Mittwoch, 7. März 2018

Rezension - Küsse zum Dessert


Autorin: Annell Ritter

Titel: Küsse zum Dessert

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 5. März 2018

Seiten: 184

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Forever 




Annell Ritter ist das Pseudonym zweier Freundinnen. Seit dem gemeinsamen Studium in Norddeutschland können sie über die gleichen Dinge lachen. Zwar wurden beide durch ihre Jobs in Wuppertal und in München räumlich weit getrennt, trotzdem sind sie stets in Kontakt geblieben. Ihre Liebe zur Literatur brachte sie bei einem ausgedehnten Abendessen auf die Idee, gemeinsam Romane zu schreiben. Ansonsten verbringen die Freundinnen ihre Freizeit am liebsten vor brodelnden Kochtöpfen oder draußen im Grünen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Antonia von Hoff, genannt Toni, steht mitten im Leben. Naja gut, manchmal stolpert sie über ihre eigenen Füße oder taumelt eher von Mann zu Mann, aber es kann ja nicht immer alles super laufen. Zur moralischen Unterstützung auf der Suche nach dem Richtigen und auch beim ewigen Streit mit ihrer spießigen adeligen Familie hat sie Nachbar Philipp. Der hat immer das richtige Rezept nach einer langen Arbeitswoche oder einem misslungenen Date. Und während Toni ihm ihr Herz ausschüttet, sie gemeinsam kochen und Philipp seine heimliche Schwärmerei für Tonis Freundin pflegt, merkt keiner von beiden, dass das Glück manchmal ganz nahe liegt…


Meine Meinung:
Von den beiden Autorinnen habe ich schon ein paar Bücher gelesen, die mir gut gefallen haben und deshalb freute ich mich, dass es ein neues Buch gibt, das ich natürlich auch lesen wollte.
Diesmal lernte ich Antonia von Hoff kennen, die sich Toni rufen lässt und eine sehr chaotische, aber trotzdem liebenswerte Person ist. Nun, ich gebe zu, sie hatte es schwer, mein Leserherz zu erobern, was aber wohl auch daran liegen mag, dass ich ganz andere Einstellungen zu allem habe. Welche, nun das werde ich hier nicht verraten. Auf jeden Fall hat sie mich gut unterhalten, denn ich fand es durchaus interessant, wie sie einige Probleme bewältigte.
Ihren Nachbarn Philipp mochte ich auf Anhieb und ich konnte ihn in manchen Situationen gut verstehen und auch diese werde ich nicht verraten.
Was sich nun nach einem leichten einfachen Roman anhört, hat durchaus ernste Themen, die die beiden Autorinnen wunderbar in die Geschichte eingebunden haben. Mobbing, Standesdünkel, eingefahrene Schienen im Ehealltag und vor allem: der äußere Schein kann oft trügen. Ups, habe ich nun doch zuviel verraten oder eher neugierig gemacht.


Fazit:
Ein Buch, in dem es um so vieles geht, aber vielen ist es sicher auch wichtig, dass die Liebe nicht zu kurz kommt und das kann ich hier versprechen. Mich hat das Buch gut unterhalten und gerne gebe ich eine Leseempfehlung. 

Bei Annell Ritter möchte ich mich vielmals für das Leseexemplar bedanken.