Donnerstag, 30. Januar 2014

Rezension - Fliedernächte - Buch drei der Trilogie

Autorin: Nora Roberts

Titel: Fliedernächte

Genre: Roman

Version: eBook,Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 18. Oktober 2013

Seiten: 417

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet



Was macht eine Hausfrau und Mutter von zwei Kindern, wenn ein Schneesturm sie von der Außenwelt abschneidet? Nora Roberts schreibt einen Roman, der zwei Jahre später, 1981, unter dem Titel "Rote Rosen für Delia" veröffentlicht wird. Sie denkt sich weitere Geschichten aus und gilt inzwischen mit einer Gesamtauflage ihrer Romane von über 400 Millionen Exemplaren als eine der erfolgreichsten Romanautorinnen weltweit. Nora Roberts wurde 1950 in Silver Spring, Maryland, geboren und ist in zweiter Ehe mit einem Zimmermann verheiratet. Das Paar betreibt gemeinsam einen Buchladen, in dem sicherlich auch die Werke angeboten werden, die sie unter den Pseudonymen J.D. Robb, Jill March oder Sarah Hardesty veröffentlicht.


Kurzbeschreibung, übernommen: Harte Schale, weicher Kern – das ist Ryder Montgomery. Der attraktive Bauunternehmer ist einer der begehrtesten Junggesellen der Stadt – die Frauen liegen ihm zu Füßen. Nur Hope Beaumont, die Direktorin seines Hotels, dem Boons-Boro Inn, zeigt sich von ihm unbeeindruckt. Doch lange ist auch sie gegen Ryders rauen Charme nicht gefeit, und nach einem Kuss an Silvester knistert es gewaltig. Doch dann wird die schöne junge Frau von ihrer Vergangenheit eingeholt. Hope so verletzlich zu sehen, ruft einen Beschützerinstinkt in Ryder hervor, mit dem er nie gerechnet hätte, und er merkt, wie viel sie ihm inzwischen bedeutet …

Meine Meinung:
Als ich das dritte Buch zur Seite legte, lag mir ein "Hach,wie schön" auf der Zunge. Auch dieses Buch endete, wie ich es mir vorgestellt und von Nora Roberts auch nicht anders erwartet hatte.
Ich kann jetzt nicht genau sagen, welcher der drei Bücher und Paargeschichten mir am besten gefallen hat. Im Grunde ähneln sie sich ja auch alle sehr. Aber macht nichts, mir war danach mal wieder so eine Serie zu lesen und mir hat es auch gefallen.
Manchmal nervt es mich schon, dass die Leute sich etwas doof verhalten, aber inzwischen kenne ich das ja, viele Autoren meinen wahrscheinlich, das müsste so sein und bringt Würze ins Buch. Nun gut, vielleicht bin ich da ja auch die Ausnahme. Ich könnte auf solche Situationen gut verzichten, zumal ich das Verhalten oft nicht nachvollziehen kann.
Trotz allem hat es mir wieder Spaß gemacht von allen Personen, die ich inzwischen wirklich sehr mag, zu lesen. Es hat mir gefallen von den drei Brüdern zu lesen, die die Ideen ihrer einfallsreichen Mutter erfolgreich umsetzen und es auch gleichzeitig schaffen, andere Projekte fertig zu stellen. Ich war wieder mitten drin im Geschehen. Ich sah den Trubel, den die großen Jungs, die kleinen Jungs und die Hunde veranstalteten wirklich vor mir. Auch diesmal gab es viele Dialoge bei denen ich lachen musste.
Den meisten Personen hat Nora Roberts sehr schöne Charaktere zugewiesen. Überhaupt scheint die Familie aus sehr sympathischen Personen zu bestehen und es herrscht dort ein sehr angenehmes Familienleben, auch wenn es manchen schon mal auf den Geist gehen kann, weil alle so eng beieinander leben.
Die Geschichte des Hausgeistes hat mich sehr berührt und es hat mich gefreut, dass alle Lizzy helfen konnten. Inzwischen würde ich mich gar nicht mehr wundern, wenn ich mal in ein altes Haus gehe und dort den Duft von Geißblatt vorfinde.

Aber auch bei diesem Buch muss ich den Titel kritisieren, in keinster  Weise kann ich Fliedernächte nachvollziehen. Allerdings wäre die wörtliche Übersetzung des englischen Buchtitels für uns nicht so prickelnd gewesen "The perfect Hope". So habe ich schon verstanden, dass ein deutscher Titel gesucht werden musste. Vielleicht denke ich auch einfach zu viel darüber nach, aus welchem Grund das Buch so genannt wurde.


Fazit:
Diese drei Bücher gehören einer Freundin von mir und ich freue mich, dass sie mir zum Lesen gegeben wurden. Dadurch hatte ich den Vorteil alle Bücher, ohne lange zu warten in einem Rutsch lesen zu können.
Denn obwohl ich einiges kritisiert habe, hat es mir doch gefallen sie zu lesen. Und wenn mich nun jemand fragt, ob es sich lohnt, dann kann ich nur "ja" sagen.

Dienstag, 28. Januar 2014

Rezension - Lilienträume - Buch zwei der Trilogie

Autorin: Nora Roberts

Titel: Lilienträume

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 17. Mai 2013

Seiten: 447

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet



Was macht eine Hausfrau und Mutter von zwei Kindern, wenn ein Schneesturm sie von der Außenwelt abschneidet? Nora Roberts schreibt einen Roman, der zwei Jahre später, 1981, unter dem Titel "Rote Rosen für Delia" veröffentlicht wird. Sie denkt sich weitere Geschichten aus und gilt inzwischen mit einer Gesamtauflage ihrer Romane von über 400 Millionen Exemplaren als eine der erfolgreichsten Romanautorinnen weltweit. Nora Roberts wurde 1950 in Silver Spring, Maryland, geboren und ist in zweiter Ehe mit einem Zimmermann verheiratet. Das Paar betreibt gemeinsam einen Buchladen, in dem sicherlich auch die Werke angeboten werden, die sie unter den Pseudonymen J.D. Robb, Jill March oder Sarah Hardesty veröffentlicht.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Listen, Pläne, Organisation – Owen Montgomery hat alles im Griff. Zumindest beruflich. Der Umbau des alten Hotels, den er zusammen mit seinen Brüdern Beckett und Ryder und ihrer Mutter in Angriff genommen hat, geht gut voran und auch sonst läuft in seinem Leben alles wie geplant. Doch eine Sache hat er nicht auf einer Liste stehen gehabt: seine Jugendliebe Avery MacTavish. Denn der Rotschopf schleicht sich immer öfter in seine Gedanken, die sich doch eigentlich mit Inneneinrichtungen und der großen Eröffnung des BoonsBoro Inn beschäftigen sollten. Ist seine erste große Liebe vielleicht die Liebe seines Lebens?

Meine Meinung:
Ich habe es doch geahnt, das nächste Paar, das sich schwer tut und nicht normal zueinander findet und auch hier wurden wieder Hindernisse eingebaut. Vielleser kennen das, die Protagonisten sprechen nicht miteinander und machen sich nur Gedanken, die dann auch noch falsch sind.
Aber das hat mich nicht davon abgehalten, das Buch bis zum Ende zu lesen. Auf der einen Seite weiß der Nora-Roberts-Leser ja auch, wie das Buch enden wird und alles andere ist einfach zu interessant geschrieben.
Ich finde es klasse, dass ich hier alle drei Bücher liegen habe und sie in einem Rutsch lesen kann. Inzwischen sind mir alle ans Herz gewachsen. Das schöne ist immer, dass die beiden Hauptpersonen des einen Buches in dem anderen ja auch dabei sind und ich nebenbei noch mehr von ihnen erfahre. Mit Begeisterung habe ich noch mehr von dem Hausgeist gelesen und bin wirklich gespannt, wie es im nächsten Buch mit ihr weiter geht.
Nora Roberts hat alle Personen und den Ort Boonsboro so toll beschrieben, dass ich richtig neugierig wurde und am liebsten alles kennen lernen möchte.
Obwohl ich mich auch diesmal kritisch geäußert habe, hat mir auch dieses Buch gefallen und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Es war aber auch amüsant, wie erwachsene Kinder reagieren, wenn die eigenen Eltern ... ne ich verrate nichts. Auch  diesmal hatte ich Spaß an einigen humorvollen Dialogen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut.
Allerdings möchte ich auch bei diesem Buch anmerken, dass ich den Buchtitel überhaupt nicht passend fand. Der englische Titel: "The Last Boyfriend" ist das viel besser.

Fazit:
Ich bleibe dabei und empfehle auch das zweite Buch der Trilogie. Ich bin natürlich neugierig, wie es weitergeht und schließlich sind ja noch ein Bruder und eine Freundin übrig.....

Montag, 27. Januar 2014

Rezension - Rosenzauber Buch eins der Trilogie

Autorin: Nora Roberts

Titel: Rosenzauber

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 26. Oktober 2012

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet


Was macht eine Hausfrau und Mutter von zwei Kindern, wenn ein Schneesturm sie von der Außenwelt abschneidet? Nora Roberts schreibt einen Roman, der zwei Jahre später, 1981, unter dem Titel "Rote Rosen für Delia" veröffentlicht wird. Sie denkt sich weitere Geschichten aus und gilt inzwischen mit einer Gesamtauflage ihrer Romane von über 400 Millionen Exemplaren als eine der erfolgreichsten Romanautorinnen weltweit. Nora Roberts wurde 1950 in Silver Spring, Maryland, geboren und ist in zweiter Ehe mit einem Zimmermann verheiratet. Das Paar betreibt gemeinsam einen Buchladen, in dem sicherlich auch die Werke angeboten werden, die sie unter den Pseudonymen J.D. Robb, Jill March oder Sarah Hardesty veröffentlicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Beckett Montgomery liebt seine Heimatstadt Boonsboro, wo er zusammen mit seinen beiden Brüdern begonnen hat, ein altes Hotel in ein modernes Bed & Breakfast umzubauen. Vor allem aber liebt er Clare Brewster, die nach dem Tod ihres Mannes nach Boonsboro zurückgekehrt ist und dort die Buchhandlung führt. Beckett hat es nie gewagt, Clare seine Gefühle zu offenbaren. Doch als die Eröffnung des „BoonsBoro Inn” näher rückt, fasst er schließlich Mut und bietet Clare eine private Führung an – denn jedes Zimmer ist nach einem großen Liebespaar benannt. Und tatsächlich scheint seine Idee die Bücherliebhaberin zu verzaubern. Aber Beckett ist nicht der Einzige, der Clares Herz gewinnen möchte …

Meine Meinung:
Ich habe schon einige Bücher von Nora  Roberts gelesen und finde, dass alle, die ich gelesen habe, nach einem bestimmten Schema geschrieben wurden. Mann und Frau mögen sich, fanden sich schon immer toll und scheuen sich aus irgendeinem Grund aufeinander zuzugehen. Wer damit leben kann, erfreut sich an den Büchern, denn das drumherum um dieses Paar ist immer ganz toll beschrieben.
Bei diesem Buch  hatte ich allerdings am Anfang ein Problem, denn es  fing für mich gar nicht interessant an. Nachdem ich dann tapfer weiter gelesen habe, wurde ich auch belohnt.
Beckett Montgomery hat schon während der Schulzeit für Clare Brewster geschwärmt und schafft es dann endlich nach einigem hin und her endlich ihr Herz zu erobern. Wie bereits erwähnt, fand ich dies nicht so interessant. Allerdings hat  mir auch diesmal die Geschichte drumherum gefallen. Beckett renoviert mit zwei Brüdern ein altes Haus und will daraus ein Hotel machen. Die Arbeiten und die Zimmern fand ich super beschrieben und ich hatte auch das Gefühl durch das alte Haus zu gehen und alles genau  zu sehen.
Auch das Leben in dieser Kleinstadt mit den liebenswerten Leuten hat mir gefallen. Ich war dann wirklich mittendrin und fühlte mich dort wohl. Über den Hausgeist habe ich mich gar nicht gewundert. Wahrscheinlich habe ich so viel Phantasie, dass ich das wirklich hinnehme, grins.
Nora  Roberts hat einigen Personen ganz tolle Charaktere gegeben, klasse fand ich Justine die Mutter von Beckett, Owen und Ryder und wie sie mit den erwachsenen Männern umgeht. Und über so viele Dialoge musste ich lachen, aber ich will wieder nicht zu viel verraten, soll doch jede nachlesen, was ich meine.
Das Cover des Buches hat mich sehr angesprochen, allerdings kann ich den Buchtitel nicht nachvollziehen. Für mich hätte es einen anderen geben müssen. Rosen kamen zwar auch darin vor, aber deshalb gleich das ganze Buch danach benennen finde ich jetzt nicht so gut.

Fazit:
Fans von Nora Roberts werden dieses Buch und die beiden folgenden bestimmt gelesen haben. Ich kann es auch, trotz meiner kritischen Anmerkungen weiter empfehlen.

Rezension - Champagnerküsschen


Autorin: Martina Gercke

Titel: Champagnerküsschen

Genre: Romanze

Version: eBook

erschienen: 16. Mai 2013

Seiten: 353

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Martina Gercke lebt mit ihrem Mann und den zwei erwachsenen Kindern in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Neben ihrer Arbeit als Purser bei einer großen Deutschen Luftfahrtgesellschaft, schreibt sie Liebesromane. Ihre Leidenschaft für das Schreiben hat sie erst relativ spät entdeckt. Ihre Kinder war zunächst die treibende Kraft, die sie bewegten ihre ausgedachten Gute-Nacht Geschichten aufzuschreiben. Nachdem Martina Gercke einmal angefangen hatte, wurde das Schreiben schnell zur Leidenschaft. Ihre Liebe zum Happy End hat Martina Gercke schließlich dazu bewogen heitere Liebesromane zu schreiben. Ihre Bücher sollen wie ein guter Kinofilm vor den Augen des Lesers ablaufen. Man soll lachen, weinen und schmunzeln können und das Buch mit einem guten Gefühl im Bauch lesen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich müsste Julia glücklich sein. Seit knapp einem Jahr sind sie und Traummann Benni nun ein Paar. Wäre da nicht Bennis Job und seine Mutter. Julia fühlt sich vernachlässigt. Ist Benni doch nicht der Traummann, für den sie ihn gehalten hat?
Parallel wirbelt ein Jobangebot innerhalb des Verlages Julias Zukunftspläne durcheinander und beschert ihr einen Fernsehauftritt. Dort lernt sie Andreas Neumann, den attraktiven Fernsehmoderator kennen. Julias Zweifel an Bennis Liebe zu ihr werden größer. Besonders als ihr Benni bei ihrem romantischen Essen verkündet, dass er beruflich nach München ziehen muss. Es kommt zu einem Streit mit Folgen. Zwischen Benni und Julia herrscht Funkstille. Und dann taucht plötzlich eine neue Frau an Bennis Seite auf. Julias beste Freundin Katja, ist auch keine Hilfe, denn die verhält sich in letzter Zeit so komisch. Und Harald, Julias schwuler Freund tummelt sich auf Internetplattformen um einen neuen Freund zu finden, anstatt sich um Julia zu kümmern. Also muss Julia alleine eine Entscheidung treffen. Ein Spiel mit dem Feuer beginnt. Hat die Liebe zwischen Benni und Julia noch eine Chance?

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass mir das zweite Buch besser gefallen hat. Allerdings war ich zu Anfang von Julia auch enttäuscht. Ich hatte ja gedacht, dass sie sich etwas bessert und mit 30 Jahren "vernünftiger" wird. Aber dazu waren nur Ansätze da, ansonsten fand ich sie immer noch nervig chaotisch.
Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich mich durch das Buch gequält habe. Es war wirklich nett zu lesen, aber ich bin wirklich nicht die richtige Leserin dafür.
Auch in diesem Buch ist Julias Mutter nicht meine Freundin geworden, ich fand sie einfach nur schlimm. Benni und Harald mochte ich ja schon gut leiden und Wolfgang, der neue Freund von Harald verdient meine Hochachtung, denn es ist sicher nicht leicht mit Harald zusammen zu sein.
Katja, die gewohnt vernünftige hat diesmal unter ihren Hormonen zu leiden und Julia ist in meiner Skala dann doch weiter nach oben gewandert, als sie bedingungslos Katja retten wollte. Mehr verrate ich dazu aber nicht.
Was mich auch an diesem Buch wieder gestört hat, war das so genannte Gewichtsproblem, ich wünschte, ich hätte dieses kleine Problemchen. Leider wird auf dieses Thema zu sehr herum geritten und mir wird zu viel Alkohol getrunken.
Ich merke, ich bin auch diesmal zu kritisch, denn ich bin immer mittendrin im Leben  der Menschen und nehme es nicht einfach als Geschichte hin, sondern denke dabei an die Realität. Aber manches wäre nicht passiert, wenn Julia weniger getrunken hätte und somit hätten einige Situationen gar nicht beschrieben werden können.

Fazit:
Gegen Ende des Buches hatte ich dann alle wieder lieb und ich habe mich auch über das Ende gefreut. Also, dies ist ein Buch für weniger kritische Leserinnen, die einfach ein nettes Buch zwischendurch geniessen wollen.

Freitag, 24. Januar 2014

Rezension - Holunderküsschen


Autorin: Martina Gercke

Titel: Holunderküsschen

Genre: Romanze

Version: eBook

erschienen: 2011 überarbeitet 2013

Seiten: 278

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Martina Gercke lebt mit ihrem Mann und den zwei erwachsenen Kindern in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Neben ihrer Arbeit als Purser bei einer großen Deutschen Luftfahrtgesellschaft, schreibt sie Liebesromane. Ihre Leidenschaft für das Schreiben hat sie erst relativ spät entdeckt. Ihre Kinder war zunächst die treibende Kraft, die sie bewegten ihre ausgedachten Gute-Nacht Geschichten aufzuschreiben. Nachdem Martina Gercke einmal angefangen hatte, wurde das Schreiben schnell zur Leidenschaft. Ihre Liebe zum Happy End hat Martina Gercke schließlich dazu bewogen heitere Liebesromane zu schreiben. Ihre Bücher sollen wie ein guter Kinofilm vor den Augen des Lesers ablaufen. Man soll lachen, weinen und schmunzeln können und das Buch mit einem guten Gefühl im Bauch lesen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Die 29 jährige Julia steckt mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, als sie ihren Verlobten Johann im Bett mit einer Kollegin erwischt. Völlig am Boden zerstört, betrinkt sich Julia und beschließt Hals über Kopf zu ihrer Freundin Katja nach Hamburg zu flüchten. Im Nachtzug nach Hamburg lernt sie Benni kennen, dem sie sturzbetrunken all ihre kleinen und großen Geheimnisse anvertraut, während sie sich ein Abteil im Schlafwagen teilen. Am nächsten Morgen in Hamburg sind nicht nur ihre Erinnerungen weg, sondern auch Benni! Ein Neuanfang muss her! Ein neuer Job, eine neue Wohnung und keine Männer. Zu dumm nur, dass ausgerechnet Benni erneut in ihr Leben platzt und Julias Gefühlswelt durcheinander wirbelt. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Als dann noch Johann auftaucht, scheint die Katastrophe unausweichlich … Ein Buch über die Suche nach der großen Liebe und dem Glück …

Meine Meinung:
Entweder bin ich für solche Bücher zu alt oder im Moment einfach nur sehr kritisch. Wie gewohnt steige ich ja immer in eine Geschichte ein und bin bei den Protagonisten vor Ort dabei. Aber Julia hat es mir verflixt schwer gemacht, sie zu mögen. Ich fand es einfach nur übertrieben dumm, wie sie sich als 29jährige verhält. Ok, es kann sich keiner davon frei sprechen, noch nie einen so großen Schwips gehabt zu haben, dass man einen Filmriss hatte. Aber das ganze Verhalten und oberflächliche ist nicht so mein Ding.
Trotzdem habe ich das Buch nicht zur Seit gelegt und abgebrochen. Nein, ich wollte schon wissen, wie es weitergeht, denn neugierig war ich ja doch.
Julia kann von Glück sagen, dass sie in Hamburg eine vernünftige Freundin hat, die ihr zur Seite steht. Gefallen habe ich auch an Harald gefunden. Die Mutter von Julia fand ich einfach nur ätzend. Mir scheint, ich bin wirklich nicht die richtige Leserin für diese Bücher.


Fazit:
Leserinnen, die nicht so kritisch wie ich sind, werden bestimmt gefallen an dem Buch finden. Ich kann ja nicht abstreiten, dass manche Situationen humorvoll waren, nur leider nicht mein Fall.

Dienstag, 21. Januar 2014

Rezension - Der Klang von Regen


Autorin: Petra Röder

Titel: Der Klang von Regen

Genre: Romanze

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Januar 2013

Seiten: 270

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Petra Röder lebt mit ihrem Mann und sechs Katzen im wunderschönen Nürnberg. Bevor sie als Autorin große Erfolge feierte, arbeitete die achtfache Dart-Weltmeisterin als selbstständige Illustratorin. Auch heute noch gestaltet sie einige ihrer Cover selbst.
Der Name Petra Röder steht für gefühlvolle Liebesromane, bei denen auch Spannung und Humor nicht fehlen dürfen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Eyleen und Cole sind endlich ein Paar. Doch sie müssen zahlreiche Hürden meistern, wenn ihre Beziehung eine Chance haben soll. Unterdessen spinnt Coles Exfreundin ein intrigantes Netz an Lügen und sät damit neue Zweifel und Verunsicherung. Dann wird Eyleen auch noch von ihrer Vergangenheit eingeholt und es geschieht etwas, womit sie niemals gerechnet hätte. Ihre heile Welt gerät erneut bedrohlich ins Wanken.

Meine Meinung:
Also langsam komme ich zu dem Schluß, dass ich diese Art von Liebesgeschichten nicht mag. Dieses ewige Hin und Her, weil die beiden lieber denken, als reden und sich auch zu schnell beeinflussen lassen, mag ich gar nicht. Ich wußte ja, dass Eyleen von ihrer Vergangenheit eingeholt und gefunden wird und hatte die ganze Zeit darauf gewartet. Allerdings passierte es erst am Ende des Buches und war so beschrieben, dass ich nun das nächste Buch brauche, damit ich genau an dieser Stelle weiterlesen kann.
Ansonsten passierte das Übliche, böse Ex macht jetzige Freundin schlecht und will sie  vergraulen. Cole ist ein Schussel und verhält sich oft sehr falsch, wird aber auch entsprechend beeinflusst.
Ich muss sagen, das erste Buch hat mir besser gefallen, obwohl ich da auch schon über das Ende aufgeregt habe.

Fazit:
Ich bin mir nicht sicher, wie groß die Neugierde sein wird, wenn das nächste  Buch erscheint.
Dies ist nun eine sehr kritische Rezension. Aber zum Glück für die Autorin gibt es ja wohl genügend Leserinnen, die diese Bücher lieben

Rezension - Mit Herz, Charme und Mut


Autorin: Robyn Carr

Titel: Mit Herz, Charme und Mut

Genre: Kurzroman

Version: eBook

erschienen: 15. Juli 2013

Seiten: 80

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch


Als die Autorin Robyn Carr mit Ende Zwanzig ihrem Ehemann zu seinen Einsätzen als Air Force Helikopterpilot folgte, konnte sie ihren eigentlichen Beruf als Krankenschwester nicht mehr ausüben. So begann sie erst zu lesen, und dann selber zu schreiben. Inzwischen sind von der erfolgreichen Bestsellerautorin und Mutter von zwei Kindern über fünfundzwanzig Romances erschienen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Mann, der einfach nur nett sein will? Auf so einen fällt sie nicht noch mal herein! Das hat sich die hübsche Single-Mom Dory nach schmerzlichen Erfahrungen geschworen. Sofort zu spüren bekommt das der attraktive Feuerwehrmann Clay Kennedy, der neben ihr in das Haus in Fortuna, nah dem Virgin-River-Tal, eingezogen ist. Denn wer will Dory gegen ihren Willen helfen, als ihr Wagen streikt? Clay! Und wer mäht ungefragt ihren Rasen? Clay! Aber je mehr Zeit sie mit Clay verbringt, desto häufiger fragt sie sich: Ist er vielleicht doch der Richtige, um ihr Herz zu heilen?

Meine Meinung:
Ich hatte erst überlegt, ob ich mir dieses Buch auch holen soll. Aber als ich in der Kurzbeschreibung etwas von einem Haus in Fortuna gelesen hatte, wusste ich, dass das Buch auf mein Kindle gehört. Denn Fortuna, das wissen eifrige Virgin-River-Leser liegt nicht weit entfernt, von dem Ort, der allen gut bekannt ist.
Und tatsächlich, in diesem Buch habe ich alte Bekannte angetroffen, was mich gefreut hat.
Diesmal hat die Autorin mal ein anderes Thema aufgegriffen und wenn ein Funken Wahrheit darin steckt, dann habe ich auch interessantes dazu gelernt.
Dory hat während ihrer Ehe viel einstecken müssen und nach der Trennung fiel es ihr nicht leicht, weil sie sich um ihre beiden Kinder kümmern musste. Die Hilfe, die sie erhalten hat, wollte sie weitergeben und nachdem sie in Fortuna das Haus ihres Onkels geerbt hat, hat sie ehrenamtliche Tätigkeiten übernommen. Was sie dabei alles erlebt hat und wie sie mit ihrem netten Nachbarn klar kommt, wurde in diesem Buch gut beschrieben.
Ich finde, es ist etwas anders, als ich bisher von ihr kenne und es ist ein sehr kurzes Buch, weshalb ich es bei Kurzromanen eingeordnet habe. Aber es hat mir ebenfalls gefallen. Eben ein nettes kurzes Buch für Zwischendurch.
Mir gefällt auch das Cover des Buches, wobei ich sagen muss, alle Bücher, die ich von Robyn Carr kenne, haben ein sehr ansprechendes Cover.

Fazit:
Schön, aber kurz. Trotzdem zu empfehlen, denn für zwischendurch zu lesen ist das Buch bestens geeignet und wie ich schon erwähnte, alte Bekannte trifft man auch wieder.

Samstag, 18. Januar 2014

Rezension - Bob, der Streuner


Autor: James Bowen

Titel: Bob, der Streuner

Genre: schwer einzuordnen - Biografie

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 17. Mai 2013

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene



James Bowen (* 15. März 1979 in Surrey) ist ein britischer Schriftsteller und Musiker.
James Bowen lebte als Straßenmusiker in London, wo er mit seinem Kater Bob auftrat. Im September 2010 berichtete die Islington Tribune erstmals über die beiden. Durch den Zeitungsbericht wurde die Literaturagentin Mary Pachnos auf  Bowen aufmerksam. Sie nahm ihn unter Vertrag und gemeinsam mit Garry Jenkins entstand das Buch A Street Cat Named Bob, in dem Bowen über seine Freundschaft zu seinem Kater Bob schreibt. Es wurde in 26 Sprachen übersetzt und belegte ein Jahr lang die Spitze der Bestsellerliste der Sunday Times.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Als James Bowen den verwahrlosten Kater vor seiner Wohnungstür fand, hätte man kaum sagen können, wem von beiden es schlechter ging. James schlug sich als Straßenmusiker durch, er hatte eine harte Zeit auf der Straße hinter sich. Aber dem abgemagerten, jämmerlich maunzenden Kater konnte er einfach nicht widerstehen, er nahm ihn auf, pflegte ihn gesund und ließ ihn wieder laufen. Doch Bob war anders als andere Katzen. Er liebte seinen neuen Freund mehr als die Freiheit und blieb.

Meine Meinung:
Beinahe hätte ich ein wunderschönes Buch nicht kennen gelernt. Aber zum Glück wissen Freunde, dass ich in London vernarrt bin. Deshalb wurde mir das Buch empfohlen, denn James und Bob leben in London und waren lange Zeit in Covent Garden unterwegs. An meinem Lieblingsplatz in London!
Wie so oft, wenn es wahre Geschichten sind, recherchiere ich immer etwas im WWW und war erstaunt, wie bekannt Bob ist und wie viele Bilder und Videos es von ihm gibt.
Der Kater hat es wirklich geschafft und sich in James den richtigen Menschen ausgesucht.  Zuerst wurde ihm geholfen und später hat er James geholfen. Durch die neue Aufgabe, sich um jemanden kümmern zu müssen, hat James den Absprung von den Drogen geschafft.
Die Geschichte der beiden ist wirklich sehr schön zu lesen. Vor allem erfährt der Leser viel mehr über Straßenmusikanten und Zeitungsverkäufer. Wie gedankenlos und neidisch die Menschen doch reagieren.  Ich hatte manchmal richtig Wut im Bauch, als ich las, wie gemein einige sich James gegenüber verhalten haben. Vor allem, ohne, dass er einem etwas angetan hätte.
Ich bin immer gerne in Covent Garden und bewundere die Künstler,  aber bei meinem nächsten Besuch werde ich einiges mit anderen Augen sehen. Ich bedauer allerdings, dass ich nie James und Bob gesehen habe, wenn ich dort war.
Auf jeden Fall hat mich dieses Buch sehr berührt. Es ist aber auch zu  schön zu lesen, wie Bob sich verhält. Manche Gedanken hätte ich gerne gekannt, wenn er so da sitzt und alles beobachtet. Ich habe keine Katze, aber ich kann mir gut vorstellen, wie die beiden zueinander gefunden haben und miteinander leben.

Fazit:
Bei mir war der Hauptgrund das Buch zu lesen, weil es eben  in London spielt. Aber dann war ich so begeistert  von der Erzählung, dass ich auf jeden Fall wissen will, wie es mit James und Bob weiter geht. Bald soll das zweite Buch erscheinen und ich werde es mir auf jeden Fall zulegen.
Für Katzenfreunde ist dieses Buch auf jeden Fall lesenswert!

Freitag, 17. Januar 2014

Rezension - Sekundentod


Autorin: Petra Mattfeldt

Titel: Sekundentod

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Januar 2914

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Petra Mattfeldt, geboren 1971, wuchs in einer norddeutschen Kleinstadt auf. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und arbeitete danach als freie Journalistin. Heute lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einem kleinen Ort bei Bremen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Falko Cornelsen ist Mitte vierzig, verheiratet und Kriminalkommissar in Norddeutschland. Seine speziellen Ermittlungsmethoden bescheren ihm eine beneidenswert hohe Aufklärungsrate. In "Sekundentod" muss der Ermittler den grausamen Mord an einer erfolgreichen Krimiautorin aufklären, die perfiderweise nach ihrer aktuellen Romanvorlage getötet wurde. Mit Sekundenkleber wurden ihr Mund und Nase verschlossen. Bestürzt stellt Falko Cornelsen fest, dass er es mit einem Serienkiller zu tun haben muss, als ein ähnlicher Fall aus der Vergangenheit auftaucht.

Meine Meinung:
Puh, war das spannend und zwar bis zum Schluss!
Im Prolog erfährt der Leser erst einmal etwas über eine Entführung einer schwangeren Frau. Und dann geht es mit dem nächsten Fall für Kriminalkommissar Falko Cornelsen los. Eine Autorin wird tot aufgefunden. Sie wurde getötet, wie sie es in einem ihrer Romane beschrieben hat. Mit Hilfe seiner besonderen Ermittlungsmethoden löst Falko mit seinem Team die eine oder andere offene Frage.
Immer wieder macht die Geschichte einen Schwenker zur entführten Schwangeren und am Anfang habe ich noch überlegt, wie die beiden Fälle zusammen gehörten könnten. Bis dieses Rätsel für mich gelöst wurde.
Die Autorin hat es verstanden, mit Spannung die Geschichte zu erzählen. Ich war am Ende ganz aufgeregt und wollte so schnell wie möglich wissen, ob die Ermittler es rechtzeitig schaffen.... was, verrate ich jetzt allerdings nicht. Schließlich habe ich meiner Neugierde auch widerstehen müssen und nicht mal eben vorzeitig auf die letzten Seiten geguckt.
Auch dieser Wechsel zwischen den beiden Geschichten hat mich nicht gestört und durcheinander gebracht.
Mir hat der Schreibstil wirklich gut gefallen. Allerdings dachte ich, puh, ziemlich viele Leichen und mir kam es fast wir ein Thriller vor, Krimis sind dann doch schon mal etwas  "langweiliger", zumindest meine ich das von denen, die ich meist lese.
Was mir immer wieder gefällt, wenn nicht nur über die Arbeit des Protagonisten geschrieben wird, sondern auch Privates einfließt. Die Personen werden einem vertrauter.
Das Cover des Buches ist sehr interessant gestaltet und beim Lesen findet sich auch der Zusammenhang dazu.
Mich hat das Buch gepackt und ich habe es mal wieder in einem Rutsch gelesen. Ich musste heute viel mit Straßenbahnen fahren und hatte es mir eingesteckt. Ich wollte doch unbedingt weiterlesen und nur wenige Unterbrechungen hinnehmen müssen. So hätte man mich lesend an Haltestellen stehend sehen können. Und manchmal fand ich es nicht gut, dass ich so schnell aus- und umsteigen musste.

Fazit:
Ich kann dieses Buch, spannend von Anfang bis Ende nur empfehlen und danke der Autorin, die mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Es hätte durchaus sein können, dass es bei der Vielzahl der Neuerscheinungen bei mir unter gegangen wäre.
Ich bin gespannt, ob es Fortsetzungen geben wird, wenn ja, werde ich sie mit Sicherheit lesen. Denn ab und zu Herzklopfen vor Spannung zu bekommen, schadet sicher nicht

Mittwoch, 15. Januar 2014

Rezension - Herzklopfen in Virgin River


Autorin: Robyn Carr

Titel: Herzklopfen in Virgin River

Genre: Romanze

Version: eBook und Broschiert

erschienen:  10. Mai 2013

Seiten: 417

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch


Als die Autorin Robyn Carr mit Ende Zwanzig ihrem Ehemann zu seinen Einsätzen als Air Force Helikopterpilot folgte, konnte sie ihren eigentlichen Beruf als Krankenschwester nicht mehr ausüben. So begann sie erst zu lesen, und dann selber zu schreiben. Inzwischen sind von der erfolgreichen Bestsellerautorin und Mutter von zwei Kindern über fünfundzwanzig Romances erschienen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Erin braucht eine Pause von ihrem hektischen Alltag als Anwältin. Sie beschließt, den Sommer in dem idyllischen Örtchen Virgin River zu verbringen. Hier will sie entspannen und wieder zu sich selbst finden. Aiden Riordan würde ihr dabei zu gerne helfen. Der Arzt hat sich nach seiner gescheiterten Ehe und dem Ausstieg aus der Navy ebenfalls in die Berge zurückgezogen, um sein Leben neu zu ordnen. Trotz ihrer abweisenden Art berührt Erin etwas in ihm, das er lange nicht gespürt hat. Doch gerade, als sie sich näherkommen, holt ihn seine Vergangenheit ein und droht, das zarte Band des Vertrauens, das zwischen ihnen entstanden ist, zu zerstören.

Meine Meinung:
Im Advent 2012 habe ich zufällig die Winter/Weihnachtsbücher von Robyn Carr für meinen Kindle entdeckt. Sie haben mir gefallen und ich wollte mehr von den Menschen, die in Virgin River leben, lesen. Das gute an dieser Serie ist, man kann durchaus mittendrin einsteigen und muss nicht die Bücher, die vorher erschienen sind, lesen. Es sei denn, man ist so neugierig, wie ich. So hatte ich schon einige gelesen, bevor mir die Idee kam, Rezensionen zu schreiben.

Dieses Buch lag nun in meinem Stapel ungelesener Bücher und hätte wahrscheinlich immer noch  auf mich gewartet, wenn da nicht meine Anmeldung zur Teilnahme an der Challenge Mira Taschenbuch gewesen wäre.
Vor einem Jahr hatte ich zuletzt ein Buch der Serie gelesen, aber ich war nach einer kurzen Anlaufzeit sofort wieder mittendrin. Ich habe alle liebenswerten Personen, die in Virgin River und Umgebung wohnen, sofort wieder erkannt.  Mir gefällt der Schreibstil sehr gut von Robyn Carr. Sie hat es auch geschafft, dass ich sofort mittendrin im Geschehen war. Erin hat sich in eine Blockhütte zurück gezogen und ich konnte mir den Ort und die Umgebung nach der Beschreibung sehr gut vorstellen.
In diesen Büchern gibt es meist ein Paar, das sich findet. Während der Leser verfolgt, wie die beiden sich näher kommen und wie sie Probleme anpacken und lösen, trifft man alte Bekannte wieder und erfährt auch, wie es ihnen weiter ergangen ist. Ich hatte wirklich das Gefühl, als würde ich in diesem Ort wohnen und mit den Menschen dort zu lachen, zu weinen und zu feiern.
Neben der Romanze kam die Spannung nicht zu kurz. Richtig aufgeregt war ich bei der Geburt des Sohnes von Marcie und Ian. da durfte mich keiner stören und ich war erleichtert, dass  Aiden alles im Griff hatte.
Aber auch andere Alltagsprobleme und Lebenssituationen kamen in diesem Buch nicht zu kurz. Nun will ich aber auch nicht mehr schreiben, denn die Gefahr doch zu viel zu verraten ist mir einfach zu groß.
Obwohl es ja immer wieder darum  geht, dass sich zwei finden, ist die Geschichte drum herum immer eine andere und zumindest bei mir kommt keine Langeweile auf.
Übrigens, alle Cover dieser Serie gefallen mir sehr gut. So gut, dass ich nun von eBook auf Broschiert umsteige, weil die Bücher auch im Regal einen tollen Anblick bieten.


Fazit:
Gerade bin ich wieder infiziert und werde wohl die nächsten Bücher bald bei mir zu Hause haben. Auf jeden Fall empfehle ich die Bücher rund um Virgin River gerne weiter.


Dienstag, 14. Januar 2014

Rezension - Inselsommer


Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Inselsommer

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. April 2013

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Gabriella Engelmann wurde 1966 in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder - und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann veröffentlicht ebenfalls unter dem Pseudonym Rebecca Fischer.

Kurzbeschreibung, übernommen:
»Kommen Sie uns jederzeit in Keitum besuchen, und bleiben Sie, solange Sie wollen.« Immer wieder liest die 45-Jährige Hamburger Galeristin Paula die Einladung auf der hübschen Karte mit dem reetgedeckten Haus, der friesisch blau gestrichenen Tür, romantisch umrankt von Sylter Rosen. Seit Wochen geht ihr der wesentlich jüngere Vincent, der sie so offen umschwärmt, nicht aus dem Kopf. Dabei ist sie doch glücklich in ihrer Ehe mit Patrick – oder ist es nur die Gewohnheit, die da spricht? Soll sie einen Neuanfang wagen oder festhalten, was sie hat? Ein Inselurlaub als Gast der Buchhändlerin Bea und deren Nichte Larissa soll helfen, Klarheit in Paulas Gedanken und Gefühle zu bringen ...

Meine Meinung:
Das war wirklich ein "Hach-Buch" Nach dem Lesen hatte ich ein Grinsen im Gesicht, Tränen vor Freude in den Augen und ein Hach auf den Lippen. Sollte nun jemand meinen, ich übertreibe ein bisschen, dem sage ich ganz klar. Nein!
Zu meiner Freude konnte ich dieses Buch sofort lesen, nachdem ich "Inselzauber" zur Seite gelegt hatte. Das Buch kann zwar eigenständig gelesen werden, aber ich rate jedem doch beide in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Es könnte sein, dass man zu neugierig wird auf das, was woher passiert ist.
In der Geschichte der beiden Bücher sind nun acht Jahre vergangen und die Protagonistin ist jetzt auch Paula, die neu hinzu gekommen ist. Aber alle lieb gewonnenen und alte Bekannte tauchen auch wieder auf. Es hat mich sehr gefreut von allen zu lesen und wie es in ihrem Leben weiter gegangen ist. Allerdings gab  es auch jetzt immer mal wieder ein paar dunkle Wolken, aber auch das kommt im wahren Leben immer wieder vor.

Auch auf Sylt hat sich einiges verändert, so nebenbei erfährt der Leser mit welchen Problemen die Inselbewohner zu kämpfen haben und ich dachte manches Mal, so wichtig Tourismus auch ist, sollte man doch nicht vergessen, was damit auch alles kaputt gemacht wird.

Auf jeden Fall habe ich Paula kennen und lieben gelernt. Ich konnte ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen und fand es klasse, wie sie ihr Leben anpackte und einiges änderte. Man sieht, auch diesmal war ich abgetaucht und mittendrin in der Geschichte und dem Leben auf Sylt. Ich weiß, es ist nur ein Buch, aber es war eben alles so normal und ich habe oft mit gefiebert und wollte wissen, wie es weitergeht.

Ich hatte in der Rezension von Inselzauber ja schon erwähnt, dass ich zuerst dieses Buch erworben hatte. Zum Kauf wurde ich verleitet, weil mir das Cover so gut gefallen hat und ich das Buch in die Hand genommen habe. Den Klappentext fand ich auch sehr interessant und deshalb wanderte das Buch in meinen Einkaufskorb. Leider hat es nun eine Weile auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegen müssen, aber das Warten hat ihm wohl nichts ausgemacht ;) und ich konnte jetzt beide Bücher in einem Rutsch lesen.

Fazit:
Syltfans werden das Buch lieben, aber auch allen anderen Lesern kann ich dieses Buch oder besser die beiden Bücher nur ans Herz legen. Es lohnt sich wirklich.

Montag, 13. Januar 2014

Rezension - Mit Küssen und Nebenwirkungen


Autorin: Susan Mallery

Titel: Mit Küssen und Nebenwirkungen

Genre: Kurzroman

Version: eBook

erschienen: 10. Dezember 2013

Seiten: 61

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch

Die Autorin Susan Mallery ist verheiratet und lebt mit Ihrem Mann in Südkalifornien, wo die Sonne immer scheint und exzentrische Anwandlungen eines Autors als normal angesehen werden. Sie hat einen großartigen Stiefsohn und zwei schöne, aber nicht sehr kluge Katzen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Kommen Sie nicht näher! Ich bin ansteckend." Anstelle eines Gastgeschenks hat Alistair Woodbury die Masern mit nach Fool’s Gold gebracht. Unmöglich also, dass der Brite bei seinem Kollegen und dessen schwangerer Frau wohnt. Zum Glück bietet ihm Paige McLean eine Unterkunft an. Kaum ist sein Fieber gesunken, sind es Paiges sinnliche Lippen, die sein Blut zum Kochen bringen. Doch schon bald muss er nach England zurückkehren. Oder ist Paige genau die richtige Medizin gegen sein Singledasein?

Meine Meinung:
Für den Einstieg zur Teilnahme an der Challenge Mira Taschenbuch suchte ich auf die Schnelle ein Buch. Ich wollte einen Kurzroman und etwas leichtes. Was ich mit diesem Buch dann auch gefunden habe.
Paige springt selbstlos ein, als Alistair plötzlich an Masern erkrankt und nicht bei seinem Freund Simon und dessen schwangeren Frau Montana wohnen kann. Sie kümmert sich um ihn und durch Gespräche, die beide führen wird ihnen einiges klar und sie wissen beide, welche Entscheidungen sie für die Zukunft treffen wollen. Mehr will ich hier nicht verraten, denn das Buch ist so kurz und mit einem Satz hätte ich alles erzählt und den künftigen Lesern die Freude genommen.
Mir hat das Buch gefallen und ich konnte es auch mal eben zwischendurch lesen. Sehr viel Spaß hatte ich an einigen Dialogen von Paige und Alistair. Ich saß mal wieder grinsend vor meinem Kindle. Gut, dass mich niemand beim Lesen beobachtet ;)

Noch ein paar Worte zum Cover und Buchtitel. Als ich nach einem Buch Ausschau hielt, ist mir natürlich das Cover aufgefallen und es versprach etwas Lustiges. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich mich zum Kauf entschlossen. Der Titel hätte mich jetzt nicht so gereizt und wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich ihn auch nicht so passend. Es mag aber auch sein, dass ich da wohl etwas nicht verstanden habe.

Fazit:
Wer eine nette Story für zwischendurch sucht, dem kann mit diesem Buch weiter geholfen werden. Ich kann es weiterempfehlen.

Challenge Mira Taschenbuch

Da ich auch gerne Bücher vom Mira Verlag lese, habe ich mich zu einem weiteren Challenge angemeldet


Dieses Challenge wird von Kleinbrina veranstaltet.
Hier veröffentliche ich die Bücher, die ich gelesen habe:

1. Mit Küssen und Nebenwirkungen - Susan Mallery
2. Herzklopfen in Virgin River - Robyn Carr
3. Mit Herz, Charme und Mut - Robyn Carr
4. Leiden sollst Du - Laura Wulff
5. Nr. 13 - Laura Wulff
6. Alice im Zombieland - Gena Showland
7. Das Glück wartet in Virgin River - Robyn Carr
8. Liebeserwachen in Virgin River - Robyn Carr
9. Hand in Hand in Virgin River - Robyn Carr
10. Chaos auf High Heels - Jennifer Crusie
11. Verpissimo - Ein Sommer in Italien - Anna Gold
12. Grace Valley - Im Schutz des Morgens - Robyn Carr
13. Dark Kiss - Michelle Rowen
14. Frisch verheiratet - Susann Mallery
15. Gray Kiss - Michelle Rowen
16. Grace Valley - Im Licht des Tages - Robyn Carr
17. Geschickt eingefädelt - Molly O'Keefe
18. Eine magische Begegnung - Jennifer Skully
19. Stille Küsse sind tief - Susan Mallery
20. Afterburn - Ekstase / Aftershock - Erlösung - Sylvia Day
21. Herzblut 1 - Gegen alle Regeln - Melissa Darnell
22. Herzblut 2 - Stärker als der Tod - Melissa Darnell
23. Herzblut 3 - Wenn die Nacht stirbt - Melissa Darnell
24. Grace Valley - Im Glanz des Abendsterns - Robyn Carr
25. Mistelzweige und Weihnachtsküsse - Susan Mallery
26. Zur Hölle mit Bridget - Paige Harbison
27. Merry Ex-Mas - schöne Bescherung - Sheila Roberts
28. Fest der Herzen - Linda Lael Miller
29. Auf Schokolade und ewig - Sheila Roberts

Rezension - Inselzauber


Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Inselzauber

Genre: Roman

Version:  eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Juli 2007

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Gabriella Engelmann, 1966 geboren in München, ist gelernte Buchhändlerin. Nach Stationen als Lektorin und als Verlagsleiterin eines Kinderbuchverlages arbeitet sie heute freiberuflich als Literaturscout und Autorin von Romanen für Erwachsene sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann lebt und arbeitet in Hamburg.

Kurzbeschreibung, übernommen:
“Dumme Kuh”, “arrogante Zicke” – so der Eindruck, den Lissy und Nele bei ihrer ersten Begegnung voneinander haben. Die zwei unterschiedlichen Frauen haben jedoch mehr gemeinsam, als sie ahnen: Das Leben meint es mit ihnen beiden derzeit nicht besonders gut: Neles Café steht kurz vor dem Konkurs und Lissy wurde von ihrem Freund verlassen und flüchtete deshalb auf die Insel Sylt, um dort für drei Monate ihre Tante in deren Buchhandlung zu vertreten.. Doch bald schon stellen die beiden fest, dass man zusammen stärker ist, als allein. Der Inselzauber tut sein Übriges. Zwischen blauem Himmel, Dünen und Meer bekommen Träume Flügel und auf einmal scheint alles möglich ...

Meine Meinung:
Eigentlich hatte ich voriges Jahr zuerst das Buch Inselsommer gekauft. Ich stellte dann aber fest, dass dieses Buch dazu gehört und als erstes erschienen ist. Keine Frage, dass es beim nächsten Bücherkauf in meinen Einkaufskorb landete. Diesen Spontaneinkauf habe ich auch nicht bereut.

Ich bin ja schon ein Inselfan und vom Norden sowieso, allerdings war ich bisher immer nur an der Ostsee und nach diesem Buch wird der Wunsch, mal nach Sylt zu fahren immer größer.
Gabriella Engelmann hat es verstanden, mich mit dieser Geschichte neugierig auf die Insel zu machen. So toll wurden die Orte beschrieben. Wahrscheinlich würde ich sogar nach dem Büchernest  Ausschau halten. Lach, ich weiß, es ist nur eine Geschichte, aber ich bin immer mittendrin und somit auch vor Ort.

Lissy wollte ja eigentlich nur für ein paar Monate ihre Tante in deren Buchladen vertreten. Aber es kam mal wieder anders als geplant. Ich wurde ja schon ein bisschen neidisch, man stelle sich mal vor, in einem Buchladen arbeiten zu dürfen und viele Bücher auch lesen zu "müssen" schließlich sollen die Kunden ja gut beraten werden. Gerne hätte ich auch nebenan bei Nele einen Tee getrunken, obwohl ich nicht weiß, ob ich die Ostfriesenart gemocht hätte.
Lissy ist mir sofort ans Herz gewachsen, wobei ich mich bei Nele sehr schwer tat. Sie entspricht nicht so wirklich meinen Vorstellungen einer Freundin. Aber die beiden haben zueinander gefunden und sich richtig gut angefreundet. Leon, der Inselreporter hat mein Herz auch erobert. Überhaupt hat die Autorin allen Personen so tolle Charaktere gegeben. Ich hatte richtig Spaß, besonders als Ole Lissy veräppelt hat.
Die  Geschichte des Buches hat mir gefallen, so richtig aus dem Alltag gegriffen, denn nichts kam mir unrealistisch vor.

Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, es ist so flüssig und auch packend geschrieben, ich war so neugierig, wie sich alles entwickelt und habe das Buch mal wieder in einem Rutsch gelesen.

Das Cover dieser Ausgabe gefällt mir sehr gut, es war eigentlich auch der Auslöser für den Kauf des anderen Buches, das ich jetzt sofort lesen werde.

Fazit:
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen. Syltliebhaber werden es lieben und alle anderen auch. Eigentlich ist es ein Sommerbuch, aber zeitlich passt es jetzt prima, also kann es durchaus auch im Winter gelesen werden, wenn draußen das Wetter ist, wie zu Beginn des Buches und dann vom Sommer träumen.

Samstag, 11. Januar 2014

Rezension - Leiden sollst Du


Autorin: Laura Wulff

Titel: Leiden sollst Du

Genre: Thriller

Version: eBook und Broschiert

erschienen: 18. Januar 2013

Seiten: 396

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira  Taschenbuch


Laura Wulff ist das Pseudonym der bekannten deutschen Autorin Sandra Henke, die in der Nähe von Köln lebt und arbeitet. Obwohl sie das Gelübde "Bis dass der Tod euch scheidet" ernst nimmt, hofft sie, dass ihr Name trotzdem nie in einer Ermittlungsakte der Kriminalpolizei auftauchen wird. Sie trinkt gerne ein Glas blutroten Wein, findet, dass Neid die Seele vergiftet, und könnte nicht für Schuhe morden, sondern für ein gutes Buch.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Mörder mit einem perfiden Plan, eine junge Frau auf Abwegen und ein Kommissar im Rollstuhl: der erste Fall für die Zuckers! War es wirklich ein Unfall? Die 17-jährige Julia, monatelang vermisst, wird plötzlich tot am Kölner Rheinufer angespült. Gerichtszeichnerin Marie Zucker lässt das Ganze keine Ruhe denn ihr Cousin Ben war mit der Toten befreundet, und jetzt scheint ihn ihr Tod kaltzulassen. Marie bittet ihren Mann Daniel um Hilfe, einen Kriminalkommissar, der nach einem Unfall querschnittsgelähmt ist. Doch er zögert, wieder in den aktiven Dienst zurückzukehren, und zwingt sie so, zunächst auf eigene Faust ermitteln. Sie findet heraus, dass Ben seit Wochen bedroht und verfolgt wird. Und dann taucht die nächste grausam entstellte Leiche auf. Ist Marie dem Mörder etwa den entscheidenden Schritt zu nahe gekommen?

Meine Meinung:
Das ist wieder mal typisch für mich. Erst lasse ich das Buch ein ganzes Jahr liegen und dann will ich es in einem Rutsch lesen. Aber der Schlaf verlangt auch sein Recht und irgendwann gegen 2 Uhr morgens habe ich dann doch beschlossen, die restlichen 130 Seiten später zu lesen.

Eigentlich lese ich nicht so gerne Thriller, denn manchmal sind sie mir zu aufregend. So war es dann auch, ich hatte des öfteren richtig Herzklopfen vor Spannung. Aber das war nun kein Grund für mich das Buch zur Seite zu legen.

Gekauft habe ich das Buch nach einer Autorenlesung in der Buchhandlung Grauert im vorigen Jahr. Laura Wullf hat so spannende Stellen aus dem Buch gelesen, was mich richtig neugierig gemacht hat. Natürlich habe ich es dann  gekauft und stolz kann ich auch eine Widmung vorweisen.

Da ich Ende des Monats zur nächsten Lesung von Laura Wulff gehen möchte, dachte ich, dass es nun langsam Zeit ist, das Buch endlich zu lesen. Wie erwähnt, bin ich kein Trillerfan und irgendetwas hat mich immer vom Lesen abgehalten.

Jetzt steht allerdings fest, dass ich das nächste Buch ebenfalls kaufen werde. Marie und Daniel, die beiden Protagonisten habe ich lieb gewonnen und natürlich möchte ich wissen, wie es in ihrem Leben weitergeht.
Kriminalkommissar Daniel Zucker sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl und hadert mit sich und seinem Schicksal. Marie versucht alles mögliche, um ihn aus seinem Tief zu helfen. Sie packt ihn dann bei seinem Ehrgeiz, als ihr Cousin Ben in einem Fall verwickelt scheint und ihre Hilfe braucht.
Ich mag Bücher, in denen neben dem Fall auch über das Privatleben der Protagonisten geschrieben wird. Und hier haben alle sehr große Probleme, die zu bewältigen sind.
Die Hauptgeschichte hat es aber auch in sich. Lange wusste ich wirklich nicht, wer sich hinter welchen Personen verbirgt. Ich will hier keine Namen nennen, denn ich möchte nicht zu viel verraten und anderen den Spaß am Lesen nehmen.

Ich war wieder mittendrin im Buch und hätte mich beim Lesen manchmal selbst überholt. So spannend war es und ich wollte wissen, was passiert nun. Herzklopfen vor Aufregung hatte ich auch. Es passierte aber auch immer wieder etwas anderes, womit ich nicht gerechnet hatte.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, sie hat packend und flüssig geschrieben.
Das Cover selber hätte mich nicht zum Kaufen verführen können, aber es mag Thrillerfans bestimmt gefallen.
Aber diesmal  war ja das Cover auch nicht der Kaufauslöser, sondern die Lesung, die mir wirklich gut gefallen hat.

Fazit:
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen und ich werde, wie ich schön erwähnt habe, mir das nächste Buch auch kaufen.

Übrigens, auf der Lesung war ich mit Fabella von  Buchzeiten und sie hat es geschafft, auf ihrem Blog einen Trailer zur Lesung einzustellen. Ich selber habe mich auch ein paar mal gefunden.

Freitag, 10. Januar 2014

Rezension - Karfreitagsmord



Autorin: Bea Rauenthal

Titel: Karfreitagsmord

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 4. Januar 2014

Seiten: 360

Altersempfehlung: Erwachsene





Bea Rauenthal ist das Pseudonym der Bestsellerautorin Beate Sauer, die mit ihren historischen Romanen große Erfolge feiert. Sie lebt in Bonn.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Jo hatte gehofft, dass ihre unfreiwillige Zeitreise ins Mittelalter ein einmaliger Vorfall bleiben würde... Bis sie sich nach dem Fund der nächsten Leiche, diesmal aus dem neunzehnten Jahrhundert, als gnädiges Fräulein in der Kaiserzeit wiederfindet. Tatkräftig und mit viel Einfallsreichtum muss sie nun zusammen mit Lutz einen eiskalten Frauenmörder dingfest machen. Und erkennt dabei am Ende, dass wirklich jede Familie ihre sprichwörtliche Leiche im Keller hat. Auch ihre.


Meine Meinung:
Auch diesmal  habe ich bei Vorablesen.de einen Leseeindruck geschrieben:
na klasse, gerade als es wieder so richtig interessant wurde, endete die Leseprobe. Zu gerne hätte ich weiter gelesen. Vor kurzem hatte ich das Vergnügen mit dem Buch Dreikönigsmord und war schon gespannt auf die Fortsetzung. Jo und Lutz haben jetzt schon so etwas wie Routine. Sie wissen, was sie in der Vergangenheit erwartet und wollen zügig an die Arbeit gehen. Lutz hat anscheinend den besseren Part, er darf auch in der Vergangenheit Polizist sein, Jo muss sich mit dem Leben einer achtzehnjährigen anfreunden. Nicht nur mit den Zwängen der Zeit, wie Korsett, auseinander zu setzen, hat sie auch eine dominante Großmutter. Das Buch beginnt wieder sehr vielversprechend und ich freue mich aufs Lesen.

Dann hatte ich das Buch in der Hand und habe es fast in einem Rutsch gelesen.
Puh, was bin ich froh, dass man nicht wirklich durch die Zeit reisen kann. Denn 1898 hätte ich auch nicht gerne gelebt. Wobei ich bezweifel, dass ich ein gnädiges Fräulein gewesen wäre. Ich hätte wahrscheinlich eher zur Arbeiterklasse gehört, auf die die Adeligen herabblicken. Aber mit dem Wissen und Denken von heute wäre es auch für mich schwer gewesen und ich hätte wahrscheinlich manches Mal ähnlich wie Jo reagiert.
Kaum hatte ich das zweite Buch in der Hand war ich auch gleich wieder mitten drin im Geschehen und war gespannt, wie es Jo und Lutz ergehen wird. Bei der letzten Reise mussten sie sich im Mittelalter herumschlagen und diesmal waren sie ihrer Zeit wesentlich näher, aber die Technik war auch noch nicht so, wie Jo es gerne gehabt hätte. Mir hat es sehr gut gefallen mit diesem Krimi in einer Zeit zu sein, in der meine Großeltern gelebt haben, allerdings waren sie 1898 noch Kinder. Und Jo hat viele Personen und Orte wieder erkannt. Lutz findet sich ja immer und leichter zurecht. Diesmal war er sogar ein Kommissar und durfte wirklich ermitteln. Allerdings hatte er völlig unfähige Vorgesetzte, die sich aber der damaligen Zeit und dem Standesdünkel anpassten. Boah, manchmal war ich auch richtig wütend.

Jo und Lutz, diese beiden Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen und es gab auch einige andere, die mir sehr sympathisch waren. Leicht hatten es alle nicht in der Zeit.
Ich finde, dass die Autorin es auch diesmal wieder verstanden hat, mit viel Spannung über den Fall zu schreiben. Bis zum Schluss konnte ich einige Personen nicht richtig einordnen. Namen will ich hier jetzt  keine nennen, denn dann würde ich vielleicht zu viel verraten.
Das alles gut ausgeht, konnte ich ja ahnen, habe ich doch schon gesehen, dass es ein weiteres Buch geben wird. Hier ging es darum, wie schaffen die beiden es diesmal, den Mörder zu finden, wie kommen sie in ihrer Umgebung klar und kommen die beiden sich vielleicht näher?


Fazit:
Ich kann dieses Buch wirklich weiterempfehlen. Für Leser, die Spannung mögen und gleichzeitig auch einiges aus der Vergangenheit erfahren möchten, ist dieses Buch genau richtig. Allerdings sollte das erste  Buch "Dreikönigsmord" unbedingt vorher gelesen werden. Denn vieles ist leichter zu verstehen, wenn man es kennt. Ich würde aber auch sofort neugierig und mir das erste Buch besorgen, sollte ich es noch nicht kennen.

Dienstag, 7. Januar 2014

Rezension - Eine Liebe für die Ewigkeit


Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Eine Liebe für die Ewigkeit

Genre: Novelle

Version: eBook

erschienen: 24. Oktober 2013

Seiten: 46

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks

Die Autorin Gabriella Engelmann, 1966 geboren in München, ist gelernte Buchhändlerin. Nach Stationen als Lektorin und als Verlagsleiterin eines Kinderbuchverlages arbeitet sie heute freiberuflich als Literaturscout und Autorin von Romanen für Erwachsene sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann lebt und arbeitet in Hamburg.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Was ist das schönste Geschenk, das man sich wünschen kann? Für Katja kommt nur eine Antwort in Frage: Liebe. Sie sehnt sich nach einem Mann, der sie in den Arm nimmt und festhält, wenn das Leben wieder einmal beschließt, Achterbahn zu spielen. Was Katja nicht ahnt: Manchmal gehen Wünsche schneller in Erfüllung, als man für möglich hält – und wenn schon nicht auf der Erde, dann an einem anderen Ort …
Eine ebenso gefühlvolle wie turbulente Novelle über die Suche nach dem Glück und die Umwege, die wir dabei manchmal gehen müssen.

Meine Meinung:
Ich hatte mal eine Kollegin, die immer Wünsche ans Universum geschickt hat, uns dabei aber erklärte, dass die Bitte  genau überlegt sein muss und richtig formuliert wird. Das fiel mir ein, als ich las, was Katja sich wünschte und dann sah, was dabei heraus kam.
Bisher habe ich noch keine Bücher von Gabriella Engelmann gelesen, allerdings liegen noch zwei von ihr auf meinem SUB. Nach diesem Buch, was mir vom Schreibstil sehr gut gefallen hat, werde ich die beiden Bücher mal nach oben mogeln, damit sie bald dran sind.
Aber nicht nur der Schreibstil hat mir gefallen, auch die Geschichte ansich und als ich damit ruckzuck  fertig war, hätte ich gerne noch mehr von Katja und Quirin erfahren.
Katja hat in ihrem Leben schon sehr viel trauriges erlebt und als sie am Heilig Abend vor der Bescherung, die sie mit ihrer besten Freundin Anne, verbringen will, noch zum Friedhof geht, um ihre Familie und ihren kürzlich verstorbenen dritten Ehemann zu besuchen, passiert etwas, womit Katja nie im Leben gerechnet hätte. Aber ihr Wunsch wurde dadurch erfüllt.

Fazit:
Ein sehr schönes kurzes Buch, dass man jederzeit zwischendurch lesen kann, nicht nur zur Weihnachtszeit.
Mir hat es gefallen und ich werde es gerne weiterempfehlen. Gerne hätte ich noch etwas mehr gelesen.

Rezension - Reiches Erbe Brunettis 20. Fall


Autorin: Donna Leon

Titel: Reiches Erbe Commissario Brunettis 20. Fall

Genre: Krimi

Version: eBook, Gebunden, Broschiert, Hörbuch

erschienen: 22. Mai 2012

Seiten: 321

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Diogenes

Die Autorin Donna Leon, geboren 1942 in New Jersey, lebt seit 1965 im Ausland. Sie arbeitete als Reiseleiterin in Rom, als Werbetexterin in London sowie als Lehrerin an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Seit 1981 wohnt und arbeitet Donna Leon in Venedig. Die ›Brunetti‹-Romane machten sie weltberühmt, doch die Barockmusik ist ihr nicht weniger wichtig. Sie förderte zahlreiche Einspielungen, neu das Orchester ›Il Pomo d’Oro‹.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Herzversagen, das diagnostiziert der penible Pathologe Rizzardi beim Tod von Signora Altavilla. Kein Fall für Brunetti mithin? Der Commissario traut dem Frieden nicht. Wer sucht, der findet

Meine Meinung:
Als Serienfan von den Fällen des Commissario Brunetti konnte ich natürlich dieses Buch  nicht liegen lassen, als ich endlich die Taschenbuchausgabe entdeckt hatte. Allerdings muss ich sagen, dass ich schon spannendere Bücher von ihm gelesen habe. Aber ich mag den Commissario, ebenso seine Frau  Paola und seine Kinder. Im Laufe der Jahre habe ich sie ja auswachsen sehen. Die Sekretärin Signorina Elettra habe ich lieb gewonnen, denn sie ist sehr pfiffig, wie sie alle möglichen Quellen nutzt, um an Informationen zu gelangen und Brunetti tut gut daran, wenn er nicht immer alles hinterfragt. Kurz zusammen gefasst, alle sind mir ans Herz gewachsen, deshalb konnte ich das Buch auch nicht zur Seite legen. Ich wollte natürlich wissen, wie sich alles entwickelt und was am Ende tatsächlich passiert ist.
Eigentlich hätte Brunetti den Fall mit natürlichem Tod abschließen können. Aber seine Spürnase hat ihm keine Ruhe gelassen. Wie so oft in der Vergangenheit deckt er wieder Machenschaften auf, die ihn entsetzen. Ändern kann er an dem ganzen System nichts. Allerdings ermittelt er sehr feinfühlig und am Ende muss er eine Entscheidung fällen, mit der er leben kann. Aber zumindest kennt er jetzt die wahren Zusammenhänge, die zum Tod der Signora geführt haben.

Sollte ein Leser zufällig mit Band 20 starten, wird er wahrscheinlich keine weiteren mehr lesen wollen. Normalerweise lasse ich mich beim Kauf meiner Serienbüchern nicht von anderen Kommentaren beeinflussen, aber ich lese sie hinterher und stelle fest, dass viele bemerken, dass Donna Leon so langsam mit den Büchern nachlässt und sie nicht mehr so gut, wie am Anfang sind.

Fazit:
Ich möchte natürlich keinem vom Kauf abraten, denn Fans wollen wahrscheinlich, genau wie ich, wissen, wie es mit dem Commissario und seiner Familie weitergeht. Ich habe gesehen, dass es noch zwei weitere Bücher gibt. Da ich aber immer nur die Taschenbuchausgabe kaufe, dauert es noch eine Weile, bis ich das nächste Buch laufe und lesen werde. Wahrscheinlich ist dann mein Eindruck, den ich jetzt hatte, nicht mehr so deutlich und ich bin neugierig und gespannt.

Montag, 6. Januar 2014

Rezension - Das Lied des Falken

Autorin: Andrea Schacht

Titel: Das Lied des Falken

Genre: Historischer Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. November 2013

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet


Nach dem Studium von Werkstofftechnik und Betriebswirtschaft arbeitete die Autorin Andrea Schacht im industriellen Großanlagenbau. Dann wurde sie 1994 freie Schriftstellerin. Im Urlaub hatte ein Hotelkater ihre Fantasie beflügelt und sie zu ihrem ersten Roman "Der Tag mit Tiger" inspiriert. Inzwischen widmet sich Andrea Schacht primär historischen Themen wie in den Geschichten um die aufmüpfige Kölner Begine Almut Bossart. In vielen ihrer Romane spielen Katzen eine wichtige Rolle - auch angeregt durch die eigenen Hausgenossen. Mehr über die Autorin und deren Bücher findet man hier


Kurzbeschreibung, übernommen:
Köln im Frühjahr 1404. Das gesamte Hauswesen ist in Aufruhr: Der Knecht Peer wurde erschlagen aufgefunden, und von der Hausherrin Alyss fehlt jede Spur. Eine fieberhafte Suche nach ihr beginnt und bald keimt in Alyss’ Freunden ein schrecklicher Verdacht auf: Der wahre Mörder Arndt van Doornes ist noch immer auf freiem Fuß. Wer ist es, und könnten er und seine Handlanger Alyss in ihre Gewalt gebracht haben? Doch warum wurde Alyss entführt? Und wo hält man sie versteckt? John of Lynne setzt alle Hebel in Bewegung, um Alyss zu finden und zu befreien.

Meine Meinung:
Das letzte Buch der Serie ist wirklich sehr spannend und beginnt gleich mit der Entführung von Alyss. Während alle im Hauswesen noch rätseln, wer sie denn entführt haben könnte, kommt mir sofort ein Verdacht, der sich dann auch bestätigt. Aber was derjenige noch alles verbrochen hat, überraschte mich dann auch.
Ich habe sofort nach dem vorherigen Buch weitergelesen und konnte dieses kaum aus der Hand legen. Es wurde für mich mal wieder eine aufregende Lesenacht. Denn ich wollte ja unbedingt wissen, wie die Familie und Freunde von Alyss das Problem lösen. Schließlich hatten sie es nicht leicht und mussten erst mal nach der Nadel im Heuhaufen suchen.
Andrea Schacht hat es geschafft ein weiteres spannendes Buch zu schreiben. Ich hatte auch wieder mein Vergnügen, wenn ich vom Allmächtigen gelesen habe. Ich hätte damals kein Donnerwetter von ihm erleben wollen. Trotz der ernsten Lage gab es immer wieder Stellen an den ich lachen musste.
Spaß hatte ich bei folgendem Dialog, den ich hier erwähnen möchte, ohne viel zu erraten. John muss Ivo, dem Vater von Alyss einiges erklären und meint zum Schluss "oh my god. My Lord Vater" worauf Ivo antwortet: "Vater reicht, Sohn"
Gefallen hat es mir natürlich auch, wieder über alle Personen des Hauswesens etwas zu erfahren. sind sie doch auch meine Freunde geworden. Außerdem habe ich  mich amüsiert,  dass immer wieder Kölsche Begriffe eingebaut wurden, da läuft Lore doch mit "bläck föös" los und zum Schluss kommt Lores Spruch "Alles war jut"
Andrea Schacht schreibt am Ende des Buches, dass ihr nun etwas fehlt, denn sie hat 13 Jahre an den Büchern ihrer Kölner Familie geschrieben. Und dann fühlte sie sich plötzlich allein. Sie hat es nicht lange ausgehalten und ein neues Buch begonnen. Darin kommen neue Protagonisten vor, aber auch alte Bekannte tauchen wieder auf. natürlich habe ich die Leseprobe beachtet und vieles schon erfahren und neugierig wurde ich auch.
Aber nun schließe ich erst einmal mit der Geschichte der Kölner Familie ab. Auch mir sind alle ans Herz gewachsen und ich werde bestimmt noch einige Tage damit verbringen, mir einiges durch den Kopf gehen zu lassen und bestimmte Situationen noch einmal zu durchleben. Denn auch ich war mittendrin und hatte das Gefühl im Haus in der Witschgasse zu leben.

Fazit:
Ich hatte ja schon bei der Rezension des vorherigen Buches empfohlen, die ganze Serie zu lesen. Wer dies gemacht hat, sollte nun auf keinen Fall das letzte Buch verpassen. Es ist wirklich ein guter Abschluss!

Sonntag, 5. Januar 2014

Rezension - Mit falschem Stolz


Autorin: Andrea Schacht

Titel: Mit falschem Stolz

Genre: Historischer Roman

Version: eBook, Taschenbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 18. Februar 2013

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet

Nach dem Studium von Werkstofftechnik und Betriebswirtschaft arbeitete die Autorin Andrea Schacht im industriellen Großanlagenbau. Dann wurde sie 1994 freie Schriftstellerin. Im Urlaub hatte ein Hotelkater ihre Fantasie beflügelt und sie zu ihrem ersten Roman "Der Tag mit Tiger" inspiriert. Inzwischen widmet sich Andrea Schacht primär historischen Themen wie in den Geschichten um die aufmüpfige Kölner Begine Almut Bossart. In vielen ihrer Romane spielen Katzen eine wichtige Rolle - auch angeregt durch die eigenen Hausgenossen.
Mehr über die Autorin und deren Bücher findet man hier

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ivo vom Spiegel hatte ihm die Rückkehr nach Köln untersagt – und doch kommt Arndt van Doorne wieder, um seine Beteiligung an einem Hurenhaus zu kassieren. Er bezahlt dafür mit dem Leben. Als neben seiner Leiche Mats Schlyffers mitsamt einem blutigen Messer gefunden wird, ist für den Schöffen Endres Overstoltz klar: Der Mörder ist der Messerschleifer. Doch der kann sich an nichts erinnern, und es gibt eine ganze Reihe weiterer Verdächtiger, die Arndt auf dem Gewissen haben könnten. Alyss beginnt zu ermitteln und bringt eine ungeheuerliche Wahrheit ans Licht …

Meine Meinung:
Ich habe schon sehr viele Bücher von Andrea Schacht gelesen und vor allem die Serie der Begine Almut und nun auch ihrer Tochter Alyss haben es mir angetan. Wer nun in meinen Rezensionen nach diesen Büchern sucht, wird nichts finden, denn mit dem Lesen über die Begine Almut habe ich vor fast 10 Jahren angefangen und damals ahnte ich noch nicht, dass ich irgendwann mal Rezensionen schreiben werde.
Dieses Buch ist nun das 4. Buch über Alyss und ihre Erlebnisse. Und ich empfehle jedem Interessierten mit dem ersten Buch zu beginnen, noch besser mit der Serie der Mutter Almut.
Es ist mir immer noch nicht zu langweilig geworden, diese Serie zu lesen. Denn Andrea Schacht versteht es immer wieder neue Spannung in die Bücher zu bringen. Zwar habe ich nun oft genug gelesen, dass jemand aus dem Umkreis in den Turm gesperrt wird und Alyss und Familie sich darum kümmern. Aber auch hier passiert immer wieder etwas anderes. Nebenbei habe ich viel über das Leben in Köln um den Zeitraum 1400 herum. Das Leben der Patrizierfamilen und deren Hauswesen. Denn Andrea Schacht benutzt natürlich die Begriffe,die zu der damaligen Zeit üblich waren.
Ich möchte hier nicht zu viel über den Inhalt verraten, aber es ist schon interessant zu lesen zu welchen Mitteln Alyss, ihre Familie und Freunde greifen, um etwas zu erfahren und wieder in Ordnung zu bringen.
Natürlich kommt die Liebe bzw die Minne nicht zu kurz. Spaß hatte ich auch an den Dialogen von Alyss und John, obwohl die beiden diesmal wenig Zeit hatten, sich auszutauschen. Almut und Ivo habe ich sowieso ins Herz geschlossen. Die Eltern von den Zwillingen Alyss und Marian sind einfach zu köstlich, vor allem, wenn die beiden sich mit Bibelversen unterhalten und wenn das Donnerwetter des Allmächtigen auf einen niedergeht. Ich gestehe, was mir gefällt, können wirklich nur die Leser nachvollziehen, die eben auch die Bücher alle kennen.

Fazit:
Ich kann jedem nur empfehlen die gesamte Serie zu lesen, wer erst jetzt damit beginnt, hat mir gegenüber ja den Vorteil, dass alle Bücher zügig nacheinander gelesen werden können. Ich musste immer wieder warten, was mir manchmal ja auch schwer gefallen ist. Wer die anderen Bücher bereits kennt, sollte dieses auf keinen Fall versäumen. Ich bin nun auch in der glücklichen Lage, das 5. Buch sofort lesen zu können.




Samstag, 4. Januar 2014

Rezension - Ledig...Geschieden...Verwitwet Gesamtausgabe Band 1 - 4


Autorin: Frieda Lamberti

Ttiel: Ledig..Geschieden..Verwitwet  Band 1-4

Genre: Roman, Romanze

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen:

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Autorin Frieda Lamberti, 52, Hamburgerin, verheiratet seit 1979, 4fache Oma lebt ihre Vorliebe für Frankreich, gutes Essen, lecker Kochen, Wein, Männer und Musik in ihren Geschichten aus.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Band 1 
Unterschiedlicher als die Enddreißigerinnen Tine, Franka und Jette können Frauen nicht sein. Sie sind seit Kindertagen eng befreundet und stehen sich auch heute noch in allen Lebenslagen zur Seite. Franka ist geschieden und lebt nur für ihre Karriere. Jette ist frisch verwitwet und will nach dem Ableben ihres ungeliebten Mannes endlich das Leben in vollen Zügen genießen. Die patente Tine ist noch immer Single. Anders als ihre beiden Freundinnen möchte sie diesen Zustand gern ändern. Als sie anstelle von Franka eine Reise antritt, trifft sie auf den charmanten Ansgar Wickert. Ist er der langersehnte Mr. Right?
Band 2  
Während Tine, die Protagonistin und Erzählerin aus Band 1, vor der Aufgabe steht, Geschäft und Mutterrolle unter einen Hut zu bekommen, plagen Franka andere Sorgen. Auch sie hegt den Wunsch, ein Baby zu bekommen. Allerdings einen Mann will sie nicht. Was liegt näher als ihren Exmann Knut für diese Aufgabe einzuspannen.
Band 3 
Jette hat nur ein Ziel, ihren Masterabschluss. Obwohl sie ständig knapp bei Kasse ist, schlägt sie sich durch und genießt das Leben als unabhängige Frau an der Seite jüngerer Liebhaber bis sie die den älteren und wohlhabenden Mirko Schmelzer kennen und lieben lernt. Er bietet ihr Wohlstand und Luxus. Aber ist ihr Leben auch sorgenfrei?  
Band 4 
Malte kommt zurück nach Hamburg und trifft auf das Frauentrio. Jette ist in tiefer Trauer. Franka und Knut plagen geschäftliche Sorgen. Das Ende der Geschichte wird aus Maltes Perspektive erzählt.

Meine Meinung:
Auf meinem Kindle hatte ich schon länger die ersten drei Bücher dieser Reihe und habe mich gefreut, dass ich sie nun in einem Rutsch lesen konnte. Mit Tränen in den Augen wollte ich die Rezension vorbereiten und sehe, dass es noch ein 4. Buch und eine Gesamtausgabe gibt. Sofort war Buch vier auf meinem Kindle und ich habe ohne große Unterbrechung weiterlesen können. Da ich nun alle vier Bücher hintereinander lesen konnte, ist es fast so, als hätte ich die Gesamtausgabe gehabt und deshalb werde ich unter diesem Titel meine Rezension veröffentlichen.

Frieda Lamberti ist mir inzwischen vertraut und ich lese gerne zwischendurch ihre Bücher. Sie versteht es Alltag, Schicksale, Liebe, also alles, was einem so passieren kann, unter einen Hut zu bringen und daraus schöne Bücher zu machen.

Ob ich immer so gehandelt hätte, wie eine der Protagonistinnen der ersten drei Bücher, weiß ich nicht, aber ich konnte ja auch alles aus einer anderen Perspektive betrachten. Ich habe alle drei Frauen und auch Malte, der aus seiner Sicht im 4. Buch alles erzählt, lieb gewonnen. Ich stecke immer richtig mittendrin in der Geschichte und besonders Jettes Schicksal hat mich sehr berührt und auch für Tränen gesorgt. Deshalb hat es mich auch sehr gefreut, als ich das 4. Buch gesehen hatte und dachte, nun könnte alles wieder gut werden.

Amüsant fand ich die Geschichten, die Frieda Lamberti um die drei Frauen gesponnen hat. Tine gerät unvermutet in ein Seminar und es gefällt ihr wider Erwarten gut. Franka spannt der Geliebten ihres Ex-Mannes den Mann wieder aus und muss aber auch erst einiges durchmachen, bevor sie ans Ziel kommt. Jette bekommt endlich den Durchblick und holt so vieles nach, vor allem ihre Berufsausbildung. Zum Schluss kommt Malte und kümmert sich um vieles, was seinen Freunden sehr hilft.

Fazit:
Und wieder ist es ein Buch, was man nicht aus der Hand legen möchte, weil es zu interessant ist über das Leben der drei Freundinnen zu lesen. Ich kann die Gesamtausgabe auf jeden Fall empfehlen.

Freitag, 3. Januar 2014

Rezension - Demetrias Rache, Odo und Lupus, Kommissare Karls des Großen - Erster Roman


Autor: Robert Gordian

Titel: Demetrias Rache

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook

erschienen: 19. April 2013

Seiten: 207

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks

Der Autor Robert Gordian wurde 1938 in Oebisfelde in Sachsen-Anhalt geboren. Nach dem Abitur Studium der Journalistik und Geschichte. Von 1961 bis 1967 Theaterdramaturg in Berlin; seit 1967 freiberuflich tätig. Sein erster Roman "Letzter Kampf in Olympia" erschien 1989. Bekannt wurde er mit der fünfteiligen Serie historischer Krimis "Odo und Lupus". Kommissare Karls des Großen. Gordian lebt heute in Eichwalde bei Berlin.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Frankenreich, Ende des 8. Jahrhunderts. Im Auftrag Karls des Großen bereisen zwei Männer das Land, die unterschiedlicher nicht sein können: Der Adlige Odo ist tapfer bis zur Tollkühnheit und stets bereit, sich von den Reizen der Damenwelt den Kopf verdrehen zu lassen; Lupus hingegen ist ein Mönch und hochgebildeter Rechtsgelehrter, auch wenn er nie etwas gegen einen weiteren Krug Bier einzuwenden hat. Ihre Mission: Für Recht und Ordnung sorgen. So auch, als der Dichter Siegram angeklagt wird, eine junge Edeldame ermordet zu haben. Alle Indizien sprechen gegen ihn – bis zu dem Moment, als ein unerwarteter Zeuge hoch zu Ross in die Gerichtsverhandlung sprengt …

Meine Meinung:
Für meine Teilnahme am Challenge habe ich auch im Dotbooks Verlag nach einem passenden Buch gesucht und gleich etwas gefunden, was weitere Einkäufe nach sich zieht.
Bekanntlich lese ich gerne historische Bücher und Krimis und auch gerne die Kombination davon. Ich dachte mir, kauf mal ruhig das Buch, wenn es Dir nicht gefällt, ist es ja auch nicht schlimm und die weiteren muss ich dann ja auch nicht erwerben. Nun, es hat mir gefallen.

Die Bücher dieser Krimiserie wurden vom Autor in den 90er Jahren geschrieben und im Jahr 2013 vom dotbooks Verlag neu heraus gebracht.

Geschrieben ist das Buch, was ich gelesen habe, in der Ich-Form. Allerdings ist mir ab und zu aufgefallen, dass dies nicht immer so war. Ich könnte mir vorstellen, dass es umgeschrieben und dabei nicht alle Sätze erfasst wurden. Es hatte mich etwas irritiert, aber für den Inhalt war es nicht weiter störend. Da das Buch in der Ich-Form als Brief von Lupus an einen anderen Mönchen geschrieben wurde, bedient der Autor sich auch der damaligen Sprache, was mir auch gut gefallen hat.
Das Buch ist spannend und humorvoll geschrieben. Außerdem habe ich mal wieder so einiges aus dem Leben zur Zeit Karls des Großen kennen gelernt.

Eigentlich sollen Odo und Lupus nach Sachsen reisen und dort für Recht und Ordnung sorgen. Das Sachsenreich schien damals wohl nicht sehr beliebt gewesen zu sein, denn es hat sich sonst keiner gefunden, der dorthin reisen wollte. Beide hatten die Aufgabe auf dem Weg dahin aber auch schon darauf zu achten, wie es im Reich Karls des Großen aussieht und Meldung zu machen. So war immer etwas und ich dachte schon, bei dem Tempo kommen die wohl nie an und zumindest im ersten Buch ist es dann auch so.
So unterschiedlich die beiden Protagonisten doch sind, arbeiten sie gut miteinander und ergänzen sich bestens. Ihren ersten richtigen großen Fall haben sie auf sehr interessante Weise bearbeitet und gelöst.

Fazit:
Für Fans von historischen Krimis ist dies eine Bereicherung und ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Ich werde mit Sicherheit weitere Bücher davon erwerben und lesen, denn ich will wissen, wie es mit den beiden weitergeht und wann sie endlich ihr Ziel erreichen.


Donnerstag, 2. Januar 2014

Rezension - Die Rose von Darjeeling



Autorin: Sylvia Lott

Titel: Die Rose von Darjeeling

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. März 2013

Seiten: 640

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet



Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin und wuchs im Ammerland auf. Sie ist für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine tätig. Ihre Reisereportagen führten sie unter anderem nach Darjeeling und auf die Kanalinsel Jersey. Sylvia Lott lebt in Hamburg-Winterhude.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwei Freunde. Ein Schicksal. Eine Liebe, die nie vergeht … Darjeeling in den Dreißigern. Kathryn, eine junge Engländerin voller Träume, lebt auf der Teeplantage ihres Vaters. Sie ist begeistert als zwei deutsche Reisende bei ihnen Halt machen: der attraktive Gustav, der Kontakte für seinen Teehandel knüpfen will, und sein bester Freund Carl, der auf der Suche nach einer neuen Rhododendrenart ist. Allem Widerstand zum Trotz folgt sie den jungen Männern auf ihre gefährliche Expedition in den Himalaya – und merkt dabei, wem ihr Herz gehört. Doch die Plantage ihres Vaters steht vor dem Ruin, und in Deutschland bricht der Krieg aus

Meine Meinung:
Ein tolles Buch, das mich sehr beeindruckt hat. Ich weiß nur sehr viel mehr über Rhododendren und etwas mehr über Tee.

Kathryn, 19 Jahre alt, lebt mit ihrem Vater in Darjeeling und lernt zwei junge Deutsche kennen, die zu einer Reise nach Sikkim aufbrechen wollen. Carl möchte seltene Rhododendronarten finden und Gustav möchte für seinen Teehandel Beziehungen knüpfen. Die drei erleben eine aufregende Zeit, denn Kathryn hat sich ihnen angeschlossen und reist mit ihnen. Eine interessante Liebesgeschichte entwickelt sich, die leider nicht fort gesetzt werden kann. Die Zeiten ändern sich, der Krieg bricht aus und den Engländern geht es in Indien auch nicht mehr so gut.
Die Geschichte wird in mehreren Zeitzonen erzählt. Begonnen wird mit 1990, dann 1930 und Folgejahre und schließlich 2010.
Der rote Faden ist natürlich die Geschichte der drei jungen Leute und die Züchtung der ganz besonderen Rhododendronart "Queen of Darjeeling". Aber nebenbei konnte ich so vieles über Darjeeling und Sikkim erfahren. Ebenso etwas über Tee und ganz viel über Rhododendren, was mich wirklich sehr interessiert hat. Natürlich habe ich mir die Lage der Orte im Internet angesehen und auch Bilder von der beeindruckenden Umgebung. Es wurde alles so wunderbar beschrieben, dass ich richtig neugierig wurde.

Vor über 20 Jahren hatten wir hier auch mal die Bundesgartenschau und bei dieser Gelegenheit wurde ein so genanntes Rhododendrontal angelegt. Gerne bin ich dort spazieren gegangen und habe auch gesehen, zu welch unterschiedlichen Zeiten die Pflanzen blühten und welche Pracht das war. Wieder wurde meine Neugierde geweckt und ich habe mir Informationen über das Ammerland und die Rhododendren geholt.

Aber mich hat auch das geschilderte Leben der drei Protagonisten sehr gepackt. So richtig frei war damals keiner in seinen Entscheidungen, es musste auf so vieles Rücksicht genommen werden. Vieles kam anders, als es geplant war und am Ende stellt sich heraus, dass die Aussage von dem Lama tatsächlich zutraf.

Es lohnt sich dieses Buch zu lesen. Im Grunde spiegelt sich darin auch ein Teil der Geschichte wieder. Die Weltmacht England muss sich aus Indien zurückziehen und einige geben Ländereien auf, die Generationen im Familienbesitz waren. Interessant ist es auch, wie die Engländer in diesen Ländern gelebt haben.

Das Schicksal der Drei hat mich berührt und das ihrer Nachkommen. Ich hatte das Gefühl, als stiller Beobachter immer daneben zu stehen. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Und auch dieses dicke Buch konnte ich schlecht zur  Seite legen, ich wollte zu gerne wissen, wie es denn mit allem weiter geht.

Fazit:
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Wie bereits erwähnt, neben der Lebensgeschichte der Drei habe ich wieder so viel Interessantes erfahren. Die Autorin hat es verstanden, keine Langeweile aufkommen zu lassen und das Interesse zu wecken.

Auch hier bedanke ich mich beim Verlag Blanvalet für das Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Rezension - Eva und die Apfelfrauen


Autorin: Tania Krätschmar

Titel: Eva und die Apfelfrauen

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. Oktober 2013

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet

Die Autorin Tania Krätschmar wurde 1960 in Berlin geboren. Nach ihrem Germanistikstudium in Berlin, Florida und New York arbeitete sie als Bookscout in Manhattan. Heute ist sie als Texterin, Übersetzerin, Rezensentin und Autorin tätig. Sie hat einen Sohn und lebt in Berlin.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Fünf Freundinnen, ein Apfelgarten und ein Sommer auf dem Land, der alles verändert
Die Anzeige im Internet ist ein voller Erfolg: Eva und ihre vier besten Freundinnen erben tatsächlich ein Haus! Allerdings nicht in Berlin, sondern im Wilden Osten, und nur unter einer Bedingung: Sie müssen den riesigen Apfelgarten bewirtschaften, der zum Haus gehört. Aber das ist für die fünf munteren Städterinnen nur eine von vielen Herausforderungen …

Meine Meinung:
Ne, was hatte ich Spaß beim Lesen! Fünf eingefleischte Städterinnen erben ein Haus auf dem Land . Sie haben keine Ahnung vom Landleben, was ich allerdings manchmal doch etwas übertrieben fand, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie so dusselig sind. Aber für die Situationskomik war es klasse! Zum Beispiel wird im Schuppen aufgeräumt und weil das so komische Knollen sind, werden sie einfach auf dem Kompost geworfen. Erst bei der Nachfrage des Nachbarn wird es peinlich. Ja, warum werden die Knollen der schönen Dahlien weg geworfen? Bedingung für die Erbschaft ist es, zumindest bis zur Apfelernte zu bleiben und da gibt es das nächste  Problem, wann ist das denn soweit? Denn im Supermarkt gibt es ja das ganze  Jahr über Äpfel zu kaufen. Aber die fünf Frauen lernen schnell.

Tania Krätschmar hat da ein tolles Buch geschrieben. Sie hat die fünf Charaktere sehr gut ausgewählt:
eine gluckenhafte Mutter, eine Lehrerin mit Burn-Out, eine verlassene Ehefrau und zwei sehr gestresste Kolleginnen.

Vor allem regt es auch zum Nachdenken an, wie viele träumen davon eine WG zu gründen. Da prallen Idee und Wirklichkeit aufeinander und dann die Gegensätze Dorfleben zum Stadtleben. Es  passiert so viel und manches kommt anders, als gedacht. Die  Frauen leben sich ein und werden in der Dorfgemeinschaft aufgenommen.

Mit viel Humor wurde die Geschichte der Frauen beschrieben. Ich musste immer wieder herzhaft lachen, allerdings möchte ich hier nicht alle lustigen Stellen erwähnen, denn ich will keine um den Spaß bringen, es selbst zu lesen. Nur eine noch, ich konnte mir so richtig gut vorstellen, wie Eva in der Schaufel des Treckers saß und ...., nein, ich lasse es. Ich wünsche anderen wirklich den Spaß.

Fazit:
Ein schönes humorvolles Buch, das sich zum Zwischendurch lesen bestens eignet und trotzdem auch ernste Themen behandelt. Ich kann es wirklich weiter empfehlen!

Ich freue mich,dass ich mir dieses Buch als Rezensionsexemplar ausgesucht habe und mir vom Verlag zur  Verfügung gestellt wurde.