Montag, 26. September 2016

Rezension - Magnolien im Mondlicht



Autorin: Marleen Reichenberg

Titel: Magnolien im Mondlicht

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 25. September 2016

Seiten: ca 330

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Marleen Reichenberg wurde in der Nähe von München geboren, ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in Süddeutschland. In ihrer freien Zeit entspannt sie sich beim Klavierspielen, liest sehr viel, hält sich mit Yoga und Radfahren fit und engagiert sich ehrenamtlich. Sie studierte Rechtswissenschaften, arbeitete unter anderem als Anwältin, und ist es als Juristin gewohnt, sich mit eher „trockener“ Materie zu beschäftigen. In ihren Büchern hingegen begibt sie sich in die Welt der Gefühle und schreibt in den Genres Liebe, Drama und Humor.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Noelle und Connor sind von Kindheit an unzertrennlich. Aus Freundschaft entwickelt sich die erste große Liebe. Diese wird auf eine harte Probe gestellt, als Connor ein beruflich lukratives Angebot in den USA annimmt und Noelle ihn nicht begleiten kann. Als sie sich unter völlig veränderten Umständen wiedersehen, will Noelle nichts mehr von ihm wissen. Doch der erfolgsverwöhnte Connor lässt nichts unversucht, um ihre Liebe wiederzugewinnen. Dabei stößt er auf Hindernisse, die nahezu unüberwindbar scheinen …
„Magnolien im Mondlicht“ ist ein real wirkender Liebesroman mit sinnlichen, romantischen, dramatischen, humorvollen Elementen und unerwarteten Wendungen. Schauplätze dieses Buches sind das bergige Hinterland sowie die mondänen Küstenorte der Côte d´Azur.



Meine Meinung:
Inzwischen habe ich von Marleen Reichenberg schon einige Bücher gelesen,  die mich begeistert und neugierig auf dieses Buch gemacht haben. Und das, obwohl ich ja kein großer Fan von Liebesromanen bin. Nun, ich persönlich würde dieses Buch auch nicht als typischen Liebesroman einordnen, aber das ist eben Ansichtssache.
Tatsache ist hier nun, dass ich mich sehr schnell mittendrin in der Geschichte wiederfand. Ich weiß nicht, ob mir das schon mal passiert ist, dass ich direkt nach den ersten Seiten Partei ergriffen habe. Es gab sofort eine Person, die ich überhaupt nicht mochte und kurz danach folgte eine weitere. Lach, denkt jetzt nicht schlecht über mich oder über das Buch. Ich finde Marleen Reichenberg ist damit ein toller Einstieg gelungen, sie hat mich ans Buch gefesselt und auch sofort dargestellt, was Menschen auslösen können, sei es durch Reden oder mit ihrem Verhalten. Dies schreibe ich natürlich wieder sehr rästelhaft, aber ich bleibe meiner Meinung treu und verrate nichts über den Inhalt des Buches, zumindest nicht mehr, als die Kurzbeschreibung hergibt. ;)

Noelle und Connor, die schon als kleine Kinder unzertrennlich waren, müssen feststellen, dass es doch einiges gibt, was sie trennen kann. Das Berufsleben holt sie ein. Connor bekommt ein sehr gutes Angebot. Er kann sich beruflich in den USA weiter entwickeln. Warum Noelle nicht mit konnte und sie später nichts mehr von ihm wissen wollte... tja, das könnt Ihr im Buch nachlesen. Auf jeden Fall sind es nicht die typischen Verwicklungen, wie sie oft in den Liebesromanen vorkommen und ich eigentlich nicht mag. Es gab Momente, da befürchtete ich, dass die Autorin einige Verwicklungen zulässt, aber zu meiner Freude hat sie es dann nicht getan. Stattdessen überraschte sie mich mit Wendungen, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte.

Das Buchcover gefällt mir wirklich sehr gut, es wäre auf jeden Fall ein Grund, weshalb ich mir das Buch näher ansehen würde, läge es auf einem Tisch im Buchladen.  Außerdem passt das Bild und auch der Titel bestens zum Inhalt dieses Buches.


Fazit:
Marleen Reichenberg hat hier ein wunderbares Buch geschrieben, was mich sehr berührt hat.
Sie hat Themen behandelt, die eine gewisse Dramatik wiedergeben, aber Humor und Romantik kommen auch nicht zu kurz. Ach, ich könnte noch viel mehr über das Buch schwärmen, müsste aber zu viel verraten. Deshalb glaubt mir einfach, lest es selber, was ich sehr empfehle.

Ich möchte mich bei Marleen Reichenberg vielmals bedanken, dass ich das Buch vorab lesen durfte. Darüber habe ich mich sehr gefreut, allerdings hatte das keine Auswirkungen auf mein Urteil über dieses Buch.

Sonntag, 25. September 2016

Rezension - Das Weihnachtsdorf


Autorin: Petra Durst-Benning

Titel: Das Weihnachtsdorf

Genre: Roman

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 26. September 2016

Seiten: 208

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet




Die Autorin Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Fast all ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller und wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. In Amerika ist Petra Durst-Benning ebenfalls eine gefeierte Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden südlich von Stuttgart auf dem Land.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Es ist Anfang Dezember im malerischen Allgäu. Maierhofen liegt friedlich im Schnee, Kerzenlicht funkelt in den Häusern. Der Trubel des Sommers ist längst vorbei, das große Kräuter-der-Provinz-Festival nur noch eine schöne Erinnerung. Langweilig wird es im Genießerdorf jedoch lange nicht, denn der erste Weihnachtsmarkt steht bevor. Wenn es nach Werbefrau Greta geht, haben dort Plastik-Nikoläuse und billiger Glühwein nichts verloren. Wird es aber den Maierhofenern gelingen, das Wahre und Gute in den Winter hinüberzuretten? Therese freut sich auf Feiertage in trauter Zweisamkeit, doch jemand will ihre Pläne durchkreuzen. Und während es Christine vor ihrem ersten Fest alleine graut, werden Roswitha und Edy auf die Probe gestellt. Junges Liebesglück, neue Sehnsüchte und zerschlagene Hoffnungen brauen sich zusammen wie Winterstürme. Wie viele kleine Wunder braucht es für das große Glück?


Meine Meinung:
In dem Buch "Kräuter der Provinz" hatte ich die Bewohner von Maierhofen bereits kennen gelernt und freute mich nun, sie während der Adventszeit begleiten zu können.
Der Advent sollte eigentlich eine schöne und besinnliche Zeit sein, aber wie so oft ist viel zu tun
Geschenke müssen besorgt werden, Speisepläne werden gemacht, Erwartungen werden gestellt -
und nicht unbedingt erfüllt. In Maierhofen geht es zu, wie in vielen anderen Orten auch.
Ob es alles klappt und wie einige Bewohner mit den Überraschungen umgehen verrate ich hier natürlich nicht. Schließlich hat Petra Durst-Benning alles so gut beschrieben, dass ich gerne vor Ort gewesen wäre und das Lesevergnügen möchte ich keinem nehmen.
Auf jeden Fall hat sie als Autorin mich wieder an das Buch gefesselt. Natürlich habe ich für die eine oder den anderen Partei ergriffen. Ich habe mich über manches Verhalten, sei es das der Geschwister, der Eltern oder der Töchter geärgert. Man merkt, ich war wirklich wieder mittendrin. Mit dem Ende war ich dann  mehr als einverstanden und wäre auch dort gerne dabei gewesen.

Am Ende des Buches stellen uns die Bewohner von Maierhofen ihre Rezepte zur Verfügung, was ich sehr gut finde und sicher einige im Dezember ausprobieren werde.
Das Cover begeistert mich auch bei diesem Buch wieder sehr, das war bei dem ersten Buch über die Bewohner von Maierhofen schon der Fall. Auf dem Bild ist es nicht so gut zu erkennen, die Buchstaben des Buchtitels glänzen so schön. Aber nicht nur das Cover gefällt mir, auf den Innenseiten ist  ebenfalls die Holzvertäfelung mit dem Weihnachstschmuck abgebildet.

Fazit:
Ein wunderschönes Buch, das sich wunderbar im Advent lesen lässt. Natürlich geht das auch zu anderen Zeiten. Aber ich denke, wer in der Zeit sehr viel Trubel um sich herum hat, sollte sich damit eine Auszeit gönnen.  Ich empfehle es sehr gerne weiter.

Bei dem Verlag blanvalet möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Die Chroniken der Windträume


Autor: Jando

Titel: Die Chroniken der Windträume

Genre: Moderne Märchen

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 16. September 2016

Seiten: 120

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: Koros Nord




Der Autor Jando wurde am 16.07.1970 im niedersächsischen Oldenburg geboren. Mit seinen Geschichten möchte er zeitlose Botschaften für Jung und Alt, Groß und Klein erzählen. Sein Seemannsgarn spinnt er als waschechter Norddeutsche während ausgedehnten Wanderungen entlang der Küste. Als kleiner Junge wollte er Seeräuber werden, der Besitztümer an Arme verteilt. Diese Haltung spiegeln heute seine Bücher wider.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Früher einmal glaubte man, wenn jemand stirbt, dass der Wind seine Seele in das Reich der Toten begleitet. Aber manchmal, nur manchmal bringt der Wind die Seele zurück, um geliebten Menschen noch einmal nahe zu sein und um ihnen in ihren größten Ängsten und Nöten beizustehen, um sie an ihre Träume zu erinnern. Tom und sein Sohn Jan stehen in unterschiedlichen Jahrzehnten am Scheideweg ihres Lebens. Der Verlust eines geliebten Menschen hat ihnen ihre Träume und Hoffnung genommen. Die Begegnung mit dem Herrn der Winde an ihrem Zufluchtsort am Meer zeigt ihnen Wege auf, ja sagen zu lernen zu ihren Träumen, aber auch ja zu Liebe und Schmerz. Doch müssen sie erst einmal lernen, dass selbst das Abschied nehmen, der Beginn einer neuen fantastischen Reise sein kann. Eine Reise voller Trauer, Hoffnung und Liebe und über die magische Entstehung von Sternschnuppen. Die Chroniken der Windträume ist ein modernes Märchen für kleine und große Leser, die bereit sind, ihre Träume in ihr Leben einzubeziehen.


Meine Meinung:
Ich musste wirklich eine Weile überlegen, was ich zu diesem Buch schreiben wollte. Denn es ist kein normales Buch, was jetzt nicht abwertend gemeint ist. Ein normales Buch wird in der Regel einmal gelesen und dann ins Regal gestellt oder an die beste Freundin verliehen. Aber das passiert bei diesem Buch nicht. Die Chroniken der Windträume lässt sich sehr flott lesen, aber es wäre schade, wenn es dann im Regal verschwindet. Nein, dieses Buch, das außerdem noch sehr handlich ist, passt in jede Tasche, zumindest bei uns Frauen ;) und kann dann überall gelesen werden. Ich denke da an einen Spaziergang im Herbst zu einer schönen Bank, eine Pause einlegen und ein paar Seiten lesen. Noch schöner wäre es natürlich, wenn der Spaziergang am Strand stattfinden kann, man das Meer riecht und den Wind fühlt. Ich will mir eine Notiz machen und es nächstes Jahr ins Urlaubsgepäck legen und dann testen, ob es an der Ostsee auch klappt, denn dort ist es meist nicht so windig bzw die Wellen sind nicht so heftig.
Wie auch immer, jetzt habe ich soviel drum herum geschrieben und noch nicht erwähnt, dass es mir sehr gut gefallen hat.  Der Wind hat nicht nur Tom sondern auch seinem Sohn Jan sehr geholfen, als beide sehr traurig waren. Aber nicht nur ihnen wurde geholfen, da waren noch andere, allerdings will ich nicht zu viel verraten.
Wie auch bei den anderen Büchern von Jando, die mir sehr gut gefallen haben, hat seine Schwester Antjeca wunderschöne Bilder beigesteuert. Alle haben mir gefallen, aber der Blick von Jova hat es mir besonders angetan. Es ist natürlich klar, dass mir das Buchcover sehr gut gefällt. Ich habe das Gefühl gleich die Gischt zu spüren. Dann gab es eine Überraschung als ich das Buch aufgeschlagen hatte. Ich bin doch ein großer Fan von der Ostsee und allem maritimen und habe mich sehr über die wunderschönen gestalteten Seiten gefreut: blaue Hintergrundfarbe und jede Menge Muscheln, blickte ich gerade ins Wasser? Super gemacht!

Fazit:
Die Saga von einer wundersamen Reise zu sich selbst, lasst Euch darauf ein und genießt sie einfach.
Ich werde mit Sicherheit immer mal wieder zu diesem Buch greifen und einige Kapitel lesen oder vielleicht auch alle, mal sehen.


Bei Jando möchte ich mich recht herzlich bedanken.

Freitag, 23. September 2016

Rezension - Tage zwischen Ebbe und Flut


Autorin: Carin Müller

Titel: Tage zwischen Ebbe und Flut

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. August 2016

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur





Die Autorin Carin Müller schreibt, seit man es ihr 1978 in der ersten Klasse beigebracht hat. Da war ihr aber noch nicht klar, wie wichtig die Fähigkeit, Buchstaben zu Worten und Worte zu Sätzen zu verbinden, einmal werden würde. Zu diesem Zeitpunkt wollte sie Tierärztin, Raumschiffkapitän oder Floristin werden. Alternativen, die nach wie vor einen gewissen Reiz haben - wenn ihr Hund krank ist oder eine fiese Deadline droht. Trotzdem hat sie sich fürs Schreiben entschieden und arbeitet seit gut fünfzehn Jahren als freie Journalistin und Autorin. Carin Müller lebt mit Mann und Hund in Frankfurt und schreibt fast täglich auch in ihren beiden Blogs über "Einsichten aus dem Kiosk" (www.carinmueller.de) und Fußball. (www.11spielerfrauen.de)



Kurzbeschreibung, übernommen:
In ihrem ebenso warmherzigen wie humorvoll überspitzten Roman "Tage zwischen Ebbe und Flut" zeigt die Journalistin Carin Müller eine Familie im emotionalen Ausnahmezustand. Basierend auf eigenen Erfahrungen lässt die Autorin ihre liebevoll gezeichneten Charaktere, allen voran den an Alzheimer erkrankten Felix sowie seine Ehefrau, seine Tochter und seine Enkelin, auf einer Mittelmeer-Kreuzfahrt aufeinanderprallen. So entsteht ein bewegender, dabei sehr ehrlicher und oftmals herrlich komischer Reise- und Familienroman über eine der Volkskrankheiten unserer Zeit, wie man damit lebt, was sie mit sich bringt - an Verlusten, aber auch neuen Erfahrungen und Chancen. Felix ist 70 Jahre alt. Er spricht aus, was niemand zu sagen wagt, und tut, was sonst niemand tun würde. Seine Erinnerungen sind wie Wellen in seinem Kopf, wogend, nicht festzuhalten. Denn Felix hat Alzheimer. Um ihm einen Herzenswunsch zu erfüllen, machen seine Ehefrau Ellen, seine Tochter Judith und seine Enkelin Fabienne mit ihm eine Kreuzfahrt. Doch während Felix die Reise als wunderbares Abenteuer erlebt, wird für die drei Frauen die Seereise zu einer Seelenreise durch schwere Gewässer, aber mit Kurs auf sonnige Gefilde.


Meine Meinung:
Das ist ein sehr gefühlvolles Buch über ein Thema, das für viele noch immer ein Tabu ist. Nach dem Motto, es trifft immer nur die anderen, will sich damit niemand auseinandersetzen. Inzwischen kenne ich allerdings sehr viele, wo der Vater oder die Mutter daran erkrankt ist. Wie geht man nun damit um? Wie werden wir damit umgehen, wenn wir selber betroffen sind? Dieses Buch macht einen nachdenklich und manch einer denkt sich vielleicht, so werde ich nicht damit umgehen. Leicht gesagt, aus der Ferne, hoffen wir mal, dass es dann auch wirklich so kommt, wie man es sich vornimmt. Am besten ist es natürlich, wenn diese gemeine Krankheit nicht in der unmittelbaren Umgebung auftritt. Aber fragt das Schicksal danach, was man möchte?

Felix, erst 70 Jahre alt, erkrankt an Alzheimer. Ellen, seine Frau tut sich verflixt schwer, damit umzugehen. Und mir fiel auch schwer, sie zu mögen. Ich war hin und her gerissen. Auf der einen Seite konnte ich sie verstehen, auf der anderen Seite dann doch wieder nicht. Judith, die Tochter und Fabienne, die Enkelin müssen ebenfalls lernen mit der Krankheit umzugehen. Rein zufällig befinden sich alle vier nun auf einer Kreuzfahrt. Geplant war alles anders, aber so mussten sie das beste daraus machen. Und jede hatte ein Päckchen zu tragen. Fabienne gerade mal 17 Jahre jung, steckt mitten in der Pubertät und Judith muss sich eingestehen, das..... achne, ich werde nicht zu viel verraten.

Man könnte meinen, es wäre eine ganz normale Familie, die sich auf  Reisen begibt. Viele Probleme kann man lösen, aber eine Krankheit kann man nicht wegzaubern. Man muss lernen damit umzugehen und dabei sich selber nicht zu vergessen.

Carin Müller hat sehr gefühlvoll über die Krankheit geschrieben. Aber es gab auch wunderschöne und humorvolle Momente, wo ich schmunzeln musste. Trotzdem blieb mir der Griff zu einem Taschentuch, um meine Tränen zu trocknen, nicht erspart.

Ich finde es klasse, dass Carin Müller ein Buch zu der Krankheit geschrieben hat. Sie selber muss erleben, wie ihr Vater, der daran erkrankt ist, sich verändert. Sie muss einen Weg finden, sich damit zu arrangieren, so blöd es sich auch anhört. Den Beteiligten hat sie sehr unterschiedliche Charaktere zugeordnet, vielleicht ein wenig überspitzt, aber durchaus realistisch. Denn sie sieht ja, wie die Menschen in ihrem Umfeld reagieren und damit fertig werden. Auf jeden Fall ist dies ein Buch, das jeder mal lesen sollte, egal ob betroffen oder nicht.

Übrigens habe ich mich sehr gefreut, alte Bekannte auf dem Schiff Flying Cloud wieder zu treffen. Denn mir hat das Buch "Gefühlte Wahrheit" sehr gut gefallen. So konnte ich lesen, wie es mit Selma und Henri weitergeht. Außerdem fand ich es sehr interessant, dass zwar Felix und Alzheimer im Mittelpunkt standen, aber auch das Leben der anderen geht weiter mit den kleinen oder großen Problemen.


Fazit:
Ein Buch, das sich keiner entgehen lassen sollte. Es spricht alle Lesergruppen an und deshalb empfehle ich es gerne weiter.

Bei dem Verlag Droemer-Knaur möchte ich mich recht für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 20. September 2016

Rezension - Die Herren der grünen Insel


Autorin: Kiera Brennan

Titel: Die Herren der grünen Insel

Genre: Historisch

Version: eBook, gebunden und Hörbuch

erschienen: 15.Februar 2016

Seiten: 960

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet




Kiera Brennan ist das Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, deren Romane bei zahlreichen deutschen Verlagen erschienen sind. Ihr Historienepos Die Herren der Grünen Insel spielt im Irland des Hochmittelalters – eine Epoche, die Brennan seit jeher fesselt. Während langer Irlandaufenthalte hat sie an Originalschauplätzen recherchiert und sich von der wildromantischen Landschaft der Insel inspirieren lassen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?


Meine Meinung:
Als ich das gebundene Buch mit über 960 Seiten in der Hand hielt, wusste ich, dass dies eine Herausforderung für mich werden würde und mir war auch wieder klar, warum ich manche Bücher besser als eBook lesen sollte. Eine Herausforderung in mehrfacher Hinsicht sollte es werden. Ich kann von mir behaupten, dass ich schon reichlich historische Bücher gelesen habe. Darunter gab es auch einige für die ich ein Jahr gebraucht habe. Das war allerdings nie ein Problem, ich konnte jederzeit wieder einsteigen, einige Kapitel lesen und dann wieder das Buch zur Seite legen und andere lesen.
Über Irland hatte ich bisher wenig gelesen und freute mich über dieses Buch. Allerdings musste ich nach einigen hundert Seiten feststellen, dass ich mit den Namen gar nicht zurecht kam. Was an mir lag, denn die Autorin hat ja alles authentisch beschrieben und die besondere Schreibweise der Namen übernommen. Da ich mich wirklich sehr schwer tat, legte ich das Buch erst einmal wieder zur Seite. Ich ging davon aus, dass ich wie bei einigen anderen Büchern, die für mich auch sehr langatmig waren, jederzeit wieder einsteigen konnte. Dies war leider nicht der Fall. Ich musste tatsächlich wieder ganz neu mit dem Lesen beginnen.
Zu diesem Buch kann ich jetzt nur schreiben, dass es sehr aufwändig und gut recherchiert ist. Allerdings konnte ich mich  nicht damit anfreunden. Es war mir einfach alles zu viel.

Fazit:
Für mich war es leider nicht das richtige Buch, allerdings gehe ich davon aus, dass Fans von Irland und von ausführlich erzählten Schlachten und Ereignissen der damaligen Zeit durchaus Gefallen an dem Buch finden können. Wie unterschiedlich die Empfindungen sind, zeigen mir auch die vielen verschieden bewerteten Rezensionen bei Amazon.

Bei dem Verlag Blanvalet möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Die Kirschvilla


Autorin; Hanna Caspian

Titel: Die Kirschvilla

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen:12. September 2016

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne




Hinter Hanna Caspian verbirgt sich eine erfolgreiche deutsche Autorin, die ihr Herz ans Rheinland verloren hat. Ihre Liebesromane behandeln spannende Themen der vergessenen deutschen Geschichte. Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften und Sprachen. Mit ihrem Mann wohnt und arbeitet sie dort, wo auch ihr neuer Roman spielt – in unmittelbarer Nähe zum Rhein.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Isabell und ihre Großmutter Pauline treten ein Erbe in Köln an – Paulines Geburtshaus. Doch die alte Villa am Rheinufer birgt dunkle Geheimnisse. Bald sieht sich Isabell mit der Frage konfrontiert, ob ihr Liebesglück mit den Geheimnissen ihrer Familie zusammenhängt. Denn ausgerechnet Julius, Isabells neue Liebe, scheint tief in die schmerzliche Familientragödie verstrickt. Doch schließlich geben zwei Tagebücher aus den 1920er-Jahren, die die Zeit überdauert haben, Auskunft über die schockierenden Geschehnisse am Rheinufer – und über Wahrheiten, die niemand gerne über seine Familie erfährt.


Meine Meinung:
Puh, das waren ja wirklich dramatische Geheimnisse, die sich offenbarten. Von Anfang bis zum Ende fühlte ich mich ans Buch gefesselt, denn ich wollte natürlich wissen, was sich hinter den Mauern der Kirschvilla verbirgt.

Pauline erbt völlig überraschend die Villa, in der sie ihre Kindheit verbrachte. Allerdings fühlt sie sich mit 88 Jahren doch etwas überfordert und ist froh, dass ihre Enkelin Isabell ihr helfend zur Seite steht. Als sie sich im Haus umsehen, finden sie alte Tagebücher von Paulines Schwester. So erfahre ich, genau wie Isabell und ihre Großmutter, was in den Jahren vor Paulines Geburt alles so geschehen ist. Aber auch über andere Zeiten sollten wir etwas erfahren, denn durch Erinnerungen und Erzählungen ergibt sich ein immer besseres Bild über alles.

So wechselte ich als Leserin zwischen mehreren Zeitabschnitten hin und her. Manchmal war es schon etwas verwirrend, denn die Rückblicke in die Vergangenheit befanden sich nicht unbedingt immer in der richtigen zeitlichen Reihenfolge. Aber nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, war es für mich nicht weiter problematisch.

Wie bei vielen Büchern finde ich die Beteiligten sympathisch oder sogar unsympathisch. Hier war ich soweit, dass ich eine bestimmte Person überhaupt nicht leiden konnte und sogar mit dem Handeln anderer Personen sehr einverstanden war. Und dabei fühlte ich mich noch nicht mal schlecht. Was ich nun aber meine, werde ich mit Sicherheit nicht verraten. Auf jeden Fall war ich ganz schön aufgeregt und hoffte, dass sich alles meinen Vorstellungen entsprechend entwickelte.

Fazit:
Eine überaus interessante Familiengeschichte, wobei ich denke, es hätte einiges anders kommen können, wenn.... tja, wie heißt es so schön .. hätte .. hätte. Auf jeden Fall fand ich die Geschichte überaus interessant und gebe gerne eine Leseempfehlung zu diesem Buch.

Bei dem Verlag Heyne möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 16. September 2016

Rezension - Mit Mandelkuss und Liebe



Autorin: Jo Berger

Titel: Mit Mandelkuss und Liebe

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. September 2016

Seiten: 338

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Autorin Jo Berger schreibt moderne Liebesromane und kurze Alltagsgeschichten aus dem Leben. Dabei erwärmen ihre Romane nicht nur Herzen, sondern auch Lachmuskeln. Die Leser/innen lieben ihren Witz, der in keinem Roman fehlt. Denn wenn Jo Berger zu ihrer Feder greift, dann meist mit viel Herz und Humor. In ihren Romanen geht es um die ganz große Liebe, um Lebenslust und Happy Ends. Es geht um Frauen in den Achterbahnen des Lebens, um Traumprinzen, beste Freundinnen und Lebensträume. Doch auch auf nachdenkliche Momente und die großen „Hachs“ darf sich der Leser freuen. Und eines ist garantiert: Wunderbare Bilder im Kopf und große Gefühle.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Macarons zum Frühstück, ein süßer Hund, ein romantisches Café und ein Freund aus Kindertagen, der gar nicht mal schlecht küssen kann! Die attraktive Ella lebt für ihr kleines Macarons-Café, ihre farbigen, köstlichen Macarons sind beliebt. Ihr Leben ist nahezu perfekt. Doch alles droht zu platzen, als die Großbäckerei McBread eine Filiale genau gegenüber ihrem Café plant. Wenn McBread eröffnet, ist Ella pleite! Ihr Lebenstraum ist in Gefahr. Dass ihre Hündin Flocke sich in die riesige Dogge Lanzelot verliebt hat, macht die Lage nicht einfacher, denn zu Lanzelot gehört der unfreundliche Großstädter Sam, und den kann Ella mal gar nicht leiden. Gut, dass Ella in Niklas einen Freund hat, der ihr in dieser aufreibenden Zeit zur Seite steht. Himmelreich, der Heimatort der gleichnamigen Buchreihe, hat ein Nachbardorf: Wolkenbusch.


Meine Meinung:
Als ich erfahren habe, dass diese Geschichte sich in Wolkenbusch abspielt war ich besonders neugierig. Denn ich kenne in dem Nachbardorf Himmelreich viele Personen und ich war gespannt, ob ich den einen oder die andere wieder sehen würde. Zu meiner Freude war es denn auch so.
Aber in diesem Buch war Ella die Protagonistin, sie betreibt ein kleines Café, in dem sie zur Begeisterung viele Macarons anbietet und sich auch immer wieder neue Varianten einfallen lässt. Leider gibt es da das böse Gerücht von einer großen Bäckerei, die eine Filiale in dem kleinen Ort eröffnen möchte. Oh oh,  ob das gut geht?
Was Ella so alles erlebt und unternimmt hat Jo Berger sehr fesselnd geschrieben. Ich war natürlich auch wieder sehr neugierig und wollte wissen, wie sich alles entwickelt.
Mit Ella konnte ich mich allerdings nicht so richtig anfreunden, ich hatte Probleme mit ihren "bunten" Tagen und der nicht vorhandenen Ernsthaftigkeit mit der sie das alles durchziehen wollte.
Sam konnte ich anfangs nicht so recht leiden und verstand auch nicht, warum er so unhöflich war.
Lanzelot und Flocke, die beiden Hunde haben mich begeistert. Besonders Flocke, sie hat sich regelrecht verliebt, süß war das beschrieben.
Das Buchcover gefällt mir und zu gerne würde ich eines der Macarons naschen ;)

Fazit:
Ein leichtes Buch, sehr angenehm zum Zwischendurch-Lesen. In mehrfacher Sicht - einfach ein süßes Buch.

Rezension - Knock Out


Autoren: Die Krimi-Cops

Titel: Knock Out

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 28. September 2015

Seiten:  344

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV




Die Krimi-Cops sind: Carsten „Casi“ Vollmer, Jahrgang 1967, aus Düsseldorf, Ingo „Inge“ Hoffmann, Jahrgang 1978, aus Hilden, Carsten „Rösbert“ Rösler, Jahrgang 1977, aus Düsseldorf, Martin Niedergesähs, Jahrgang 1977, aus Herongen an der niederländischen Grenze und Klaus „Stickel“ Stickelbroeck, Jahrgang 1963, aus Kerken am Niederrhein. In ihren Büchern verarbeiten sie nach Feierabend mal komische, mal härtere Einsätze der zurückliegenden Schicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Kriminalhauptkommissar Pit 'Struller' Struhlmann und sein Praktikant Jensen die Reste eines Motorboots durchsuchen, das zuvor mit einem donnernden Krachen im Düsseldorfer Hafen explodiert ist, entdecken sie eine gefesselte Frauenleiche. Die turbulenten Ermittlungen führen die beiden schlagfertigen Cops diesmal in düstere Altstadtspelunken, in lärmige Partykneipen, an einen Pornofilm-Dreh und schließlich müssen sie sich fragen, ob bei einem durchgeknallten Happening-Künstler Genie und Wahnsinn ein wenig zu fließend ineinander übergehen. Der Ton wird rauer, die Gangart härter, und ein Knock Out muss nicht mit der geballten Faust, sondern kann auch in einem charmant servierten Cocktail mit Zitronenscheibe daherkommen.


Meine Meinung:
Uiuiui, es war ganz schön was los in diesem Buch. Es wurden immer mehr Leichen und die Dialoge waren wieder sehr frech und spritzig. Der Ton untereinander war rau aber herzlich bzw. wenn nicht herzlich, dann aber sehr ehrlich.
Mich hat auch der fünfte Krimi begeistert, sogar noch mehr, seit ich vier der fünf Krimi-Kops bei einer Lesung kennen gelernt habe. Allerdings kann ich nun nicht sagen, was mir besser gefallen hat, die Spannung und überraschenden Wendungen oder der Humor der Dialoge oder die Schilderung besonderer Situationen. Auf der anderen Seite denke ich doch, diese Kombination macht es und ich muss mich nicht entscheiden. Hach, zu gerne würde ich hier einige Stellen zitieren, mache es aber nicht, weil ich zu viel verraten würde und deshalb bleibe ich bei Andeutungen und mache Euch neugierig ;) Jensen fällt eine wichtige Antwort ein, in einer Situation, wo es überhaupt nicht gut aufgenommen wird. Zu gerne würde ich Struller mal sehen, wenn er sich mal wieder nostalgisch gestylt hat ;) achja, der Lampenschirm mit dem Ständer.... will ich den sehen? Lach.


Fazit:
Da ich mir mit dem Kauf der letzten beiden Bücher sehr viel Zeit gelassen habe, konnte ich sie aber nun direkt nacheinander lesen, was ich ganz toll fand und nun muss ich wieder warten, bis die fünf "ernsthaft" arbeiten und den nächsten Krimi schreiben. Hihi, auch mich darf man nicht immer ganz "ernst" nehmen. Auf jeden Fall hat mich das Buch begeistert und ich empfehle es gerne weiter und das meine ich jetzt ernsthaft so.

Rezension - Liebe im Jetstream



Autorin: Rike Stienen

Titel: Liebe im Jetstream

Genre: Liebesroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. September 2016

Seiten: 218

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Autorin Rike Stienen war einige Jahre als Rechtsanwältin und Mediatorin tätig, bevor sie sich ihren Traum erfüllte, eine Ausbildung zur Drehbuchautorin zu absolvieren. Seitdem entwickelt sie Stoffe für diverse Filmproduktionen, am liebsten romantische Komödien, die im Alpenvorland oder vor exotischer Kulisse spielen. Dabei ist es ihr wichtig, zwischenmenschliche Konflikte auf humorvolle Weise zu lösen. Mittlerweile sind zusätzlich einige Kurzgeschichten und Liebesromane veröffentlicht worden. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees, gehört verschiedenen Autorenverbänden an und ist Referentin der Aschauer Autorenwoche im Bereich Verlagvertragsrecht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Julia ist leidenschaftliche Pilotin der Promi-Airline VIPS-on-WINGS. Eines Tages gehört der umschwärmte Fußballstar Emilio zu ihren Passagieren. Mit dieser Spezies hat sie so gar nichts am Hut. Sie fliegt ihn und ein Fototeam, das Werbeaufnahmen für eine Sportbekleidungsfirma von Emilio machen soll, nach Teneriffa. Dort erwarten Julia ungeplante Gefühlsloopings und Turbulenzen, die ihr Leben ganz schön in Schwingung bringen.


Meine Meinung:
Von der Autorin Rike Stienen habe ich in den letzten Jahren einige Bücher gelesen und war nun auf das neue Buch von ihr sehr gespannt.

So lernte ich Julia und ihre Mutter Heli kennen, die mir beide sehr sympathisch waren. Julia ist Pilotin einer kleinen Privat-Airlines und ihre Mutter hat früher Helikopter geflogen.
Was Julia ganz genau passiert, will ich hier nicht verraten, habe es allerdings sehr aufmerksam verfolgt. Denn es  gab eine Überraschung, die zunächst  nur ich als Leserin kannte, was es für mich noch interessanter machte und ich wollte unbedingtwissen, wie sich alles entwickelt. Wie so oft dachte ich, reden wäre manchmal wirklich besser, es könnte einigen etwas ersparen.

Mutter Heli drückte ich ganz besonders die Daumen, die zum Glück den Absprung schafft, haha welch Wortspiel, wo es doch ums Fliegen geht, aber den Absprung schafft sie an anderer Stelle. 
So ganz nebenbei begleite ich Julia auf ihren Flügen, lerne etwas über den Berufsalltag eines Piloten kennen und sehr interessante Orte und dort ganz besonders die Flughäfen.

Rike Stienen hat ihren Beteiligten sehr interessante Charaktere zugeordnet, die durchaus realistisch sind. Ich denke da besonders an Vater und Sohn, aber mehr verrate ich nicht.  Nach wie vor gefällt mir ihr Schreibstil und mir wird es nicht langweilig ihre Bücher zu lesen.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut, es ist sehr ansprechend und auch originell. Zum Inhalt des Buches passt es hervorragend.


Fazit:
Ein weiteres Buch von Rike Stienen, das ich mit Begeisterung gelesen habe und gerne weiterempfehle.

Rezension - Mandelblütenliebe


Autorin: Anja Sakia Beyer

Titel: Mandelblütenliebe

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. September 2016

Seiten: 324

Altersempfehlung: Erwachsene







Die Autorin Anja Saskia Beyer studierte Theaterwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Werbepsychologie in München. Seit 1996 schreibt und arbeitet sie erfolgreich als Dramaturgin und Autorin für das Fernsehen, u. a. für die Serien Lindenstraße, Für alle Fälle Stefanie, Verliebt in Berlin und Dahoam is Dahoam.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Milla in Berlin vom Tod ihrer spanischen Großmutter erfährt, ist sie mehr als überrascht. Dachte sie doch, ihre Großmutter sei schon vor vielen Jahren verstorben. Zumindest hatte das ihre Mutter immer behauptet. Und jetzt das: Beerdigung in zwei Tagen. Als sei ihre Gefühlswelt nicht schon durcheinander genug. In wenigen Wochen wollte sie heiraten. Eigentlich. Doch ist Paul wirklich die große Liebe? Und warum, verdammt noch mal, hatte ihre Mutter sie angelogen? Das geheimnisvolle Vermächtnis der Großmutter führt Mutter und Tochter in die engen Gassen der Altstadt von Palma de Mallorca und in die vergessene jüdische Vergangenheit der Insel. Während der Mandelblüte kommen sich die beiden Frauen endlich wieder näher, Milla lernt Leandro kennen und entdeckt in der Geschichte der Großmutter auch ihre eigene. Doch dann taucht Paul auf, und Milla steht vor einer Entscheidung.


Meine Meinung:
Ich hatte Tränen vor Rührung in den Augen, als ich das Buch beendet hatte. Und dann große Lust eine Reise nach Mallorca zu buchen, um dort die Mandelblütenzeit zu erleben. Außerdem stellte ich mal wieder fest, das Lesen bildet, naja, das kann man nicht von allen Büchern behaupten, aber hier konnte ich mein Wissen erweitern. Mir war die besondere historische Geschichte Mallorcas nicht bekannt und ich fand es sehr interessant darüber zu lesen.

Milla erbt von ihrer verstorbenen Großmutter einen kleinen Souvenirladen mitten in Palma. Völlig überrascht von allem, was sie erfährt, weiß sie zunächst auch gar nicht, was sie damit anfangen soll. Ich durfte als Beobachterin, so zu sagen, Milla nach Mallorca begleiten, was mir natürlich sehr gefallen hat, denn im vergangenen Jahr habe ich die Insel kennen und schätzen gelernt. Gemeinsam mit Milla erfahre ich einiges über Mallorcas Vergangenheit und somit aus dem Leben ihrer Großmutter. Dies alles hat die Autorin sehr fesselnd beschrieben und es fiel mir mal wieder schwer, das Buch zur Seite und eine Lesepause einzulegen.
Ich steckte dann auch mal wieder mittendrin in der Geschichte, die Beteiligten werden für mich real und ich suche, leide und freue mich mit ihnen. An ihren Erlebnissen zeigte mir die Autorin, dass das Schicksal manchem einen bitteren Streich spielt und der Weg, der eingeschlagen wird, nicht immer ein glücklicher sein wird. Was ich damit nun meine, tja, dass sollte jeder für sich selber heraus finden, denn über  den Inhalt des Buches verrate ich wie immer nichts.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und irgendwie habe ich nun Appetit auf Mandelkuchen, den ich auf der Insel natürlich auch gegessen und für lecker befunden habe.

Fazit:
Dieses Buch bietet einem so vieles: Reise, Liebe, Schicksal, Kummer und Freude. Ich habe es gerne gelesen und empfehle es ebenso gerne weiter.

Rezension - Herbstleuchten


Autorin: Debbie Macomber

Titel: Herbstleuchten

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. August 2016

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet




Debbie Macomber ist mit einer Gesamtauflage von über 170 Millionen Büchern eine der erfolgreichsten Autorinnen überhaupt. Wenn sie nicht gerade schreibt, ist sie eine begeisterte Strickerin und verbringt mit Vorliebe viel Zeit mit ihren Enkelkindern. Sie lebt mit ihrem Mann in Port Orchard, Washington und im Winter in Florida.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Jo Marie Rose hat ihr Glück endlich gefunden. Ihr kleines Rose Harbor Inn läuft sehr gut, und in Mark Taylor, der sie in Haus und Garten unterstützt, hat sie einen Freund gefunden, dem sie vertrauen kann. Doch sie spürt, dass Mark etwas vor ihr verheimlicht. Als er ihr eines Tages aus heiterem Himmel erzählt, dass er Cedar Cove verlassen wird, ist Jo Marie mehr als verwirrt. Gerade jetzt, als sie es endlich wieder geschafft hat, einem Mann ihr Herz zu öffnen, verliert sie ihn wieder. Als sie hinter Marks Geheimnis kommt, muss sie sich allerdings erstmal um zwei neue Gäste kümmern, die ihre ganz eigenen Antworten suchen …


Meine Meinung:
Im vergangenen Jahr habe ich das erste Buch der "Rose-Harbor-Reihe" "Winterglück" gelesen, allerdings irgendwie versäumt im Frühjahr und Sommer die Folgebücher zu erwerben und zu lesen. Was aber kein Problem sein sollte, denn in das Buch Herbstleuchten konnte ich leicht einsteigen.

Jo Marie, die seit zwei Jahren verwitwet ist, kommt inzwischen ganz gut mit ihrem Hotel zurecht. Der Umgang mit den Gästen tut ihr gut und sie bekommt so einiges aus dem Leben anderer mit. Diesmal sind es Coco und Kathie, die zu einem Jahrestreffen an ihrer Schule anreisen. Beide haben vor 10 Jahren, im Abschlussjahr, etwas besonderes erlebt, was sie bisher noch nicht so recht verarbeitet haben und bei dem Treffen nun endlich zum Abschluss bringen wollten. Ich persönlich konnte dies alles nicht so richtig nachvollziehen und auch nicht verstehen, warum sie sich  10 Jahre lang mit diesen Angelegenheiten beschäftigt, ja fast schon gequält haben.
Jo Marie könnte es ja jetzt auch so schön haben, aber da beschließt Mark, dass er den Ort verlassen will. Er sagt nicht, was er vorhat und macht ein großes Geheimnis daraus. Auch dies kann ich nicht so richtig verstehen. Es mag vielleicht an deren Mentalität und andere Denkweise liegen.
Deshalb fiel es mir diesmal richtig schwer, großartig Sympathien für die Beteiligten aufzubringen. Ich konnte sie einfach nicht verstehen. Jo Marie dagegen habe ich verstanden und konnte ihren Kummer nachvollziehen. Trotzdem habe ich das Buch natürlich bis zum Ende gelesen, weil ich wissen wollte, wie sich alles entwickelt. Sehr vorhersehbar war es ja schon. Es blieb nur die Frage nach Mark offen, die am Ende etwas geklärt wurde, aber auch Anlass zu einem weiteren Buch geben könnte.
Das Cover des Buches gefällt mir ausgesprochen gut, ich mag den Herbst, die Früchte und die warmen Farben.

Fazit:
Auch wenn dieses Buch mich jetzt nicht so sehr begeistert hat, wie manch andere, ist es doch eine nette Lektüre für zwischendurch und es muss ja auch nicht jede Leserin so kritisch sein und das Verhalten der Bewohner von Cedar Cove und Umgebung hinterfragen.

Bei dem Verlag Blanvalet möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 14. September 2016

Rezension - Lisbeths letztes Bad - Randale in der Kurstadt



Autorin: Luzi van Gisteren

Titel: Lisbeths letztes Bad

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30.  Juli 2016

Seiten: 268

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Luzi van Gisteren ist Betriebswirtin, arbeitet im Online Marketing und hat einige Jahre den Kurs "Kreatives Schreiben für Jugendliche" geleitet. Sie ist am Bodensee aufgewachsen und lebt nun mit ihrer Familie in der Nähe von Rosenheim. Mit der Kurzgeschichte "Keimfrei" begann die Autorin im Januar 2014 ihre Werke zu veröffentlichen. Luzi van Gisteren ist das Pseudonym der Schriftstellerin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ausnahmezustand in der oberbayerischen Provinz! Statt tosender Nilpferddamen bei der Wassergymnastik findet Chef-Bademeister Rupert Himmelsbecher eine ermordete Grundschullehrerin im Hallenbad. Die zugereiste Polizeihauptmeisterin Tanja Schroeder ermittelt: Verdächtige gibt es in der Kurstadt jede Menge und zu allem Übel auch noch Dr. Elke Becker, diese verflixt ambitionierte Tourismuschefin aus Stuttgart, die sich überall einmischen muss. Andererseits sind diese bayerischen Bademeister ja eigentlich doch ganz süß…


Meine Meinung:
Ein köstlich komischer Krimi, das wird mir auf dem Buchcover versprochen und es stimmt. Ich bin ja eine begeisterte Krimileserin und lege eigentlich viel Wert auf "ordentliche" Ermittlungen, aber in diesem Fall habe ich beschlossen, dass ich alles nicht so ernst nehme und mir den Lesespaß ohne Vorbehalte gönnen will.
Wenn jetzt jemand meint, nein, das will ich nicht lesen, ich bin für ernsthafte Krimis, dem möchte ich widersprechen. Denn die Autorin hat es wunderbar verstanden, Humor und Spannung zu kombinieren. Sie hat viele urige Typen erschaffen und Situationen geschildert, wo ich manchmal dachte, das kann doch nicht sein, was ist denn in diesem Ort und speziell in diesem Bad bloß los. Aber es gibt sie wirklich, diese Typen, nun ja, vielleicht mehr verteilt aufs ganze Land. Hier traten sie eben gebündelt auf und das sorgte für viel Humor.
Ich erwähnte ja schon, dass der Titel komischer Krimi bestens passt. Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen und ich hatte lange Zeit keine Ahnung, wer denn eigentlich Lisbeth umgebracht hat. Keine Ahnung hatte ich auch manchmal, wenn die Beteiligten sich in ihrem Dialekt unterhielten. Aber das war nach einer Weile auch kein Problem mehr. Ich hatte mir angewöhnt, diese Stellen laut zu lesen und außerdem gibt es am Ende Übersetzungen, was für mich sehr hilfreich war. Achja und dann fand ich am Ende noch mehr, was mir gefallen hat und ich denke, es macht nichts, wenn man sich die wunderbar gelungenen Bildchen der Beteiligten zwischendurch mal ansieht.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und irgendwie kann ich auch verstehen, warum die Gruppe, mit der Lisbeth im Bad war, die Nilpferdgruppe genannt wird. Lach, bitte nicht böse sein, aber es ist doch originell, die Rettungsringe unter den Badeanzug zu stecken. ;)


Fazit:
Mir hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Es eignet sich wunderbar als Sommerlektüre, bei diesem Wetter möchte jeder gerne eine Abkühlung im Bad geniessen. Aber auch zu jeder anderen Jahreszeit bereitet dieses Buch Lesevergnügen. Ich empfehle es sehr gerne.

Bei Luzi van Gisteren möchte ich mich recht herzlich bedanken, denn ich war eine ihrer Testleserinnen, was mir ebenfalls sehr viel Spaß bereitet hat. Und wenn jetzt jemand meint, ich würde mich dadurch beeinflussen lassen, der sollte sich mal mit den armen Autoren unterhalten.

Dienstag, 13. September 2016

Rezension - Bluthunde


Autoren: Die Krimi-Cops

Titel: Bluthunde

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 1. Juni 2013

Seiten:  360

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV




Die Krimi-Cops sind: Carsten „Casi“ Vollmer, Jahrgang 1967, aus Düsseldorf, Ingo „Inge“ Hoffmann, Jahrgang 1978, aus Hilden, Carsten „Rösbert“ Rösler, Jahrgang 1977, aus Düsseldorf, Martin Niedergesähs, Jahrgang 1977, aus Herongen an der niederländischen Grenze und Klaus „Stickel“ Stickelbroeck, Jahrgang 1963, aus Kerken am Niederrhein. In ihren Büchern verarbeiten sie nach Feierabend mal komische, mal härtere Einsätze der zurückliegenden Schicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In einer Parkhalle wird eine riesige Blutlache gefunden. Was fehlt, ist die Leiche. Kriminalhauptkommisar Pit 'Struller' Struhlmann und sein Praktikant Jensen nehmen Witterung auf. Wie Bluthunde. Was hat der Musikproduzent mit der Sache zu tun, dessen Yacht genau gegenüber der Parkhalle im Düsseldorfer Hafen vor Anker liegt? Welche Rolle spielt die Spinnen-Petra, die Struller aus Jugendzeiten kennt? Erst als in einem Müllwagen ein Toter entdeckt wird und sich eine Informantin bei Struller meldet, lassen sich eine extrem fleißige Putzkolonne, ein Kilo Kokain, Hinweise auf illegale Hundekämpfe und die Düsseldorfer Meisterschaften im Thekencurling zu einer vielversprechenden Spur zusammenführen. Diese Spur ist heiß, aber übel. Sie stinkt. Und führt schließlich in die Kläranlage nach Düsseldorf-Hamm …


Meine Meinung:
Ich hatte das Vergnügen und konnte vier der fünf Autoren bei einer Lesung kennen lernen.
Es sind sehr sympathische Männer, die es wunderbar verstanden haben, uns Leser an dem Abend zu unterhalten. Drei der fünf Bücher habe ich bereits vor langer Zeit gelesen und war begeistert, dass ich bei der Lesung aus allen Büchern etwas zu hören bekam. Den fünf Autoren ist es wunderbar gelungen, wirklich spannende Krimis zu schreiben, die durch humorvolle Begebenheiten hervorragend aufgelockert werden. Oft genug hatte ich ein Grinsen im Gesicht, weil ich mir einiges bildlich vorstellen konnte.
Nachdem ich nun einige der Autoren kennen gelernt habe, macht es mir noch viel mehr Spaß, die Bücher zu lesen. Ich habe das Gefühl, dass ich nun einiges ganz anders betrachte. Begeistert war ich ja schon immer von ihren  Büchern, zumal sie in Düsseldorf spielen und ich wirklich genau weiß, wo gerade etwas passiert. Ich bin ja sowieso ein großer Fan von Regionalkrimis, sei es nun mein Wohnort, die nähere Umgebung oder Gegenden, in denen ich Urlaub gemacht habe.
Aber nun will ich endlich auf dieses Buch zu sprechen kommen. Es passiert mir selten, dass ich bei einem Krimi so oft lachen muss. Die Situationen werden von den Autoren so hervorragend geschildert, dass ich das Gefühl habe, daneben zu stehen. Mögen sie auf mich als Beobachterin lustig aussehen, war ich doch froh, dass ich mich auf der sicheren Seite des Buches  befand und vor allem nichts riechen konnte. Jetzt bedeutet mein Lachen aber nicht, dass es keine Spannung in dem Buch gab. Davon war reichlich vorhanden und ich wusste bis zum Ende nicht, wer denn nun der Täter ist. Verdachtsmomente für den einen oder anderen gab es schon, aber die Geschichte ist so gut aufgebaut, dass es für mich wirklich vorhersehbar war.


Fazit:
Das Buch konnte ich wunderbar in einem Rutsch lesen, nichts störte den Lesefluss und ganz begeistert bin ich, weil ich direkt mit dem nächsten Buch weiterlesen kann.

Rezension - Nur einen Traum entfernt


Autorin: Susanna Ernst

Titel: Nur einen Traum entfernt

Genre: Frauenroman, Liebesroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. September 2016

Seiten: 472

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: feelings von Droemer-Knaur




Die Autorin Susanna Ernst wurde 1980 in Bonn geboren und schreibt schon seit ihrer Grundschulzeit Geschichten. Sie leitete siebzehn Jahre lang eine eigene Musicalgruppe, führte bei den Stücken Regie und gab Schauspielunterricht. Außerdem zeichnet die gelernte Bankkauffrau und zweifache Mutter gerne Portraits, malt und gestaltet Bühnenbilder für Theaterveranstaltungen. Das Schreiben ist jedoch ihre Lieblingsbeschäftigung für stille Stunden, wenn sie ihren Gedanken und Ideen freien Lauf lassen will. Ihr Credo: Schreiben befreit!


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was, wenn ein Geheimnis dein ganzes Leben verändert? Wenn Liebe und Schmerz nur einen Traum entfernt liegen, ist es der neue gefühlvolle Roman der Bestsellerautorin Susanna Ernst! Lorena und Lennard lieben es, auf der Bühne zu stehen, dabei verschiedene Rollen zu verkörpern und Geschichten zu erzählen. Sie sind noch Teenager, als sie zum ersten Mal ein Liebespaar mimen, und es auch hinter der Bühne zu knistern beginnt. Aber Lorena wird schnell bewusst, dass Lennard etwas verbirgt und Teile seiner Vergangenheit unterdrückt. Und dann wird eines Morgens ihr schlimmster Alptraum wahr: Lennard verlässt sie ohne ein Wort der Erklärung und verschwindet ins Ausland. Doch sechs Jahre später steht er auf einmal völlig unverhofft vor ihr …


Meine Meinung:
Puh, als ich das Buch zur Seite legte, dachte ich so, dass war ein wunderschönes gefühlvolles Buch. Und ich war noch so in der Geschichte, dass ich nicht sofort eine Rezension schreiben konnte. Zu sehr hat es mich auch hinterher noch beschäftigt.
Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Susanna Ernst gefreut, war ich bisher doch von all ihren Büchern begeistert. Und ich sollte nicht enttäuscht werden.
Zunächst lernte ich Lorena und Lennard kennen, außerdem  noch die Zwillinge Dean und Quentin, die allerbesten Freund von Lorena seit der  Kindergartenzeit. Alle vier habe ich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen, denn Susanna Ernst hat ihnen ganz besondere Charaktere zugeteilt, was eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen sollte.
Die Geschichte wird in der Ich-Form aus Sicht von Lorena erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, erfahre ich dadurch doch auch alle Gedanken von Lori und kann sie besser verstehen. Etwas später sollte ich dies auch von Lenn lesen können, aber wieso,weshalb, warum, verrate ich hier natürlich nicht. Ebenso wenig werde ich hier auf den Inhalt eingehen, nur soviel erwähnen, dass ich wirklich die ganze Zeit gegrübelt habe, welches Geheimnis Lenn wohl hat. Ich wäre nie darauf gekommen und fand es klasse, welches Thema die Autorin dort angesprochen hat. Seid Ihr neugierig? Ich bleibe dabei und verrate nichts.

Susanna Ernst ist hiermit ein sehr gefühlvolles Buch gelungen. Sie hat mich so sehr an das Buch gefesselt, dass ich keine geeignete Stelle fand, wo ich unterbrechen und endlich schlafen gehen konnte. So kam, was mir ab und zu passiert, die Müdigkeit wurde weg gelesen und ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Am Ende habe ich es dann mit einem guten Gefühl zur Seite legen können.

Fazit:
Wer nach einem wunderschönen Buch sucht, in dem Gefühle, ob zum Lachen oder Weinen nicht zu kurz kommen, wo es um Freundschaft, die lange hält, geht, wo der Alltag und die Liebe nicht zu kurz kommen, der wird hiermit das richtige finden. Ich empfehle es sehr gerne weiter.
Ach, ich könnte noch so vieles schreiben, was mich begeistert hat, aber dann verrate ich ja doch wieder etwas und das wollte ich ja nicht. Also glaubt mir einfach und holt Euch dieses Buch.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 6. September 2016

Rezension - Der Weg zwischen den Sternen



Autorin: Michelle Schrenk

Titel: Der Weg zwischen den Sternen

Genre: Liebesroman

Version: eBook

erschienen: 6. September 2016

Seiten: 422

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Michelle Schrenk wurde 1983 in Nürnberg geboren. Schon von klein auf schrieb sie mit Begeisterung Geschichten. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn und ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation arbeitete sie in einer Nürnberger Werbeagentur und konnte dort ihre Kreativität zunehmend zur Entfaltung kommen lassen. Beflügelt von allem Wundersamen, Geheimnisvollen und Fantasievollen widmete sie sich außerdem immer wieder ihrer großen Leidenschaft: dem Schreiben. Mit ihren ersten beiden Kinderbüchern „Das geheimnisvolle Nürnberg Buch“ und „Das geheimnisvolle Nürnberg-Fürth Buch“ (beide erschienen im Canim-Verlag, Nürnberg) konnte sie sich einen Traum erfüllen. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann, ihrer Tochter und zwei Hunden im barocken Allersberg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Weg zwischen den Sternen ist nach Unter halbblauem Himmel der neue große Liebesroman von Michelle Schrenk rund um die großen Träume im Leben.
Es waren einmal ein Mädchen und ein Junge, die sich versprachen, für immer zusammenzubleiben. Doch alles kam ganz anders… 
Zehn Jahre sind vergangen, als Josy und Tim sich zufällig wiedertreffen. Josy ist inzwischen Angestellte in einer Werbeagentur, obwohl sie immer Fotografin werden wollte. Tim hingegen hat seinen Traum wahr gemacht, reist durch die Welt, schreibt darüber Berichte und betreibt erfolgreich sein eigenes Blog. Das unverhoffte Wiedersehen bringt Josys Gefühlswelt gehörig durcheinander, denn sie ist nicht mehr dieselbe wie einst mit siebzehn. Zusammen begeben sich die beiden auf eine Reise, die sie damals nicht beenden konnten. Und plötzlich ist da diese eine Frage: Ist die große Liebe vielleicht doch mehr als nur ein Märchen? Und ist das Ende mancher Geschichte in Wahrheit erst ihr Anfang?
Ein Buch über die große Liebe, über Träume und den Weg zwischen den Sternen, der alles miteinander verbindet und uns zeigt, dass die schönsten Märchen das Leben selbst schreibt. Die Bücher sind jeweils abgeschlossen und unabhängig voneinander lesbar.


Meine Meinung:
Das war mal wieder ein Buch, dass ich mit einem "Hach" auf den Lippen zur Seite gelegt habe. Ich finde, dass Michelle Schrenk wieder ein wunderbares Buch gelungen ist.
Ich erwähne es immer wieder, dass ich nicht die typische Leserin von Liebesromanen bin, aber diesen würde ich auch nicht als typisch bezeichnen. Es steckte so vieles in dieser Geschichte - Träume - Schicksal - Alltag - Hoffnung - Träume, achja, die erwähnte ich ja schon. Aber es gibt Menschen, die wollen von ihren Träumen nichts mehr wissen und schlagen einen ganz anderen Lebensweg ein. Es ist mir klar, dass man mit 17 die Zukunft ganz anders sieht, das wirkliche Leben holt einen viel zu schnell ein, aber es gibt immer noch einen Weg zwischen den Sternen. Schön ist es da, wenn es Menschen gibt, die einen erinnern und zum Nachdenken anregen.
Ich will hier jetzt nichts über den Inhalt des Buches erzählen, aber doch über meine Gedanken aufschreiben. Schnell finde ich mich in den Geschichten wieder, das heißt, ich stecke selber mittendrin und sage den Beteiligten schon mal meine Meinung. Bei Josy war ich hin und her gerissen, ich wollte sie schütteln aber auch bei bestimmten Situationen zur Seite stehen. Dann gab es Beteiligte, die ich ja so gar nicht leiden konnte, aber trotzdem tat es mir leid, was passiert ist. Und Oma Regine, die ich so lieb gewonnen habe, ihr habe ich wirklich alles Gute gewünscht und war richtig glücklich, wie sie sich wieder erholen konnte.
Es zeigt wirklich, man soll die Hoffnung nicht aufgeben und auch Verbitterung kann sich wandeln. Hach, die Autorin hat mein Leserherz wirklich sehr berührt.
Schon der Anblick des wunderschönen Covers tut der Seele gut. Während der Zeit, in der ich dieses Buch gelesen habe, war ich in Urlaub und es gab eine Sternschnuppennacht. Was glaubt Ihr wohl, was ich gemacht habe. Leider hatte ich keine Hängematte.

Fazit:
Ich gebe zu diesem Buch gerne eine Leseempfehlung, aber nicht nur zu diesem Buch, eigentlich zu allen, die aus der Feder von Michelle Schrenk entstanden sind. Mir haben sie alles gefallen.

Es hat mich unwahrscheinlich gefreut, dass ich eine Vorab-Testleserin war. Der Austausch hat mir Spaß gemacht, zumal ich im Urlaub Zeit und leider auch etwas Regen hatte. Aber dadurch hatte ich die Möglichkeit mich mit der Autorin auszutauschen und dafür bedanke ich mich vielmals.

Sonntag, 4. September 2016

Rezension - On the Baltic Sea: Dieses Mal für immer?



Autorin: Torine Mattutat

Titel: On The Baltic Sea - Dieses Mal für immer?

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. April 2016

Seiten: 296

Altersempfehlung: Erwachsene




Auf ihrer Homepage schreibt die Autorin über sich:
Ich wurde am 31. Mai 1971 in der Dom,- Universitäts- und Hansestadt Greifswald geboren. Nicht unweit der Hansestadt bin ich in einer kleinen Stadt aufgewachsen und lebte dort bis zu meinem einundzwanzigsten Lebensjahr. Ich liebte es zu lesen und wollte Bibliothekarin werden, doch das Leben kam dazwischen. Inzwischen war ich die älteste Schwester, von vier Geschwistern. Ich zog nach Niedersachsen, um dort das Staatsexamen als Krankenschwester abzulegen. Da mich Worte schon immer faszinierten, wurden Pflegedokumentationen zu einem netten Hobby. Doch nachdem ich viele Jahre als Praxisanleiterin und Pflegedienstleiterin arbeitete, sollte etwas Neues her. Der anfängliche Enthusiasmus als Dozentin für Pflegeberufe zu arbeiten verließ mich schnell. Gemeinsam mit meinem Mann habe ich mir einen wunderschönen Ort zum Leben erschaffen. Meine Kinder werden immer größer und die Aufmerksamkeit, die sie als kleine Kinder benötigten, wird ihnen vor den Freunden so langsam peinlich, also wollte ich meine Ideen anders unterbringen. Viele Manuskripte oxidierten bereits auf meiner Festplatte. Im Frühjahr 2015 nahm eine Idee in meinem Kopf Gestalt an und ließ mich nicht mehr los. In nicht einmal acht Monaten hatte ich meinen ersten, erotischen Liebesroman fertig geschrieben. Doch mit jedem Kapitel entstanden neue Ideen. Ich musste mich zwingen, den Roman zu beenden. Die weiteren Ideen sollen in den nächsten Geschichten untergebracht werden. Da die Ideen für tausende Seiten in meinem Kopf sind, bleibt mir gar nichts anderes übrig, als daraus eine Serie zu machen. Ich habe den Titel On the Baltic Sea gewählt, auch wenn es immer wieder Abstecher in andere Bundesländer Deutschlands geben wird.
Dies und mehr kann auf ihrer Seite nachgelesen werden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Suche nach seinem Sohn gestaltet sich schwierig für Toni, und dann funkt ihm das Schicksal mit einem Unfall dazwischen. Er verbringt mehrere Wochen im Krankenhaus und kommt dabei seiner Ärztin näher. Doch Florentine hat ein folgenschweres Geheimnis. Finden die beiden trotz allem zusammen?


Meine Meinung:
Manchmal spielt der Zufall eine wichtige Rolle, denn nicht immer bekomme ich mit, wenn es interessante Bücher zu lesen gibt. Außerdem suche ich nicht unbedingt im Genre Liebesromane nach Lesestoff. Als ich auf dieses Buch aufmerksam wurde, kam auch gleich wieder die Neugierde. Was verbarg sich hinter dieser Kurzbeschreibung, warum sucht Toni nach seinem Sohn?
Also die Neugierde war geweckt und das Buch wanderte auf meinen Reader.
Schnell fand ich heraus, dass es zwar auch um eine Liebesgeschichte ging, aber vieles andere spielte in diesem Buch eine große und wichtige Rolle.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Autorin vieles mit der Geschichte verknüpft hatte. Ob es nun die Probleme einer allein erziehenden Mutter sind oder die Gefahren, die  für Kinder an vielen Ecken lauern, egal ob es nun Jungen oder Mädchen sind. Es geht um Freundschaft, Familie, Zusammenhalt und Entscheidungen, die manch einer bereut.
Torine Mattutat hat mich mit ihrem Schreibstil an das Buch gefesselt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Ich war mal wieder mitten drin im Geschehen und habe mit der Protagonistin geschimpft, trotzdem aber zu ihr gehalten, das allerdings fiel mir nicht immer leicht.  Nun ja, ich konnte vieles besser verstehen, was daran gelegen hat, dass ich ja nicht persönlich betroffen war. Aber trotzdem.....


Fazit:
Gerne empfehle ich dieses Buch, ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Ich bin auf jeden Fall auf ein weiteres Buch der Autorin gespannt.

Rezension - Ein Engel zum Verlieben



Autor: Greg Kincaid

Titel: Ein Engel zum Verlieben

Genre: Roman

Version: eBook und broschiert

erschienen: 20. Juni 2016

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann



Der Autor Greg Kincaid arbeitet im Hauptberuf als Rechtsanwalt und ist auf Familienrecht spezialisiert. Zusammen mit seiner Frau lebt er auf einer Farm in Kansas, die auch drei Pferden, zwei Hunden und zwei Katzen Platz bietet. Greg Kincaid engagiert sich bei www.petfinders.com dafür, dass herrenlose Haustiere neue Besitzer finden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Angel Two Sparrow, Indianerin aus einem Reservat in South Dakota, und Teddy Day, Anwalt aus Kansas, könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Angel ihre Freiheit liebt und als spirituelle Beraterin mit einem klapprigen Bus durch die Lande tourt, ist Ted grundsolide und kümmert sich nach einer gescheiterten Ehe ausschließlich um seinen Job. Als er auf Drängen seines Großvaters endlich wieder mal Urlaub macht und sich mit einem alten Wohnmobil auf die Reise begibt, passiert es: Auf einem Campingplatz stoßen ihre Wagen zusammen. Angel und Ted lernen sich im wahrsten Sinn des Wortes Knall auf Fall kennen – wobei nicht nur ihre Autos, sondern auch zwei Welten aufeinanderprallen. Schon bald aber merken sie, dass Gegensätze sich auch anziehen können. Und so entwickelt sich eine höchst turbulente und abenteuerliche Liebesgeschichte …


Meine Meinung:
Eigentlich sollte es mir doch möglich sein, flott eine Rezension zu schreiben. Bisher hatte ich noch nie Probleme, meine Meinung aufzuschreiben. Aber diesmal tue ich mich wirklich schwer. Auf der einen Seite denke ich, wer bin ich denn und kann ich mir anmaßen ein Buch zu kritisieren? Auf der anderen Seite denke ich dann aber, nun ich bin eine Leserin, die gerne Bücher liest und ich habe eine gewisse Erwartung, wenn ich mir die Kurzbeschreibungen durchlese.
Hier war ich voller Vorfreude und fand den Anfang ja auch sehr gut. Ich lernte beide Protagonisten kennen und konnte erfahren, aus welchen Gründen sie sich auf den Weg machten. Angel Two Sparrow und Ted Day trafen tatsächlich mit einem Knall aufeinander. Aber dann wurde es für mich uninteressant und vor allem langatmig. Ich wartete die ganze Zeit auf die turbulente und abenteuerliche Liebesgeschichte, aber sie kam nicht. Sollte ich da etwas falsch verstanden haben?
Ich finde zwar, dass es sehr interessant und auch gut ist, wenn man über einiges nachdenkt, sich Gedanken über Gott und die Welt macht, aber dies war für mich persönlich einfach zuviel des Guten.

Fazit:
Schade, mich konnte dieses Buch nicht begeistern und zu dem jetzigen Zeitpunkt sehen das andere Leser auch so. Es kann natürlich sein, dass Leser mit anderen Erwartungshaltungen begeisterter von diesem Buch sein mögen. Allerdings würde ich dann die Kurzbeschreibung ändern, damit jeder weiß, was ihn erwartet.

Bei dem Verlag Goldmann möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 2. September 2016

Rezension - Einen Wunsch frei


Autorin: Kamy Wicoff

Titel: Einen Wunsch frei

Genre: Fantasie, Frauenroman

Version:  eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. Juni 2016

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann




Kamy Wicoff hat sich in ihrer Heimat bereits als Autorin eines Sachbuchbestsellers einen Namen gemacht, bevor sie mit »Einen Wunsch frei« ihr Romandebüt vorlegte, das von Publikum und Presse begeistert aufgenommen wurde. Kamy Wicoff lebt mit ihren beiden Söhnen in New York.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein ganz normaler Morgen, der ganz normale Wahnsinn für Jennifer Sharpe. Während sie ihre Söhne antreibt, sich endlich fertig zu machen, will sie nur schnell die Termine des Tages checken – aber ihr Smartphone ist verschwunden! Doch aus der Katastrophe wird ein Glücksfall, als Jennifer das Handy vor ihrer Wohnungstür findet, ausgestattet mit einer wundersamen neuen App, die es ihr ermöglicht, an zwei Orten zugleich zu sein. So wird aus der dauergestressten alleinerziehenden Mutter Superwoman, die bis spätabends im Büro sitzt und trotzdem ihre Söhne pünktlich von der Schule abholt. Als jedoch ein attraktiver Mann in ihr Leben tritt, stößt selbst Superwoman Jennifer an ihre Grenzen ... Vielleicht ist „alles auf einmal“ doch nicht die Lösung?


Meine Meinung:
Ich glaube jeder hatte schon mal den  Moment, wo er gedacht hat, es wäre schön, wenn man sich teilen könnte. Und bestimmt würde jeder so eine App toll finden, wenn sie denn auf dem Handy installiert würde. Die Kurzbeschreibung las sich sehr interessant und deshalb war ich ganz besonders neugierig auf dieses Buch.
Tja, ich hatte allerdings sehr schnell das Gefühl meine Erwartungen zu hoch gesetzt zu haben. Bei diesem interessanten Thema hatte ich irgendwie mehr oder anders ausgedrückt, ich habe etwas anderes erwartet. Natürlich ist der Tagesablauf einer berufstätigen, allein erziehenden Mutter nicht besonders humorvoll, was mir sehr wohl klar ist. Aber da dies doch sowieso ein Buch aus dem Bereich Fantasie ist, denn dazu gehört ja wohl das Zeitreisen, hätte auch ruhig öfter mal etwas lustiges passieren können. Stattdessen gab es langatmige Erklärungen und in meinen Augen abschweifende Themen. Trotzdem habe ich das Buch nicht abgebrochen, denn ich war einfach zu neugierig und wollte wissen, wie sich alles weiter entwickelt. Ich wurde dann sogar mit einer Spannung belohnt, womit ich nicht gerechnet hatte. Am Ende war ich dann doch ganz zu frieden mit den Entwicklungen.

Fazit:
Kamy Wilcoff hat mit diesem Buch ihr Romandebüt vorgelegt. Ich bin jetzt nicht ganz so begeistert, aber ich empfand es jetzt auch nicht sooo schlimm, dass ich sage, ein weiteres Buch werde ich nicht mehr lesen. Warten wir es doch einfach ab.

Bei dem Verlag Goldmann möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar  bedanken.

Rezension - Jetlag oder Liebe - Portobello Girls


Autorin: Martina Gercke

Titel: Jetlag oder Liebe

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 30. August 2016

Seiten: 359

Altersempfehlung: Erwachsene







Die Autorin Martina Gercke lebt mit ihrem Mann und den zwei erwachsenen Kindern in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Neben ihrer Arbeit als Purser bei einer großen deutschen Luftfahrtgesellschaft, schreibt sie Liebesromane. Ihre Leidenschaft für das Schreiben hat sie erst relativ spät entdeckt. Ihre Kinder waren zunächst die treibende Kraft, die sie bewegten ihre ausgedachten Gute-Nacht-Geschichten aufzuschreiben. Nachdem Martina Gercke einmal angefangen hatte, wurde das Schreiben schnell zur Leidenschaft. Ihre Liebe zum Happy End hat Martina Gercke schließlich dazu bewogen heitere Liebesromane zu schreiben. Ihre Bücher sollen wie ein guter Kinofilm vor den Augen des Lesers ablaufen. Man soll lachen, weinen und schmunzeln können und das Buch mit einem guten Gefühl im Bauch lesen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Emily Walters lebt mit ihren drei Freundinnen Olive, Holly und Abby in einer WG im lebhaften Portobello-Viertel von London. Sie liebt ihr Jetset-Leben als Flugbegleiterin und hält nicht viel von festen Beziehungen. Als Emily auf den neuen Nachbarn Ethan Morris trifft, fliegen die Fetzen. Der smarte Jungunternehmer lässt sich nicht von Emilys selbstbewusster Art beeindrucken und bietet ihr die Stirn. Auf Ethans Einweihungsfeier lernt sie seinen jüngeren Bruder Jacob kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Eine offene Rivalität bricht zwischen den Brüdern aus. Emily und Jacob beginnen eine stürmische Affäre miteinander. Doch dann passiert etwas Unerwartetes und Emily steht vor einer Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern wird. Und plötzlich ist es Ethan, der da ist, als sie Hilfe braucht ... Jetlag oder Liebe ist der dritte Band der Portobello Girls Reihe. Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden und sind in sich abgeschlossen.


Meine Meinung:
Inzwischen sind mir die Mädels der Portobello Road sehr vertraut, ist es doch nun das dritte Buch, das Martina Gercke über sie geschrieben hat. Natürlich bin ich  wieder sehr neugierig darauf zu erfahren, was die Mädels alles noch erleben werden.  Dies war einer der Gründe, weshalb ich dieses Buch ebenfalls lesen wollte. Der andere ist natürlich, dass die Handlung in London spielt. Meine erklärte Liebingshauptstadt, zumal ich die Portobello Road schon des öfteren besucht habe und dadurch alles wunderbar vor Augen hatte. Ich weiß auch, dass ich bei meinem nächsten Besuch ganz gezielt auf die Dächer der Häuser achten werde. ;)

Diesmal ist Emily die Hauptperson, sie arbeitet als Flugbegleiterin und ist viel unterwegs. Durch sie habe ich auch einen kleinen Einblick in die Tätigkeit von Martina Gercke bekommen können, was mir sehr gefallen hat. Aber zurück zu Emily - in der Kurzbeschreibung steht alles wichtige und ich möchte hier nicht weiter auf den Inhalt des Buches eingehen, ich müsste sonst zu viel verraten.
Als Vielleserin hatte ich geahnt in welche Richtung sich alles entwickeln würde, was allerdings auch meinen Wünschen entsprach. Aber Martina Gercke hat nicht den direkten Weg zum Ende gewählt, sondern ein paar Überraschungen und Wendungen eingebaut. Hach, zu gerne wäre ich an dem Wochenende am Meer dabei gewesen. Was natürlich nicht ging, denn dann hätte die Geschichte ja einen ganz anderen Weg eingeschlagen, so musste ich mich damit begnügen als stille Beobachterin, sprich Leserin dabei zu sein.


Fazit:
Auch dieses Buch hat mir wieder gefallen. Es hat mich erfreut, dass ich "alte" Bekannte wieder getroffen habe und ich bleibe dabei, ich möchte gerne mehr von den Mädels erfahren und freue mich auf weitere Bücher. Denn zur Abwechslung zu meinen Krimis tun diese Bücher der Leserseele auch mal ganz gut.

Bei Martina Gercke möchte ich mich vielmals bedanken. Es macht mir viel Spaß als Testleserin dabei zu sein und die Nennung meines Namens macht mich außerdem stolz. Hatte ich das eigentlich schon erwähnt, dass ich das bin, die da mit vielen lieben anderen Leserinnen erwähnt wird ;) Lach, ok. ich bin ja schon still.

Rezension - Täuschung des Herzens (Drei einsame Herzen-Reihe Teil 2): Historischer Liebesroman


Autorin: Ester D. Jones 

Titel: Täuschung des Herzens 

Genre: Liebesroman

Version: eBook

erschienen: 1. September 2016

Seiten: 132

Altersempfehlung: Erwachsene






Ester D. Jones ist das Pseudonym der 1979 geborenen niederösterreichischen Autorin Bettina Kiraly. Ihre Texte beschäftigen sich mit der Frage, was Menschen dazu treibt, ihr Leben zu ändern oder ihr altes gar zurückzulassen. Im Mittelpunkt von Ester D. Jones' Geschichten stehen außergewöhnliche, starke Frauen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lady Heather kann im letzten Moment einen Mann vor dem Ertrinken retten. Eigentlich sollte die junge Witwe empört sein, als der Fremde sie in seinem verwirrten Zustand küsst. Dieser Kuss weckt allerdings Gefühle in ihr, die sie längst vergessen glaubte. Zusammen mit den Frauen in besonderen Umständen, die sie in ihr Haus aufgenommen hat, kümmert Heather sich um den Mann ohne Gedächtnis. Doch Shane, wie er sich nennt, verbirgt ein Geheimnis vor ihr, das ohne sein Wissen untrennbar mit ihrer Vergangenheit verknüpft ist. Die Liebe überwindet alle Hindernisse. Oder gibt es Dinge, die einfach alles ändern?


Meine Meinung:
Nachdem ich ja nun das erste Buch "Neugier des Herzens" gelesen hatte, war klar, dass ich auch das zweite lesen wollte. Zumal ich Lady Heather bereits kannte und neugierig war, was sie nun wohl erleben wird.
Lady Heather ist verwitwet und nutzt so die Gelegenheit, die Frauen damals hatten. Sie hat beschlossen, dass sie Frauen in ihrem Haus aufnimmt und ihnen hilft, mit ihren Schicksalen fertig zu werden. Natürlich wird doch ab und zu die Hilfe eines Mannes benötigt. Da passt es doch bestens, dass Shane, den Heather vor dem Ertrinken gerettet hat, seine Hilfe anbietet. Allerdings scheint er ein Geheimnis zu haben und weshalb war er bewusstlos im Wasser? Fragen, die ich hier nicht beantworten werde. Das macht die Autorin schon, aber nicht einfach mal so. Nein, sie hat eine gewisse Spannung aufgebaut, was mir sehr gut gefallen hat. Damit hatte ich ja nicht gerechnet, allerdings konnte ich anderes schon ahnen und wie es bei diesen Büchern so ist, es traf das ein, womit ich gerechnet hatte.

Fazit:
Auch das zweite Buch hat mir gefallen und nun warte ich ungeduldig auf das nächste. Schlimm nicht wahr? Immer diese ungeduldigen Leserinnen ;) Nein, ich will die Autorin nicht drängen. Ich kann es abwarten, denn mit Sicherheit werde ich in die nächste Geschichte schnell wieder reinfinden.

Bei Bettina Kiraly möchte ich mich vielmals für das Buch bedanken und auch dafür, dass sie mich gebeten hat, es vorab zu lesen, obwohl sie weiß, dass ich Bücher dieses Genre doch etwas kritisch gegenüber stehe.