestseller und BILD-Bestseller wurde und euch nach Mallorca entführt, „Erdbeeren im Sommer“, auch Kindle- und BILD-Bestseller, spielt in Süditalien, und am 27.12.17 erschien „Nelkenliebe“, der in Portugal spielt, auch in den 70er Jahren. Das Eintauchen auch in historische Zeiten macht mir gerade großen Spaß. Am achten Roman arbeite ich gerade und ihr könnt euch auf Südfrankreich, die Provence, freuen.



Frage: Ideen fliegen einem manchmal zu oder es gibt Situationen, über die man gerne schreiben möchte. Wie ist es bei Dir? Woher kommen Deine Ideen?

Antwort: Sie fliegen, sie schwirren, ich erlebe sie, höre ein Stichwort und denke es weiter. Das ist sehr unterschiedlich. Meist läuft gleich ein kleiner Film vor meinem geistigen Auge ab, meine Romane sind alle gut verfilmbar. Oft recherchiere ich auch, weil ich ein Thema spannend finde, und komme so auf tolle weitere Ideen.



Frage: Ein Leser kann sich nicht immer vorstellen, wie so ein Autorentag aussieht. Hast Du bestimmte Zeiten, zu denen Du Dich an Deinen PC setzt oder läuft es so ab, wenn eine Idee da ist, wird erbarmungslos geschrieben? Du hast ja auch eine Familie, wie klappt das mit dem Alltag.

Antwort: Da ich Kinder habe, werde ich gezwungen, sehr früh aufzustehen, da sie in die Schule müssen. Es ist so gar nicht meine Zeit, aber deshalb bin ich zum Glück recht effektiv. Ich sitze spätestens ab 9 Uhr in meinem Büro und schreibe. Vormittags ist die beste Schreibzeit für mich. Dann mache ich Mittagspause, treffe da oft Freundinnen oder Kolleginnen oder geh einfach einkaufen, spazieren oder shoppen.  Nachmittags schreibe ich noch etwas weiter, je nachdem wie die Jungs verabredet sind oder was sonst so passiert. Wenn Abgabetermine anstehen, muss schon auch mal das Wochenende dran glauben. Aber die Zeit mit meiner Familie nehme ich mir dann auch, das ist mir sehr wichtig.



Frage: Wie sieht Dein Arbeitsplatz aus? Hast Du ein eigenes Zimmer und kannst Dich dort zurückziehen? Manchmal stelle ich es mir so vor, dass es eine Pinnwand mit ganz vielen Zetteln gibt.

Antwort: Ich habe ein eigenes Büro mit einer großen Bücherwand, aber ohne Pinnwand, da muss ich Dich enttäuschen. Die fiktiven Zettel gibt es, aber sie befinden sich in meinem Computer. Hier schreibe ich auf, wenn ich Ideen habe oder eine Geschichte plotte. Nachmittags schreibe ich am liebsten auf der Couch oder im Sommer im Garten oder auf der Dachterrasse.



Frage: Nun habe ich Dich inzwischen mehrmals auf Messen getroffen und wir konnten uns unterhalten. Wie sieht denn sonst Dein Kontakt zu Lesern aus?

Antwort: Die Messen sind toll, da man Leser aus allen möglichen Städten treffen kann. Ich freue mich immer sehr, wenn Leser kommen. Manche bringen auch extra ein Buch von mir zur Buchmesse mit, um es signieren zu lassen, das beeindruckt mich jedes Mal. Ansonsten freue ich mich über Kontakt auf Facebook, Instagram oder über einen Eintrag in meinen Newsletter auf meiner Homepage. www.Anja-Saskia-Beyer.com



Frage: Manche Autorinnen veranstalten Lesungen, machst Du das auch?

Antwort: Ich hatte schon mehrere Lesungen auf den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig, auch in einer Buchhandlung. Es können gerne mehr Lesungen werden, denn auch da ist der Kontakt zum Leser ja immer sehr schön.



Frage: Möchtest Du von Deiner Seite aus uns Lesern gerne noch etwas mitteilen?

Antwort: Ohne euch und euer Feedback wäre der Job viel weniger schön. Ich freue mich immer riesig, wenn euch ein Buch gefallen hat und ihr mir das auch sagt, schreibt, oder in einer netten Rezension verpackt.



Frage: Noch ein Gedanke, kannst Du Dir vorstellen auch mal einen Krimi oder in einem anderen Genre zu schreiben?

Antwort: Da ich erst kürzlich ein Krimi-Serienkonzept für die ARD überarbeitet habe, das sehr gut ankam, kann ich es mir inzwischen vorstellen, mal einen Krimi zu schreiben. Fantasy ist mir zu fremd. Auf einen rein historischen Roman habe ich auch sehr große Lust. Das Schöne am Schreiben ist ja, dass einem die Welt offen steht.



Frage: Dein Buch "Nelkenliebe" ist ja beim Verlag Tinte & Feder erschienen, möchtest Du dazu noch etwas sagen?

Antwort: Die Zusammenarbeit mit meinem Verlag Tinte & Feder ist toll. Ich darf beim Cover mitreden, Autoren werden da sehr gewertschätzt, ich bekomme auf den Buchmessen Veranstaltungen und Lesungen und auch das restliche Marketing ist klasse.



Liebe Anja, ich bedanke mich für dieses Interview und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit Deinen Büchern und mögen Dir die Ideen nicht ausgehen.

Ich bedanke mich auch ganz herzlich, liebe Ulla


Übrigens, wer mehr über die Autorin erfahren oder sogar Kontakt aufnehmen möchte, kann dies auf den  Seiten bei Facebook oder Instagram.

Facebook: https://www.facebook.com/AnjaSaskiaBeyer

Instagram: https://www.instagram.com/AnjaSaskiaBeyer/



Morgen macht die Blogtour Station bei Katja mit dem Thema

Rezepte: Kochen wie in Portugal


Last, but not least

Anja Saskia Beyer stellt freundlicherweise ein signiertes Buch zur Verfügung und es wird unter allen verlost, die uns auf eine der Seiten, die mit der Blogtour zu tun haben, eine Frage beantwortet. Ausgelost wird am 24.1.2018. Dies ist eine rein private Sache und es besteht kein Rechtsanspruch, eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Die Frage lautet:

Was verbindest Du mit Portugal?




Ich selber war noch nie in Portugal, aber diese Bilder Impressionen von Portugal haben mich neugierig gemacht. Die Bilder haben uns freundlicherweise Freunde der Autorin zur Verfügung gestellt




Freitag, 19. Januar 2018

Rezension - Die Tochter der Toskana


Autorin: Karin Seemayer

Titel: Die Tochter der Toskana

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Januar 2018

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch




Über die Autorin:
Karin Seemayer wurde 1959 in Reutlingen geboren, lebte von 1960 bis 1993 in Frankfurt und seitdem im Taunus. Mit acht Jahren schrieb sie ihre ersten Tiergeschichten auf die Rückseite gebrauchter Telex-Rollen, die ihre Mutter aus dem Büro mitbrachte, da ihr der Papierverbrauch ihrer Tochter zu hoch war. Es folgten Wildwestgeschichten, dann Science-Fiction, und später, als Teenager, schrieb sie Liebesgeschichten. Anfang zwanzig packte sie das Fernweh. Sie machte eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau und war die nächsten Jahre beruflich und privat viel unterwegs. Viele ihrer Romanideen sind auf diesen Reisen entstanden. Die Umsetzung der Ideen musste jedoch warten, bis ihre drei Kinder erwachsen waren.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Wege der Freiheit. In der Toskana, 1832: Antonellas Traum ist es, zu kochen und Wein anzubauen, doch sie soll den reichen Sohn des Müllers heiraten. Voller Verzweiflung bricht sie aus der Enge ihres kleinen Dorfes in den Apuanischen Alpen aus und flieht nach Genua. Die Reise ist gefährlich, denn Italien gleicht einem Pulverfass. Überall regt sich erbitterter Widerstand gegen die Herrschaft der Habsburger. Daher ist Antonella froh, als sie Marco trifft, der ihr Geleit anbietet. Was aber verheimlicht er ihr? Und wieso fühlt sie sich trotzdem so zu ihm hingezogen? Als sein Geheimnis offenbart wird, muss sie allen Mut aufbringen, um sein Leben zu retten... Die Geschichte einer starken Frau zur Zeit der italienischen Freiheitskämpfe.


Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich bereits zwei Bücher mit Begeisterung gelesen und nachdem ich im Dezember das Buch "Die Tochter der Toskana - Wie alles begann" gelesen hatte, freute ich mich wirklich darauf, ihr neues Buch zu lesen.

Und Karin Seemayer hat es wieder geschafft. Von Anfang an hat sie mich an das Buch gefesselt und die Spannung wurde im Laufe der Geschichte immer größer. Ich habe die ganze Zeit gebibbert und gehofft, dass Antonella und Marco es im Winter über die Berge bis nach Genua schaffen. Denn neben der Schneestürme war es auch sonst unterwegs ganz schön gefährlich. In Italien war einiges los. Das Land war gespalten, beziehungsweise die Meinungen in der Bevölkerung zur adeligen Herrschaft. So ganz nebenbei habe ich dann also erfahren, was sich um 1832 im Land so alles tat. Ich finde es immer sehr interessant, neben einer persönlichen Geschichte etwas über die Geschehnisse  zu erfahren und die Gegend kennen zu lernen.

Hatte ich erwähnt, dass ich hoffte und bibberte, ob die beiden ihr Ziel wohl erreichten? Nun, ich will nicht zu viel vom Inhalt verraten, aber ihr Abenteuer war mit der Ankunft in Genua noch nicht vorbei. Mein Leserherz kam nicht zur Ruhe. Außerdem wusste ich nicht, was sich die Autorin alles hat einfallen lassen, denn viele mögen ein dramatisches Ende und ich war richtig froh, dass Karin Seemayer ein Ende gewählt hat, was mir sehr gut gefallen hat

Die beiden Protagonisten habe ich in mein Leserherz geschlossen. Antonella hat sich während der Reise sehr verändert. Aus einem Mädel, das sehr behütet aufwuchs und vieles hinnahm, was von den Eltern oder dem Pastor gesagt wurde, entwickelte sich eine wissbegierige junge Frau. Aber auch Marco veränderte sich, was ich sehr interessant fand und auch etwas geheimnisvoll.


Fazit:
Gerne empfehle ich dieses Buch weiter, was so vieles miteinander verknüpft. Es gibt Abenteuer, aber auch den ganz normalen Alltag. Vertrauen und Zusammenhalt spielen eine wichtige Rolle und nicht zuletzt die Liebe. Gefallen hat  mir auch das Nachwort mit weiteren Erklärungen zur italienischen Geschichte.
Und nun hoffe ich, dass es vielleicht eine Fortsetzung geben wird, zumindest lässt das Ende ein weiteres Buch zu.

Ich möchte mich vielmals bei der Autorin, dem Verlag und NetGalley bedanken, dass ich das Buch vorab lesen durfte

Rezension - Trümmerfeld


Autorin: Isabel Aigen

Titel: Trümmerfeld

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 18. Januar 2018

Seiten: 247

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Montagu




auf ihrer Homepage schreibt die Autorin 
ÜBER MICH ... UND ÜBER MEINE KRIMIS UND THRILLER
Schon im Alter von 11 Jahren schwor ich einem Kärtner See, Schriftstellerin zu werden. Was der See ganz akzeptabel fand, stellte sich außerhalb des Wassers als utopisch heraus. Denn seit den Zeiten von Hermann Hesse hat sich rein gar nichts geändert: „Ein Dichter zu sein, galt für eine Ehre. Ein Dichter zu werden aber, das war unmöglich ...“ Über meinen Erstling schrieb ein Suhrkamp-Lektor: „Dieses Manuskript zeugt von einer Sprachfertigkeit und erzählerischer Gestaltungsfähigkeit, die ich bemerkenswert finde“. Nachdem es im deutschen Sprachraum für Schriftsteller nichts zu studieren gibt, habe ich meinen Schreibstil in Eigenregie weiterentwickelt: Heute ist er psychologisch genau und szenisch rasant (mein Lehrmeister: moderne amerikanische Krimiserien). Kein Wort ist zu viel. Und hoffentlich keines zu wenig ... Konsequent bleibe ich in der personalen Erzählperspektive – die Handlung entwickelt sich anhand von dem, was die Protagonisten wahrnehmen. Die Spannung entsteht aus der Realität.


Kurzbeschreibung, übernommen:
HUSUM: Die blutige Stadt am Meer!
Die erste Leiche schwimmt im Schlossgraben. Die zweite wartet im Haus von Theodor Storm auf den morgendlichen Besucherstrom. Die dritte treibt im Tine-Brunnen…
Die Husumer Kommissare Sebastian Kerner und Henrik Ketelsen jagen einen Mörder, der aus den Wahrzeichen der Stadt Husum Tatorte macht. Richtet er die Menschen hin? Was haben die Toten verbrochen?
Solange Sebastian nicht lernt, die Zeichen zu lesen, wird das Morden weiter gehen…


Meine Meinung:
Nachdem ich im vergangenen Jahr den  Krimi "Pest und Cholera" von Isabel Aigen gelesen hatte, musste ich nicht lange überlegen, ob ich auch den zweiten Band lesen wollte.
Jetzt weiß ich, es war eine gute Entscheidung, denn der Krimi war auch diesmal wieder sehr spannend geschrieben. Außerdem mag ich es, wenn ich nicht nur über die Auflösung eines Falles lese, sondern auch Privates der Ermittler eine Rolle spielt.

Auf jeden Fall hat mir die Autorin wieder reichlich Lesespaß bereitet. Sie hat  einiges so  geschickt geschrieben, dass ich sogar eine Person in Verdacht hatte, die eigentlich über jeden Verdacht erhaben sein sollte. Sie hat mir und den beiden Ermittlern so viele Spuren angeboten, die anscheinend ins Nichts führten und doch sehr wichtig waren. Außerdem hat sie sich nicht gescheut, ein Thema zum Mittelpunkt zu machen, was leider immer wieder verschwiegen wird. Nun, ich schreibe in Rätseln? Das mag daran liegen, dass ich vom Inhalt wie immer nichts verraten will, jeder soll das selber lesen.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut, es sieht ziemlich blutrünstig aus, oder?


Fazit:
Spannung wird reichlich geboten, es gibt Situationen, die nachdenklich machen und ich wurde als Leserin gut unterhalten. Es war schwer, das Buch mal zur Seite zu legen. Gerne empfehle ich es weiter.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, sie hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht.

Mittwoch, 17. Januar 2018

Rezension - Von Mistgabeln und Moorleichen


Autorin: Cecily von Hundt

Titel: Von Mistgabeln und Moorleichen

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Januar 2018

Seiten: 160

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight 




Die Autorin Cecily von Hundt, geboren 1974 in Düsseldorf, studierte Bibliothekswesen in Potsdam und arbeitete als freie Journalistin für BILD Berlin und die Süddeutsche Zeitung. 2004 eröffnete sie in Berlin Mitte den Buchladen Hundt, Hammer Stein. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in der Nähe von München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich war es Lories Idee, mit Mann und Tochter aus der Großstadt München in ein hübsches Haus auf dem Land zu ziehen. Doch in ihrem neuen Heim stinkt es auffallend häufig nach Kuhmist, weil der Bauer von Nebenan zu unchristlichen Zeiten seinen Acker düngt. Und dann wird auch noch ihre Tochter in der Schule beim Marihuana Rauchen erwischt. Einziger Lichtblick ist Lories Job bei der regionalen Zeitung. Hier kann sie ihre Leidenschaft für Kriminalfälle ausleben. Als eine Leiche im Moor gefunden wird, ist sie Feuer und Flamme. Beherzt stürzt sie sich in die Recherchen und ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich dabei begibt …


Meine Meinung:
Hier hatte ich mal wieder ein Buch, das ich lesen wollte, weil mir das Cover so gut gefallen und der Titel mich neugierig gemacht hat.
Deshalb lernte ich Lorie Pfeffer kennen, sie ist mit Mann und Tochter aufs Land gezogen und statt frischer Luft und Ruhe, ärgert sie sich über den Bauern, der viel zu oft seine Acker düngt. Außerdem hat sie auch nicht viel Freude an ihrer Nachbarin und den anderen Frauen, alle nerven sie so richtig. Das kann ich sehr gut verstehen, denn die Autorin hat es wunderbar verstanden alle mit sehr interessanten Charakteren zu versehen.
Lorie flüchtet dann auch lieber in ihre Bücherwelt und genießt ihre Krimis mit der geliebten Schokolade. Rein zufällig hört sie von einem Mord und genauso zufällig bekommt sie dadurch einen Job bei der Regionalzeitung. Soweit ist ja alles sehr interessant, aber bis dahin hatte ich nicht das Gefühl, das ich einen Krimi lese, in dem Lorie ermittelt.
Langweilig war mir aber trotzdem nicht, denn Cecily von Hundt  hat mich an den Taten des Mörders teilhaben lassen. Sie hat es bestens verstanden, mich mit Opfer und Täter bekannt zu machen.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, etwas mehr von Lorie zu lesen. Das Ende kam für mich dann doch etwa zu schnell. Aber ich gehe mal davon aus, dass es bei dem nächsten Fall anders sein wird.

Fazit:
Humorvolle Schilderungen und  spannende Situationen gab es durchaus in diesem Buch. Gelangweilt habe ich mich nicht und ich bin wirklich gespannt, wie sich alles weiter entwickeln wird.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 14. Januar 2018

Rezension - Ebbe und Glut


Autorin: Katharina Burkhardt

Titel: Ebbe und Glut

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: als eBook 20. Mai 2014
                   als Taschenbuch 18. September 2017

Seiten: 420

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BoD Books on Demand



Die Autorin Katharina Burkhardt wurde 1967 in Freiburg geboren und wuchs in Bielefeld auf. Schon als Kind träumte sie sich in die Geschichten hinein, die in ihrem Kopf entstanden. Aber es dauerte noch viele Jahre, bis sie sich ernsthaft der Schreiberei widmete. Zunächst studierte sie Angewandte Kulturwissenschaften und arbeitete als Medienpädagogin. Nebenher entstanden Kurzgeschichten, Blogtexte und schließlich der erste Roman. Heute lebt Katharina Burkhardt mitten in Hamburg und arbeitet als Lektorin, Schreibcoach und Autorin. Ihre Geschichten erzählen von eigensinnigen Frauen und ihrer Suche nach dem kleinen und großen Glück. Sie sind anrührend, witzig, sinnlich, gelegentlich abgründig und auch mal tieftraurig - wie das Leben halt so ist.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mias Leben steckt fest. Erst ist ihr Mann weg, dann der Job. Und das alles kurz vor ihrem 40. Geburtstag. Doch dann stößt sie in einem Magazin auf eine Kontaktanzeige. Da sucht ein Mann gegen Geld eine Frau für sexuelle Dienste. Mia ist schockiert. Und dennoch ist diese Anzeige seit Langem das Einzige, wofür sie sich begeistern kann.

Arthur ist ein Ekel. Arrogant, kalt und herablassend. Mia mag diesen widerlichen Anzugträger nicht. Gleichzeitig ist sie von seiner Ausstrahlung fasziniert. Als Mia sich auf Arthur einlässt, gerät ihr ganzes Leben in Bewegung.


Meine Meinung:
Das Buch schlummerte schon eine ganze Weile auf meinem Reader und irgendwie hatte ich es nicht mehr auf meinem Leseplan. Dann lernte ich auf der Frankfurter Buchmesse die sehr sympathische Autorin kennen und ich wurde neugierig auf ihre Bücher. Als erstes kam jetzt endlich dieses Buch dran.
Ich lese gerne Bücher, wo die Protagonistin etwas älter ist und ich ihr Verhalten besser nachvollziehen kann. Allerdings hat mich Mia hier direkt verblüfft, denn sie meldete sich auf eine sehr ungewöhnliche Anzeige. Und ich musste mich entscheiden, will ich das wirklich lesen oder warte ich ab, wie sich alles entwickelt und vielleicht ist es ja doch nicht so, wie es zuerst den Anschein hat. Zu meiner Lesefreude habe ich nicht abgebrochen, sondern weiter gelesen und lernte nach und nach viele interessante Personen kennen. Die Autorin hat sich für die meisten besondere Charaktere und Lebensgeschichten einfallen lassen.
Wie immer möchte ich nicht näher auf die Geschichte eingehen und nichts vom Inhalt verraten. Auf jeden Fall hat mich Katharina Burkhardt an ihr Buch gefesselt. Ich durfte verschiedene Höhen und Tiefen miterleben, schließlich habe ich Mia ein paar Jahre ihres Lebens begleiten dürfen. Es gab einige Überraschungen, nicht nur für mich, auch für Mia. Und zu gerne hätte ich am Ende noch ein bisschen weiter gelesen.
Der Buchtitel passt zum Inhalt des Buches und das Cover ebenfalls. Die Geschichte spielt in Hamburg und ich freute mich mit diesem Buch mal wieder in der Stadt zu sein und hatte auch alle Örtlichkeiten wunderbar vor Augen.

Fazit:
Das war mal wieder ein Buch, das mich überrascht und sehr viel Lesevergnügen beschert hat. Ich kann nur sagen, lasst Euch darauf ein.

Rezension - Der Sommer des Raben


Autorin: Monika Detering

Titel: Der Sommer des Raben

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. Dezember 2017

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: edition oberkassel




Die Autorin Monika Detering wollte Schiffsjunge, Malerin oder Schriftstellerin werden. Die letzeren Wünsche waren den Eltern zu unseriös (vom ersten ahnte niemand etwas). Auf dem Weg (für immer) nach Paris meckerte das Leben dazwischen. Sie arbeitete viele Jahre als Puppenkünstlerin mit zahlreichen Ausstellungen im In-und Ausland (z.B. Washington, Philadelphia und New York). Durch lange Aufenthalte an der Nordsee ist das Meer ihr Sehnsuchtsort geworden. Sie war als freie Journalistin tätig und entschied sich später ganz für das belletristische Schreiben. Sie lebt mit ihrem Mann in Bielefeld.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Siri, Agentin für Puppenexponate, fühlt sich für den Tod ihres Freundes Felix verantwortlich. Um sich von vermeintlicher Schuld zu befreien, will sie ihm posthum einen großen Wunsch erfüllen und die Rabenmarionette Havran finden. In Prag erzählt ihr der Puppenbauer Pavel, dass diese Figur aus der weltberühmten Marionettenwerkstatt Spejbl & Hurvínek stammen soll. Eine verhängnisvolle Affäre auf Hiddensee lässt Siri erneut nachforschen. Die Spuren des Raben führen bis in die 1930er Jahre und dramatische Umstände ziehen sie in die Ereignisse einer düsteren Vergangenheit hinein.


Meine Meinung:
Bis ich wusste, was es mit dem Buchtitel auf sich hatte, lernte ich zunächst Siri und die Eltern ihres verstorbenen Freundes Felix kennen. Denn sehr ausführlich wurde über die drei Personen und deren Verhalten geschrieben und ich musste schon geduldig sein, bis es zu den, in meinen Augen, wesentlichen Aspekten kam.
Siri möchte einen letzten Wunsch ihres verstorbenen Freundes erfüllen und macht sich an die Arbeit, eine Rabenmarionette zu finden. Schließlich gibt es einen besonderen Grund, weshalb sie nach der Marionette sucht. Den sollte ich später ebenso erfahren, wie noch vieles andere. Begeistert haben mich dabei ganz besonders die Beschreibungen von Prag.
Natürlich werde ich hier nicht verraten, was Siri alles erlebt und ob sie die Marionette gefunden hat. Auf jeden Fall war die Zeit mit ihr sehr interessant und auch etwas aufregend.


Fazit:
Für mich war es mal ein etwas anderes, viel sogar ungewöhnlicheres Buch, als ich es sonst immer lese. Aber trotzdem hat es mich fesseln können.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Klea und der Ruf der Freiheit



Autorin: Sibylle Baillon

Titel: Klea und der Ruf der Freiheit

Genre: Historisch

Version: eBook

erschienen: 8. Dezember 2017

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: neobooks



Sibylle Baillon wurde 1966 in Frankfurt am Main geboren und lebt heute mit ihren zwei Söhnen an der Côte d’Azur. 2006 machte sie sich in Frankreich selbstständig und bildet seither Imageberater und Life-Coachs aus. Seit sie mit sieben Jahren ihren ersten historischen Roman verschlungen hat, ist sie fasziniert von Geschichten vergangener Epochen – als Leserin wie auch als Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Olbia, Mittelmeer, 121 v.Chr « Eine Frau - ein Kampf!
Klea lebt in der griechischen Kolonie Olbia am Mittelmeer, in einer Welt, in der Frauen nicht viel zu sagen haben.
Von ihrer Tante gehasst - weil sie sich nicht den Sitten fügen will - und in einer hoffnungslosen Liebe gefangen, soll Klea gezwungen werden einen Mann zu heiraten, den sie verabscheut.
Als sie dann auch noch die Wahrheit über ihre wirkliche Herkunft entdeckt, gerät ihr bisheriges Leben völlig aus den Fugen.
Nur ein Ziel bleibt für das Mädchen noch erstrebenswert: ihre Freiheit! »


Meine Meinung:
Ich lese ja sehr gerne historische Bücher, wobei es äußerst selten vorkommt, dass die Geschichten an einem so frühen Zeitpunkt angesiedelt sind. 121 v. Ch. schon damals gab es sehr selbstbewusste Frauen und sie hatten es natürlich nicht leicht.
Klea, die Protagonistin dieses Buches lebt mit ihrer Familie in Olbia, in einer griechischen Kolonie und könnte eigentlich glücklich sein, wenn da nicht ihre Tante wäre, wenn ihr Vater sie nicht verheiraten wollte, wenn....., nein, ich werde hier nicht ihre ganzen Probleme aufzählen.
Fest steht auf jeden Fall, dass Klea es doppelt schwer hat. Sie muss sich durchsetzen gegen die Geflogenheiten der damaligen Zeit und gegen das Schicksal.
Mit diesem Buch startet die Autorin eine sicherlich sehr abenteuerliche Serie in der Klea einiges erleben wird.

Fazit:
Wer gerne Bücher mit und über selbstbewusste Frauen liest, wird sicher an diesem Gefallen finden. Es ist sehr interessant und fesselnd, außerdem gibt es nebenbei etwas geschichtliches zu erfahren.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, denn durch sie wurde ich auf dieses Buch aufmerksam.

Freitag, 12. Januar 2018

Ankündigung Blogtour - Nelkenliebe - Anja Saskia Beyer



Heute möchte ich Euch eine Blogtour ankündigen. 


Im Dezember ist das Buch Nelkenliebe von Anja Saskia Beyer erschienen. ich habe es mit Begeisterung gelesen und rezensiert: klick hier





Da mich das Buch so begeistert hat und ich schon lange vor hatte, einige meiner Lieblingsautoren zu interviewen, habe ich die Gelegenheit wahr genommen.


Aber nun Informationen zur Blogtour





Die Blogtour startet am 19.1.

mit der Buch- und Autorenvorstellung auf Flowers Büchertagebuch klick hier

dann bin ich dran mit dem Autoreninterview

weiter geht es mit Rezepten - Kochen wie in Portugal auf Katjas Bücher und Rezepte klick hier

den Abschluss bildet ein Beitrag über die Nelkenrevolution auf Beara liest klick hier

Viel Spaß beim Lesen und ich freue mich, wenn wir Euch auf dieses tolle Buch neugierig gemacht haben.

Donnerstag, 11. Januar 2018

Rezension - Eiswein - Kommissar Braunagels erster Fall



Autorin: Carmen Meyer

Titel: Eiswein - Kommissar Braunagels erster Fall

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Februar 2013

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: edition Oberkassel



Über die Autorin:
Carmen Mayer lebt als zuagroaste Württembergerin in Bayern. Nach Abschluss ihrer kaufmännischen Ausbildung arbeitete sie in der Geschäftsleitung verschiedener Industrie- und Handelsbetriebe, und war mehr als zwanzig Jahre lang als Einkäuferin für deutsche Firmen in Nordamerika und Asien unterwegs. Ihre literarische Laufbahn begann Carmen Mayer auf verschiedenen Literaturforen im Internet, von wo aus sie mit ihren Kurzgeschichten den Sprung in die Welt des gedruckten Wortes startete.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In der Nähe der unterfränkischen Kleinstadt Breitenkirchen wird die übel zugerichtete Leiche einer Frau gefunden. Die Leiterin der Würzburger Mordkommission ist überzeugt davon, dass sie von ihrem Geliebten umgebracht wurde, dessen Weingut ganz in der Nähe liegt: "Er wollte ihr im wahrsten Sinne des Wortes etwas aus dem Kopf schlagen."? Die beiden Kommissare Walter Braunagel und Norbert Schwarz sind anderer Meinung. Sie setzen alles daran, den wahren Mörder zu finden.


Meine Meinung:
Das Buch fing schon sehr interessant an. Nicht mit einem Prolog, sondern mit einer Unterhaltung, die ich allerdings  nicht sofort zuordnen konnte. Denn im zweiten Kapitel war ich dabei, wie Kommissar Braunagel und seine Chefin zu einem Leichenfundort im Wald gerufen wurden. Und danach bekam ich Klarheit, denn die Autorin hat eine für mich sehr interessante Schreibweise.
Es ist doch oft von Vorteil, wenn man als Leser etwas mehr weiß, als die Ermittler. Aber geholfen hat es mir anfangs nicht sehr viel. Carmen Mayer hat es wirklich sehr gut verstanden, mir sehr viel Wissen zu geben, hat aber gleichzeitig auch für reichlich Verdächtige gesorgt. Was das betraf, war ich dann auf dem Stand der beiden Kommissare. Denn inzwischen durften Kommissar Braunagel und sein Kollege Schwarz sich um die Aufklärung kümmern, wobei die Chefin .... ach nein, ich will ja nicht alles verraten.

Auf jeden Fall fand ich es sehr spannend, wie sich alles entwickelte und die beiden Kommissare bei der Arbeit zu beobachten, machte mir ebenfalls viel Spaß, zumal die Zusammenarbeit, wenn man sie denn mal so nennen will, mit der Chefin sorgte durchaus für erhöhten Blutdruck 😉
Gerne hätte ich Braunagel und Schwarz noch ein bisschen mehr kennen gelernt, ich gehe aber mal davon aus, dass ich in den nächsten Folgen die Gelegenheit dazu bekommen könnte.


Fazit:
Mir hat die erste Folge mit Braunagel sehr gut gefallen und ich kann mir vorstellen, dass ich auch noch weitere lesen werde. Zunächst empfehle ich aber das Lesen dieses Buches.

Montag, 8. Januar 2018

Rezension - Scherenmord


Autorin: Ele Wolff

Titel: Scherenmord

Genre: Krimi, Kurzroman

Version: eBook

erschienen: 7. Januar 2018

Seiten: 90

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Die Autorin Ele Wolff lebt in Ostfriesland. Auch wenn sie keine waschechte Ostfriesin ist (in Frankfurt/Main geboren), betrachtet sie sich doch als Gesinnungsostfriesin und gibt sich ganz ihren kriminellen Energien hin. Ele Wolff: „In Ostfriesland, hinter den Deichen, im Watt und auf den Inseln, geschehen manche unheimlichen Dinge, von denen niemand etwas weiß. Deshalb liebe und schreibe ich Krimis und andere Geschichten. Ich kann meine Gedanken ausleben, die man im wahren Leben nicht so leicht findet oder die unangebracht sind. Ich kann unliebsame Ehemänner oder Chefs entsorgen, reich durch Erbschaft werden oder einfach in einen anderen Erdteil flüchten“.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein grausamer Mord versetzt das friesische Nordseedorf Neßmersiel in Aufruhr. Der Elektriker Bernhard Nannen wird tot aufgefunden – brutal erstochen, mit einer Schere im Hals! Bereits wenige Wochen zuvor starb eine ältere Frau – vermeintlich eines natürlichen Todes. Die Einheimische Neele van Heeren spürt der Sache nach. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen? Steckt Joke, der halbseidene Neffe der Verstorbenen, dahinter? Er hat große Geldprobleme, erbt nun das Haus seiner Tante, und auch für den Mord an dem Elektriker gibt es ein Motiv …
Viele Fragen sind offen, in Neeles eigenem Freundeskreis ergeben sich Verdachtsmomente, und sie ruht nicht, bevor der Fall endgültig geklärt ist …


Meine Meinung:
Man sollte doch meinen, in dem kleinen Nähkästchen von Neele gibt es nur ganz allgemeinen Klönschnack. Aber dem ist nicht so, denn es passieren merkwürdige Dinge in Neeles Umgebung. Im Nachbarhaus sucht der Neffe ihrer verstorbenen Freundin nach etwas Bestimmten. Und gegenüber bei ihrer Freundin Ruth wird deren Mann tot aufgefunden. Verdächtig kommen Neele und mir einiges vor.  Aber was ist wirklich geschehen?

Ele Wolff hat einen sehr spannenden Kurzkrimi geschrieben, der mich gefesselt hat. Sie hat soviel geschehen lassen und hat  mir einige Verdachtsmomente beschert. Am Ende bin nicht nur ich überrascht.


Fazit:
Spannende Bücher müssen nicht immer dick sein. Die Kunst liegt auch darin,  auch in der Kürze den Spannungsbogen hoch zu halten. Das ist der Autorin mit diesem Krimi gelungen.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Wovon Du träumst


Autorin: Kira Gembri

Titel: Wovon du träumst

Genre: Schicksal, Roman

Version: eBook, gebunden und Hörbuch

erschienen: 7. November 2017

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Arena Verlag




Über die Autorin:
Kira Gembri wurde 1990 als zweitältestes von fünf Kindern in Wien geboren. Dieser schönen Stadt blieb sie auch nach dem Abschluss ihres Masterstudiums der Vergleichenden Literaturwissenschaft treu. Wenn sie nicht gerade mit ihrer kleinen Tochter auf dem Teppich herumrollt, mehr schlecht als recht Cello spielt, ihrem Kater - einem charakterlichen Doppelgänger von Simon’s Cat - hinterherjagt oder in einem der Bücher schmökert, die sich in ihrer Wohnung stapeln, gilt ihre Leidenschaft dem Schreiben humorvoller und romantischer Geschichten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Emilia führt eine Liste von besonderen Träumen: Sie möchte Klavierspielen lernen, ein Konzert besuchen oder einfach nur wissen, wie der Regen klingt. Hinter jedem dieser Punkte steckt für sie jedoch eine große Herausforderung, denn Emilia ist nahezu taub. Dass der Zufall sie ausgerechnet auf Nick treffen lässt, erscheint ihr wie ein schlechter Scherz. Schließlich zeigt der Junge mit dem schiefen Grinsen viel mehr Interesse an Partys als an Musik. Doch während Emilia ihren Träumen nachjagt, begegnen sich die beiden immer wieder - und wie es scheint, sind Nicks laute und Emilias stille Welt gar nicht so weit voneinander entfernt ...


Meine Meinung:
Das Buch schlummerte schon eine Weile auf meinem Reader, bis ich endlich die Zeit fand, es zu lesen. Kaum angefangen, konnte ich es dann mal wieder nicht aus der Hand legen.
Denn die Autorin hat mich mit dieser Geschichte gepackt und beeindruckt und berührt, weil ich auf einmal einen ganz anderen Einblick in das Leben der Gehörlosen bekam. Ich hatte bisher über vieles noch nicht nachgedacht, was aber auch daran liegen mag, dass ich keinen Gehörlosen in meinem Bekanntenkreis habe.
Auf jeden Fall hat Kira Gembri sich eine tolle Geschichte einfallen lassen, denn hier finden sich zwei Extreme. Emilia kann nicht hören und möchte gerne musizieren dürfen, Nick hat Talent, sieht aber das Musizieren auf der Geige zeitweise als unangenehme Pflicht.
Es ist überaus faszinierend, die beiden begleiten zu können. Geschrieben ist die Geschichte im Wechsel aus Sicht von Emilia und Nick, was es noch einmal besonders interessant macht.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und passt wirklich genau zum Inhalt.


Fazit:
Wer mal etwas anderes lesen möchte, etwas, das Humor zeigt aber auch nachdenklich macht. In dem die Liebe und das Leben der jungen Leute nicht zu kurz kommt, der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Mich hat es wirklich begeistert und deshalb empfehle ich es sehr gerne weiter.

Rezension - Als der Prinz aus dem Märchen fiel



Autorin: Cleo Lavalle

Titel: Als der Prinz aus dem Märchen fiel

Genre: Weihnachtsbuch, modernes Märchen

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. November 2017

Seiten: 198

Altersempfehlung: Erwachsene





Über die Autorin:
In ihren Romanen entführt Cleo Lavalle ihre LeserInnen in verschiedenste Welten und an unterschiedliche Plätze der Erde. Ihre Heldinnen sind Frauen wie du und ich, beschrieben mit viel Herz und Humor. Die Geschichten haben Tiefgang, Drama, Spannung und eine ordentliche Prise Romantik. Eben alles, was Romane brauchen, die man einfach nicht weglegen mag, bis man sie zu Ende gelesen hat. Was zurückbleibt, ist ein gutes Gefühl und die Vorfreude auf das nächste Buch. Cleo Lavalle lebt und schreibt auf der wunderschönen Sonneninsel Mallorca. Der Kontakt zu ihren Leserinnen ist ihr sehr wichtig, denn sie ist eine Autorin zum "Anfassen".


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein gemütliches Sofa, eine Tasse Tee und viele Bücher! Nelli hat den schönsten und gemütlichsten Buchladen in der ganzen Stadt. Ginge es jedoch nach dem geldgierigen Besitzer einer Buchladenkette, wären längst die Mauern eingerissen. Um der bedrohlichen Situation zu entfliehen, verkriecht sich Nelli in ihre Märchenbücher. Eines Abends, kurz vor Weihnachten, fällt plötzlich ein Prinz zwischen den Seiten heraus. Fortan kommt er jeden Abend zur selben Zeit zu ihr, aber immer nur für eine Stunde. Um zusammenzufinden, müssen die beiden drei Rätsel lösen, ohne eine Ahnung davon zu haben, welches Geheimnis dahintersteckt. Und die Zeit läuft ihnen davon ...


Meine Meinung:
Modernes Märchen trifft altes Märchen, das dachte ich beim Lesen und war sehr gespannt, wie sich alles entwickeln würde.
Nelli findet ein Märchenbuch in ihrem Regal, das sie vorher noch nie gesehen hatte. Sie macht es sich gemütlich und auf einmal steht ein Prinz aus vergangener Zeit vor ihr. Zunächst völlig überrascht, freut sie sich auf jeden Abend, an dem sie ihren Prinzen wiedersieht. Aber kann es immer so weitergehen? Das wahre Leben holt Nelli schnell ein und sie kann nicht nur verträumt in ihrem Buchladen leben.
Sehr fesselnd hat Cleo Lavalle geschrieben, was Nelli so alles erlebt. Ich selber stecke mittendrin in der Geschichte und drücke der Protagonistin die Daumen, dass sie die Rätsel löst und bin gespannt, wie das Buch endet. Wird es mit dem Prinzen immer so weitergehen, wie sieht die Zukunft aus und noch mehr Fragen stellte ich mir. Die Antworten habe ich bekommen, werde sie aber nicht verraten.


Fazit:
Also sollte es sich jeder gemütlich machen und das Märchen lesen. Ab und zu sollte man das ruhig mal tun.
Das Buch habe ich mit KU gelesen.

Freitag, 5. Januar 2018

Rezension - Verliebt in Ibiza




Autorin: Rike Stienen

Titel: Verliebt in Ibiza

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Januar 2018

Seiten: 199

Altersempfehlung: Erwachsene





Rike Stienen absolvierte eine Ausbildung zur Drehbuchautorin. Seitdem hat sie Stoffe für diverse Filmproduktionen entwickelt, vorzugsweise romantische Komödien, die im Alpenvorland oder vor exotischer Kulisse spielen. Dabei ist es ihr wichtig, zwischenmenschliche Konflikte auf humorvolle Weise zu lösen. Mittlerweile sind zahlreiche Liebesromane und Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht worden. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees und gehört verschiedenen Autorenverbänden an. Ihre Kreativität schöpft sie aus ihrem eigenen Gartenparadies.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Simones Abiturgeschenk soll Erholung und Entspannung bedeuten. Genau das Gegenteil ist bei der Reise mit ihrer Mutter Thea nach Ibiza der Fall. Der Plan, Thea auf der Insel über die Agentur Travel & Date mit einem Blind Date zu beschäftigen, um eigenen Interessen nachzugehen, scheitert. Stattdessen sorgen diverse Verehrer und ein streunender Hund für ungeahnte Turbulenzen. Ob ihr gemeinsamer Urlaub doch noch ein Erfolg wird?


Meine Meinung:
So einfach geht das mit Büchern, hatte mich Rike Stienen im Dezember noch in die Berge mit viel Schnee entführt, konnte ich jetzt die Sonne auf Ibiza genießen.

Denn ich durfte Simone und ihre Mutter Thea begleiten und sie bei allem, was sie dort taten beobachten. Das hat mir auch eine gewisse Lesefreude beschert. Und es sollte keiner auf die Idee kommen, ich wäre schadenfroh, nein, ich habe ihnen die schöne Zeit gegönnt und so schlimm war es ja nun auch wieder nicht, was alles passierte. Und was alles passierte, verrate ich natürlich nicht. 😉

Im Grunde war es für mich als Leserin ein Wohlfühlbuch, schönes Wetter, naja nicht ganz, da gab es ein Gewitter, Urlaub auf einer interessanten Insel und gut aussehende Männer verschiedenen Alters. 😉 Einiges klappte hervorragend, anderes ging daneben und es wurden endlich Gespräche geführt und Unklarheiten beseitigt.

Auf jeden Fall hat mich die Autorin mit ihrer Geschichte wieder an das Buch gefesselt. Dank ihres Schreibstil konnte ich es dann auch in einem Rutsch lesen, zumal ich einfach keine Stelle fand, wo ich eine Pause hätte einlegen können.


Fazit:
Also das Buch hat mir vieles geboten, es gab Vorfreude auf Sommer, Sonne und Urlaub. Es war unterhaltsam und es gab lustige und ernste Momente. Kurz - es passte. Deshalb gebe ich auch gerne eine Leseempfehlung.
Das Buch habe ich mit KU gelesen.

Rezension - Die Schmuggler Lady


Autorin: Lisa McAbbey

Titel: Die Schmugglerlady

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2017

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment;




Über die Autorin:
Lisa McAbbey, geboren 1970, hat nach dem Studium in Wien und vor dem Sprung ins Berufsleben einen sechsmonatigen Aufenthalt in London eingeschoben, um ihre Sehnsucht nach der "Insel" ausgiebig zu stillen. Seitdem ist sie zu einem eingeschworenen Großbritannien-Fan geworden. Lisa McAbbey ist für einen internationalen Konzern tätig, ihre Freizeit verbringt sie mit Schreiben und dem Versuch, ihrem Hund Manieren beizubringen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
England 1784: Nach dem unerwarteten Tod ihres Vaters Lord Farlay steht die junge Lysia vor einer großen Herausforderung: Während ihre Schwestern damit beschäftigt sind, geeignete Ehemänner zu finden, muss sie den geheimen Schmugglerring ihres Vaters fortführen, um den Lebensunterhalt ihrer Familie zu sichern. Doch in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten, ist gar nicht so einfach. Umso glücklicher ist sie, als sie mit Jack Ryder einen tatkräftigen neuen Schmuggler an ihrer Seite hat. Zudem ist der Neue gutaussehend und charmant und lässt Lysias Herz trotz des Standesunterschieds höher schlagen. Doch als der Earl of Darrington auftaucht, scheint auf einmal alles in Gefahr - der hat nämlich den Auftrag, dem Schmuggel in der Gegend einen Riegel vorzuschieben -


Meine Meinung:
Bekanntermaßen lese ich ja gerne historische Romane und deshalb war ich neugierig auf dieses Buch. Ich versprach mir besondere Einblicke in das Leben der Schmuggler. In diesem Fall war es sogar eine Schmuggler-Lady, die im Vordergrund stand.
1784, in England wird immer mehr geschmuggelt und verständlicherweise haben viele etwas dagegen und wollen etwas unternehmen. Auf der anderen Seite gibt es das arme Volk, das sehen muss, wie es klar kommt, denn es fällt vielen Familien schwer für entsprechendes Einkommen zu sorgen.
Dann gibt es da noch Damen der gehobeneren Gesellschaftsschicht, die gerne Geld ausgeben, sich aber keine Gedanken machen, woher es kommt.
Die Protagonistin Lysia Farlay hat da ein Problem. Ihr Vater ist verstorben und sie steht mit ihrer Mutter, der Tante und jüngeren Zwillingsschwestern da, die alle ihre Ansprüche nicht zurückschrauben wollen. Was soll sie machen, sie wird eine Schmuggler-Lady.

Die Autorin hat sehr fesselnd beschrieben, was Lysia bei den Touren so erlebt. Aber auch, wie sie mit ihren Verwandten klar kommen muss. Lysia habe ich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen und hatte vollstes Verständnis für ihr Verhalten. Zumal die arme auch noch mit einem ihr unbeliebtem Mann verheiratet werden sollte. Also leicht hatten es damals alle nicht.
Als Jack Ryder dann in Erscheinung tritt, hatte ich schon bestimmte Vermutungen, wie sich alles weiter entwickeln würde.

Lisa McAbbey hat für Spannung gesorgt, hat die Romanze nicht zu kurz kommen lassen und nebenbei auch vieles von der damaligen Zeit wieder gegeben. Leider hat sie die Protagonistin auch rumzicken lassen, was mir nicht immer gefällt und zu gerne hätte ich Lysia mal meine Meinung gesagt. Aber das scheint oft für die gewisse Würze in den Liebesromanen zu sorgen. Ich freue mich dann immer, wenn es vernünftige Personen gibt. die nicht aufgeben, so mehr verrate ich aber nicht.


Fazit:
Ein unterhaltsamer historischer Liebes-Abenteuer-Roman, ich habe das Buch gerne gelesen und empfehle es auch gerne weiter.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, die mich auf das Buch aufmerksam gemacht und mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension - Das verbotene Verlagen des Earls


Autorin: Ester D. Jones

Titel: Das verbotene Verlangen des Earls

Genre: Gay Romance, Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. November 2017

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Books on Demand




Ester D. Jones ist das Pseudonym der 1979 geborenen niederösterreichischen Autorin Bettina Kiraly. Ihre Texte beschäftigen sich mit der Frage, was Menschen dazu treibt, ihr Leben zu ändern oder ihr altes gar zurückzulassen. Im Mittelpunkt von Ester D. Jones' Geschichten stehen außergewöhnliche, starke Frauen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sebastian, Earl of Broomfield, lebt seit Jahren in Angst und Schrecken unter den strengen Augen seines Stiefvaters. Der verlangt nun, dass Sebastian sich auf die Suche nach einer vermögenden Ehefrau macht. Doch als Sebastian und Lady Rose sich näherkommen, erweckt das die Missbilligung ihres Bruders. Lucian, Earl of Westminster, ist überzeugt, dass Sebastian kein geeigneter Ehemann für seine Schwester darstellt. Als Sebastian anbietet, Lucian von seinen ernsten Absichten zu überzeugen, willigt er nur widerwillig ein. Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso stärker fühlt sich Lucian zu der Ernsthaftigkeit und dem künstlerischen Feingefühl des jungen Sebastian hingezogen. Doch was passiert, wenn aus der Zuneigung der beiden Earls Verlangen wächst, das sie in Gefahr bringen kann?


Meine Meinung:
Selbst heutzutage, wo man doch eigentlich davon ausgehen sollte, dass die Menschen entsprechend aufgeklärt sind, haben es Personen der gleichgeschlechtlichen Liebe auch nicht immer leicht.
wie mag es dann vor einigen Jahrhunderten gewesen sein. Zu einer Zeit, in der in manchen Gesellschaftsschichten selten aus Liebe sondern oft aus anderen Gründen geheiratet wurde.

Die Autorin erzählt sehr mitfühlend wie die beiden Earls um 1770 damit fertig werden mussten. Sebastian und Lucien hatte ich in mein Leserherz geschlossen und wünschte ihnen alles Gute. Ob mein Wunsch erfüllt werden konnte, werde ich hier nicht verraten.

Auf jeden Fall habe ich das Buch verschlungen, was schon etwas heißen will, denn eigentlich ist das ein Genre, das ich nicht so unbedingt bevorzuge, ich bin mehr der Krimifan. Aber trotzdem offen auch für andere Bücher. Zumal ich die Autorin kenne und bereits viele ihrer Bücher gelesen habe.

Fazit:
Ich persönlich bin neugierig auf eine Fortsetzung und möchte allen Fans, die mal einen besonderen Liebesroman lesen wollen, eine Empfehlung aussprechen.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.


Da ich die Autorin sehr gut kenne, habe ich mich gefreut, als sie mich vor ein paar Monaten fragte, ob ich ihr Buch vorab lesen möchte.  Ich fand den regen Austausch darüber sehr interessant und ganz doll habe ich mich gefreut, als ich meinen Namen am Ende des Buches wiederfand. Das macht schon ein bisschen stolz.

Mittwoch, 3. Januar 2018

Rezension Eiskalter Schlummer


Autor: Lutz Kreutzer

Titel: Eiskalter Schlummer

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. April 2017

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Books on Demand




Lutz Kreutzer ist Schriftsteller, promovierter Naturwissenschaftler und Marketingexperte. Er lebt und arbeitet in München. Er ist sowohl Self-Publisher wie auch Verlagsautor. Sein erster Roman Schröders Verdacht brachte es unter etwa 1,5 Millionen E-Books auf Platz 1 im amazon kindle-Shop. Er war Hochschullehrer an der RWTH Aachen und an der FH Salzburg. In Wien gründete er an einer Dienststelle des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst das erste Büro für Öffentlichkeitsarbeit. Er war Geschäftsführer einer Ingenieur-Gesellschaft und wechselte als Technikchef und Manager in die internationale Online- und Softwarebranche. Er hat zahlreiche Beiträge in internationalen Zeitschriften und Sachbüchern über Hochtechnologie und zu wissenschaftlichen Themen verfasst. Neben seinen Spannungsromanen hat er in Zusammenarbeit mit Sternekoch Johann Lafer das Kochbuch Österreich kulinarisch geschrieben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Böse ist näher als Du denkst!
Ein Toter treibt in der Isar. Zustand und Herkunft der Leiche stellen Hauptkommissar Benno Völz von der Kripo München und seinen Kollegen Kowalski vor ein Rätsel.
"'n Kerl, zirka vierzig, ohne offizielle Papiere", grunzte Kowalski mit seinem Ruhrpott-Slang, staubig und rau wie drei Zentner Kohle. "Irgendjemand hat ihm die Nase abgeschnitten und seine Hände gefesselt. Kabelbinder. Schuss im Bauch."
Wenig später hängt ein Mann an einem Baum, und drei junge Frauen landen in einem Verlies. Völz, Kowalski und ihre neue Assistentin stoßen auf ein scheinbar undurchdringliches Netz aus Menschenhandel, Missbrauch und Drogen. Eine nervenaufreibende Jagd beginnt, die selbst die beiden erfahrenen Kriminalisten an ihre menschlichen Grenzen führt. Sie können nicht ahnen, in welche Abgründe sie blicken werden.

Die Geschichte spielt in München, in Berlin und in der tiefsten russischen Provinz Kalmückien. Ein rasanter Thriller, der sich an tatsächlichen Begebenheiten orientiert.


Meine Meinung:
Dieses Buch war das erste, das ich von Lutz Kreutzer gelesen habe und ich weiß, es wird mit Sicherheit nicht das letzte gewesen sein.

Von Anfang bis Ende war ich an das Buch gefesselt. Nicht nur die Begebenheiten waren äußerst spannend, auch die Entwicklung der Geschichte fand ich sehr interessant.
Begeistert haben mich die drei Ermittler, die Kommissare Völz und Kowalski und die junge Assistentin. Alle drei waren von den Charakteren her so unterschiedlich und zu beobachten, wie die drei zusammen arbeiten, hat mir sehr viel Lesespaß bereitet.

Der Schreibstil des Autors hat auch dafür gesorgt, dass ich an das Buch gefesselt wurde. Diesmal hatte ich als Leserin den Vorteil, über mehr Wissen als die Ermittler zu verfügen. Ich lernte die ganzen fiesen Typen kennen und wenn ich ehrlich bin, habe ich so manche Tat nicht bedauert. Auf der anderen Seite habe ich natürlich zu den "Guten" gehalten und da kann man als Leser schon mal einen dicken Hals bekommen, wenn man so liest, was alles passiert. Aber darauf will ich hier natürlich nicht im Einzelnen eingehen. Es ist nur schade, dass manch einer seiner gerechten Strafe entgeht und da passiert es dann auch, dass ich es gut finde, wenn andere menschlich reagieren, was nicht immer den Regeln entspricht.


Fazit:
Dies ist kein Krimi oder Thriller für schwache Nerven. Aber ich möchte das Buch unbedingt weiter empfehlen.
Einen Hinweis möchte ich den Lesern des eBooks geben. Es ist unbedingt erforderlich, sofort beide Folgen "Das Verlies" und "Die Rache" zusammen zu erwerben, denn Ihr werdet nach dem Ende des ersten Buches sofort weiterlesen wollen! Ich weiß, wovon ich schreibe. 😉

Ich möchte mich vielmals bei Lutz Kreutzer bedanken. Ich habe ihn auf der Frankfurter Buchmesse kennen gelernt und wir haben interessante Gespräche geführt. Da ich mir vorgenommen hatte, so nach und nach die Bücher der Autoren zu lesen, freute ich mich über die beiden Rezensionsexemplare


Rezension - Eternity Vergessene Liebe


Autorin: Amanda Frost

Titel: Eternity - Vergessene Liebe

Genre: Fantasie, Zeitreise, Liebesroman

Version:  eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Januar 2018

Seiten: 260

Altersempfehlung: Erwachsene






Anfang 2013 startete die Autorin Amanda Frost die erfolgreiche Sternen-Trilogie, die es prompt in die Kindle Top 100 schaffte. Zuvor war Amanda viele Jahre international im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog. Als Tochter eines Rennfahrers liebt sie schnelle Autos und Motorräder genauso sehr wie Reisen in ferne Länder.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mein Name ist Abigail Edwards. Für das FBI jage ich Schwerverbrecher. So ist es nicht verwunderlich, dass ich eines Tages Opfer eines Serienkillers werde. Es gibt nur eine Chance, mein Leben zu retten: eine nicht zugelassene Bestrahlung. Doch die Sache hat einen gewaltigen Haken. Jetzt bin ich zwar geheilt, reise dafür aber ungewollt durch die Zeit. Als ich in ein vergangenes Jahrhundert katapultiert werde, gerät mein Leben so richtig aus den Fugen. Nicht zuletzt wegen des atemberaubenden Mannes, der mich hoch zu Ross vor dem Scheiterhaufen bewahrt. Schnell begreife ich, dass er nicht nur aussieht wie ein Gott …


Meine Meinung:
Ich freue mich immer, wenn ich ein Buch von Amanda Frost lesen kann. Denn bisher hat sie mich mit all ihren Büchern begeistern können. Sie versteht es bestens Spannung, Fantasie und Romanze wunderbar miteinander zu kombinieren. So war es dann auch diesmal.

Abigail kannte ich bereits aus den beiden Büchern "Endless", dort hatte sie eine Nebenrolle und diesmal sollte sie als Protagonistin im Vordergrund stehen. Natürlich kann das Buch gelesen werden, ohne die beiden anderen zu kennen, aber es ist einfach toll, wenn man die andere Geschichte auch kennt. Ich möchte hier jetzt auch nicht zuviel verraten und weiter ausholen. Nur soviel, es gibt eine Bestrahlung, die dafür sorgte, dass Abigail auf einmal durch die Zeit reisen konnte. Aber was macht frau, wenn sie sich auf einmal in der Vergangenheit befindet und sich dann auch noch einmischt, wenn etwas, in ihren Augen, unrechtes passieren wird. Sie kann nur hoffen, dass es gut für sie ausgeht. In diesem Fall war es ein gut aussehender Mann, der Abigail rettete.

Die beiden sollten sich noch öfter begegnen und mir hat es sehr viel Lesespaß bereitet, die beiden zu beobachten. So hat es Amanda Frost mal wieder geschafft, mich an ihr Buch zu fesseln. Und sie würde sich nicht treu bleiben, wenn sie nicht ein außergewöhnliches Tier in der Geschichte unterbringen würde. Diesmal war es ein Drache mit einer besonderen Begabung, der mich amüsiert hat. Ich habe mich aber auch gefreut,  das grüne Meerschweinchen wieder zu sehen. Wer wissen möchte, weshalb es grün ist, nun ich erwähnte ja schon, es lohnt sich die beiden Endless-Bücher zu lesen.

Nun könnte meine Protagonistin ja immer neue Abenteuer mit ihren Zeitreisen erleben, aber die Autorin hat sich eine überraschende Wendung einfallen lassen. Bei der ich  nicht sicher war, ob sie mir zusagt oder nicht. Aber ich weiß auch, dass irgendetwas passieren musste. So gesehen war ich einigermaßen zufrieden und außerdem gibt es Hoffnung, denn ein weiteres Buch erscheint in Kürze.


Fazit:
Hier hatte ich wieder ein Buch, das ganz toll geschrieben war, ich habe es verschlungen und warte nun voller Spannung auf das nächste Buch. Aber Euch rate ich zunächst, lest dieses Buch unbedingt und wenn Ihr Endless noch nicht kennt, dann die beiden Bücher ebenfalls. Sie werden Euch begeistern.


Ich möchte mich vielmals bei Amanda Frost bedanken und dieses Buch habe ich mit KU gelesen.

Montag, 1. Januar 2018

Rezension - Die zweite Braut


Autorin: Sibylle Baillon

Titel: Die zweite Braut

Genre: Historisch

Version: eBook

erschienen: 2. November 2017

Seiten: 302

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks, der eBook-Verlag




Die Autorin: Sibylle Baillon wurde 1966 in Frankfurt am Main geboren und lebt heute mit ihren zwei Söhnen an der Côte d’Azur. 2006 machte sie sich in Frankreich selbstständig und bildet seither Imageberater und Life-Coachs aus. Seit sie mit sieben Jahren ihren ersten historischen Roman verschlungen hat, ist sie fasziniert von Geschichten vergangener Epochen – als Leserin wie auch als Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Marburg, 1537: Die junge Anne erlebt das, wovon andere nur träumen – sie wird an den Hof von Landgraf Philipp von Hessen eingeladen. Während sie als persönliche Vorleserin Stunde um Stunde mit ihm verbringt, kommen die beiden sich näher. Trotzdem kann Anne es kaum glauben, als der mächtige Graf ihr seine Liebe gesteht. Doch um sie zu seiner zweiten Frau zu nehmen, müsste Philipp die Schriften der Bibel mit der Hilfe Martin Luthers neu auslegen – und Annes Herz für sich gewinnen, das sie doch schon längst dem mittellosen Sattler Martin geschenkt hat. Anne ist fest entschlossen, für ihre wahre Liebe zu kämpfen, doch die Intrigen eines zurückgewiesenen Verehrers und einer eifersüchtigen Hofdame zwingen sie zu einer Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern wird …


Meine Meinung:
Welch ein Glück, dass ich zu der damaligen Zeit nicht leben musste. Egal, ob als Adelsfräulich, Magd oder Tochter bzw Nichte eines wohlhabenden Onkels.
Dabei waren die ersten siebzehn Jahre der Protagonistin Anne recht sorglos verlaufen. Sie wurde sehr behütet, durfte Lesen und Schreiben lernen, hat wenig bei der Hausarbeit getan und lebte oft in den Tag hinein. Bis das geschah, was unvermeidlich ist, wenn man zu einer Schönheit heran gewachsen ist und im Grunde schon längst versprochen sein sollte. Die Männer wurden auf sie aufmerksam.
Sibylle Baillon schildert sehr spannend, was Anne alles erleben durfte und musste. Denn Eifersüchteleien, Neid und Intrigen gab es zu jeder Zeit.
Ich hatte Anne und einige wenige Personen aus ihrer näheren Umgebung in mein Leserherz geschlossen und war deshalb sehr aufgeregt als, mir unsympathische Personen, fieses planten. Hoffte ich doch sehr, dass es für sie gut ausgehen würde. Zumal wir ja alle wissen, wie schnell jemand zur damaligen Zeit in den Kerker kam oder sogar geköpft wurde.
Nebenbei habe ich auch vieles aus der damaligen Zeit erfahren, wir alle wissen ja einiges, aber selten informieren wir uns so ausführlich. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und die Probleme, die durch die Reformation beim Glauben entstanden, sehr gut dargestellt. Aber auch über das Leben am Hof und beim einfachen Volk konnte ich viel interessantes lesen.
Natürlich kam bei allem die wahre Liebe ebenfalls nicht zu kurz. Ich freute mich sehr, als ich am Ende des Buches angelangt war und es zu meiner Zufriedenheit ausging.

Fazit:
Ein Buch, in dem sich vieles wiederfindet; Spannung, Liebe, Alltagsleben, leider auch Neid und Missgunst. Ich fand das Ende gut, manch beteiligte Person mag vielleicht anderer Meinung sein 😉aber die hatte ich eh nicht in mein Leserherz geschlossen. Wer also historische Bücher mag, die nicht einfach nur sachlich berichten, sondern in denen auch erfundene Personen allem eine besondere Würze geben, mag Gefallen an diesem finden.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.