Mittwoch, 7. März 2018

Rezension - Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe


Autorin: Michelle Marly

Titel: Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

Genre: Biografie, Historiosch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 16. Februar 2018

Seiten: 496

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch




Über die Autorin:
Hinter Michelle Marly verbirgt sich eine deutsche Bestsellerautorin, die in der Welt des Kinos und der Musik aufwuchs. Lange Jahre lebte sie in Paris, heute wohnt sie mit Mann und Hund in Berlin und München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Ich bereue nichts im Leben, außer dem, was ich nicht getan habe.« Coco Chanel – eine einzigartige Frau und eine große Liebende. Dies ist ihre Geschichte.

Paris, 1919: Die Mode Coco Chanels ist revolutionär, hier engt kein Korsett die Frauen ein, dennoch ist sie der Inbegriff von Eleganz. Doch als Cocos Geliebter bei einem Unfall stirbt, versinkt sie in Trauer. Erst der Plan, ihm mit einem Parfüm zu gedenken, verleiht ihr neue Tatkraft. Auf ihrer Suche nach dem Duft der Liebe kommt sie nicht nur dem Parfüm Katharinas der Großen auf die Spur, sie begegnet auch dem charismatischen Dimitri Romanow. Mit ihm reist sie nach Südfrankreich, in die Wiege aller großen Düfte.


Meine Meinung:
Ich gestehe, bisher wusste ich sehr wenig über Coco Chanel, ja klar das übliche war mir auch bekannt, aber mehr eben nicht. Deshalb war ich auf dieses Buch ganz besonders neugierig.
Als ich es dann in den Händen hatte, habe ich es auch verschlungen, denn ich fand es ausgesprochen interessant, was die Frau alles erlebt und auch fertig gebracht hat.
Michelle Mary ist ein sehr gutes Buch gelungen, sie hat bestens recherchiert und mich mitgenommen in eine ganz andere Welt. Ich habe sehr viel erfahren, was das Parfüm Chanel No 5 betrifft. Aber was mich noch mehr fasziniert hat, waren die Bekanntschaften, die Coco damals machen konnte. Allerdings war es eine sehr Zeit, in der es alle nicht leicht hatten. Coco hatte es ja geschafft und konnte sich zeitweise in der gehobener Gesellschaft aufhalten, aber was sich so toll anhörte, sah in Wirklichkeit ganz anders aus. Ich konnte Mademoiselle Coco ja nur eine kurze Zeit begleiten, deren Begleiterscheinungen hatten es aber in sich. Mich hat das alles sehr bewegt.

Das Cover gefällt mir sehr gut und jetzt,  nachdem ich das Buch gelesen habe, entdecke ich darin auch eine gewisse Aussage, aber dazu will ich nichts verraten.


Fazit:
Ich mag Biografien, besonders dann, wenn sie so gut geschrieben sind, wie es hier der Fall ist. Ganz besonders gut hat mir hier auch gefallen, dass die Autorin uns Leser am Ende des Buches über alle anderen Beteiligten kurz etwas geschrieben hat. Das ist ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat und ich gerne weiterempfehle.

Ich möchte mich beim Verlag und NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.