Dienstag, 15. August 2017

Rezension - Auf den Wellen des Glücks


Autorin: Petra Schier

Titel: Auf den Wellen des Glücks

Genre: Kurzroman

Version: eBook

erschienen: 15. August 2017

Seiten: 97

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch




Die Autorin Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin. Ihre sehr erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachts- und Liebesromane bei Rütten & Loening sowie MIRA Taschenbuch und Weltbild. Sie ist Mitglied im Syndikat und bei DELIA sowie Vorsitzende der Jury des DELIA-Literaturpreises sowie des DELIA-Jugendliteraturpreises.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Pause von der Männerwelt, das hat Silvana sich vorgenommen. Zu viele Risse hat ihr Herz schon bekommen, wenn wieder einmal eine Liebe zerbrach. Seit zwei Jahren ist sie jetzt schon Single und zur Belohnung beschließt sie, eine Kreuzfahrt in die Karibik zu machen. Doch dann begegnet Silvana auf dem Schiff dem umwerfenden Marcos Costales und plötzlich geraten all ihre guten Vorsätze mächtig ins Wanken. Könnte dieser Mann wirklich ihre große Liebe sein?



Meine Meinung:
Diesmal hat Petra Schier einen Kurzroman geschrieben, zu dem mir erst mal folgendes einfällt: Kurz, aber oho, aber sowas von oho. 😉
Damit könnte nun alles zu dem Buch gesagt sein, von meiner Seite aus, aber wer meine Rezensionen liest, weiß, dass ich es nicht bei einem Satz lassen kann. Allerdings ist es sehr schwer eine Rezension über einen Kurzroman zu schreiben, ohne zu viel zu verraten.
Vielleicht fragt sich jetzt auch der eine oder die andere, warum ich überhaupt einen Kurzroman lese, wenn ich doch meist kritisiere, dass mir die Geschichten zu kurz sind, wenn es nicht mindestens 200 Seiten oder annähernd so viele sind, die ich lesen kann. Also erstens gibt es reichlich Gründe für Ausnahmen und zweitens würde ich jetzt einfach mal behaupten, dieses Buch gehört zu einem anderen, das mir sehr gefallen hat: Körbchen mit Meerblick, denn Silvana ist die Mutter von Melanie, der Protagonistin des Buches.

Fazit:
Wer das Buch "Körbchen mit Meerblick" kennt, wird dieses mit Sicherheit lesen wollen. Wer nun neugierig ist, aber das Buch noch nicht gelesen hat, sollte beide erwerben und unbedingt lesen. Mir haben beide gefallen und ich gebe gerne eine Leseempfehlung. Trotzdem möchte ich allerdings noch erwähnen, dass jedes Buch für sich gelesen werden kann und man keine Kenntnisse aus dem anderen benötigt.

Ich finde es auch immer sehr interessant, was andere Blogger zu einem Buch schreiben, das mich begeistert hat. Ich darf hier auf eine Rezension hinweisen von Tii und Ana's kleiner Bücherwelt


Ich gehöre zu dem Team der Testleserinnen von Petra Schier und deshalb konnte ich dieses Buch vorab lesen, was ich toll fand. Bin ich doch immer so neugierig auf ihre Bücher, aber nun musste ich still sein, bis das Buch erscheint, bevor ich etwas dazu sagen konnte.

Sonntag, 13. August 2017

Rezension - Mord in Ditzum


Autorin: Susanne Ptak

Titel: Mord in Ditzum

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. August 2017

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Susanne Ptak wurde 1964 in Düsseldorf geboren. 2003 zog sie mit ihrem Ehemann ins schöne Ostfriesland, wo sie vier Jahre lang eine kleine Schafskäserei betrieben haben. Die Autorin liebt Krimis, in denen sie ihre Leidenschaft für Schafe, Wolle, Ostfriesland und leckeres Essen mit einfließen lässt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Grauenhaftes erschüttert die sommerliche Idylle des ostfriesischen Fischerdorfs Ditzum. Am Ufer wird die Leiche einer Frau entdeckt – das blonde Haar verfärbt vom Blut. Theda Borchers ist sich sicher: Es handelt sich bei der Toten um ihre Nichte Famke aus Ditzum. Doch die ist offiziell vor zwölf Jahren als vierzehnjähriges Mädchen bei einem Unfall ums Leben gekommen…
Was ist damals wirklich geschehen? Das ganze Dorf scheint sich gegen die Ermittlungen zu sperren, düstere Geheimnisse liegen in der Luft, aber alle halten dicht. Verzweifelt bittet Theda ihre Freundin Dr. Josefine Brenner um Hilfe, und sofort macht sich die Rechtsmedizinerin im Ruhestand auf nach Ostfriesland. Mit ihren unorthodoxen Ermittlungsmethoden geht Josefine der Sache gemeinsam mit der hiesigen Polizei auf die Spur. Nach und nach fördern die Ermittler eine ganze Serie an Verbrechen zutage, als der Täter erneut zuschlägt...


Meine Meinung:
Nachdem ich die Freundinnen Josefine und Theda in "Mord in Pilsum" kennen gelernt hatte, wollte ich die beiden unbedingt bei der Aufklärung eines weiteren Falles begleiten.

Theda hat ihre Freundin aus Düsseldorf um Hilfe gebeten, als sie feststellte, dass die Tote am Fähranleger anscheinend ihre Nichte war. Mit ihrem Enkel eilt Josefine nach Ostfriesland. Und schon waren wir alle mittendrin in der Geschichte, die von vorne bis hinten sehr spannend war. Natürlich wollten die beiden sich nicht alleine um die Lösung kümmern und baten die zuständige Polizei vor Ort um Mithilfe. Ich fand es sehr spannend, was alle herausfanden, denn es sollte sich zeigen, dass es eine Menge an Ermittlungsergebnissen gab, womit keiner und vor allem ich nicht gerechnet hatte.

Die Autorin hat es auch diesmal wieder geschafft und ein sehr spannendes Buch geschrieben. Ich wusste lange Zeit nicht, wer der Täter sein könnte und hatte laufend neue Ideen oder Verdachtsmomente. Von der Auflösung am Ende war ich sehr überrascht.
Mir hat natürlich gefallen, dass das Buch diesmal etwas mehr Seiten hatte und so auch auf andere Situationen mehr eingegangen werden konnte. Außerdem ist soviel passiert, kürzer hätte es gar nicht werden dürfen, es wären sonst zu viele Lücken entstanden.

Susanne Ptak hat mich durch Nebensächlichkeiten auch neugierig auf die Gegend gemacht. Zu gerne würde ich doch mal ein Teehuus aufsuchen und oder am Siel spazieren gehen.


Fazit:
In Ostfriesland ist allerhand los! Ein sehr spannender Krimi, den ich gerne empfehle. Ich freue mich schon auf weitere Folgen, in denen Theda und Josefine mitmischen.


Beim Klarant-Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Inselpink


Autorin: Stina Jensen

Titel: Inselpink

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 30. Juni 2017

Seiten: 299

Altersempfehlung: Erwaschsene






Die Autorin Stina Jensen liebt die ostfriesischen Inseln genauso wie die Balearen – seit 2016 gehören auch Irland und Island ganz oben auf die Liste ihrer Lieblingsinseln. Sie liebt das Reisen und saugt neue Umgebungen in sich auf wie ein Schwamm – meist kommen dabei wie von selbst die Figuren in ihren Kopf und ringen dort um die Hauptrolle in ihrem nächsten Roman. Im wahren Leben wohnt die Autorin mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt am Main. Unter dem Autorennamen Alice Golding verfasst sie außerdem romantische Komödien und turbulente Familienromane, die immer wieder in den eBook-Bestsellerlisten zu finden sind.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sechs Wochen arbeiten an einem sonnigen Traumstrand Mallorcas, nur Spaß und unkomplizierte Begegnungen – das kommt Ida nach einer stressigen Zeit gerade recht. Sie verliebt sich sofort in die kleine Bucht der Mittelmeerinsel – und auch Xavi, der sympathische Sohn ihrer Chefin Lola, hat es ihr angetan. Da die beiden aber Streit haben, soll sie ihm unbedingt fernbleiben. Das sollte zu schaffen sein, denkt Ida. Doch leider hat sie ihre Rechnung ohne Xavis Hartnäckigkeit gemacht. Auf einer Hochzeit kommt es zum Eklat, und schon steckt Ida mittendrin in spanischen Familienangelegenheiten und riskiert, nicht nur ihren Job, sondern auch ihr Herz zu verlieren ...


Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich bisher nur das Buch "Inselblau" gelesen, was mir allerdings gefallen hat und deshalb hatte ich Lust dieses Buch ebenfalls zu lesen.
Diesmal spielen die Inseln Island und Mallorca eine Rolle, wobei ich letztere zum Urlaub machen und auch arbeiten durchaus vorziehen würde.

Ida hat gerade ihren Job verloren und sich von ihrem Freund getrennt. Da kommt die Anfrage genau zur richtigen Zeit, ob sie 6 Wochen  in einem Hotel auf Mallorca arbeiten will, denn die Hotelbesitzerin hat sich ausgerechnet beide Arme gebrochen.

Was Ida dort nun alles erlebt, wen sie kennen lernt und welche Rolle ihre Familie bei  anstehenden Entscheidungen spielt, hat Stina Jensen sehr fesselnd und auch humorvoll beschrieben. Ich freute mich, dass ich mit Ida auf Mallorca sein konnte und war gespannt, wie sich denn alles entwickeln würde. Ich möchte nur soviel verraten, dass mir das Ende gut gefallen hat.


Fazit:
Eine schöne leichte Sommerlektüre, die ich gerne weiterempfehle. Es gibt inzwischen vier Inselbücher, die aber unabhängig voneinander gelesen werden können.

Rezension - Die Geheimnisse der Sommerfrauen


Autorin: Sissi Flegel

Titel: Die Geheimnisse der Sommerfrauen

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 1. August 2017

Seiten: 377

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks der eBook-Verlag




Sissi Flegel, Jahrgang 1944, hat neben ihren Romanen für erwachsene Leser sehr erfolgreich zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, die in 14 Sprachen erschienen sind und mehrfach preisgekrönt wurden. Die Autorin ist verheiratet und lebt in der Nähe von Stuttgart.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vier Freundinnen, die zusammenhalten wie Pech und Schwefel – und es gibt nichts, was sie auseinander bringen kann. Bis auf die kleinen Geheimnisse, die jede Frau umwehen … Simone, Magret und Heiderose freuen sich auf einen entspannten Kurzurlaub in Paris – doch eine SMS von Claudia stellt alles auf den Kopf. Plötzlich haben sie nicht nur das Vertrauen in ihre Freundin verloren, sondern auch in ihre Männer, denn mit einem von ihnen fährt Claudia in ein romantisches Wochenende. Zum Umkehren ist es zu spät, daher stürzen sich die drei Frauen in die Stadt der Liebe – und in so manches delikate Abenteuer, das die Ehemänner zu Hause erbleichen lassen würde … 

 „Die Geheimnisse der Sommerfrauen“ ist ein Sammelband der vier Romane „Vier Frauen und eine SMS“, „Vier Frauen und ein Feuerwerk“, „Vier Frauen und ein Baby“ und „Vier Frauen und ein Garten“ . Die obige Kurzbeschreibung bezieht sich auf das erste Buch in diesem Sammelband.


Meine Meinung:
Das schöne an einem Sammelband ist ja, dass ich alle vier Bücher hintereinander ohne lange Wartezeit lesen kann. Aber trotzdem eine Stelle finde, wo ich das Buch für eine Pause mal zur Seite legen kann. Denn leider kann ich nicht ununterbrochen lesen 😉

Vier Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein können, sei es vom Alter, vom Aussehen oder was ihren Lebensinhalt und Beruf betrifft. Sie haben sich gefunden und halten zusammen, es sei denn eine kommt auf die verrückte Idee, eine SMS zu schicken, die viel aber doch nicht alles aussagt.
Wie die restlichen drei damit umgehen hat die Autorin sehr humorvoll beschrieben.  Sie hat in allen Büchern die Geschehnisse aus Sicht von Simone geschildert, was mir sehr gut gefallen hat.

Aber es geht nicht nur um diese verflixte SMS sondern zeigt auch, dass die Frauen im Allgemeinen zusammen halten, eine Lösung finden, wenn Situationen aussichtslos erscheinen und vor allem können sie ganz schön clever vorgehen. In jeder der vier Geschichten spielt eine andere der Freundinnen die Hauptrolle, aber ich werde hier bestimmt nicht verraten, was es mit dem Feuerwerk auf sich hat, welche Rolle ein Baby spielt und zuletzt, was es mit dem Garten auf sich hat.

Sehr flüssig werden die Geschichten erzählt und ich hätte nichts dagegen, noch etwas mehr über die Freundinnen, den Weinbergen, dem Backhaus und dem ganzen drumherum zu lesen. Denn die Geschichten spiegeln nicht nur ein Alltagsleben wieder, es zeigt auch, was Freundschaften bewirken können.


Fazit:
Ein schönes Buch für den Sommer, für entspannte Stunden auf dem Balkon oder Garten sogar für den Strand, aber es kann auch wunderbar zu anderen Jahreszeiten gelesen werden. Aber ich würde empfehlen, jetzt zu zuschlagen.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 10. August 2017

Rezension - Chili und Schokolade


Autorin: Lilli Beck

Titel: Chili und Schokolade

Gerne: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2009

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt




Die Autorin Lilli Beck, Jahrgang 1950, wurden in Weiden/Oberpfalz geboren. Sie hat als Model, Schauspielerin und Visagistin gearbeitet und kocht für ihr Leben gern. Lilli Beck hat eine Tochter und lebt heute in München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Evelyn hat ihr tristes Hausfrauendasein satt. Die Kinder sind längst ausgezogen, für Ehemann Konrad ist sie quasi Luft, und dann stirbt auch noch ihr geliebter Terrier Oscar. Erst als sie die flippige Ulla kennenlernt, kommt wieder Bewegung in Evelyns grauen Alltag. Die beiden Frauen sind so verschieden wie Chili und Schokolade. Ulla ist alles, was Evelyn nie war: selbstbewusst, aktiv und sexy. Trotzdem freunden sie sich an, denn sie teilen eine große Leidenschaft: das Kochen. Doch gerade als Evelyn aufblüht, macht sie eine bittere Entdeckung: Konrad hat eine Geliebte! Evelyn holt zum Gegenschlag aus. Und hat dafür ein ganz besonderes Rezept. Denn Rache ist ja bekanntlich süß …


Meine Meinung:
Von Lilli Beck habe sich schon einige Bücher gelesen, die mir gut gefallen haben. Auf dieses Buch war ich nun sehr neugierig, denn zufällig tragen die beiden Protagonistinnen meinen und den Namen einer meiner Freundinnen. 😉
Schnell hatte ich beide in mein Leserherz geschlossen, denn ich fand es schon toll, was die beiden so unternehmen wollten. Darüber will ich hier natürlich nichts verraten, um keinen die Lesefreude zu nehmen.
Lilli Beck hat es verstanden in diesem Buch einige Überraschungen einzubauen. Klischees wurden angesprochen, die mich so ein bisschen auf die Palme bringen konnten, von wegen Emanzipation und Gleichberechtigung. Man merkt, ich war mal wieder mittendrin und so richtig dabei, es war für mich real und gerne hätte ich dem einen oder anderen mal meine Meinung gesagt.
Eines möchte ich allerdings anmerken, dieses Buch hat Lilli Beck 2009 geschrieben, alle anderen die ich kenne, danach. Ich persönlich meine, dass es eine Steigerung gab und mir die letzten Bücher am allerbesten gefallen haben. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.

Fazit:
Ein unterhaltsames Buch aus der Frühzeit der Autorin, wobei ich mal nachsehen muss, wann sie mit dem Schreiben ihrer Bücher angefangen hat. Auf jeden Fall ist dieses schon älter.


Bei Lilli Beck möchte ich mich vielmals für das Buch bedanken, ich habe es bei einer Verschenkaktion gewonnen, was mich natürlich sehr gefreut hat.

Rezension - Die Melodie des Sommers


Autorin: Verena Rabe

Titel: Die Melodie eines Sommers

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 2. Mai 2017

Seiten: 313

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks der eBook-Verlag




Die Autorin Verena Rabe wurde 1965 in Hamburg geboren. In Göttingen und München studierte sie Neuere Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Volkswirtschaftslehre. Nach ihrem Studium und einem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt in London arbeitete sie zunächst als Journalistin und begann dann, Romane zu schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg und engagiert sich im Writers´Room und bei den DeLias.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Liebe, die nicht stillsteht … Mit Luis hätte sich Kristina alles vorstellen können – damals, in ihrer Studentenzeit. Doch er war noch nicht bereit, sich für immer zu binden. Und nun, 20 Jahre später, steht sie ihm wieder gegenüber, in einem kleinen Fado-Restaurant an Lissabons malerischer Küste. Trotz all ihrer Zweifel und der Enttäuschung von damals verliebt sich Kristina erneut Hals über Kopf und verbringt mit Luis Tage heimlicher Leidenschaft. Doch ihr neu gefundenes Glück ist nicht von langer Dauer, denn Kristina ist verheiratet und hat zudem ein Geheimnis, welches die neu entflammte Liebe zu zerstören droht …


Meine Meinung:
Dieses Buch macht große Lust auf eine Reise nach Portugal. Als Leserin konnte ich Kristina nach Lissabon begleiten und habe sehr viel über die Gegend und ganz besonders über Fado, dem portugiesischen Musikstil erfahren.
Natürlich ist das Buch kein reiner Reiseführer, es beschreibt hauptsächlich das Leben von Kristina. Ihre Kinder sind aus dem Haus, ihr Mann alleine in Urlaub gefahren und ihr fehlt nun etwas. Seit langem hat sie mal wieder Zeit für sich alleine und weiß nichts rechtes damit anzufangen. Kurz entschlossen bucht sie einen Urlaub. Dass sie allerdings dort ihrer ganz großen Liebe, die sie nie vergessen hat, wieder begegnet, hätte sie nun nicht gedacht.
Ich fand es zwar sehr interessant, Kristina zu begleiten und zu beobachten, wie sie mit der ganzen Situation umgeht, aber so  richtig anfreunden konnte ich mich nicht mit ihr. Mir war auch nicht klar, was ich ihr wünschen und vor allem raten sollte, denn sie musste sich nun endlich mal entscheiden und dazu stehen.
Für mich stellte sich dann beim Lesen auch die Frage, müssen Geheimnisse offenbart werden? Ist es manchmal nicht besser, man lässt sie ruhen. Achja und ist es wirklich Liebe, was Kristina für Luis empfand oder war es etwas anderes? Durch seitenlange Schilderungen bestimmter Situationen stellten sich mir diese weiteren Fragen.
Auf jeden Fall fand ich es schon interessant und ich konnte das Buch mal wieder nicht aus der Hand legen, weil ich natürlich unbedingt wissen wollte, wie es denn nun tatsächlich endet.

Fazit:
Urlaub, Portugal und Alltag einer Frau und Mutter, die auf einmal alleine zu Hause ist. Eine interessante Mischung, die uns Leser unterhält.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Der Sommer der Inselschwestern


Autorin: Susan Mallery

Titel: Der Sommer der Inselschwestern

Genre: Roman

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 7. August 2017

Seiten: 328

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Harper Collins




New York Times-Bestsellerautorin Susan Mallery wird von den Kritikern als mitreißende Autorin gefeiert und unterhält mit ihren witzigen, emotionalen Romanen über Frauen und ihre Beziehungen Millionen von Leserinnen auf der ganzen Welt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem unerschrockenen Zwergpudel in Seattle, wo das Wetter zwar nicht gut, der Kaffee dafür aber umso besser ist.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Drei Schwestern nennt man die Häuserzeile auf Blackberry Island, und spontan kauft die junge Kinderärztin Andi das letzte Häuschen. Nach einer schweren Enttäuschung braucht sie dringend ein Heim für Herz und Seele. Was sie nicht nur im Haus, sondern vor allem bei ihren beiden neuen Nachbarinnen Deanna und Boston findet. Die zwei Frauen zeigen Andi: Wenn die Straße des Lebens holprig ist, braucht man dringend Freundinnen! Besonders, wenn eine unerwartete Liebe alles durcheinander zu bringen droht …


Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich schon einige Bücher gelesen und war gespannt, was sie diesmal geschrieben hat. Zumal die Aufmachung des Covers sich erheblich von den anderen Büchern abhob und mich noch neugieriger machte.

So lernte ich zunächst Andi kennen, eine der drei Frauen, die in einer Häuserzeile wohnten, die "Drei Schwestern" genannt wurden. Andi wurde vor dem Altar von ihrem Verlobten verlassen und wollte auf der Insel als Kinderärztin einen Neuanfang starten. Ziemlich schnell lernten wir beide ihre Nachbarinnen Boston und Deanna kennen. Das war der Moment, wo ich dachte, ohje, alle drei haben aber reichlich Probleme, die sie mit sich herum schleppen. Mir war das fast schon etwas zu viel.
Aber das musste wahrscheinlich so sein, denn die Autorin wollte uns Lesern wohl vermitteln, dass man Freundschaften eingehen muss, Vertrauen zu anderen aufbauen sollte und mal über den eigenen Schatten springen muss.

Auf jeden Fall hat Susan Mallery es geschafft und mich an das Buch gefesselt. Ich wollte nun unbedingt wissen, ob die Frauen ihren Weg finden und wie die Geschichte endet. Es fiel mir allerdings schwer zu allen Sympathien aufzubauen, wobei Andi noch am besten abschnitt.


Fazit:
Ein Buch, das Leser unterhält aber auch nachdenklich machen kann. Es zeigt mal wieder, dass Eltern oder andere Erwachsene junge Menschen sehr prägen, nicht immer zu ihrem eigenen Glück. Außerdem gibt es in fast jedem Leben Situationen, mit denen man fertig werden muss, was manchen leichter und anderen schwerer fällt.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.